Worauf bereiten wir uns vor?

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  • Worauf bereiten wir uns vor?

    Hallo allerseits!

    Ich begebe mich wieder aus der Versenkung und habe nichts ähnliches gefunden.

    Meine Frage an euch ist: Auf was bereitet ihr euch vor? Warum gerade auf das Szenario/die Szenarien?

    Meine Meinung dazu: Ich bereite mich und meine Familie auf vier Szenarien vor. Um überhaupt auf diese vier zu kommen habe ich viel Recherche betrieben ob im Internet oder im Rathaus.

    1.Wirtschaftskrise: Ob nur National oder Global ist dabei relativ egal. Neben den vielen Vorteilen birgt die Globalisierung einen großes Risiko für einen globalen Finanz- und Wirtschaftskollaps. Damit einhergehen Lebensmittel und Versorgungsengpässe, sinkende medizinische Versorgung, usw. Auch wird Bargeld und elektronisches Geld vermutlich seinen Wert verlieren und es kann durchaus zu Gewaltausbrüchen, steigender Kriminalität und Plünderug kommen.

    2.Blackout: Auch hier ist egal in welchem Bereich es Auftritt ob nur in meinem Bundesland oder ganz Europa. Nur die Folgen werden noch extremer je großflächiger der Blackout. Grundsätzlich gehe ich bei diesem Szenario von einem Blackout mit einer Dauer von 48 Stunden bis zu 7 Tagen aus,alles darüber hinaus ist meiner Meinung nach ein ganz anderes Szenario. Bei diesem Szenario sehe ich vor allem das Problem der Trinkwasser und Lebensmittelversorgung aber auch medizinische Versorgung als auch der Schutz durch die Behörden ist kein Garant mehr. Kommt es im Winter zu einem Blackout so muss man zusätzlich beachten, dass man nicht erfriert.

    3.Wetterkatastrophe: Aufgrund der letzten Jahre und der klimatischen Entwicklungen sehe ich hierin ein ernstzunehmendes Problem. Ob nun extreme Stürme, Hochwässer und Muhren oder Hitzewellen, das Wetter darf man nicht unterschätzen.

    4.Rafinerie: Das ist ein sehr spezielles Stenario und trifft für die meisten wahrscheinlich nicht zu. Aber aufgrund meiner Wohnsituation wohne ich im näheren Umkreis einer Ölrafinerie. Sollte es dort zu einem Unfall kommen würden wir höchstwahrscheinlich evakuiert werden.

    Bin gespannt auf was ihr euch vorbereitet.

    MfG Simon

    btw: Soll ich mal wieder eine Szenario Simulation machen?
    IQ wie ein Butterbrot :D
  • Hi W0rx,

    ich habe kein genau definiertes Szenario im Kopf, sondern denke, dass Krisen allgemein sehr oft ungefähr die selben problematischen Ausfallerscheinungen haben. Beispielsweise schlimmstenfalls einen Zusammenbruch der Wasserversorgung, der gewohnten Lebensmittelversorgung, Versorgung mit Energie jeder Art und vielem mehr.

    Darum finde ich es nahezu "egal" wie die Krisen aussieht, wenn man alles für seine eigenen Bedürfnisse be-voratet hat.

    Wie seht ihr das?
    BE FUCKING PREPARED!!!
  • Deine Szenarien decken für mich relativ viel ab. Ich hab zwar keine Raffinerie, aber ein Chemiewerk in der Stadt. Daher passt selbst das.

    Zu 1. würde ich gerne noch etwas ergänzen.
    Eine Gefahr, die in einer Wirtschaftskrise gerne unterschätzt bzw. wenig thematisiert wird, ist Arbeitslosigkeit bzw. Einbußen beim Einkommen. Das Problem sind nicht zwingend fehlende Lebensmittel oder Medikamente, sondern schlicht das Geld dafür. Für mich gehört daher die Vorsorge vor Arbeitslosigkeit (z. B. durch Weiterbildung und Qualifizierung) zwingend dazu. Auch die Fähigkeit, mit wesentlich weniger Geld als vorher klar zu kommen sollte geübt werden. Mein Standard-Beispiel ist hier immer wieder die Finanzkrise in Argentinien 2000/2001.
  • Ich bereite mich auch auf deine Punkte 1&2 vor.

    Außerdem auf Zombies. Zumindest führ ich das immer als Grund an wenn ich irgendwelches Outdoorgear sehe was ich vielleicht nie nutzen werde aber ich es einfach haben muss.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


    You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
    Zitat: Der Joker in The Dark Knight
  • Hallo,

    bei mir ist es auch ein wenig allgemeiner.

    Alles was das gegenwärtige System aus dem Takt bringt steht bei mir auf dem Schirm.

    Die Auswirkungen sind die selben nur die Auslöser unterscheiden sich.

    Also bereite ich mich eher auf die Auswirkungen vor. :P

    Gruß
    Gelobt sei der HERR, mein Fels,
    der meine Hände kämpfen lehrte
    und meine Fäuste, Krieg zu führen.
  • Nachdem ich Teilerwerbsminderungsrentner bin, zunehmend auf finanzielle Einschränkungen in mittelfristiger Zeit. Was heißt ich kaufe jetzt nonFood was geht und was lange haltbar ist. Um später mit der Mini Rente an diese Dinge nicht mehr denken zu müssen. Kleidung und Schuhe nur langlebig. Ich versuche auch gerade so zu budgetieren als wäre es ein geringeres Einkommen und bin etwas entsetzt welche Zahlungen ich immer wieder vergesse und wo es noch kein Budget gibt.
    Ein weiteres Thema ist eine Wirtschaftskrise. Ich bin wirklich der Meinung, das sich gerade eine Situation ähnlich Lehmann Brothers aufbaut.
  • Ich bereite mci eigentlch nicht auf einbestimmtes Senario vor da es x-möglichkeiten gibt, eher versuche ich mich so einzurichten das ich wenn ich aus welchen Gründen auch immer meine Wohnung eine Zeitlang (2-4 Wochen) nicht verlassen kann, mein Leben ohne große Einschränkungen weiter beruhigt vortführen kann.
    Sich Gedanken über einen Plan B zu machen wenn ersters nicht mehr möglich ist, ist aber auch nicht verkehrt.
  • Ich betreibe meine Krisenvorsorge nicht für ein bestimmtes Szenario, sondern in erster Linie für mich und meine Familie. Ich habe bereits Ausfälle von Strom, Wasser und Heizung, sowie zwei Evakuierungen, eine wegen einer WK Bombe und eine wegen Gasaustritt mitgemacht. Aus genau dem Grund, betreibe ich meine Vorsorge an zwei Standorten parallel, welche im Evakuierungsfall weit genug auseinanderliegen. Bei einem AKW oder Chemie Problem, wäre es mit Sicherheit nicht weit genug. Trotzdem denke ich, gar nicht mal so schlecht aufgestellt zu sein.
  • Hallo allerseits!

    Ich freue mich über das rege Interesse an diesem Thread.

    Ich finde es sehr interessant, dass sich zwei Gruppen erkennen lassen, die einen, wie ich, die sich auf bestimmte Szenarien vorbereiten und die die dafür sorgen ihre Bedürfnisse zu decken.

    Da ich mich nur auf der einen Seite auskenne hätte ich eine Frage an die andere: Wie wisst ihr aber, was ihr braucht wenn ihr euch nicht auf bestimmte Szenarien vorbereitet?

    MFG Simon
    IQ wie ein Butterbrot :D
  • Hallo,
    1 und 2
    Da 3 hier in der Region eher unwahrscheinlich ist.
    Schwerpunkt ist aber definitiv 2 (Blackout)
    Da rüste ich regelmäßig auf.............nächster Plan steht.........jetzt muss ich sparen und umsetzen.........(werde berichten)
    Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


    Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

    BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
    ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
  • Naja, es ist halt auch eine Sache der Empfindung.
    Z.B. wenn ich Verwandte im Pott besuche ist das für mich wie eine Reise in ein Krisengebiet.
    Wenn ich darüber rede werde ich von denen die dort leben angeschaut wie ein Auto.
    Ich bin halt ein Landei undvempfinde es als extrem schlimm jeden Tag über Verbrechen, Vergewaltigung , Mord und Totschlag zu lesen.
    Deshalb ist Sicherheit für mich ein Riesen Thema und ich werde von Jahr zu Jahr immer paranoider.
    Gruß
    Gelobt sei der HERR, mein Fels,
    der meine Hände kämpfen lehrte
    und meine Fäuste, Krieg zu führen.
  • W0rx schrieb:

    Hallo allerseits!

    Ich freue mich über das rege Interesse an diesem Thread.

    Ich finde es sehr interessant, dass sich zwei Gruppen erkennen lassen, die einen, wie ich, die sich auf bestimmte Szenarien vorbereiten und die die dafür sorgen ihre Bedürfnisse zu decken.

    Da ich mich nur auf der einen Seite auskenne hätte ich eine Frage an die andere: Wie wisst ihr aber, was ihr braucht wenn ihr euch nicht auf bestimmte Szenarien vorbereitet?

    MFG Simon
    In jedem Szenario hat man die gleichen Grundbedürfnisse, Wasser, Nahrung, Kleidung, Energie (Strom/Wärme), Hygiene,Sani/Medi......und ein Dach über dem Kopf. Also die Dinge des Alltags.Damit ist man schon ganz gut versorgt, für alle Fälle.
    Bis hier dürfen wir alle ähnlich vorbereitet sein.
    Darüber hinaus sind je nach Ereignis verschiedene Dinge ganz nützlich bzw. vlt. sogar erforderlich.
    Das kommt dann auf den einzelnen an, was er für sich als wichtig erachtet.
  • oldman schrieb:

    Naja, es ist halt auch eine Sache der Empfindung.
    Z.B. wenn ich Verwandte im Pott besuche ist das für mich wie eine Reise in ein Krisengebiet.
    Wenn ich darüber rede werde ich von denen die dort leben angeschaut wie ein Auto.
    Ich bin halt ein Landei undvempfinde es als extrem schlimm jeden Tag über Verbrechen, Vergewaltigung , Mord und Totschlag zu lesen.
    Deshalb ist Sicherheit für mich ein Riesen Thema und ich werde von Jahr zu Jahr immer paranoider.
    Gruß
    Wem sagst Du das? Obwohl ich mein Leben lang schon hier wohne, finde ich das immer noch nicht normal!
    BE FUCKING PREPARED!!!
  • Ich habe das Gefühl allgemein ein bisschen aus dem Raster zu fallen. :D
    Sobald ich mich mit dem Thema preppen auseinander gesetzt hatte, hatte ich mir eine sehr genaue Auflistung von relevanten Szenarien ausgearbeitet.

    In erster Linie, glaube ich deckt der Begriff Alltagsprepper das ab, was ich hier tue:
    Ich habe Medikamente, Nagelklipser, Pinzette, Desinfektionsmittel, Zucker, Wasser und Erste Hilfe immer in meiner Tasche.

    Situationen, die ich damit abdecken möchte:
    1. Plötzliche Übelkeit, Erbrechen, Fieber ...
    2. Ein Unfall (tatsächlich ist das größte Verbrauchsgut das Pflaster und Tape beim Sport xD)
    3. Blackout (also wenn einem selbst vor Augen schwarz wird). Hatte ich schon, fand ich echt nicht geil. Daher immer Zucke und Riegel in der Tasche.
    Zusätzlich Auto:
    1. Brennendes Fahrzeug > Feuerlöscher
    2. Stau im Winter > Decke

    Situationen zu Hause:
    1. Keine Wasserversorgung mehr. Wie auch immer diese aussehen mag.
      - Verunreinigtes Wasser
      - oder das tatsächlich kein Wasser aus der Leitung kommt.
    2. Evakuierung:
      - Wir haben eine Müllverbrennungsanlage keine 3km Luftlinie entfernt.
      - Außerdem kann bei irgendeinem Bauprojekt ja immer irgendwo eine Bombe gefunden werden.
      - Haus fackelt ab.
    3. Irgendwelche News/Versorgungsengpässe, die die Leute zum Ausrasten und Hamsterkäufen bringt.
      - Essen und Hygieneartikel einlagern


    Ganz Allgemein:
    1. Selbstschutz und Verteidigung von meiner Familie und Schutzbedürftigen

    Situationen, die ich noch nicht abdecken kann und die mir Magengrummeln bereiten:
    1. Heizungsausfall im Winter
    2. Atemschutzmaske bei Luftverunreinigungen (siehe z.B. Evakuierung Müllverbrennungsanlage)
    3. INCH - nicht wirklich weit von uns entfernt ist ein Atomkraftwerk. Wenn's da Probleme gibt, wir das je nach Windverhältnissen ein großes Problem für uns sein.


    Dattt war's :D Zumindest so lange es noch keine Hurrikans in meiner Gegend gibt.

    Grüße Roy Aal
  • Also ich persönlich beireite mich auf...

    nichts spezielles vor. Ich finde das Gedankenexperiment "was wäre wenn" interessant. Das einzige auf das ich mich ernsthaft vorbereite sind
    ,so hab ich mir sagen lassen heißt das in der Fachsprache, persönliche SHTF Szenarien. So führe ich z.B.: ein Erste Hilfe Kit mit mir und habe
    mehrere Kurse zu diesem Thema besucht.
    Nicht weil ich denke, dass die Welt untergeht, aber es ist nun mal echt praktisch wenn jemand vom Fahrrad fliegt und mit dem Gesicht bremst.
    Nur so als Beispiel. Selbes gilt für meine Messer: Wahrscheinlich ist dass diese ausschließlich für "hey kann ich mal dein Messer haben, ich bekomme
    die Verpackung nicht auf" verwendet wird. Sollte es mal anders kommen bin ich vorbereitet, aber erwarten tu´ ich es nicht.

    Essen zu hause: Ich hab ganz gern Vorräte, und wenn es nur dazu ist am Wochenende nicht mehr ausm Haus zu müssen.
    Nur ein Kleiner Bär, der versucht eine große Welt zu verstehen