Tomoffeln - Schon gehört oder Erfahrungen?

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    • Tomoffeln - Schon gehört oder Erfahrungen?

      Nabend Community,

      Heute wurde ich von einem Freund auf eine anscheinend super Sache angesprochen, Tomoffeln.

      Ich weiß nicht ob ihr davon schon einmal gehört habt aber eine Tomoffel ist eine Hybridpflanze aus einer Kartoffel- und einer Tomatenpflanze. Diese kann z.B. durch eine "Protoplastenfusion" erzeugt werden aber auch durch durch "pfropfen" eben dieser zwei Pflanzen, was für uns wahrscheinlich die einfachere Methode darstellen sollte :D


      Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Tomoffeln sammeln können?

      An sich ist die Idee nämlich wirklich genial denn man spart dadurch enorm viel Platz und auch Erde.

      Ein Problem sehe ich allerdings bei den unterschiedlichen Reifestadien sowie bei der Ernte.
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    • Interessant - aber leider kann ich dir nicht helfen :(

      Trotzdem, allein die Idee 2 Nahrungspflanzen zu verbinden ist interessant (kannte das bisher nur von Zierpflanzen!)!

      Ich hoffe das dir wer helfen kann und werde das hier weiter verfolgen :)

      mfg LAX
      ps: Bin zwar eigentlich ein Gartenbau-Muffel, aber trotzdem interessiert es mich in der Theorie!
    • Noch nie gehört, Wikipedia kennt aber folgendes Problem dazu:

      Wikipedia schrieb:

      Diese Verbindung aus Tomate und Kartoffel erweist sich jedoch als genetisch so instabil, dass sie keine fruchtbaren Samen bilden kann.
      Quelle:
      de.wikipedia.org/wiki/Tomoffel

      Ist also als Spaß-Faktor für den (platzmäßig eingegrenzten) Hobbygärtner sicher ganz nett, aber nichts, um sich auf ein langfristiges Szenario vorzubereiten - es sei denn, man lagert für entsprechend viele Jahre Samen(?) ein.



      Etwas Offtopic, aber kurz erwähnt: Ich habe erst kürzlich gelesen, dass Kartoffeln in Kombination mit Milch eine nahezu vollwertige Ernährung darstellen sollen und man sich sehr lange ausschließlich von diesen beiden Nahrungsmitteln ernähren kann. Bei der Milch wird sicher keine gemeint sein, die "besonders lange haltbar" ist ...
    • Das Problem taucht allerdings nur bei der Protoplastenfusion auf, laut Wikipedia.

      Dies ist für uns eh nicht realisierbar.

      Beim pfropfen bilden die Tomaten ganz normal weiterhin Samen.

      Wikipedia schrieb:

      Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Tomatenpflanze auf eine Kartoffelpflanze als Unterlage zu pfropfen. Auch diese Kombination wird als „Tomoffel“ bezeichnet[3] und ist nicht mit der genetischen Instabilität der Zellhybriden behaftet. (Sie bildet normale Tomatenfrüchte aus.)
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    • Jup kenn ich,konnte man ewig beim Versandgärtner um die Ecke bestellen.

      dehner.at/pflanzen-pflege-gemu…Tato-Tomoffel-X008832859/

      Sieht witzig aus hat aber angeblich verhältnismäßig geringe Erträge.

      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)
    • Hi,
      ist totaler schrott schon gehabt und kann es dir nicht Empfehlen.Viel zu geringer Ertrag.
      Was ich dir aber Raten kann was richtig gut funktioniert sind Kartoffeln im Eimer.
      Hatte ich dieses Jahr das erstmal und sie haben nur einige Kartoffeln weniger Ertrag gebracht als die im Beet.
      Falls jemand keinen Garten hat also eine Alternative für den Balkon.

      Lg Dennis
    • Nach langer Abstinenz will ich mich auch mal wieder hier im Forum beteiligen. ;)

      Das Problem bei Hybridpflanzen (im Sinne von zwei verschiedenen Fruchterträgen) sehe ich auch im Ertrag. Man hat nun zweimal so viele Nährstofffresser auf selber Fläche, da wundert es mich nicht, dass "weniger" dabei rauskommt.
      Weniger in Anführungsstrichen, weil es von der Menge und dem Nährwert wohl etwa gleich bleiben dürfte, nur eben hälftig verteilt.

      Nachteile bei diesen Pflanzen sind aber auch das Auslaugen des Bodens (nur wirklich wichtig beim mehrjährigen Feldbau aber nicht zu unterschätzen) und eine zu erwartende Mutation der nächsten (oder übernächsten) Generationen, was im schlechtesten Fall eine Anfälligkeit für Krankheiten und einen kompletten Ernteausfall zur Folge haben kann.

      Auch wird bei diesen Hybridpflanzen aufgrund der geringeren Nährstoffaufnahme beider Fruchtarten das volle Potential nicht ausgenutzt. So sind die Fruchtkörper nicht so nahrhaft, als wenn sie alleine auf dem Stück Land gewachsen wären. Stelle ich mir bei gleichzeitiger Einnahme nicht problematisch vor, aber gerade wenn man die Kartoffeln länger lagern möchte hat man später eben weniger.

      Also dann doch lieber mehr Töpfe kaufen, mehr Land bestellen oder damit leben, dass man in einem Topf / Kübel zwei Pflanzen hat. ^^

      LG Fliege
      "Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."

      Albert Schweitzer