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Szenario mit Boot

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  • Szenario mit Boot

    Hi zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag hier, und mich würde interessieren ob Ihr für evtl. bestimmte Szenarien ein Boot vorgesehen habt?

    Mein Gedanke ist folgender:

    Ich habe täglich 80km einfache Strecke zur Arbeitsstelle, von einer sehr ländlichen Gegend in einer Höhenlage über Diverse Autobahnen und Bundestrassen....ziel ist die Nähe des Flughafen Frankfurt.

    Der Punkt ist....ich muss an einer Stelle zwingend über den Main.

    Wenn ich vom schlimmsten Fall ausgehe und keine Brücken mehr passierbar sind, sei es durch Zerstörung oder durch böse "Zombies" eingenommen, war der Gedanke mit einem Packraft, Schlauchboot oder was auch immer über den Fluss zu kommen.

    Ich hoffe das dieser Fall nie eintritt.....aber....

    Wie ist eure Meinung dazu?


    PS: mal ein großes Dankeschön an Bugoutsurvival, du machst sehr informative und auch unterhaltsame Videos!
  • Ja ist soweit richtig, gebe ich dir Recht.

    Aber: wenn ich schwimme bin ich auch sichtbar, wehrlos und noch langsamer.

    Da ich weder Rettungsschwimmer, Kampfschwimmer oder Leistungssportler bin, würde ich, wenn mich die Kräfte nicht vorher verlassen ca. 1-2km Stromabwärts an einer vorher nicht einsehbaren Stelle ans Ufer kommen, mit evtl. neuen überraschungen.

    Ich weiß auch das es Eisenbahnbrücken gibt, bin aber mal davon ausgegangen das keine passierbar ist.
  • Ich habe zumindest die Option ein Packraft mitzunehmen. Sind allerdings mit Paddel knapp über 4kg für 2 Personen und bis 250kg Zuladung.

    Mit nur einer Person kann man auch ein Rad darauf transportieren und umgekehrt das Boot dann auf der Straße mit dem Rad.

    Also Notlösung könnte man wahrscheinlich eine aufblasbare Isomatte oder einen wasserdichten Rucksack als Schwimmhilfe nutzen, das ist im Winter aber nur mäßig lustig.

    Es gibt auch ultraleichte Packraft und leichte Anzüge, ist halt alles nicht billig...

    packrafting-store.de/

    MfG
  • buschratte schrieb:

    Ja ist soweit richtig, gebe ich dir Recht.

    1.Aber: wenn ich schwimme bin ich auch sichtbar, wehrlos und noch langsamer.

    2a.Da ich weder Rettungsschwimmer, Kampfschwimmer oder Leistungssportler bin, würde ich, wenn mich die Kräfte nicht vorher verlassen ca. 1-2km Stromabwärts
    2b. an einer vorher nicht einsehbaren Stelle ans Ufer kommen, mit evtl. neuen überraschungen.

    3.Ich weiß auch das es Eisenbahnbrücken gibt, bin aber mal davon ausgegangen das keine passierbar ist.
    zu 1 als schwimmer mit schwarzem anzug bist nicht gut zu sehen....

    Zu 2 a darum das üben...
    2b das musst vorher abchecken
    Eventuell Hilfsmittel drüben befestigen...pfeil und bogen...oder schleuderball...

    3. Welche realistische Macht kann alle Brücken und Übergänge sperren so das kein einzelner drüber kommt...
  • Ich finde die Idee mit einem Boot sehr gut. Diese alternativ Szenarie habe ich schon mehr als einmal "durchgesponnen". Quasi Nachts mit der Strömung. Plane gezogen und möglichst flach. Kein Motor, max. E-Motor der Tagsüber geladen wird.

    Problem a) Staustufen und Wasserfälle

    Und das ist das einzige Problem welches auch gleich den Todesstoß bedeutet. Aus dem Wasser um das Boot kurz über Land zu Transportieren ist gefährlich (man ist Laut, Uferböschung nicht immer fest gebaut und angreifbar da abgelenkt.

    Tagsüber verstecken und Nachts der Strömung folgen. Ja mir ist klar das es Nachts Mondreflektionen gibt und man ohne "Schutz" auf dem Wasser dem Waffenfeuer ausgeliefert ist, aber Geräuschloser und mit mehr Gepäck wird es kaum was vergleichbareres geben. Das Boot mit Bäumen links und rechts tarnen damit es wie Treibgut aussieht...

    Ach ja ... schöne spinnerei :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blauer ()

  • bonzo schrieb:

    aber das ist nicht mit "allen" zu schaffen....

    Machbar gegen kfz... Oder so...

    Aber einsamen Schmuggler Überläufer das ist auch heute noch schwierig..
    Ich vesetze mich in den, der rüber will und da habe ich keine Lust, 10 Brücken genau zu beobachten, bevor ich mich über eine rüber trauen kann und dann doch aus dem Hinterhalt erwischt werde. Wenn die Staatsgewalt da nicht steht dann werden dort eben Zöllner oder Räuber stehen. Auch nicht besser.

    Wenn schon vorbereiten, dann auch richtig und das bedeutet vom noch realitischen worst case ausgehen und dafür gute und praktikable Lösungen finden und nicht mit einer "wird schon irgendwie klappen" Attitüde.

    Natürlich ist es auch okay zu sagen, dass ein Überqueren von Flüssen für den ein oder anderen kein Problem ist, z.B. weil schlichtweg keine relevanten Flüsse auf dem weg liegen oder man dann eben einen Plan B hat oder was auch immer... Ist auch völlig okay. Ein Boot ist sicherlich keine Standardausrüstung für ein Fluchtgepäck.
  • ich sehe drei Alternativen bzw Lösungen für das Problem.

    1. Ziehe um. Näher an deine arbeitstelle heran. Bei 80km entfernung kommst du in diesem szenario nach der Flussüberquerung auch nicht bis nach Hause... Auser du hast auf beiden Seiten die Mobilität garantiert.

    2. Such dir eine Arbeit in der Nähe deiner wohnung.

    3. Schaffe die eine BoL auf jeder Flussseite um eine Flussüberquerung zu vermeiden.

    Das sind zwar drastische Lösungen aber mMn die effektivsten und sinnvollsten.
    DON'T PANiC

    Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

    ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


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  • Erst mal Danke für die Anregungen, also wenn ich wirklich als Grund der nicht Passierbarkeit der Brücken von einer Staatsgewalt ausgehe....sprich Militär sind die Chancen wohl eher Mau ungesehen rüber zu kommen, sowohl mit dem Boot oder auch als Schwimmer.

    Falls die Brücken kurzerhand zerstört wurden ....wär ja nicht das erste mal....denke ich das die Chancen besser wären da eine zerstörte Brücke nicht unbedingt extrem gesichert werden muss.

    Ist mal so mein Gedanke

    @Zuflucht:


    zu deinen Punkten:

    1. Umzug ist nicht gewollt und ich möchte das auch Begründen

    Wichtigster Grund.....ich möchte nicht mehr ins Ballungsgebiet, und ich denke Jeder hier weiß warum

    Ich bin in der Großstadt aufgewachsen und habe da auch 35 Jahre gewohnt.....und ich sag mal so....früher war alles besser ;)


    2. Da ich seit 1992 Selbständig bin fällt der Punkt flach


    3. der Punkt ist interessant, und ich muss zugeben daran nicht gedacht zu haben, und scheint mir die beste Lösung zu sein.

    Danke euch allen für die Ideen :thumbup:
  • Servus,

    bin über dieses Thema gestolpert. Es geht hier ja mehr über das Thema Gewässerüberquerung. Da durfte ich bei der BW meine Erfahrungen machen.
    Wichtig ist bei dem Thema: Breite, Fließgeschwindigkeit, Temperatur, Uferbeschaffenheit, Lage.
    1. Breite
    Wie breit ist denn der Main?
    2. Fließgeschwindigkeit
    Selbst kleine Bäche/Flüsse mit hoher Fließgeschwindigkeit, können tödlich sein. Die BW hat es in frühen Jahren gelernt(Iller Unglück). Da ja auf dem Main auch gewerblicher Schiffsverkehr stattfindet, dürfte die Fließgeschwindigkeit ein bloßes durchschwimmen ohne Auftrirbshilfe sehr gefählich machen. eines ist auch klar, man wird weit abkommen.
    3, Temperatur
    Die Wasser als auch Lufttemperatur spielen eine große Rolle. Ist das Wasser unter 10C und man geht ungeschützt plantschen. Muss man in kürzester Zeit mit Krämpfen und selnst Hypertermie(Unterkühlung) rechnen. Eine Überquerung im Winter ohne geeignete Schutzausrüstung, ist als unmöglich und lebensgefährdent an zu sehen.
    Selbst eine kalte Lufttemperatur kann einem zum Verhängnis werden.
    Sind im Winter mit dem "Zeltbahnpacket" übergesetzt(ca 20m) und ich konnte kaum die Plane mit den kalten Fingern öffnen. Hätte also erfrieren(an Land) können. Man sollte zumindest Feuerholz oder ähnliches mit nehmen um sich wieder schnell warm zu bekommen.
    4. Uferbeschaffenheit
    Wasserläufe graben sich gerne ein. Eine zu steile Uferböschung kann das herauskommen verhindern. Genauso gefährlich ist sumpfiges oder stark bewachsenens Gebiet.

    Zeltbahnpacket

    Um seine Sachen trocken an das jenseitige Ufer zu bringen, kann man es entsprechend verpacken. Früher war es die BW Zeltbahn, heute eher Ponche oder Bivagsack. Aber auch große Müllsäcke oder Tarps gehen. Auf jeden Fall muß genügend Luft mit eingebaut werden. Das Packet dient auch als Auftriebshilfe.
    Man sollte dies mal im Sommer am Badesee ausprobieren. Vergesst auch nicht eine "Boje", sprich eine leere Flasche die schwimmt, mit einer Leine am Packet zu befestigen. Säuft es ab, kann man es so bergen.

    Schifffahrt

    findet auf dem Main Frachtschifffahrt statt, sollte man sich da unmotorisiert es gut überlegen. So ein Frachtschiff kann einen übersehen bzw kaum Ausweichen.

    Flucht auf dem Wasser

    Wohne ich in München und es ist warm genug oder ich habe ein Fortbewegungsmittel, könnte mich die Isar schnell aus der Stadt bringen. Besser als im Stau. Allerdings sollte man Hindernisse, wie zB Wasserkraftwerke kennen.
    Große Flüsse oder ein Meer, können einen ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Allerdings, muß man sich in der Materie auskennen. Das Meer vergibt nicht.

    Grüße
  • Ich finde die Überlegungen des Threadstarters merkwürdig.
    Er muss über den Main weil er zur Arbeit will.
    In der Krise rechnet er mit Sperrung der Brücken.

    Er würde dann trotz Krise mit dem Auto zum Fluss fahren, dann mit einem Raft übersetzen..... und dann?
    Zu Fuß weiter bis zur Arbeitsstelle? Also wenn die nicht in unmittelbarer Nähe ist, müsste er per Pedes, möglicherweise durchnässt, weil er einmal gekentert ist mit dem Raft im Gepäck zur Arbeit? Und dann wieder zurück und das jeden Arbeitstag?

    Ich verstehe das Szenario wohl nicht richtig....
    Urbanprepping - Die beste deutschsprachige Preppingseite. Mit Abstand. Zu previval sag ich besser mal nix.
  • Dann bin ich froh, dass es nicht nur mir so ging.

    Allgemein: ich habe aufgrund dieses Beitrags mal nachgedacht - und mir fällt nicht ein für welches "Prepper Szenario" ich ein Boot nutzen würde. Jedenfalls ein Boot in diesem Sinne wie es hier gedacht war (also keine kleine Yacht, mit der ich autark im offenen Gewässer verweilen kann).

    Außer ich wohne irgendwo, wo ich einen Fluss überqueren muss um eine Landesgrenze zu überwinden - sollte aus welchem Grund auch immer die Landesgrenze gesperrt sein. Aber dann hätte ich in so einem kleinen langsamen "Bötchen" viel zu sehr Angst eine geeignete Zielscheibe abzugeben.
  • Ich hatte tatsächlich mal ein Schlauchi, bis sich meine Lebenssituation geändert hat, und auch vor, dieses einzusetzen. Damals habe ich eine BOL in der Nähe eines grossen europäischen Stroms gehabt und wäre per Schlauchi mit minimalem Kraftaufwand, ohne grosse Behinderungen durch Staus etc. von meinem Wohnort im tiefen Süden prima dorthin gekommen.
    Flüsse waren und sind mit die besten Transportwege die es gibt, also warum nicht nutzen?
    Zugegeben, um zur Arbeit zu kommen gibts sicher bessere Wege.

    LG vom Strahlemännchen, das Boote super findet