Regenkleidung (Das ewige Lied)

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    • Elektroimker schrieb:

      ich hatte jahrelang draußen auf dem Bau und im Winterdienst Jacken von Mascot an.
      Dicht war die immer.

      Meine war Orange, aber die gibt es ja auch in anderen Farben.

      Innenfutter und Ärmel zum ab machen.

      Müsste ich meine Arbeitsjacke aus eigener Tasche zahlen, würde ich wahrscheinlich solch eine wieder nehmen.
      danke für den Tipp, genau was ich gesucht hatte.
    • @BugOutSurvival

      Für meinen Rucksack habe ich einen Regenschutz. Ist manchmal lästig, aber meiner Meinung nach die sinnvollste Lösung.

      Von Ponchos halte ich nicht wirklich etwas. Die Dinger sind (meiner Meinung nach) gut, wenn man den Regen einfach aussitzen möchte.

      Ich persönlich habe für "Outdooraktivitäten" gerne Regenhose und Regenjacke dabei. Sind ganz gut zu gebrauchen, allerdings darf es auch nicht zu lange richtig schütten. Außerdem gibt es bei Regenkleidung im Dauereinsatz immer Probleme mit der Atmungsaktivität.

      Ich oute mich hier jetzt einmal:
      Ein vernünftiger Schutz-Regenschirm erfüllt (für mich) gleich drei Zwecke.
      1. Schützt zu 100 Prozent auch bei langem, starkem Regen.
      2. Kann als Wanderstock dienen.
      3. Er ist zur Selbstverteidigung (z.B. gegen wilde Hunde) geeignet.

      Gruss
    • Nun, Regenkleidung ist einer der wenigen verbliebenen Dinge bei denen sich meine Größe negativ auswirkt. Regenhosen für Menschen über zwei Meter scheinen nicht produziert zu werden. Jedenfalls nicht, wenn sie auch noch unter 200kg Gewicht haben. In alle Regenhosen in die ich von der Länge her reinpassen würde, passe ich vom Umfang mindestens zweimal rein.
      Von daher bleibt mir nur Regenjacke und für besondere Regengüsse der Poncho. Ich verwende den von OneTigris, der sich auch zum Unterschlupf zweckentfremden lässt. Hat für mich den großen Vorteil: Er ist länger als alle anderen und mit ein paar Gamaschen bleibe ich auch trocken unterwegs.
    • Wirklich ein passender Name für das Thema.
      Man kaut es auch nach Jahren immer noch durch, bis man die optimale Lösung gefunden hat.

      Richard-HK schrieb:

      Von Ponchos halte ich nicht wirklich etwas. Die Dinger sind (meiner Meinung nach) gut, wenn man den Regen einfach aussitzen möchte.

      Ich persönlich habe für "Outdooraktivitäten" gerne Regenhose und Regenjacke dabei. Sind ganz gut zu gebrauchen, allerdings darf es auch nicht zu lange richtig schütten. Außerdem gibt es bei Regenkleidung im Dauereinsatz immer Probleme mit der Atmungsaktivität.
      Ehrlich ? Ja das dachte ich auch.....

      Nach den Erfahrungen auf dem ersten Forentreffen und einem kleineren Biwak hat sich erst einmal die Wichtigkeit eines vollständigen Regenschutzes gezeigt.
      Wenn man mal drei Tage bei Dauerregen im grünen draußen sitzt dann hilft eine Jacke und Hose alleine nix mehr.

      Bei ersten Forentreffen hatten wir ein sehr nass-warmes Wetter mit starken Regenfällen zwischen drinnen und der Boden weichte immer mehr auf. Bei meinem Biwak hat es drei Tage durchgeregnet. Trotz Regenhose/Regenjacke und neuem Schuhwerk (nach dem Forentreffen). War ich nass....
      Nach 3 Tagen in feuchter Umgebung zeigten sich dann auch die üblichen Probleme.

      Seither ist mein Witterungsschutz auf ein maximum hochgefahren.

      - Wassedichte Regenhose (extrem wichtig)
      - Regenjacke
      - Poncho (hier schwanke ich noch was letztlich im Rucksack drinnen bleibt (BW Poncho oder Tatonka)
      - Gamaschen
      - Allwetterjacke (wasserabweisend)

      Damit bin ich gut gefahren seither, dies beruht auf Erfahrungen die ich Outdoor gemacht habe,
      Am Anfang war ich auch der Meinung das Hose und Jacke oder Poncho als Alternative ausreicht. Wenn man aber das ganze auch mal ausprobiert dann kommt der AHA Effekt.
      Am liebsten wäre mir der BW Nässeschutz allerdings in einer anderen Farbe (Steingrau oder oliv etc.). Der Tarndurck hält mich persönlich vom kaufen ab, aber von der funktionalität
      wäre das, glaube ich, das Optimum.

      Richard-HK schrieb:

      Ich oute mich hier jetzt einmal:
      Ein vernünftiger Schutz-Regenschirm erfüllt (für mich) gleich drei Zwecke.
      1. Schützt zu 100% auch bei langem. starken Regen.
      Dann warst du noch keine drei Tage am Stück draußen bei Wind und Wetter.

      Ein gut gemeinter Ratschlag: Geh raus und probiere das aus. Meiner Meinung nach ist unzureichender Nässeschutz einer der Faktoren der dich im Ernstfall "ausnocken" kann.
      Denn Nässe kommt nicht nur von oben oder der Seite, sondern auch von vorne, hinten und unten(!).

      Holgie schrieb:

      Nun, Regenkleidung ist einer der wenigen verbliebenen Dinge bei denen sich meine Größe negativ auswirkt. Regenhosen für Menschen über zwei Meter scheinen nicht produziert zu werden. Jedenfalls nicht, wenn sie auch noch unter 200kg Gewicht haben. In alle Regenhosen in die ich von der Länge her reinpassen würde, passe ich vom Umfang mindestens zweimal rein.
      Hast du mal überlegt eine passende Regenhose (Umfang) zu kaufen und die Differenz an den Unterschenkeln mit Gamaschen zu überbrücken ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Richard-HK schrieb:

      Stimmt, das waren Monate.

      Jeder so, wie er am besten klarkommt, deshalb habe ich auch für mich gespochen, nach meinen Erfahrungen.
      Jetzt ernsthaft ?
      Du warst mit einem Regenschirm Monate lang rund um die Uhr draußen und bist trocken geblieben ? ?(
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • @Südprepper

      Ich habe einmal 6 Monate hinter mir und einmal 9 Monate
      In den 6 Monaten hatte ich Poncho und Regenkleidung dabei. In den 9 Monaten Regenkleidung und Schutz-Regenschirm.
      Viele Nächte unter dem Tarp verbracht, einige im Zelt. Sonne, Regen, Schnee ... volles Programm.

      Ich habe mich hier im Forum angemeldet, um Erfahrungen weiterzugeben, nicht um Blödsinn zu erzählen.

      Gruß
    • @Richard-HK einen Poncho möchte ich einfach nicht, aber das hat wieder andere Gründe die wohl eher in den geschlossenen Bereich gehören, werde es irgendwann dort gerne mal erläutern wenn mir die Tore dort hin geöffnet werden sollten.

      Ein Tarp ist sehr praktisch und hat auch mehrere Anwendungsmöglichkeiten, ich nutze ein britisches in Desert DPM und ein russisches in digital Flora Camo.

      Du schreibst "schutz-Regenschirm" was kann ich mir darunter vorstellen?
      Ist es einfach nur ein größerer Regenschirm?
    • Loco schrieb:

      Die Jacke bekommst für ca 20€ im neuwertigen Zustand, bei der Hose musst etwas suchen je nach Größe ca 15€ -20€.
      Ja aber die Größenauswahl ist sehr beschränkt. Marke Elefant bzw. Zweimann Zelt ist vom ÖBH nicht zu bekommen.
      Ich bin jetzt aber auf einer anderen Webseite fündig geworden, sogar GoreTex 3lagen Laminat wie beim BW Nässeschutz.
      Sogar die Farbe in Steingrau ist erhältlich auch in der Elefantengröße. Allerdings kommt nach bei der preislichen Betrachtung schnell die Ernüchterung....

      980 Euronen für einen kompletten Nässeschutz gibt auch mein Sparschwein nicht her.
      Wenn man allerdings mal betrachtet das alleine der BW Biwaksack 300 Euronen gekostet hat, dann scheint der Preis für den Nässeschutz realistisch.

      Richard-HK schrieb:

      In den 6 Monaten hatte ich Poncho und Regenkleidung dabei. In den 9 Monaten Regenkleidung und Schutz-Regenschirm.
      Viele Nächte unter dem Tarp verbracht, einige im Zelt. Sonne, Regen, Schnee ... volles Programm.

      Ich habe mich hier im Forum angemeldet, um Erfahrungen weiterzugeben, nicht um Blödsinn zu erzählen.
      Dann hatte ich dich falsch verstanden.
      Ich meinte gelesen zu haben das du nur mit dem Schirm draußen warst.
      Poncho, Schirm und Hose das passt dann schon und ergibt ja auch Sinn.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Loco schrieb:

      @Südprepper den BW Biwaksack von Carinthia bekommst für rund 100€ wobei ich den in Woodland von der US Army bevorzuge.
      Gebraucht kriegst die Dinger nachgeworfen....
      Ich wollte den damals neu haben und habe mir das Teil dann gegönnt zu Weihnachten.... Bin auch super zufrieden damit, man(n) bleibt trocken !
      Aber das soll in dem Faden nicht das Thema sein, sonst sprengen wir den Tread.

      Loco schrieb:

      Was für eine Regenkombi hast denn gefunden für die 980€ aufgerufen wird?

      Jacke: Monsoon XT Gen.2 Taktische Regenjacke (ufpro.com)
      Hose: Monsoon Taktische Regenhose (ufpro.com)

      Sind auch nur 944 Euronen, hab mich verrechnet.... :)
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Loco schrieb:

      Ja okay UFPro ist ne andere Liga, wenn die Sachen nur nicht so so teuer wären.

      Als weitere Option werfe ich mal Carinthia in die Runde, preislich sind die natürlich aber auch eher Oberklasse.
      Carinthia ist natürlich auch Spitzenqualität was den Nässeschutz u.ä. angeht. Allerdings auch hier die gleiche Problematik mit etwas
      größeren Ausführungen. Bei Carinthia ist meist bei XXL Schluss und dieses XXL fällt oft recht klein aus.
      Diese Problematik bietet sich oft bei bestimmten Herstellern.

      Professioneller Nässeschutz | Carinthia Webshop

      Meist nicht so große Hersteller aus Osteuropa wie z.B. Helikon Tex bieten hier ne gute Alternative. Die Größen gehen meist bis 3XL welches auch recht großzügig ausfällt.
      Hab da einiges im Petto von denen und bin auch mit der Qualität bei einem günstigen Preis zufrieden.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Südprepper schrieb:

      Hast du mal überlegt eine passende Regenhose (Umfang) zu kaufen und die Differenz an den Unterschenkeln mit Gamaschen zu überbrücken ?
      Tatsächlich bin ich selbst noch nicht auf die Idee gekommen :(. Danke für den Tipp.

      Neben Helikon-Tex gibt es noch Texar. Die haben mit der Conger eine Regenjacke im Programm die ich persönlich ziemlich gut finde und auch nicht mehr missen möchte.
    • Holgie schrieb:

      Tatsächlich bin ich selbst noch nicht auf die Idee gekommen :(. Danke für den Tipp.
      Das ist jetzt nicht praxiserprobt, sondern war vielmehr ne spontane Idee. Allerdings wenn der Abstand bei normalen Regenhosen bei dir nicht zu groß ist bis zu den Knöcheln, dann sollte
      das funktionieren. Wenn ich in die Hocke gehe rutscht meine Hose auch nach oben und ich bleibe in der Kombi trocken.

      Holgie schrieb:

      Neben Helikon-Tex gibt es noch Texar. Die haben mit der Conger eine Regenjacke im Programm die ich persönlich ziemlich gut finde und auch nicht mehr missen möchte.
      Ja die Texar Conger ist ein interessanter Regenschutz der mit 10.000mm Wassersäule als wasserdicht durchgeht.
      Allerdings ist mir der Schnitt hier zu kurz.
      Das Risiko das der Regenfall an der Jacke abprallt und dann hinten in die Hose reinläuft wenn ich mich bücke wäre mir persönlich zu groß.
      Aber trotzdem interessantes Produkt das mit einer passenden Hose die über die Hüften geht (z.B. hohe Latzhose) durchaus zu überlegen wäre.

      Alternativ kann man sich auch im Offshore Segment mal umschauen z.B. die Fa. Helly Hansen stellt Segler und Offshore Bekleidung her.
      Helly Hansen | Skifahren, Segeln, & Outdoor Bekleidung | HH DE

      Diese werden meist über die eigene Seite oder Arbeitsschutzfirmen vertrieben. Hier wird man auch fündig. Und man kann auf jeden Fall davon ausgehen das man zumindest von außen her gesehen trocken bleibt. Allerdings gilt pauschal, je schwerer und umfassender der Regen-/Nässeschutz desto weniger geht zwar rein, es geht aber auch nix mehr raus!
      Heißt im Umkehrschluss das ich mir über das Thema Kondenswasserbildung und Schwitzen dann alternativ Gedanken machen muss.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)