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An welches Szenario glaubt ihr?

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  • Pietro 61 schrieb:

    Die Stoßrichtung durch Deutschland wäre immer noch die selbe.
    Hier möchte ich doch deutlich wiedersprechen. Wäre die Stoßrichtung immer noch die gleiche wie zu Zeiten der Sowjetunion, wären Putins Leute die unfähigsten Militärs die man in Europa je gesehen hat. Klar, aus unserer Perspektive wäre das wünschenswert, wenn man die groben Aufmarschrichtungen kennt (die für die UdSSR ja mittlerweile bekannt sind) kann man sich entsprechend darauf vorbereiten.
  • Grundsätzlich sehe ich alles ziemlich gelassen. In Deutschland gab es schon schlimme Katastrophen und bisher gab es immer gute Wege heraus. Heute wird in vielen Fällen einfach zu schnell "Katastrophe" gerufen. Z.B bei Schnee- und Eiswarnungen. Meine Güte, dann habe ich in meiner Kindheit schon 5x das Ende der Welt durchlebt ...
    Deutschland will Wohlstand, alles wird digital, jeder kann überall hin reisen und kommt an alle Waren heran. Sobald etwas davon bröckelt bricht der Mensch zusammen.

    Woran glaube ich?
    Lieferängpässe/Liefermängel. Die Weltressourcen gehen rapide zur Neige. Stromkollaps europaweit mit der Folge, dass unsere digitale Welt erschüttert wird.
    An Anarchie, a la MadMax glaube ich nicht, denn wir sind nicht alleine auf der Welt, dann müsste es zum weltweiten Blackout kommen und das ist unmöglich.
    Regionale Naturkatastrophen werden schlimmer.
    Was definitiv als Szenario im Raum steht sind durch Finanz- und Chancenungleichheit hervorgerufene persönliche Katastrophen; Verlust der Wohnung, persönlicher Finanzsturz, Einschränkungen der individuellen Lebensqualität, etc.

    Strich drunter. Meine unvollständig angreifbare, weil kurz angerissene, Meinung dazu.

    Gruß
  • Richard-HK schrieb:


    Was definitiv als Szenario im Raum steht sind durch Finanz- und Chancenungleichheit hervorgerufene persönliche Katastrophen; Verlust der Wohnung, persönlicher Finanzsturz, Einschränkungen der individuellen Lebensqualität, etc.
    Ich sehe ein großes Problem beim Thema Energie. Die Gasversorgung aus dem Osten wird reduziert, dazu Kohleausstieg und Stillegung der AKW's. On Top: das marode Netz. Fazit: Ich glaube auch nicht an einen kurz bevor stehenden Blackout aber an zeitweise Netzstillegungen wie in Südafrika oder auch an den ein oder anderen Brownout.
    Mein Körper, meine Gesundheit, meine Entscheidung.
  • Nabend zusammen,

    ich denke um die Gasversorgung brauchen wir uns keine großen Sorgen zu machen.
    Wir bekommen nur noch ca 15% aus Russland. Der Rest ist aus den Niederlanden oder Norwegen (Infos sind von Verwandtschaft, die bei einem Energieversorger arbeitet.)
    Ressourcenknappheit sollte hier also weniger das Problem sein, eher ob man das alles irgendwann noch bezahlen kann.

    VG
    VG
    Basti
  • Ich halte steigende Spannungen innerhalb der Befölkerung für das warscheinlichste, seis wegen der Coronamasnahmen oder wegen explodierender Lebenshaltungskosten aufgrund fehlender Rohstoffe und wenn dann noch Arbeitsplatzabbau wegen schwächelnder Wirschaft dazukommt dann wird das ganze toxisch. Was unbezahlbare Preise für alltägliches wie Lebensmitel, Miete, Wasser und die Auswirkungen angeht reicht ein Blich in die Türkei auch wenn die Ausgangslage zugegeben etwas anderes ist als bei uns.

    Das zweitnächte Szenario an das ich glaube ist ein mehr oder weniger größerer Stromausfall aufgrund der sich stetig verändernden Lage hin zum Ökostrom und der Art wie die "Energiewende" umgesetzt werden soll.
  • Also nach dem derzeitigen Stand der Dinge, der Unmut in der Bevölkerung, würde ich derzeit sagen:
    so nah an einen Bürgerkrieg waren bis bisher noch nicht. Sehr viele Menschen sind unzufrieden, die Regierung hat nur noch schlechte Politiker.
    Wenn jetzt dann noch das Gas und der Strom weniger werden könnte in der finstersten Zeit des Jahres, wird es wohl, weil auch die Coronazahlen in die Höhe schnellen und dann kommt es zu noch mehr Einschränkungen.
    Das werden Faktoren sein, wo es bald keine friedvollen "Spaziergänge" mehr geben wird.
  • Wir hatten einen weltweiten Dürresommer, jetzt kommt ein Winter, vor dem sich viele Familien sorgen, dass man nicht heizen kann, gar nicht mal weil kein Gas da ist, sondern weil man es nicht bezahlen kann. Ich sehe momentan vermehrt Immobilienanzeigen in unserer Gegend, wo es sonst nie etwas gab - einigen ist wahrscheinlich klar, dass sie sich ihr bisheriges Leben nicht mehr werden leisten können. Dafür ist es noch erstaunlich leise... aktuell hört man hauptsächlich noch Töne von ganz links und ganz rechts.

    Ich vermute, dass unsere Gesellschaft zu einem hohen Prozentsatz mit einer gewissen Naivität in den Winter geht. Erst wenn jeder seinen Brief vom Energieersorger hat, das Leben akut immer unbezahlbarer wird und wenn der Winter kalt genug wird, dass man es am Leib spürt und auch der Strompreis beim Verbraucher ankommt, einige ihr Haus verlieren oder im Begriff sind, es zu verlieren, wird es vermutlich in der gesellschaftlichen Breite Proteste geben. Wie heftig die ausfallen, kann ich aktuell nicht einschätzen - in der Coronakrise haben wir uns erstaunlich anpassungsfähig gezeigt, weil wir vernetzt und stets informiert waren. Aber den Blackout halte ich mit jeder Minute für wahrscheinlicher, u.a. weil sich in meinem Umfeld nahezu alle mit Radiatoren für jedes Zimmer ausgerüstet haben... und in diesem Moment könnte es vielleicht ungemütlich werden... die Frage, die sich mir stellt, ist:

    Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Die Zeit zurückzudrehen, in der man Gas aus Russland bekam und Energie günstig war, halte ich aus mehreren Gründen für unrealistisch. Welche Handlungsoptionen hat Politik also? Die finanziellen Möglichkeiten für Entlastungen sind ja auch begrenzt. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze wider erwarten stabil bleibt. Tatsache ist aber, dass die Balken ganz schön quietschen. Ich kann mir jedenfalls keine Gesellschaft vorstellen, die einen kalten Winter sang und klanglos durchfriert.
  • Ich sehe derzeit keine verstärkten Einkäufe. Das macht mir etwas Sorgen. Scheinbar müssen die Menschen es erst fünf nachz wölf haben, bis sie wieder reagieren. Denn noch gibt es vieles an Grundnahrungsmittel zu akzeptablen Preisen. Ich fürchte viele denken, dass es ja bald wieder billiger werden muss. Dass es vielleicht auch 2 oder 4 mal so teuer werden kann, verdrängen wohl viele.

    Der Post weiter oben zur Gasversorgung didn't age well ;) Aber wer konnte ahnen, dass wir mehr Gas verstromen als letztes Jahr.
  • RainbowWarrior schrieb:

    Ich sehe derzeit keine verstärkten Einkäufe. Das macht mir etwas Sorgen. Scheinbar müssen die Menschen es erst fünf nachz wölf haben, bis sie wieder reagieren.
    Das sehe ich anders. Ich sehe in meinem Umfeld, dass die meisten deutlich umdenken und wesentlich besser vorsorgen. Allerdings steht dafür weniger Geld zu Verfügung. Ich kann auch nicht mehr so viel aufstocken, wie die letzten Jahre.

    Ich persönlich glaube an eine Kombination mehrerer Szenarien/ Krisen, die uns in der Summe gefährlich werden könnten.

    - kalter Winter (machbar, ohne das die Gesellschaft kippt)
    - massiv steigende Preise und private Pleitewellen (schwieriger, aber die Leute werden es mehr oder weniger laut aushalten)
    - Wirtschaftliche Pleiten, verschärft Produktmangel und Arbeitslosigkeit (sehe ich kritisch, weil es oben genanntes verschärft).
    - Lieferkettenprobleme, die Flüsse trocknen aus, Lkw und Bahnnetz reichen nicht aus (verschärft den Produktmangel und damit die Preise und damit die Pleiten...)
    - Klimaschäden (das sehe ich am kritischsten):

    Neben den oben genannten Punkten, geht uns das Trinkwasser aus. Ich habe einen Bericht auf ARD zu dem Thema gesehen, war sehr interessant. Ich versuche mal es richtig wieder zu geben. Das ist auch das Szenario, dass ich für sicher halte.

    Das Grundwasser wird immer weniger. Eine Stadt wie z.b Frankfurt kann sich selbst garnicht mit Trinkwasser versorgen. Immer mehr Kommunen lösen den Wassernotstand aus. Brunnen und kleine Bäche trocknen vermehrt aus. Das Waldsterben nimmt Fahrt auf, Brände nehmen zu. Das Wasser aus dem Rhein kommt zu 60 oder 70% vom Gletscher in den Alpen, der ist aber bald vollständig geschmolzen.
    Landwirte müssen immer mehr wässern, was das Grundwasserproblem verschärft. Das Artensterben nimmt massiv zu.
    (Das ist der Stand jetzt)

    Uns geht also das Trinkwasser und damit auch die Nahrung immer mehr aus. Irgendwann kann über Flüsse nichts mehr transportiert werden und die Felder bleiben kahl. Dann gibt's auch kein Futter mehr für Mastbetriebe. Die Wälder werden weniger, immer mehr Kommunen werden von Bränden oder Überschwemmungen bedroht.
    Und weil alles trocken wird sind die Extremwetterlagen noch gefährlicher, als ohnehin schon.
    Wenn das alles in den nächsten Jahren so kommt, wie prognostiziert, wird die Gesellschaft kippen.
  • Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, nicht ausschließlich und nicht unbedingt in der Reihenfolge, die waren jedenfalls alle in letzter Zeit mal in den Schlagzeilen wegen Dürre, Trockenheit, Bränden, etc. Trocknender Boden verformt sich und Gebäude die drauf stehen. Auch wenn mein Garten in Thüringen jetzt im sechsten von sieben Jahren nacheinander von außergewöhnlicher Dürre betroffen ist, dann sind das bei uns noch verhältnismäßig gemäßigte Zustände mutmaße ich Mal. Bin jedenfalls mal gespannt was passieren wird, wenn diese anderen genannten Gegenden mehr und mehr unbewohnbar werden und die südeuropäischen Nachbarn anfangen, den Blick nach Norden zu werfen?
  • Tatsächlich „glaube“ ich derzeit an kein Katastrophenszenario.

    Am nächsten dran am „glauben“ war das wir letzten Winter hätten einen Brownout bekommen können. -> Nicht in dem Umfang eingetreten abgesehen von einigen seltsamen größeren Stromausfällen. (Harz, Köln, etc.)

    Davor war ich Anfang Januar 2020 davon überzeugt das wir eine Weltweite Pandemie durch Covid 19 sehen würden. -> Volltreffer

    Derzeit glaube ich erstmal dass alles kurz bis mittelfristig so halbtoll wie jetzt weiter laufen wird.
    Das alleine macht mich aber um so aufmerksamer. Gerade weil die Welt Aussenpolitisch, Geldpolitisch, Energiepolitisch, Lieferkettentechnisch, Ideologisch, Umweltseitig, etc. So angeschlagen ist müssen schwarze Schwan Ereignisse nicht mehr so groß sein wie früher um große Probleme zu verursachen. Daher Augen und Ohren auf, flexibel bleiben und vorausschauend handeln.
  • Ich gehe im Moment davon aus, dass uns eine heftige Inflation bevor steht. Besonders Importe werden davon betroffen sein, also ziemlich alles, außer Grundnahrungsmittel.
    Bei den Medikamenten sehe ich auch wieder Knappheiten entstehen. Der Grund dafür ist die Rezession in der deutschen Wirtschaft, aber auch die eventuelle Einführung einer rohstoffgedeckten BRICS-Währung. Da wird der Euro und auch der Dollar stark unter Druck geraten. Auch bei Grundnahrungsmitteln muss man wegen der Ausfälle bei der Getreideernte durch die lang anhaltenden Niederschläge vorsichtig sein.
    Weiterhin denke ich, dass wir es im Januar oder Februar mit einer Gasmangellage zu tun bekommen werden. Das halte ich im kommenden Winter für wahrscheinlicher als im letzten Winter, auch wenn die Gaslager jetzt voll sind. Aber diese Vorräte halten nur für 2 Monate.
    Unser Stromnetz ist jetzt auch viel wackeliger. Mich würde es nicht wundern, wenn es da zu einem Blackout kommt.
    An der polnisch-weißrussischen Grenze verschärft sich die Lage, und in der Ukraine ist im Moment eher Stillstand. Da kann jederzeit etwas Größeres passieren. Dafür spricht, das ist, dass man aus den Medien immer weniger über den Krieg und die Entwicklungen erfährt. Das wird auch immer weniger diskutiert. Also gehe ich davon aus, dass die Lage nicht besonders gut ist.
    Die Lage im Niger und auch die Lage rund um Taiwan kann ich nicht einschätzen.
    Was im Moment die beste Maßnahme ist, das ist meiner Meinung, sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten mit Grundnahrungsmitteln einzudecken.
    Der Unterschied zwischen Zeit haben und keine Zeit haben heißt Interesse.
  • Jaa, was halte ich für möglich...

    Einen Blackout, Brownouts im Frühjahr, Ausweitung des Ukrainekonflikts auf die NATO, Medikamentenknappheit, Lebensmittelknappheit, Deindustrialisierung, Einbruch der Wirtschaft, Taiwankonflikt.

    Halte ich generell alles für möglich, das Meiste aber für eher unwahrscheinlich zum jetzigen Zeitpunkt.

    Ein richtiger Blackout ist mMn. jetzt auch nicht wahrscheinlicher als vor ein paar Jahren.
    Brownouts aufgrund von Lastabwürfen, wäre vielleicht möglich, dafür bräuchte es aber schon einen härteren Winter und wenn dann mal 2-3h kein Strom ist, geht die Welt nicht unter.
    Ukraine, sagen wir es mal so, sollte RU so dumm sein, sehe ich da für sie keine Sonne mehr, daher dürfte es schon eher unwahrscheinlich sein.
    Medi- und Lebensmittelknappheit sehe ich bei uns in D auch eher nicht. Natürlich kann es sein, dass das eine oder andere Produkt nicht lieferbar ist, dass sehe ich aber nicht als Fläschchendeckende Krise (bei Medis kann das natürlich eine persönliche Krise sein).
    Deindustrialisierung, ja die eine oder andere Firma wird schließen oder abwandern, dafür bauen andere ihre Kapazitäten aus oder neue siedeln sich an.
    Taiwan ist schwer zu sagen. Denke da wird auch stark reinspielen wer die US Wahl gewinnt.
  • Das einzige Szenario für das ich wirklich stark Preppe ist das ich alt werde und meine Rente zu spät und zu niedrig ist. Aber das habe ich in einem anderen Thread vor kurzem ja schon erläutert.Deckt auch viel von den Inflationsrisiken ab.

    Für relativ wahrscheinlich/immer vorkomme könnend sind regionale Stromausfälle (bis einige Tage), Krankheiten die dafür sorgen das man nicht aus dem Haus will/kann und Unwetter (in meiner Lage am ehesten Kritisch Starkregen). Dafür habe ich Lebensmittelvorräte. Die sind im vergleich zu richtigen Preppern minimale, im vergleich zum Bevölkerungsschnitt aber große.

    Sorgen macht mir die Politische Entwicklung, in Europa allgemein aber speziell auch in Deutschland. Mit eine Partei die mindestens sehr nahe am extrimissmus ist eine Gefahr für die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wie wir sie jetzt haben. Wenn die absehbar an die Macht kommen würden müsste ich mir doch ersthaft einen Bug Out überlegen.

    Sonstige Szenarien wie Krieg, Inflation, Asteroiden, Blackout, kurzzeitige Politische Unruhen... halte ich für eher unwahrscheinlich. Mein Ziel ist es besser vorbereitet zu sein als der Durchschnitt, alles darüber wird schnell sehr aufwendig oder aber nur für bestimmte Szenarien wirklich geeignet. Ich lebe nicht für die Vorbereitung auf eine potentielle Krise.
  • Momentan glaube ich an eine weitere Verteuerung der Waren.
    A durch BRICS, die ja zum Anfang 2024 sechs weitere Staaten aufnehmen. Dazu zählen mit, Saudi Arabien ein Öl-Export Land, Iran dass durch diese Sanktionen ziemlich Nachholbedarf hat, Ägypten dass den Suez Kanal betreibt. Äthiopien ist mir noch nicht ganz klar, reine Laienvermutung, es geht um die Handelswege.
    Meine Vermutung, alles was mir einem Chip zu tun hat, alles was mit Öl zu tun hat wird teurer. Plus noch einiges andere, Medikamente zum Beispiel.
    B Suez Kanal, der Wasserstand ist zu niedrig momentan. Angeblich wegen Dürre. Sie Zahl der Schiffe diese passieren ist niedriger als normal und einige stauen sich am Eingang.
    C Inflation, ist momentan nicht in den Nachrichten und gefühlt etwas verlangsamt, aber sicher nicht vorbei.
    D den Anstieg der CO2 Bepreisung im nächsten Jahr.
  • Ich glaube, wir sind schon in einem sehr schlimmen Szenario, und ich fighte, damit ich darin klar komme.
    Das Wichtigste aktuell ist für mich die galoppierende Inflation. Das verlangt von mir eine immer weitergehende Umstellung meiner Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten.
    Ich befürchte eventuell hier eine weitere krisenhafte Entwicklung, wenn die Mengen, die die Landwirtschaft liefern kann, für uns nicht mehr ausreichen werden. Da kann ich mir auch vorstellen, dass Nahrung rationiert wird.

    Das nächste, worauf ich mich vorbereite, das sind Brown-Outs oder Black-Outs beim Strom. Auch eine Gasmangellage im Winter halte ich für möglich. Hierauf habe ich mich letzten Winter schon vorbereitet und das habe ich dieses Jahr weiter gemacht. Ich glaube, dass zeitweises Abschalten des Stroms wohl in der Zukunft zur Regel wird, weil Deutschland einfach nicht genügend Strom produziert. Und da Strom und Gas ja zusammen hängen, denke ich da auch an eine Gasmangellage, wenn der Winter mal nicht so mild wie letztes Jahr wird. Das wird ein ständiger Begleiter werden.

    Das nächste, was ich sehe, das ist eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage in Deutschland. Dies umsomehr, als viele Unternehmen Deutschland verlassen und woanders investieren wollen. Das sägt uns den Ast ab, auf dem wir sitzen. Ich gehöre zwar auch zur Boomer-Generation, die jetzt in Altersrente geht, und könnte daher ruhig bleiben. Aber die Inflation frisst die Rente auf, und das wird dann schon sehr schwierig werden.

    Der Punkt, der mir vor allem Sorgen macht, ist eine Eskalation des Krieges in Europa. Ich halte das für realistisch. Und, tja, was soll ich da machen? So richtig "preppen" kann ich für den Fall nicht, außer mich körperlich fit zu halten und meine Keller so einzurichten, dass ich dort vielleicht auch mal ein Notlager hätte. Auch mit Trinkwasser vor allem, und was zu essen. Viel fällt mir da nicht ein.
    Der Unterschied zwischen Zeit haben und keine Zeit haben heißt Interesse.
  • Ich schätze, wie einige Vorschreiber, dass sich mehrere Szenarien entwickeln könnten.

    Anfangen würde ich mit einer Gasmangellage. Falls die Niederlande das Gasfeld in Groningen dicht macht und der Winter doch strenger wird, dann kann es unangenehm in Deutschland werden. Da im Winter die Sonne weniger scheint und es auch zu windstillen Zeiträume kommen könnte und wir glorreich aus der Kernenergie ausgestiegen sind, muss mehr Gas für die Stromerzeugung verschwendet werden. Das könnte interessant werden.

    Dann steht da noch ein Szenario im Raum aufgrund der wirtschaftlichen Lage. Die Inflation ist hoch und könnte auch noch ein wenig mehr steigen. Die EZB muss dann vielleicht die Zinsen noch ein wenig erhöhen, was sich schon jetzt in noch mehr Insolvenzen niederschlägt. Aufgrund der hohen Preise werden Investitionen in allen Ländern gemacht nur nicht in Deutschland. Ich selber bin auch schon ein wenig unruhig, ob das Unternehmen, was mich beschäftigt, diesen Druck weiter durchhalten kann. Aber durch die Insolvenzen kann bzw. wird sich die Arbeitslosigkeit erhöhen, was den Staat auch mehr belastet. Das ist ein Rattenschwanz, der immer größer werden könnte, was vielleicht dann in sozialen Unruhen enden könnte. Was ich nicht hoffe, aber unser Krisenmanagement in Berlin, ist in meinen Augen unfähig.

    Mein letztes Szenario ist ein Krieg in Europa. Der Konflikt in der Ukraine ist fürchterlich und ist in der Phase des Abnutzungskrieges angekommen. Nun fordert der ukrainische Präsident schon die anderen Länder dazu auf, Fahnenflüchtige zu melden und danach bestimmt diese auch auszuliefern. Überall liest man, das die Ukraine Erfolge feiern. Wie passt das dann zusammen? Hoffen wir das Beste.

    Was meint ihr? Schönen Abend Euch und denkt positiv.