Das ist ein Bezahlartikel. Gibt's eine Zusammenfassung?
Stromausfall Berlin
Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen
-
-
Eigentlich nicht - ich kann zugreifen....
Fifth age schrieb:
Das ist ein Bezahlartikel. Gibt's eine Zusammenfassung?
Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch) -
Neu
Das ist ein Beitrag über die Laufzeit von Funkmasten. Die genannten zwei bis vier Stunden finde ich recht optimistisch.
Er nennt auch ein paar Zahlen wie viel Masten zum Beispiel von Telefonica, vodafone oder Telekom ausgefallen waren.
Da stellt sich jetzt etwas die Frage ob zum Beispiel die Telekom mehr Batteriespeicher hat oder über mehr Notstromaggregate verfügt.
Die Kommentare sind interessant, dort wird berichtet dass zum Beispiel Telefonica sofort ausgefallen ist. Manche nach zwei Stunden, 90 Minuten, oder einer Stunde.
Zudem, diese Masten gehen dann in eine Grundversorgung, SMS bzw Telefon geht noch so lala, mobiles Internet dann nicht.
Bei zu vielen Leuten die gleichzeitig telefonieren wollen, bricht das natürlich auch zusammen. Weitere Frage, manche Anbieter nutzen ein gemietetes Netz. Zum Beispiel Aldi Talk auf O2. Wie reagiert so ein Betreiber im Falle eines Stromausfalls? Wirft er quasi die gemieteten aus der Leitung und bedient Kunden mit einem Vertrag bei sich bevorzugt?
Wir werdens wohl nicht wirklich verifizieren können, aber es ist eine Überlegung im Hinterkopf bei der nächsten Vertragswahl. -
Neu
Ich verlinke mal diesen Artikel. Er betrifft nicht Berlin, er betrifft die Ukraine.
Wir haben aber den Faden für die Auswertung unserer Fallsimulation noch nicht.
Drei Dinge sind mir aufgefallen. Das erste, es wird eine kleine Jackery geladen. Was keine dumme Idee ist. Ich vermute mit einer grösseren braucht man im Notfall nicht ankommen. Sie wird wohl nicht geladen werden.
Das Zweite. 200 Personen pro Zelt pro Tag. In einer Großstadt.
Da kann man sich dann ausrechnen, wie viele Personen das Angebot annehmen können.
Hat man in Berlin gesehen, die Wärmestuben waren Recht leer.
Und alle Läden ihr Handy auf. Anscheinend funktionieren noch alle Masten. Im Gegensatz zu Berlin.
Nun, die Ukraine ist ein Land im Krieg. Die Leute wollen wissen wie es ihren Lieben geht die gerade nicht in Kiev wohnen geht. Sie wollen wissen wo es Wasser gibt, Wärme. Einen Markt der funktioniert.
Ich denke wir werten das Thema Kommunikation viel zu gering. -
Neu
Ich kann nur aus den Flutgebieten berichten (Kreis Euskirchen), Masten sind hier keine weggeschwommen/umgekippt, aber der Handyempfang war sofort und flächendeckend weg. Und blieb auch tagelang da weg, wo der Strom ausgefallen war. Unsere Pferde stehen in einem Stromausfallgebiet, die haben da tagelang keinen Strom und keinen Mobilfunk hingebracht, und das war nur ein kleines Dorf. 5km raus wurde es besser (Telefonieren unmöglich, SMS brauchten zwischen 6 und 9 Stunden pro Nachricht TROTZ Strom).Fifth age schrieb:
Das ist ein Beitrag über die Laufzeit von Funkmasten. Die genannten zwei bis vier Stunden finde ich recht optimistisch.
Er nennt auch ein paar Zahlen wie viel Masten zum Beispiel von Telefonica, vodafone oder Telekom ausgefallen waren.
Da stellt sich jetzt etwas die Frage ob zum Beispiel die Telekom mehr Batteriespeicher hat oder über mehr Notstromaggregate verfügt.
Die Kommentare sind interessant, dort wird berichtet dass zum Beispiel Telefonica sofort ausgefallen ist. Manche nach zwei Stunden, 90 Minuten, oder einer Stunde.
Zudem, diese Masten gehen dann in eine Grundversorgung, SMS bzw Telefon geht noch so lala, mobiles Internet dann nicht.
Bei zu vielen Leuten die gleichzeitig telefonieren wollen, bricht das natürlich auch zusammen. Weitere Frage, manche Anbieter nutzen ein gemietetes Netz. Zum Beispiel Aldi Talk auf O2. Wie reagiert so ein Betreiber im Falle eines Stromausfalls? Wirft er quasi die gemieteten aus der Leitung und bedient Kunden mit einem Vertrag bei sich bevorzugt?
Wir werdens wohl nicht wirklich verifizieren können, aber es ist eine Überlegung im Hinterkopf bei der nächsten Vertragswahl.
-
Neu
Hallo zusammen ,
manchmal weiß ich nicht was ich über " Deutschland und seine Bürger " denken soll .
Ich bin öfters im Ausland unterwegs und in letzter Zeit öfters in Afrika . Genauer genommen in Mombasa Mtwapa . Kenne da eine Person die mir wichtig ist . Die meisten Haushalte haben dort keinen Kühlschrank und im besten Fall ein Ventilator an der Decke . Alternativ ein Standventilator . Das Wasser aus dem Wasserhahn kann und darf man nicht trinken und wenn man Trinkwasser braucht muss man es beim örtlichen Wasserhändler kaufen . Das heißt man geht mit seinen eigenen 10 / 15 / 20 Liter-Kanister zum Wasserhändler und kauft sich dort Trinkwasser . Alternativ geht man zu einen Kleinhändler und kauft sich ein 10 Liter Gebinde für 150 Schillinge , das sind 1 Euro 5 . Wasser ist teuer . Die örtlichen Wasserhändler haben in der Regel nur ein Tank mit Ablauf und das Wasser wird zum Händler mit Tankwagen geliefert . Das geht ohne Strom .
Gekocht wird auf einer Gasflasche mit aufgeschraubten Aufsatz oder bei großen Gasflaschen auf ein extra Gaskocher . Kochen mit Strom macht keiner . Wenn der Strom ausfällt , was oft passiert , wird es in vielen Wohnungen am Tag schnell warm . Gut wer nicht unter dem Dach wohnt oder auf der kühleren Seite wohnt .
Die Menschen haben also Gaskocher , teilweise Holzkocher und Wasserkanister im Haus . Als Lebensmittel sind in den meisten Haushalten Trockenfrüchte und Gewürze . Dazu kommt das Maismehl .
Das Duschwasser / WC kommt aus aus einem Schwarzen Hochtank auf dem Dach . Dann ist es auch warm .
Die großen Supermärkte haben wie die Restaurante und Behörden ein Notstromgenerator . Selbst kleine Werkstätten haben sowas . Die Menschen können und müssen oft ohne Strom leben .
Das normale Telefonnetzt hat teilweise eine eigene Stromversorgung . Das ist auch wichtig da die meisten Menschen dort mit Handy / Mpesa bezahlen . Daran verdient die Telefongesellschaft auch Geld . Die größte Telefongeselschaft ist Safaricom ( O2 ) .
Und Deutschland ? Da fällt der Strom für 3 Tage aus und Hilfe kommt sehr spät . Ich bin Froh das es dieses Forum gibt wo ich mich informieren kann und dadurch besser vorbereiten kann . Leider wird der Vorfall in 3 Monaten vergessen sein und die Menschen und Politiker haben daraus nichts gelernt .
Soviel von mir wie es zum Beispiel in Kenia mit oder ohne Strom so läuft .
Nachdenkliche Grüße
Eckard -
Neu
Und ich weiß manchmal nicht, was ich von solchen Posts denken soll:Maronenbauer schrieb:
Hallo zusammen ,
manchmal weiß ich nicht was ich über " Deutschland und seine Bürger " denken soll .
Ich bin öfters im Ausland unterwegs und in letzter Zeit öfters in Afrika . Genauer genommen in Mombasa Mtwapa . Kenne da eine Person die mir wichtig ist . Die meisten Haushalte haben dort keinen Kühlschrank und im besten Fall ein Ventilator an der Decke . Alternativ ein Standventilator . Das Wasser aus dem Wasserhahn kann und darf man nicht trinken und wenn man Trinkwasser braucht muss man es beim örtlichen Wasserhändler kaufen . Das heißt man geht mit seinen eigenen 10 / 15 / 20 Liter-Kanister zum Wasserhändler und kauft sich dort Trinkwasser . Alternativ geht man zu einen Kleinhändler und kauft sich ein 10 Liter Gebinde für 150 Schillinge , das sind 1 Euro 5 . Wasser ist teuer . Die örtlichen Wasserhändler haben in der Regel nur ein Tank mit Ablauf und das Wasser wird zum Händler mit Tankwagen geliefert . Das geht ohne Strom .
Gekocht wird auf einer Gasflasche mit aufgeschraubten Aufsatz oder bei großen Gasflaschen auf ein extra Gaskocher . Kochen mit Strom macht keiner . Wenn der Strom ausfällt , was oft passiert , wird es in vielen Wohnungen am Tag schnell warm . Gut wer nicht unter dem Dach wohnt oder auf der kühleren Seite wohnt .
Die Menschen haben also Gaskocher , teilweise Holzkocher und Wasserkanister im Haus . Als Lebensmittel sind in den meisten Haushalten Trockenfrüchte und Gewürze . Dazu kommt das Maismehl .
Das Duschwasser / WC kommt aus aus einem Schwarzen Hochtank auf dem Dach . Dann ist es auch warm .
Die großen Supermärkte haben wie die Restaurante und Behörden ein Notstromgenerator . Selbst kleine Werkstätten haben sowas . Die Menschen können und müssen oft ohne Strom leben .
Das normale Telefonnetzt hat teilweise eine eigene Stromversorgung . Das ist auch wichtig da die meisten Menschen dort mit Handy / Mpesa bezahlen . Daran verdient die Telefongesellschaft auch Geld . Die größte Telefongeselschaft ist Safaricom ( O2 ) .
Und Deutschland ? Da fällt der Strom für 3 Tage aus und Hilfe kommt sehr spät . Ich bin Froh das es dieses Forum gibt wo ich mich informieren kann und dadurch besser vorbereiten kann . Leider wird der Vorfall in 3 Monaten vergessen sein und die Menschen und Politiker haben daraus nichts gelernt .
Soviel von mir wie es zum Beispiel in Kenia mit oder ohne Strom so läuft .
Nachdenkliche Grüße
Eckard
Mombasa: Temperaturen zwischen 21 und 28 Grad, die Temperaturen in D kennen wir. Hätte Berlin das Klima Kenias, hätten die Menschen die 3 Tage auch gemütlich ausgesessen. Wie kommt man auf die Idee, solch grundlegend unterschiedliche Dinge zu vergleichen??? Wenn denen der Ventilator ausfällt, passiert exakt nichts, weil es nicht überlebensnotwendig ist, denn Höchsttemperaturen von 28 Grad sind alles andere als gefährlich. Temperaturen unter 0 hingegen... aber ja, die doofen Menschen in Deutschland.
Kenia hat eine Säuglingssterblichkeit von 35/1000 Kinder (D 3-4/1000), denen sterben pro Jahr regulär schon mehr Menschen, als bei uns, weil sie es nicht auf die Kette kriegen, aber ich weiß nicht, was man über Deutschland und seine Bürger denken soll.
Solche Vergleiche machen mich sprachlos, ehrlich.
-
Teilen
- Facebook 0
- Twitter 0
- Google Plus 0
- Reddit 0