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Kleine Kettensäge

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    • Kleine Kettensäge

      Wir gehen von einem stationären Kleinstadt-Szenario aus.
      Für einen verdeckten mind. 6-Monate Aufenthalt ist alles da.
      Dennoch überlege ich die Anschaffung einer kleinen Kettenmotorsäge, z.B. von Husquarna oder Stihl.
      Fuchsschwanz, Bügelsägen und verschiedene Äxte / Beile sind bereits vorhanden.
      Wir wohnen nicht in einer waldreichen Gegend. Nächster Wald über den Main mind. 8 km Fussweg entfernt.
      Ist die Idee sinnvoll oder Quatsch?
      Hey! Y'all be more polite to a man with a gun! Only common sense.
    • Guck mal nach dem "Gehölzschneider" von Stiehl "GTA26-AS"
      Das ist im Prinzip eine Minimotorsäge mit 10cm-Blatt und Akkubetrieben.

      Das wär so ein Zwischending zwischen Fuchsschwanz und "richtiger" Motorsäge.

      Falls Du in Deinem Szenario damit rechnen musst etwas "Räumen" zu müssen, dann ist auf jeden Fall eine ausgewachsene Motorsäge sinnvoll. Wachsen bei Dir Bäume, die über die Straße fallen könnten? Könntest Du mit Barrikaden zum Teil aus Holz (z.B. Paletten) rechnen?

      Das mit dem umgehen können, seh ich genau so wie Dorfkind. Wenn Du noch nie eine Kettensäge in der Hand gehabt hast, ist das echt gefährlich. Die Lokalen Förster bieten aber immer wieder mal Kettensägenkurse an.


      Nick
    • Ich kann Dorfkind und Opa nur zustimmen. Nur für ein Szenario kompletter Quatsch.

      Aber es gibt ja bei Anschaffungen noch einen anderen Aspekt, den sich kaum jemand eingesteht:
      Du willst eine Motorsäge einfach haben. Und jetzt suchst du Gründe dafür.
      Falls das der Fall ist. Kauf dir eine + Schutzausrüstung + Kettensägenkurs. Es macht nämlich Spass damit zu arbeiten.

      Dann wäre es auch noch sinnvoll eine Wirkungsstätte zu finden. Das wird evtl. schwieriger.
      Freiwillige Feuerwehr und THW bieten sich für Städter an.

      Ich habe eine und nutzte sie auch gerne für Brennholz und Hochsitzbau.
      Das Leben ist schön. Seid nett zueinander.
      Prepping ist für mich kein Hobby. Ich mache das für den Fall der Fälle. Das ist wie eine Versicherung. Hoffentlich brauche ich sie nie.
    • Ludwig schrieb:

      Aber es gibt ja bei Anschaffungen noch einen anderen Aspekt, den sich kaum jemand eingesteht:

      Du willst eine Motorsäge einfach haben. Und jetzt suchst du Gründe dafür.
      Ja, Ludwig, wahrscheinlich hast Du recht. "Haben wollen - und Gründe dafür suchen!" Stimmt schon. 8)

      Dorfkind: Ja, Du hast recht. Einen großen Mehrwert hat die K-Säge wahrscheinlich nicht.

      Dorfkind, Opa: Nur weil ich in einer Kleinstadt wohne, heißt das nicht, dass ich nicht mit einer K-Säge umgehen kann. War ebenfalls mal Dorfkind in den 70ern mit allem was dazu gehört. Außerdem BW-Einsatz in Bayern beim Sturm Wiebke 1990. :saint: :D
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    • Das StielSpielzeug kenn ich... ist sogar zum Ausholzen dickerer Haselruten untauglich.
      Eigentlich brauchst du keine Kettensäge, ausser du rechnest mit Trümmerfelder, also Dachstühlen die zu zur Bergung etc zersägen müsstest.
      Der einzig andere Grund für eine Kettensäge wäre, wenn du ein Auto hast und damit rechnen musst nach einer stürmischen Nacht eine von Windwurf blockierte Strasse passieren zu müssen.
      Bei uns in der Gegend durchaus durchaus nicht ungewöhnlich dass die arbeitende Bevölkerung wenigstens eine Notgasse selbst freischneidet, die Leute haben aber in der Regel aber dann auch selber Wald, Sägeschein usw, denn Sturmholz ist sehr gefährlich.

      Vermutlich brauchst du sie nicht, also kauf dir eine <3
      Und Sägeschein wegen der Versicherung nicht vergessen, Aspen sowei Schutzausrüstung und Ersatzteile verstehen sich von selbst.
    • Da fällt mir eine lustige Anektote ein.
      Ich pendle mit dem Zug nach München. Wegen Bauarbeiten gab es Schienenersatzverkehr und wir haben Fahrgemeinschaften gebildet zum nächsten Bahnhof ohne SEV.
      Als ich dran war und den Kofferraum aufgemacht habe für die Taschen, war da eine Axt, Kettensäge usw drin. Dann sagt der Zugezogene sichtlich verwundert: "Ludwig, du hast eine Kettensäge im Kofferraum". Darauf der Stefan (auch geborenes Landei): "Wieso? Du nicht?"
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      Prepping ist für mich kein Hobby. Ich mache das für den Fall der Fälle. Das ist wie eine Versicherung. Hoffentlich brauche ich sie nie.
    • Ich habe einen Hochentaster von Gardena, das ist wie eine kleine Kettensäge, die bis 3 m Höhe schafft. Damit und mit der Silky Klappsäge kann ich kleinere Bäume wegräumen. Ich mache das oft nach Sturm auf den Gehwegen, Parkwegen, Wanderwegen, weil sie zuletzt freigeräumt werden, ich sie aber nutzen möchte (und viele andere auch, wir reden hier über eine Kleinstadt mit 40K Einwohnern, wo auch viel Fahrradverkehr ist).

      Wenn du das ganze kultivieren möchtest, geh zum THW, Werkzeug wird gestellt, Kettensägenschein kannst du da auch machen, und schließ dich einer Bergungsgruppe an. Dann kommst du so viel zum Sägen während der Winterstürme, dass du dir gleich einen Badezusatz gegen Muskelermüdung mitbringen solltest. Man merkt das am Abend, wenn man viel solche Arbeiten gemacht hat.
    • Ich hab die hier:
      makita.de/product/duc254.html

      Aber: Ich habe auch mehrere Akkus und andere Werkzeuge aus dem Makita 18V System. Extra da einsteigen nur für die Kettensäge macht keinen Sinn.

      Nutzen bei mir ist z. B. Holzscheite kürzen für den Zeltofen. Packmaß im Kofferraum ist ein Makita Makpac Größe 3 (Schwert abmontiert), inkl. mehrerer Fläschchen Kettenöl und anderem Zubehör.



      Ich weiß, dass du eine kleine "Kettenmotorsäge" suchst. Ich wollte Akku-Sägen trotzdem mal in den Ring werfen, weil sie einen wesentlichen Vorteil gegenüber Motor-Sägen haben: Sie sind viel, viel leiser. So leise, dass sich da noch auf keinem Campingplatz, der Feuer erlaubt, jemand dran gestört hat. Und 20 cm Durchmesser hat die kleine auch schon locker geschafft, wenn man ihr Zeit lässt.
    • Hallo zusammen ,

      wenn man sich eine Kettensäge zulegen möchte ( aus welchen Grund auch immer )
      sollte man auf alle Fälle gleich auf der Suche nach einer Möglichkeit für ein
      Lehrgang machen .
      Das wäre der Kleine Kettensägeschein . Der geht meistens ein Freitag Nachmittag
      Theorie und ein Tag im Wald . Dabei werden , wenn der Ausbilder gut ist , nicht nur das
      notwendige Wissen vermittelt sondern auch alles zum Thema Sicherheit und Umweltschutz .

      Als Schutzausrüstung muss die Schnittschutzhose , die richtigen Schuhe , Helm und dünne
      Handschuhe mit gebracht werden . Eine gute Jacke gehört auch dazu .
      Zu den Schuhen sollte gesagt werden , das Arbeitssicherheitsschuhe nicht richtig sind .

      Falls man sich eine Säge kauft , gehört auch einiges anderes dazu .
      Der Kraftstoff sollte ein Syntetischer sein wegen der wesentlich längeren Lagerfähigkeit .
      Kettenöl ( Ropsöl hat sich auch bewert ) , Feilensatz , Keil und Axt .
      Ich packe das immer in einen Rechteckigen Maurerkübel .
      Ersatzketten sind obligatorisch . Kleinen Trichter zum betanken ist von Vorteil .
      Das Notwendige Werkzeug ist auch dabei . Eine Ersatzzündkerze sollte man auch besitzen .

      Wenn man in der Kettsäge ein billiges Ketteböl macht und nicht alles raus macht ,
      dann kann es passieren das die Pumpe verklebt . Entweder leerlaufen lassen oder
      alle 3 Monate mal laufen lassen .

      Stihl oder Husquarna ?
      In der Regel ist Stihl teurer in der Anschaffung und bei den Ersatzteilen sogar
      wesentlich teurer . Ich habe die kleinste Benziner von Stihl umgerüstet auf einer
      gröberen Kette . Dazu habe ich eine 270er von Stihl . In Vergleich zur 270er
      habe ich auch eine Husquarna . Diese ist mindestens 500 gramm leichter .
      Das merkt man schnell . Auch bekommt man bei eBay für der Husquarna zum Beispiel
      das Schwert zum halben Preis und Ketten zum Preis von 5-6 Euro pro Stück beim kauf
      eines Satzes mit 5 Stück . Und die sind nicht schlecht .
      Auch kann ich bei meiner Husquarna die Kette ohne Werkzeug tauschen .

      Selbstgemischter Treibstoff gegen Syntetischer ?
      Selbstgemischter Treibstoff , auch mit den teuersten Stihl-Öl , entmischt sich irgendwann .
      Also nicht für langer Lagerzeit geeignet .
      Syntetischer ist 5 Jahre lagerfähig , also auch für den Prepper geeignet .
      Leider auch teurer . Eine Säge die schon 100 Stunden mit Selbstgemischten Treibstoff
      gelaufen hat , sollte nicht mit Syntetischen betrieben werden da die Ölkohle an den Kolbenring
      verbrennt und ein Kolbenfresser möglich ist . Das Bitte beachten !

      Ich habe einen Kettensägenschein von der Armee , den kleinen und den AS1 ( Arbeitsicherheit 1 )
      Darf also sogar große Bäume mit Seilwinde fällen .
      Nur Landwirte dürfen alein mit einer Säge im Forst , sonst niemand .

      Und immer daran denken : Sicherheit geht vor . Gerade wenn man im Notfall
      sich ein wenig Holz besorgen will / muss .

      Eine Aku-Säge ist in einer Krise nur Sinnvoll wenn man eine Möglichkeit zum
      nachladen hat . Großer Vorteil ist da diese leise sind .
      Inzwischen sind diese auch Leistungsfähig und günsziger geworden .
      Die Astsägen , selbst die vom Discounter , sind nicht schlecht für den
      eigenen Garten . Hier aber auf der Verfügbarkeit von Ersatzteilen achten .

      Soviel von mir zu diesen Thema

      Gruß Eckard
    • @Maronenbauer

      Hast da eine echt schöne und guten Beitrag geschrieben. :thumbup: Drei Anmerkungen habe ich dennoch.
      Zum einen ist synthetischer oder Sonderkraftstoff auch benzolfrei und damit auch deutlich weniger gesundheitsschädlich.

      Zum anderen dürfen auch Landwirte nicht alleine mit der Säge arbeiten. Motorsägenarbeit, genau wie Seilarbeit im Forst, ist zwei Mann, besser drei Mann, Arbeit. Gilt aber natürlich nur für alle die über die BG versichert sind, oder für Waldflächen welche eine Zertifizierung haben. Für den Rest ist es einfach nur zu empfehlen, gibt genug tödliche Unfälle deswegen.

      Zum Schärfen im Wald nehme ich gerne einen kleinen Schärfbock, welchen man in Stucken einschlagen kann, als Schraubstockersatz
    • Hallo Niro ,

      den Schärfbock habe ich auch . Eine richt gute Sache .
      Ich Handhabe es in der Regel so das ich die Kette nach 3 Tankfüllungen tausche
      und dann gleichzeitig die Säge etwas reinige . Ist bei mir Sinnvoll da ich relativ viel
      Weide ( Buschartig ) habe und sowie Schwachholz mit viel Busch darin . Da verdreckt
      die Säge relativ schnell .
      Wenn ich nur klein schneide nehme ich natürlich den Schärfbock .

      Der Sonderkraftstoff ist für Betriebe gemäß der Gesetze vorgeschrieben .
      Der Privatmann/frau nihmt aber oft den Selbstgemischten .
      Der Preis ist für viel immer das Argument .
      Für ein Prepper oder wenig nutzer keine gut Lösung , da rate ich immer
      zu den Sonderkraftstoff .
      Das der Sonderkraftstoff für der Gesundheit das beste ist , da gebe ich dir
      absolutb recht .

      Leider gibt es viel zu viele Unfälle mit der Kettsäge . Deswegen habe ich einiges
      zur Ausrüstung geschrieben .

      In Falle eines Falles geht der Prepper in Notfall vermutlich mit so wenig wie Möglich
      an Ausrüstung im Wald . Hoffen wir das dann nichts pasiert .

      Anmerkung zu mir :
      Ich bin Beruflich auch noch Sicherheitsbeauftragter und Leiterbeauftragter .
      Habe also viel mit Unfällen zu tun .

      Gruß Eckard