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Eine starke Gemeinschaft

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    • Eine starke Gemeinschaft

      Ich war nun einige Zeit etwas Forum Abstinent da sehr viel zu tun war auf den verschiedensten Ebenen.

      Wie aus meinen anderen Posts ja hervorging bin ich ausgewandert aus verschiedenen Gründen. Manche der Gründe wird man denke ich aus meinen Posts entnehmen können.

      Nun ist es so das einige Freunde / Bekannte von mir nachkommen und wir uns entschlossen haben eine Gemeinschaft zu bilden. Keine Gemeinschaft welche auf engen Raum zusammen wohnt. Sondern eine wo man auf einer größeren Fläche. Derzeit 75ha, Mark plant weitere 50ha dazuzukaufen. mit 10 bis 15 Haushalten lebt. Weitere Expansion ist hier auch möglich. Derzeit bin ich hier und die kommenden 2 Jahre werden 5 weitere Familien dazu kommen nach Stand heute.

      Wir sind hier keine Spinner sondern eher Personen welche mit beiden Beinen im Leben stehen. Dies soll keine Werbung für unsere Gemeinschaft sein. Ich möchte hier eher eure Meinung dazu hören. Auch speziell ob es ersichtlich ist was wir machen suchen, und vor allem was nicht.

      Was seht Ihr für Probleme bei einer solchen Gemeinschaft? Meist sieht man selbst ja nur von seinem Standpunkt wenn man etwas macht, eher die positiven Aspekte. Für uns ist hier wichtig das wir so eng zusammen sind das man Projekte zusammen machen kann, sich helfen kann. Aber dennoch jeder so viel Freiraum hat durch physikalischen Raum das jeder auch das machen kann was er möchte.

      Home (the-spirit-cloud.com)

      self-sufficient-community.com

      Wünsche euch allen noch einen schönen angenehmen Start in das Wochenende


      Hundstage hell und klar
      deuten auf ein gutes Jahr.
      Werden Regen sie bereiten,
      kommen nicht die besten Zeiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mindhunter ()

    • Die Idee und der Grundgedanke ist erst mal sehr cool.
      Es ist natürlich ein großer Schritt, in eine vorhandene, unbekannte Gemeinschaft zu gehen.

      Was mich persönlich etwas abschrecken würde, wäre der Name "Spirit Cloud". Klingt für mich im besten Fall nach Esoterik, im schlimmsten Fall nach Sekte. ;)

      Ich denke, wenn ihr ganz klare Regeln habt, was Pflicht und was persönliche Freiheit ist, ist das ein tolles Projekt.
    • Der Name war wirklich eine Findungssache. Ausdruck sollte hier sein das wie in einer Wolke ist die aus vielen Teilen besteht in welcher jeder das Recht hat an das zu glauben an was er möchte, solange er damit nicht missionieren geht. Hier setzen wir klar eine der Grenzen. Wir haben ja schonmal 2 domains registriert. Ist auch noch nicht endgültig. Falls jemand gute Vorschläge hat :) Wir sind wie man sehen kann gerade am Anfang.

      Es ist auch eher wie eine Dorfgemeinschaft aus früheren Zeiten zu sehen. Da jeder seinen Platz hat und man in wichtigen DIngen zusammen arbeitet damit es einfach ist. Ein oder zwei große Gewächshäuser sind einfacher zu handhaben als viele kleine. Eine Zufahrtsstrasse ist einfacher im Überblick zu haben wenn man genug Personen hat usw. Einen abgenommenen Schießstand auf dem Gelände zu bauen und zu unterhalten ist einfacher als wenn man es alleine versucht oder man 30 Minuten immer zum nächsten fahren muss. usw. Synergieeffekte nutzen.

      Rechte und Pflichten werden immer auf ein spezielles Projekt bezogen. Im Gesamten hat man nur die Pflicht sich an den Gemeinschaftskosten wie die Privatstrasse durchs Gelände Instandsetzung zu beteiligen. Und natürlich auch an den Kosten der Projekte wo man mitmacht sich zu beteiligen. ( niemand muss bei irgendeinem Projekt mitmachen, es steht hier jedem frei. ) Hier sei erwähnt das es nicht nur finanziell sein muss. Genauso könnte jemand sagen er übernimmt mit dem Traktor den Schneeräumdienst im WInter und das gleicht die Instandhaltungskosten finanziell aus. Oder jemand hält den Schiesstand in Schuss und dafür ist er dann von den anfallenden Kosten hier befreit. Das wird dann immer intern abgesprochen. Entweder mit mir oder falls jemand anderes das Projekt leitet mit diesem. Jeder kann hier sein eigenes Projekt starten. Ich hoffe ja das jemand eines der angrenzenden Grundstücke kauft und eine Skeet Range baut :)

      Falls wirklich eine SHTF event eintreten sollte gäbe es mehr Pflichten natürlich. Je nach event. In einem solchen Fall geht es nicht ohne klare Linie.

      Es mag kleinere dinge geben die wir erwarten. Aber diese sollten für jeden dem ein solches Projekt interessiert normal sein. Vorrat für sich und Familie für Zeit x zu Hause zu haben etc. Nichts weltbewegendes.
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    • Nun ich kenne das aus den USA von einen ehemaligen Kumpel von mir.
      Er hat auch geplant, glaube bei ihm waren es am Ende bis zu 50 Leute. Klar man kann jetzt Grundstücke von den USA z.B. in den bergen von Colorado nicht mit Deutschland vergleichen. Aber er hat dort mit anfangs 20 Leuten zusammengelegt, sich Bunker bauen lassen und Hütten bauen lassen (Sorry für mich sind amerikanische "Häuser" die nur aus dünnen Holz bestehen keine echten Häuser) und dort leben sie. Zwar nicht permamend aber so ziemlich jede freie Zeit nutzen sie es.
      Bei meinem letzten Besuch war ich dort. Nun wenn man dann sieht, dass es dort Leute gibt, die zwar Prepper sind und auch die nötigen Skills mit dabei haben (was gut ist), aber man kennt sich noch nicht so lange, frage ich mich ob das sooooo eine gute Idee ist.
      Im Vergleich jetzt zu mir. Ich bin auch in einer "Prepper-Gruppe". Wobei es bei uns eher so ist, dass wir eine Gemeinschaft sind, wo sich die Familien schon seit Generationen kennen (ja typisch wir Bayern eben, jeder kennt jeden :D )
      Da weiß man mit wem man zusammen arbeitet und zusammen lebt. Man hilft sich auch so immer auch wenn wir teilweise 50 Kilometer entfernt wohnen, wenn man die ganze Gruppe mal betrachtet.

      Was ich damit sagen will:
      man muss selbst wissen, wie man sowas aufbaut und strukturiert. Denn ich sehe es so: selbst wenn man den besten, sichersten Bunker hat, wo man jede Katastrophe aussitzen kann, ist die größte Gefahr immernoch: der Mensch da da im Bunker sitzt.
      Glaube Corona hat uns gezeigt, wie schnell die Leute daheim fast schon durchdrehen, wenn sie sich zu lange zu oft sehen.
      In einer Gruppe oder Gemeinschaft zu leben, gibt Schutz und Sicherheit. Man weiß auch, wenn etwas passiert, hat man andere die einen Helfen können, egal ob man nur Hilfe beim Verladen braucht, ob man verletzt ist, oder einfach um zu wissen wie die Lage so ist.

      Man sollte sich aber auch vertrauen können. Ich würde mich sehr unwohl fühlen, wenn ich in einem Haus wäre wo dann, kaum dass ich schlafe, die Leute mir die Bude leer räumen oder dergleichen.

      Aber ich denke mal so ein Problem wirst du nicht haben.
      Glaube deine Probleme werden wohl eher die sein, ob du alles so bauen könntest wie du es planst oder?
    • Wir sind ja 6 Familien wenn man so sagen will die sich recht lange kennen. Teilweise waren wir zusammen im Auslandseinsatz und haben dann auch danach beruflich eng zusammen gearbeitet. Ich habe den Anfang gemacht und die anderen wie man aus den Plan ersehen kann kommen die kommenden 2 bis 3 Jahre nach. Somit ist der Kern schonmal gegeben wo man sich sicher sein kann das man sich aufeinander verlassen kann. Egal in welcher Situation. Derzeit sagen wir maximal 10 bis 15 Familien sind eine gesunde Größe.

      Wir kommen auch aus Bayern. Ecke Holzkirchen - Bad Aibling - Rosenheim und einer aus Augsburg. Aber diverse Gründe bringen uns dazu auszuwandern. Sind persönliche und möchte nicht sagen das dies für jeden das beste wäre. Man muss hier sehr individuell schauen da es das gelobte Land nicht gibt. Jedoch Plätze welche besser oder schlechter zu einem passen aus meiner Sicht.

      Das bauen wie man möchte ist hier so gut wie kein Problem solange man sich an einige Grundlagen hält welche die Kläranlage und dein Brunnen sind. Was ich auch vernünftig finde. Der Rest steht die ziemlich frei. In den Großsstädten wie Toronto Montreal und Vancouver mag dies anders sein aber am Lande hier drausen herscht noch etwas Freiheit.
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    • Wollte es euch ja nicht schlecht reden.
      Aber wir wissen ja alle wie sehr die Regierung oder die Gemeinden sich gegen etwas aussprechen.
      Habe ich selbst gesehen in meinem eigenen Grundstück, also Wald an einen Back, dass ich dort offiziell keine Holzhütte bauen durfte wo ich selbst für ne gewisse Zeit leben könnte.

      Ps. kenne die Ecke von dir. Wohne halt tiefer in den Alpen an der Grenze zu Österreich ;)

      Es wäre aber super wenn du uns auf den laufenden hällst im Bezug auf Planung und Umsetzung, was alles geht und was nicht.
    • Gestern waren wir als Gruppe (zumindest die, die nicht im Urlaub sind^^) wieder bei unseren Stammtisch.
      Es kam hierbei von mir auch das Thema mit der Gemeinschaft, was da gut und was weniger gut ist und was sein kann.

      Da kam es auch zu einem Schlagwort: Expansion.
      Es ist fast schon utopisch hier in Deutschland, davon zu reden. Theoretisch ist es nicht schlecht, wenn man als Gruppe ein eigenes Gebiet hat, auf welchen man Vorbereitungen, Pläne und auch Sicherheit erarbeiten kann.
      Wie es aber genau sein wird, ist keine Frage des Geldbeutels oder der Gemeinschaft, sondern eine Frage des Staates, was er erlaubt und was nicht.

      Auch ich hatte mal eine etwas lustige Idee gehabt, dass, wenn Plan A nicht mehr funktioniert (ich bin Plan A) dass man dann zu einem sekundären Gebiet fährt, wo eine Reservewohneinheit stehen würde. Alles in allem aber konnte man die Idee verwerfen, zu groß der Aufwand, sodass der eigentliche Nutzen am Ende es nicht wert war, als die Arbeit, die investiert wurde.

      Gleiches würde ich auch sagen, verhält es sich hier. Wenn man alles ein wenig "kleiner" hält, ist es besser damit zu arbeiten als wie wenn man über ein großes Gebiet verfügt, wo alleine die Überwachung schon viel Arbeit ist.
      Ich meine nicht, dass eure Idee schlecht ist, @Mindhunter , aber mit großen Gebieten bzw mehreren Gebieten kannste eher in Ländern "arbeiten" wie in den USA, was ich schon bei einigen Leuten dort drüben gesehen habe. Die bauen sich da wirklich teilweise Dörfer mitten im Nirgendwo hin. Da hat jeder sozusagen sein eigenes Haus, aber die Gemeinschaft steht natürlich über allen und jeder hat so seine eigene Aufgabe innerhalb der Gemeinschaft.

      Wenn ich jetzt den Maßstab verkleinere und dabei jetzt mal "nur" meinen Bauernhof und mein Waldstück nehme, reicht mir das, was ich habe und auch für die Preppergruppe. Man wäre im Höchstfall 40 Leute. Zur Verfügung stünde uns ein Wohnhaus und 2 größere Nebengebäude. Platz wäre also da. Jeder hat auch Aufgaben und bisher läuft alles gut. Weil man sich vor allem schon LANGE kennt, teilweise ist es Generationenübergreifend. Das ist wichtiger, dass man den anderen kennt und weiß, wie er/sie tickt.
    • Haberfeld schrieb:

      Also ein Ferienhaus ist ne richtig tolle Sache, kommt halt auf Szenario, Gruppe und Haus an.
      Die Frage wäre: was plant man mit so nen Ferienhaus? Wie wird da die Gemeinschaft eingebunden? Aufgabenaufteilung usw.
      Es klingt einfacher als gedacht aber wenn ich an Gemeinschaft denke, denke ich an mindestens 10 Leute. 10 Leute in einem normalgroßen Haus schon zu verteilen ist nicht so einfach wie es sich anhört.
    • Haberfeld schrieb:

      Gegenfrage: Was ist denn DAS Szenario? Also deines, da einzig richtige...
      Nicht jeder muss den selben Plan verfolgen, kannst du das akzeptieren?
      Darunter fallen alle Szenarien, die einen dazu veranlassen, da wo man normalerweiße wohnt, das Gebiet für einen längeren Zeitraum zu verlassen.
      Ja ich kann es akzeptieren, kein Grund gleich auf diese Schiene zu gehen.
    • Bayern1988 schrieb:

      Haberfeld schrieb:

      Gegenfrage: Was ist denn DAS Szenario? Also deines, da einzig richtige...
      Nicht jeder muss den selben Plan verfolgen, kannst du das akzeptieren?
      Darunter fallen alle Szenarien, die einen dazu veranlassen, da wo man normalerweiße wohnt, das Gebiet für einen längeren Zeitraum zu verlassen.Ja ich kann es akzeptieren, kein Grund gleich auf diese Schiene zu gehen.
      Sorry mir ist deine Art auch schon mehrfach Negativ aufgefallen... Deine Starke Gruppe passt 100 % auch Nicht in Meinen Plan und ich würde mich nicht in den Dienst einer Solchen Gruppe Stellen...
    • Bad_BONZO schrieb:

      Sorry mir ist deine Art auch schon mehrfach Negativ aufgefallen... Deine Starke Gruppe passt 100 % auch Nicht in Meinen Plan und ich würde mich nicht in den Dienst einer Solchen Gruppe Stelle
      Meine Art ist negativ aufgefallen?
      Ich wollte nie was böses. Meiner Meinung nach ist es besser, wenn man auf Themen mehrere Blickpunkte hat und nicht nur stur die eigene Sichtweise kennt.