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Balkon/Terassenanbau - Obst/Gemüse in Blumenkästen

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    • Balkon/Terassenanbau - Obst/Gemüse in Blumenkästen

      Hallo Selbstversorger, ich würde gern das Thema Obst/Gemüse auf Balkon und Terasse separat anlegen. Im Sammelthread wird es nur am Rand behandelt.

      Ich würde mir wünschen, dass man zu jeder Frucht kurz folgende Angaben macht:
      - Name, Bezeichnung,
      - Pflanz-/Saatzeit,
      - Anforderungen an das Gefäß (Größe, welche Erde, Drainage erforderlich?),
      - Pflegeanforderungen: Wasser, Dünger, Schnitte usw.

      Ich würde gleich mal beginnen (Bin auch hier Anfänger):

      - Tomaten: Ich pflanze sie im Frühjahr April-Mai. Sollen nicht im Regen stehen. Bei mir unter Dachvorstand. Topf ca. 30x30x30 cm für jede Pflanze mit Wuchshilfe aus Kunststoff. Viel gießen. Im Frühjar düngen. Ernte bis tief in den Herbst. Erde weiß ich nicht mehr. Sowohl kleine als auch Klettersorten. Rote, orange, rund eiförmig. Eigentlich geht fast alles. Spezielle Balkonpflanzen kaufen.

      - Salat: gepflanzt im Frühjahr. Mai. In langen Standart-Blumenkästen mit Wasserspeicher und Überlauf. Eine Pflanze aller 30-40 cm. Düngen regelmäßig. Viel gießen aber keine Staunässe. Guter Ertrag. Standort bei mir sonnig. Blumenerde. Gern vorgedüngt. Gute Ernteerfolge. Tipp: verschiedene Sorten nehmen. Vielleicht nicht alle gleichzeitig pflanzen? Damit sie nicht alle gleichzeitig ernterreif sind. Werde ich dieses Jahr testen. Sonst isst man gefühlt jeden Tag einen Kopf... Super Ernte.
    • Für den vernünftigen Gemüseertrag verwende ich den Garten.

      Der Balkon bleibt trotzdem nicht ungenutzt. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ohne ordentliche Zudüngung nicht wirklich etwas mit Balkonkästen anzufangen ist, außer einer Sache:

      Nach monatelanger Recherche habe ich das "Regrowing" für mich entdeckt und 2 Jahre lang erprobt.

      Bedeutet, neben diversen Kräutern habe ich auf dem Balkon 5 Meterkästen, die ausschließlich zum Regrowing von Lauchzwiebeln da sind. D.h. ich kaufe einmalig im Frühjahr 3 Bünde Lauchzwiebeln für kleines Geld. Jeden Tag wird von den ca. 25 Lauchzwiebeln ein Wurzelende in Erde eingesetzt. Wenn die letzten eingesetzt werden kann ich schon wieder von den ersten ernten.

      D.h. von April bis zum ersten Frost habe ich täglich frische Lauchzwiebeln.

      Gruss
    • was meinst Du mit "regrowing"? Es klingt so, als würdest Du die Lauchzwiebeln (sind das Frühlingszwiebeln?) im Supermarkt kaufen? Würde gern auf meine obigen Punkte verweisen. Wann pflanzt Du? Wie eng? Normale lange Blumenkästen? Und - blöde Frage vielleicht - sprießen die Dinger mehrfach? Sonst hätte es sicher keinen Mehrwert. Düngst Du die Zwiebeln? Würde ich auf jeden Fall probieren.
    • @Steeler-TH
      Grob bedeutet das, Nachwachsen aus Gemüseresten.

      Wie beschrieben, ich verwende 5 einzelne Meterkästen, bedeutet 5x 1m. Lauch braucht nicht viel Abstand.
      Wie zu Beginn geschrieben - keine Zudüngung und im Frühjahr ins Freie. Dann hast du, wie ich es schrieb von April bis zum ersten Frost die Möglichkeit zu ernten und weiterwachsen zu lassen.

      Regrowing funktioniert teilweise auch ganz ohne Erde.

      Und natürlich kannst du mehrfach ernten.
      Ich habe auch schon fast 1 1/2 Jahre durchgeerntet. Das funktioniert, wenn man die Kästen vor dem Frost ins Haus holt.

      Am einfachsten ist es, wenn du nach "regrowing" googlest!

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Richard-HK ()

    • Erdbeeren klappen gut in normalen Kästen. Nicht zu dicht pflanzen und mehrfach tragende Sorten verwenden. gut war ne "Hummi" Klettererdbeere.
      Anfang Oktober nach den ersten Frösten sind die Tomaten oder Snackpaprika (Sorte Kobold F1 z.B.) ja meist tot. Dann kann man an deren Stelle Radieschen, Pflücksalat, Winterportulak und Asiasalate säen, die kann man dann oft im Winter ernten. Klappt nicht immer, aber oft.

      Alternativ gehen Radieschen auch ab Februar, wenn man sie vor Frösten unter -5°C schützen kann und sie halt dann sät, wenn es mal eine Weile etwas wärme ist.

      Ein Klassiker sind Kräuter.

      Mit der Auswahl dürften die meisten Balkone dann voll sein, mehr als 2m² reine Anbaufläche hat man ja meistens nicht.

      An Wänden kann man noch was kletterendes versuchen. Bei mir bekamen Gurken am Südbalkon immer schnell Spinnmilben, das war wohl zu trocken und heiß. Vielleicht Markerbsen, aber da ist der Ertrag nicht hoch. Feuerbohnen sehen schön aus und machen Spaß zu ernten, am Ende bekommt man halt von einem Kasten dann eine Mahlzeit.

      Wenn Du in einer Ecke irgendwo einen sehr großen Topf ab mindestens 20l Volumen unterbringen kannst wäre eine kleinwüchsige Zucchini eine ertragreiche Pflanze. Braucht aber sehr nährstoffreiche Erde und sehr viel Wasser.

      Beim Erdvolumen gilt immer: Je mehr desto besser. Aber man nimmt halt, was man hat.

      Ich bevorzuge weiße Töpfe und Kästen, da werden die Wurzeln im Sommer nicht so gekocht.

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      Ich selbst bepflanzen meinen Balkon kaum mehr, in den meisten Blumenkästen wachsen heute Sukkulenten, also sowas wie auf den Gründächern. Die blühen auch und sind attraktiv für Insekten. Ich war das ständige gießen des Gemüses auf dem heißen Südbalkon einfach leid. Im Garten hab ich eine automatische Bewässerung und da kann man die Pflanzen auch im Hochsommer problemlos mal ein paar Tage alleine lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Die Erdbeeren sind dieses Jahr nichts geworden. Ich glaube, die Pflanzen waren nix. Dafür Tomaten in rauen Mengen. Was auch gute geht, sind kleine Paprika-Pflanzen. Die tragen dieses Jahr gut. Und meine Johannes- und Stachelbeeren haben zum ersten Mal getragen. Alles mehr so zum naschen. Nächstes Jahr werde ich Kartoffeln probieren...
      Ich habe eine Terrasse mit 15 qm und nen Balkon mit 6 qm. Da passt ganz schön was hin... :D