Angepinnt Cafeteria - Plauderecke abseits der Hauptthemen

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    • 2Stroke schrieb:

      hm sind die fronius wechselrichter Schwarzstartfähig? Ich glaube nicht. Also als erstes eine Kapazität von mindestens 0.5kwh als Reserve wegspeichern lassen, einmal leer geht das Ding sonst nicht mehr an.
      So weit mir bekannt, und das kann sich jederzeit durch z.B. Firmwareupdates (da tut sich viel) ändern, trifft die Aussage von Quimbo einen Post über diesem so zu. Der PV Point ist schwarzstartfähig, Full Backup nicht - dafür brauch es eine zumindest teilgeladene Batterie.

      Für den Anfang (Batteriekapazität 10.x kWh) plane ich mit 50% Leistungsreserve, nach dem geplanten Upgrade (30.x kWh) 20-30%. Mir geht es dabei nicht prinzipiell um eine Kostenersparnis, die Notstromfähigkeit ist mir wichtiger.

      Ich frage den Elektriker aber mal, ob man notfalls die Batterie über Umwege via PV Point laden kann. Sprich: PV Point -> Ladegerät (oder kleiner WR als Ladegeräteersatz) -> Batterie.
    • 2Stroke schrieb:

      hm sind die fronius wechselrichter Schwarzstartfähig? Ich glaube nicht. Also als erstes eine Kapazität von mindestens 0.5kwh als Reserve wegspeichern lassen, einmal leer geht das Ding sonst nicht mehr an.
      Mein System kann das zb nicht. Wenn der Akku soweit runter ist das der Akku sich abschaltet geht der Wechselrichter aus und dann wird auch der Akku nicht mehr geladen.
      Quick and Dirty Tricks
      Das Batterie Management für einen kurzen Moment überbrücken. Dadurch liegt wieder Spannung am Wechselrichter an und er beginnt zu Laden.

      Ganz früh morgens aufstehen noch vor Sonnenaufgang und die Solarmodule direkt an den Akku anschließen.
      Dabei aber mit einem Messgerät die Spannung überwachen und früh genug also bevor die Sonne richtig scheint wieder aufhören. Meist reichen dafür ein Paar Minuten. Dadurch bekommt man den Akku etwas geladen so das das System wieder starten kann. Durch den Innenwiederstand des Akku werden die Solarmodule soweit belastet das die Spannung passt. Das klappt aber nur solange noch nicht Zuviel Leistung erzeugt wird.

      Wenn die Spannung der Solaranlage nicht zu hoch ist, ist es sogar möglich Geräte welche ein Schaltnetzteil haben direkt mit den Solarmodulen zu verbinden. Schaltnetzteile können fast immer mit DC und AC Betrieben werden und laufen meistens von 60-240 Volt. Ich hatte lange zeit ein Makita Ladegerät direkt an Solarmodule angeschlossen und damit meine Werkzeug Akkus geladen.

      Diese Tricks sind wirklich nur für den Notfall und man sollte schon ungefähr wissen was man da tut.
      Die Lehrlaufspannung von Solaranlagen also wenn die Leitungen nicht angeschlossen und belastet sind ist ein vielfaches höher als im normal Betrieb.
      Oft Sind mehrere Solarmodule in Reihe geschaltet das ergibt bis zu 900! Volt. Diese Spannungen sind echt nicht zum Spielen geeignet.
      Solarkabel niemals bei Sonnenschein trennen.
      Zu wissen wie hoch die Spannung an dem eigenen System ist und einen Notfallplan zu haben ist sicher nie verkehrt.
    • Richard-HK schrieb:

      MrHydeAndMe schrieb:

      "Vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen:

      anti-spiegel.ru/2022/die-chron…tten-weltkrieg-riskieren/"
      sry ... dein Ernst?
      Hast du mal gelesen, was der nette Herr Thomas Röper generell von sich gibt?

      Gruss
      Ja, mein ernst.
      Ich bin durchaus in der Lage, persönliche Meinungen und Stimmungsmache der Autoren auszublenden und mich auf die Kerninformation zu fokussieren die mir wo anders nicht dargelegt werden. Das Gilt für Reitschuster und Röper genauso wie für Tagesschau und Welt.

      Grüße
    • MrHydeAndMe schrieb:

      Vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen:

      anti-spiegel.ru/2022/die-chron…tten-weltkrieg-riskieren/

      Grüße
      So kann man es natürlich auch sehen. Putin fordert keine Atomaren Mittelstrecken Raketen in Europa. Vergisst aber dabei zu erwähnen, das er selbst welche hat, die Europa direkt bedrohen. Man könnte Russlands Forderungen auch so formulieren: Verpisst euch aus Europa und lasst mich die schwächeren Nachbarn herumschubsen wie ich das möchte.
    • Quimbo schrieb:

      2Stroke schrieb:

      hm sind die fronius wechselrichter Schwarzstartfähig? Ich glaube nicht. Also als erstes eine Kapazität von mindestens 0.5kwh als Reserve wegspeichern lassen, einmal leer geht das Ding sonst nicht mehr an.
      Der Wechselrichter (Fronius Symo Gen24 10.0 Plus) sollte in der PV-Point (so nennen die die Basisversion) schwarzstartfähig sein. Sie werben ausdrücklich damit, dass man dazu keine Batterie benötigt und die Steckdose so lange nutzen kann, wie ausreichend die Sonne scheint.Für das Full-Backup mit Einspeisung ins Hausnetz mag das anders aussehen, da dazu auch eine Batterie zwingend erforderlich ist.

      @rapolda: Danke für den Hinweis, ich werde den Elektrikern ebenfalls auf den Zahn fühlen. Allerdings wirbt Fronius damit, dass keine zusätzlichen Installationen erforderlich sind?!? Was auch immer das heißt.

      Wenn einfach nur am wechselrichter eine steckdose dran ist, dann ist das gut möglich, das diese als "Notstrom" keinen Personenschutz hat, so ähnlich wie bei einem kleinen Stromgenerator.
      das ist dann auch völlig in Ordnung, Gefahr besteht hier nur, wenn jemand beide Pole anfasst und quasi einen kurzschluss durch den körper leitet. Ein Berühren einer der beiden leitungen ist dann erstmal ohne Konsequenzen, sollte natürlich trotzdem nicht sein.
      Allerdings kann (muss aber nicht) dann ein Problem entstehen beim Betrieb fest installierter Geräte, die normalerweise geerdet sind. Das kommt auch darauf an, wie das Hausnetz vom öffentlichen Netz getrennt wird. Nicht nur wegen Stromschlag, sondern auch wegen Brandgefahr...
      Bitte nicht falsch verstehen, die ganzen Anlagen sind natürlich sicher, aber durch funktionierenden Fehlstromschutzschalter kommt eben noch mehr Sicherheit hinzu.
      Ein Unglück passiert dann nur, wenn mehrere Fehler verkettet aufeinandertreffen..
      da hilft dann nur Fragen und Ausprobieren.


      basement schrieb:

      2Stroke schrieb:

      hm sind die fronius wechselrichter Schwarzstartfähig? Ich glaube nicht. Also als erstes eine Kapazität von mindestens 0.5kwh als Reserve wegspeichern lassen, einmal leer geht das Ding sonst nicht mehr an.
      So weit mir bekannt, und das kann sich jederzeit durch z.B. Firmwareupdates (da tut sich viel) ändern, trifft die Aussage von Quimbo einen Post über diesem so zu. Der PV Point ist schwarzstartfähig, Full Backup nicht - dafür brauch es eine zumindest teilgeladene Batterie.
      Für den Anfang (Batteriekapazität 10.x kWh) plane ich mit 50% Leistungsreserve, nach dem geplanten Upgrade (30.x kWh) 20-30%. Mir geht es dabei nicht prinzipiell um eine Kostenersparnis, die Notstromfähigkeit ist mir wichtiger.

      Ich frage den Elektriker aber mal, ob man notfalls die Batterie über Umwege via PV Point laden kann. Sprich: PV Point -> Ladegerät (oder kleiner WR als Ladegeräteersatz) -> Batterie.
      Wenn Sich die Batterien abschalten wegen Unterspannug, dann tun sie das normalerweise unter Last, wobei die Spannung unter die Abschaltgrenze fällt..
      normalerweise schaltet der korrekt eingestellte wechselrichter aber schon früher ab wegen Unterspannung und die Batterie braucht nicht abschalten.
      Wenn die Batterie dann nicht mehr belastet ist, und es nicht gerade -20°C hat, dann steigt die Spannung wieder über den Einschaltwert und das BMS lässt sich wieder einschalten.
    • Quimbo schrieb:

      "Dazu sollte man anmerken, dass die Mission in Litauen bereits seit Anfang 2017 läuft und die jetzige Truppenverlegungnur ein routinemäßiger Austausch von bereits vorhandenen Verbänden dort ist."
      Das ist absolut richtig. Aber wenn man die Berichte der Bundeswehr verfolgt, steht momentan das Thema Ukrainekonflikt dabei in vorderster Reihe.
      Und es geht ja auch um das Gesamtbild der Spannungen Nato-Russland.

      Gruss
    • Neu

      Loco schrieb:

      @holzofen

      Die deutsche Rechtsprechung ordnet Tantos den Waffen zu. Der Gesetzgeber hat das deutsche Waffenrecht absichtlich recht schwammig formuliert, um im Zweifelsfall viel Entscheidungsraum zu schaffen.

      Die Tanto Messer sind Stoßwaffen und werden daher als Waffe im juristischen Sinn klassifiziert. Hieb- und Stoßwaffen sind dazu geeignet, die Abwehrfähigkeit von Menschen herabzusetzen oder zu beseitigen, sie gelten als Gefahr für Leib und Leben.

      Daher werden alle „normalen Taschenmesser“, so der Wortlaut des Gesetzgebers, die den Charakter einer Waffe aufweisen, zumindest als problematische Waffen eingestuft.
      Der Besitz eines Tanto Messers ist erlaubt, beim Führen des Tantomessers können aufgrund des Designs bei einer Überprüfung Waffeneigenschaften hineininterpretiert werden.

      Das demnach unerlaubte Führen (auch nicht zur Selbstverteidigung) kann dann als gesetzeswidrig (§ 42a Abs. 2 WaffG) angesehen werden und mit einer Strafe von bis zu 10.000 Euro einhergehen.

      Allerdings erlaubt das Waffengesetz einen „sozialadäquaten Gebrauch“ dieser Messer. Beispielhaft sind Brauchtumspflege, Sport, Berufsausübung und alle weiteren allgemein anerkannten Verwendungszwecke, welche der überprüfenden Behörde deutlich gemacht werden können.

      Ein anderes Beispiel dafür ist das Karambit Messer.
      Ich bin kein Jurist, aber ich komme hin und wieder aus beruflichen Gründen mit dem Waffengesetz in Kontakt.

      Ich habe noch NIE gehört, dass die Form einer Klinge eine Rolle spielt, ob ein Messer geführt werden darf oder nicht. Wichtig ist, dass die Klinge feststehender Messer eine Länge von 12 cm nicht überschreitet und das Klappmesser nicht einhändig zu öffnen sind UND dann die Klinge automatisch verriegelt wird.

      Natürlich gibt es da noch andere Messer (z.B. Faustmesser, Butterfly-Messer, beidseitig geschliffene Klingen), die verboten sind. Auf die gehe ich hier aber nicht weiter ein.

      Möglich, dass die Tanto-Klinge ein Waffenmerkmal darstellt, für das Führen spielt das aber nach meinem Kenntnisstand keine Rolle. Auch in Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 konnte ich das Wort „Tanto“ nicht lesen.

      Wenn ich mich irre und du eine vernünftige Quelle (Gerichtsurteil o.ä.) hast, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
    • Neu

      2Stroke schrieb:

      booster Impfung abgeholt.

      Dann angefangen meine EMP Kiste zu begutachten. Die Idee die ganze Stahlkiste komplett EMP sicher zu machen dauert wohl länger als gedacht. Zu viele andere Projekte.
      Daher die wichtigen Komponenten wie Ersatzhandy, Multimeter, etc. In Alufolie gewickelt, plastikfolie drum, noch mal Alufolie und wieder in eine Plastikhülle.
      Das nun in die Metallkiste sollte erstmal eine ordentliche EMP Sicherung bedeuten.

      Nachteil ist halt das ich da nicht so einfach dran komme wenn das zeug mal geprüft oder benötigt wird.
      Braucht man nicht für einen ordentlichen emp Schutz eine Erdung?
    • Neu

      smoeller schrieb:

      2Stroke schrieb:

      booster Impfung abgeholt.

      Dann angefangen meine EMP Kiste zu begutachten. Die Idee die ganze Stahlkiste komplett EMP sicher zu machen dauert wohl länger als gedacht. Zu viele andere Projekte.
      Daher die wichtigen Komponenten wie Ersatzhandy, Multimeter, etc. In Alufolie gewickelt, plastikfolie drum, noch mal Alufolie und wieder in eine Plastikhülle.
      Das nun in die Metallkiste sollte erstmal eine ordentliche EMP Sicherung bedeuten.

      Nachteil ist halt das ich da nicht so einfach dran komme wenn das zeug mal geprüft oder benötigt wird.
      Braucht man nicht für einen ordentlichen emp Schutz eine Erdung?
      Nein eher einen Faradayschen Käfig. Erdung kann eher zur Verstärkung wie eine Antenne führen.