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Gelagertes Wasser probieren

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    • Gelagertes Wasser probieren

      Hallo allerseits!
      Ich habe im Februar ein Experiment gemacht und je 100L Wasser in dafür vorgesehenen Plastikkanistern eingelagert.

      100L einfach nur aus dem Wasserhahn (hab davor eine Weile das Wasser laufen lassen, die Kanister mit Wasser ausgespült, und bis zum Deckel gefüllt)
      und 100L mit selbstgemachtem Silberwasser (10ppm / ca. 250-300ml auf 20L).

      Das Problem ist, dass ich jetzt das Wasser auf Bakterienentwicklung etc. testen müsste. Ein einfaches Wassertestgerät, der die Partikel im Wasser misst, ist da recht sinnlos (aber er zeigt an sich keinen signifikanten Unterschied an). PH-Wert ist auch nicht auffällig. Wenn ich das Wasser aber im Labor testen will, dann müsste ich das ja von jedem Kanister (20L) aus machen. Das übersteigt die Kosten und auch den Sinn.

      Ich vermute aber, dass man da vom Experimenten im Sinne von: Ich trinke einfach mal das Wasser und schaue, was kommt, lassen sollte oder was kann da im schlimmsten Fall passieren?
      Theoretisch dürfte dem Silbervermengten Wasser nichts passiert sein, wobei ich mich da frage, wieviel Silberwasser aus wieviel Liter Wasser angebracht ist.

      Klar könnte ich das Wasser mit Micropur behandeln und trinken, durch den Sawyer jagen oder zum Kochen verwenden.
      Wahrscheinlich ist es die einzig sinnvolle Möglichkeit, denn man kann sich ja kaum sicher sein, dass das Wasser gut ist, wenn man es nicht akribisch bearbeitet hat.

      Grüße
      dev33
    • Ich gehe jetzt davon aus, dass das Wasser aus dem Wasserhahn Trinkwasserqualität hatte und du die Kanister gründlich gespült hast.

      Sehen
      Riechen
      Schmecken

      Schütte etwas in ein Glas.
      Gibt es eine Verfärbung?
      Haben sich im Kanister Ablagerungen gebildet?

      Wenn nein, dann Riechen.
      Wenn nichts Auffälliges wahr zu nehmen ist, probierst du einen Schluck.

      Schmeckt es nicht schaal oder anderweitig seltsam, dann kannst du es Trinken.
      "Meine Damen und Herren, Sie müssen erstmal die Grundlagen verstanden haben, um hinterher in der Anwendung Phantasie beweisen zu können!" Zitat von einem ehemaligen Dozenten von mir
    • Also es war aus dem Trinkwasserhahn (klar, es wäre sinnvoll die Qualität davor zu checken, indem man eine Probe einschickt, aber ich wills nicht übertreiben).
      Die Kanister habe ich mehr oder weniger gründlich gespült (nur mit Wasser).

      Das Problem ist ja, dass meines Wissens nach einige Bakterien etc. gar nicht ersichtlich bzw. durchs Schmecken feststellbar sind.
      Was kann man sich denn da im schlimmsten Fall einfangen, wenn es nicht ersichtlich und nicht schmeckbar ist?
    • Eine Durchfallerkrankung könntest du dir einfangen.
      Wenn dein Versorger keine Trinkwasserwarnung rausgegeben hat (Homepage, Radio, Flugblatt, Warnapp) sollte man in Deutschland eigentlich davon ausgehen können, dass keine bakteriologische und/oder chemische Belastung vorhanden ist.
      Sollt dir das trotzdem zu unsicher sein, wirst du nicht drum herum kommen eine Probe ein zu schicken.
      Dann gibt es den Befund schwarz auf weiß.
      Mit der Silberionen-Variante kenne ich mich nicht aus. Chlor, also Micropur Forte ist meine erste Wahl für die Langzeitlagerung. :thumbsup:
      "Meine Damen und Herren, Sie müssen erstmal die Grundlagen verstanden haben, um hinterher in der Anwendung Phantasie beweisen zu können!" Zitat von einem ehemaligen Dozenten von mir
    • ja, gut, mir ging es darum, ob sich durch irgendeine Verunreinigung im Kanister doch Keime gebildet haben. Deswegen hauen ja die meisten wohl Micropur rein und wechseln jedes halbe Jahr. Irgendwie ist mir das allerdings zu aufwendig und ich frage mich, ob es wirklich nötig ist oder ob es eher ein Markt ist.

      Es wäre super, wenn man mit der Silberkonservierung irgendwelche Werte hätte, denn es ist eine SEHR kostengünstige Variante, da man das Silberwasser selbst herstellen kann.
    • dev33 schrieb:

      Deswegen hauen ja die meisten wohl Micropur rein und wechseln jedes halbe Jahr. Irgendwie ist mir das allerdings zu aufwendig und ich frage mich, ob es wirklich nötig ist oder ob es eher ein Markt ist.
      In erster Linie ist es deine Gesundheit.

      es gibt einen mehrseitigen Faden hier im Forum, vlt magst du dir den mal durchlesen. Die Foristi haben da wirklich dran gearbeitet am Thema.
      Der @Zero hat einige wirklich gute Beiträge dazu geschrieben. Mit Herleitung, Begründung.
      Ich war nicht immer seiner Meinung, aber er hatte die besseren Argumente. Er ist wohl in der Lebensmittelüberwachung tätig und meine Ausbildung zum Tiefbautechniker schon einige Jahre her.
      Ich habe noch gelernt Trinkwasser hat eine Maximale Keimbelastung von 20 Keimen je Liter.
      Musste mich dann geschlagen geben, anscheinend gabs eine Anpassung auf 100 Keime / Liter.
      Was heißt, dass du pro Liter Wasser 100 Keime dazu bekommst, ganz kostenlos.

      Ich habe auch noch gelernt. Eine Versorgung hat eine komplette Erneuerung im Strang alle 24h. Weil, das Wachstum der Keime nach 24h exponentiell ansteigt.
      Und jetzt beginne zu rechnen, plus die Keime in deinem Behälter, mal Zeit....
      Tut mir leid, das ist das was ich in meiner Ausbildung gelernt habe.
    • Zagreus schrieb:

      dev33 schrieb:

      Deswegen hauen ja die meisten wohl Micropur rein und wechseln jedes halbe Jahr. Irgendwie ist mir das allerdings zu aufwendig und ich frage mich, ob es wirklich nötig ist oder ob es eher ein Markt ist.
      In erster Linie ist es deine Gesundheit.
      es gibt einen mehrseitigen Faden hier im Forum, vlt magst du dir den mal durchlesen. Die Foristi haben da wirklich dran gearbeitet am Thema.
      Der @Zero hat einige wirklich gute Beiträge dazu geschrieben. Mit Herleitung, Begründung.
      Ich war nicht immer seiner Meinung, aber er hatte die besseren Argumente. Er ist wohl in der Lebensmittelüberwachung tätig und meine Ausbildung zum Tiefbautechniker schon einige Jahre her.
      Ich habe noch gelernt Trinkwasser hat eine Maximale Keimbelastung von 20 Keimen je Liter.
      Musste mich dann geschlagen geben, anscheinend gabs eine Anpassung auf 100 Keime / Liter.
      Was heißt, dass du pro Liter Wasser 100 Keime dazu bekommst, ganz kostenlos.

      Ich habe auch noch gelernt. Eine Versorgung hat eine komplette Erneuerung im Strang alle 24h. Weil, das Wachstum der Keime nach 24h exponentiell ansteigt.
      Und jetzt beginne zu rechnen, plus die Keime in deinem Behälter, mal Zeit....
      Tut mir leid, das ist das was ich in meiner Ausbildung gelernt habe.
      hmm... ok, das hört sich aber gar nicht danach an, als ob man Wasser ohne Entkeimung überhaupt lagern kann.
      Wie ist denn das mit der Entkeimung mit koloidalem Silber? Ich habe ja hier noch 100L stehen und frage mich, ob ich das mal trinken soll. Klar, ich will hier keine ja oder nein Antworten (das ist meine Entscheidung und meine Gesundheit), aber rein von der Sache her, würds mich interessieren, wie es sich mit dem Silber verhält. In dem Fall je 20l Wasser mit ca. 250ml 10ppm Silber.
    • Gene schrieb:

      Was habt ihr denn mit Silber? Glaubt ihr Mineralwasserhersteller pumpen Silber in ihr Wasser?

      Warum kümmert ihr euch überhaupt um eine Haltbarmachung, filtert das Wasser einfach oder kocht es ab.

      Ich hab kaum Wasser gelagert nur ein paar Flaschen, den Rest Filter ich einfach aus der Natur.
      Diese Idee hatte ich bisher auch. Wenn jeder einfach nen Sawyer hat und nen Fluss in der Nähe, würde man schon überleben. Es ist halt der Aufwand mit den Dingern viel Wasser zapfen zu wollen. Früher oder später wird man es dann aber im schlimmsten Fall tun müssen. Wasser abzukochen ist ja nett, aber wieviel Petroleum muss ich dann Zuhause haben, um Heizung, Kochen UND Wasser abzudecken?? Das wäre sehr viel.

      Naja, Mineralwasserhersteller geben ein Ablaufdatum für ihr Wasser an. Die Idee ist ja, dass man eben in dem Fall mit Silberwasser das Wasser deutlich haltbarer macht.
      Dann hätte man zum Beispiel 200L Zuhause in Kanistern für die erste Zeit, welches man direkt trinken könnte und würde die Kanister dann immer wieder in der Natur nachfüllen (und dann durch den Filter jagen).
    • Lux1981 schrieb:

      Dev33... zu aller erst leg bitte mal diesen Pessimismus ab. Du ziehst jeden gut gemeinten und fachlich hinterlegten Ratschlag in Zweifel.
      Halt dich an den Ratschlag von Zagreus. :!:
      welchen Pessimismus? Wo habe ich denn große Zweifel an fachlichen Ratschlägen gehabt?
      Ich habe gefragt, ob es eben mit koloidalem Silber gut möglich ist Wasser einzulagern und wie das Verhältnis sein müsste.
    • Nicht jeder hat im Anlassfall (Oberflächen-)Wasser in unmittelbarer Nähe. Mit ein paar Kanistern im Keller hat man zumindest einige Tage einen Punkt weniger auf der Agenda um den man sich kümmern muss und kann sich event. an anderen Stellen nützlich machen. Das nächste Oberflächengewässer wäre von meiner Wohnung nicht mal einen Kilometer entfernt, aber selbst das bedeutet Aufwand Wasser heranzuschaffen. Wasserkanister benötigen gewaltig Platz und die Wasserplantscherei zwecks auswechseln alle paar Monate verbrät ebenfalls Zeit, aber welche Option ist schon perfekt? Also an Wasserfiltern und Kanistern mangelt es nicht, hab erst letztens 2 zusätzliche geordert und heute mit warmen Wasser gut ausgespült und danach erstmalig befüllt. Obwohl das Leitungswasser hier chloriert ist hab ich noch 2-3 Micropur Forte 1L Tabletten reingeworfen sowie 3-4 Micropur Classic 1L mit Silberionenanteil. Das Forte Präparat soll allfällige Keime killen welche beim füllen rein gelangen konnten, die Classic verhindern eine Wiederverkeimung und ja, mir ist klar dass dies für einen 20L Kanister eine krasse Unterdosierung darstellt! Bei der Gelegenheit hab ich gleich 2 weitere Kanister die kürzlich beim Car Camping mit an Bord waren mit üblichen Tankreinigungsprodukten aus dem Caravanbedarf gereinigt, die werden morgen ebenfalls mit Wasser gefüllt und anschließend im Keller bei moderater Temperatur lichtgeschützt gelagert.

      Sehen, riechen, schmecken (in kleinen Dosen) - das hat @Lux1981 in Beitrag #2 schon korrekt angemerkt. Wasserbehälter welche länger standen würde ich möglichst gar nicht bewegen sondern einfach den Deckel abschrauben und erst mal rein sehen: Ist die Oberfläche ölig-schmierig-schleimig oder hat sich an einer Stelle event. sogar eine Art Haut gebildet? Sind die Kanisterwände tadellos sauber oder gibt's z.B. grün-bräunliche Verfärbungen (Algen, usw.)? Ist das Wasser tatsächlich gekippt riecht und schmeckt man dies meist - nicht zu verwechseln mit typ. Plastikgeruch u. -geschmack den das Wasser gerne annimmt. Kanister sind oft aus PE geblasen, das ist leider nicht 100%ig geschmacksneutral.

      Wenn die Kanister beim abfüllen tadellos sauber, reines Leitungswasser abgefüllt, etwas Chemie zugegeben, die Behälter dicht verschlossen und gut d.h. lichtgeschützt bei gleichbleibend niedriger Temperatur eingelagert waren kann da vorerst nicht viel passieren. Klar setzt eine Verkeimung ein, mit Konservierungschemie kann man sie allerdings auf niedrigem Niveau halten. Da im sauberen Wasser ja kaum Nährstoffe enthalten sind fehlt allfälligen Krankheitserregern die Energie um sich zu vermehren, d.h. diese Wiederverkeimung kann günstigerweise sogar zum Stillstand kommen. War vorhin im Keller und hab einen 30L Kanister kontrolliert der vor ca. 5 od. 6 Monaten abgefüllt wurde (das Etikett mit dem Datum ist leider ab!). Befund: Wasser klar, Oberfläche sauber, Geruch neutral, geschmacklich leicht nach Plastik (allerdings weniger als ich erwartet hätte) und es schmeckt auch nicht nach Chlor vom Micropur. Ach ja, mehrere kleinere Kanister sind leichter zu handhaben als ein riesengroßer. Falls tatsächlich mal was schiefgehen sollte beim Wasservorrat hab ich zumindest was um den Spülkasten der Toilette aufzufüllen, also was solls ...
    • Also probiere ich mein nicht behandeltes Wasser, welches ein halbes Jahr stand erst gar nicht :D
      Kann das ja als Nutzwasser nehmen. Man kann ja eh mal 100L ohne Behandlung als Nutzwasser / Kochwasser stehen lassen und nur das Trinkwasser behandeln.

      Hat hier niemand probiert statt mit Micropur mit Kolloidalsilber zu konservieren + entkeimen? Wenn das gut geht, wäre das ja um das Vielfache günstiger. Das Zeug kann man ja selbst herstellen (hat schon mein Opa gemacht).
    • Ich versteh immer noch nicht wo das Problem ist, das Zeug bevor man es benutzt zu filtern?

      Ich kipp jedenfalls kein Schwermetall in mein Wasser. Übrigens wurde Silber aus der Trinkwasserverordnung gestrichen.
      umweltbundesamt.de/sites/defau…trinkwasserverordnung.pdf

      Wenn du es unbedingt willst, kannst du Wasser auch einkochen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gene ()

    • ich habe ein Kanister (ohne Silber) aufgemacht und auf Partikelmenge und PH-Wert untersucht, war alles an sich ok. Dann habe ich damit Blumen gegossen :D
      Die Kanister, die mit Silber versetzt waren, würde sich theoretisch lohnen zu trinken, da dort eigentlich nichts passiert sein dürfte.

      Das Problem beim Filtern liegt darin, dass das Filtern (zumindest mit meinem Sawyer) sehr lange dauern wird. Wenn also 4 Menschen trinken und kochen wollen, wird einer so ziemlich dauernd am Filtern sein. Es sei denn ihr kennt einen bezahlbaren Filter, der sehr zügig und gut filtert UND sehr lange hält.

      Beim Einkochen wirst du sehr viel Energie für das komplette Trinkwasser verbrauchen müssen. Das wäre aus meiner Sicht absurd (wenn andere Möglichkeiten da sind).

      Mit Silber als Schwermetall habe ich kein Problem (eher mit Chlor), da scheiden sich die Geister.
    • LoneSheep schrieb:

      Da dein in Kanistern eingelagertes Wasser rein und klar sein sollte würde jeder Filter lange halten. Was die menge angeht, so kannst du ja auch mit der Schwerkraft arbeiten, zum Beispiel ein MSR AutoFlow, oben machst du das gelagerte Wasser rein, unten stellst du einen sauberen Kanister unter und du hast immer genug gefiltertes Wasser vorrätig.
      klar, das würde Sinn machen.... aber dann stellt sich wirklich die Frage, wozu überhaupt das Wasser aufbereiten?
      Wobei der schnelle / unmittelbare Zugang ans Wasser sicher auch in einer gewissen Menge nicht verkehrt ist. Also könnte man 2 x 20L konserviert halten und den Rest per Schwerkraftfilter nutzen (wenn man eh kocht, dann braucht man das natürlich nicht zu tun).
    • Einkochen von Wasser.

      "Für die Bevorratung eigen sich alle Einkochgläser von Weck, besonders die Saftflaschen mit einem Liter und 1,5Liter Inhalt.
      Gehen Sie wie folgt vor.
      1. Gläser und Deckel in peinlich sauberen Wasser heiß spùlen. Ringe in Wasser mit Essig auskochen.....
      2.Trinkwasser in einem mõglichst grossen Topf.....so auskochen daß das Wasser sprudelt und eine Temperatur von 100° sicher erreicht wurde. Dann das Wasser in die vorbereiteten Gläser randvoll einfüllen. Geht am Besten mit Schöpfkelle und Trichter. Und danach sofort einzeln mit Gummiring, Deckel und Federklammern verschließen......"
      Zitat etwas gekürzt aus Weck-Einkochbuch. 21. Ausgabe, Seite 97.
      Das Buch ist älter, mit einem Wasserkocher geht's schneller.
      Das ist nicht wirklich viel Aufwand.

      Wenn du die Wasserpritschlerei nicht magst dann kaufe doch ein paar wenige 8Liter Wassergebinde. Gibt's im Sommer zum Beispiel von Volvic. Braucht wahrscheinlich nicht mehr Platz als deine Kanister. Kannst rotieren und der aufgeschnittene Kanister eignet sich zum Regenwasser sammeln die n der Krise.