Planspiel Asteroideneinschlag der Planetary Defense Conference

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      Wer als Plan A den BugIn im Keller plant und über die nötigen Resourcen verfügt, sollte sich einen Notausstieg zulegen.
      Firsthöhe mal 1/3, besser noch mal 0,5, ist der Mindestabstand des Notausstiegs von der Gebäudewand.
      So kommt man unter dem Trümmerkegel raus ohne sich ausgraben zu müssen.
      Diese Konstruktion sollte extrem stabil sein, wegen dem "Erdbeben" beim Einschlag.

      Also ich behaupte jetzt mal, dass von dem Asteroiden selbst keine Gasgefahr ausgeht.
      Alles was an Gefahrstoffen aus irgendwelchen Anlagen, z.B. einem Chemiepark in die Luft gebracht wird, ist natürlich ein Problem.
      Am langzeittauglichsten sind wohl Halbmasken mit Wechselfiltern für Gas und Partikel, also ABEK und P3
      Einige Maskenmodelle kann man komplett zerlegen zum Reinigen, was man beachten sollte.
      Was wirklich in der Luft liegt und in welchen Mengen wird man nicht erfahren.
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      Na wenn der Einschlagsort in meiner Nähe (Hamburg) wäre, wäre ich weg.
      Was nützt mir ein Keller wenn der Asteroid sich 500m in den Boden gräbt? Die resultierende Druckwelle würde bis in ca. 30km die Hälfte aller Gebäude abreissen. Leute im Keller haben ja keine Abdichtung, der Druck wäre so hoch das die Lungen kollabieren. Also im Umkreis 30-50km wäre dann erst wirklich überleben möglich ohne spezielle Bauten.

      So genau kann man den Einschlagsort aber nicht bestimmen und wenn Deutschland da auf dem Fadenkreuz mit drauf steht würde ich versuchen weg zu kommen.
      Denn 50km mit einer Varianz von +-500km kann richtig schlecht ausgehen.
      Wohin aber dann?
      Da man den Breitengrad wohl genauer bestimmen kann als den längengrad würde ich versuchen nach Norden zu kommen. Da brauch ich aber ein Boot und hinkommen muss ich auch...
      In 6 Tagen...

      Also leichtgepäck, wichtigste Dokumente und alles teure, wichtige etc weg vom Haus am Grundstück eingraben. Dann mit Moppet statt Auto los und schauen dass ich Richtung Dänemark komme, da geht das Leben "normaler" weiter weil außerhalb des Gefahrenbereichs. Dann trotzdem noch 200km in Richtung Norden zur Sicherheit und direkt nach dem impact versuchen zurück zu kommen wegen Diebstahlgefahr etc.


      Für das Planspiel wäre ich mit Hamburg wohl recht sicher, da würde ich wohl auch Keller oder ähnliches nutzen da nicht viel zu erwarten wäre wenn meine Vermutung mit genau bestimmten Breitengrad stimmt.
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      iba schrieb:

      Da gibt es aber einen wichtigen Unterschied. Der Wirkradius der Bomben war deutlich kleiner als der eines größeren Asteroiden (oder auch A-Bombe). Anders Gesagt, im Wald war man sicher weil dort nicht Bombardiert wurde, bei einem Asteroideneinschlag ist aber der Wald genau so betroffen wie die Stadt.

      Es geht mir nicht um den Wirkradius sondern um die daraus entstehenden Folgen.
      Diese sind nämlich gleich!
      Wenn ich persönlich vor der Wahl stehe würde ich immer die Fluchtoption wählen, wenn, wie bereits oben genannt, der Zeitfaktor ausreichend dafür ist!
      Bei der Kellervariante spielen so viele Faktoren eine Rolle
      • Statik des Hauses?
      • Verschüttungsgrad durch Haus und Geröll?
      • Hitzeentwicklung im Keller?
      • Kanalisation der Druckwelle?
      • Verletzungsgrad der Bewohner im Hinblick auf "Freigraben"?
      • Wenn "Freigraben" nicht möglich, Hilfe von außen?
      • etc
      Bitte nicht falsch verstehen, aber meiner Meinung nach wäre es fahrlässig den Zeitfaktor nicht auszunutzen. Denn dieser hilft den einzigen sicheren Faktor in dieser Berechnung zum Überleben zu Vergrößern:

      Der Abstand vom Einschlagsort!
      Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von jedweder rechten, inken oder religiös motivierten Äußerung!
      Hiermit erkenne ich an und achte vollumfänglich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland!
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      Wir reden da glaube ich aneinander vorbei.

      Wenn man in einem Gebiet welches "Severe" oder stärker betroffen sein kann lebt, dann wird Flucht, soweit möglich die besserer Option sein. Das Problem ist das "soweit möglich". Denn eine misslungen Flucht ist schnell noch gefährlicher als selbst ein Keller ohne Vorbereitungen.

      Bei dem Szenario, man weiß erst 6 Tage vor dem Einschlag welches Gebiet wirklich betroffen ist, aber schon viele Monate vorher das man Potentiell betroffen ist hat man ja zeit sich auf beides Vorzubereiten. Sowohl "Bunkerbau" wie auch Flucht weit weg.

      Wenn man jetzt davon ausgeht das Flucht nicht möglich ist, z.B. da Straßen alle verstopft, allgemeines Chaos... dann ist man im Keller besser aufgehoben als im 1 km entfernten Wald unter einem Baum.

      Vorbereitung einer Flucht, wenn man über einen Monat Vorbereitungszeit hat, sollte für keinen der sich halbwegs mit Prepping und Fluchtszenarien beschäftigt hat ein größeres Thema sein. So zumindest meine Einschätzung. Aber da Thema wie baut man einen Schutzraum/Bunker war wenn ich mich richtig erinnere hier noch nie ein großes Thema.

      Aber ich glaube dazu mache ich einen seperaten Thead auf wenn ich meine Gedanken dazu mehr sortiert habe.

      ---
      Zum Thema Staub. Das wird in den Folien nicht angesprochen, scheint als bei den in dem Szeantio angenommen Asteroidengrößen kein all größeres Problem zu sein. Man muß bedenken das es nicht um einen Asteroiden geht wie der "gegen die Dinosaurier" sonder einige klassen kleiner. Denn die Klasse ist die eigentlich relevante. Die ganz großen Steroiden kennt man größtenteils oder kann sie relativ leicht entdecken. Da hat man dann Vorwahnzeiten im Bereich mehre Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnten. Aber je kleiner um so mehr Objekte gibt es und um so schwieriger zu finden und die Flugbahn zu bestimmen.

      Das die Luft durch die Zerstörung diverse Fabriken, Atomkraftwerke... und diverse Brände nicht gerade besser wird sollte aber klar sein.
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      iba schrieb:

      Wir reden da glaube ich aneinander vorbei
      Alles gut, man hat nur unterschiedliche Meinungen / Sichtweisen ;)

      Was nützt es mir wenn ich den Keller "befestige" die Druckwelle aber alle Personen darin tötet? Meiner Meinung nach bekommt man als Laie den Keller in der kurzen Vorbereitungszeit nicht gegen die Druckwelle geschützt!

      Wie bereits gesagt, der Fluchtzeitpunkt sollte bei sofortigem Bekanntwerden des exakten Bereiches eintreten!

      In dem Zeitfenster davor sollte das Fluchtszenario sowie die Ausweichrouten festgelegt werden.

      Oberstes Ziel sollte sein: Der Abstand vom Einschlagsort! zu vergrößern!
      Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von jedweder rechten, inken oder religiös motivierten Äußerung!
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      Gut, wir sind uns recht sicher, dass wir es nicht schaffen einen Drucksicheren Keller aufzubauen.

      Bleibt wirklich ein Seecontainer in die Erde zu buddeln. Wenn das Leben noch weiter geht eine machbare Sache mit Bagger. Ein kleiner Container wäre also ggf. Eine Variante?.

      Was ist mit der Längen und Breitengrad Theorie? Können wir den Aufschlagort so präziser bestimmen?
      Ergibt es mehr Sinn entlang der Längengerade nach Norden oder Süden zu flüchten? Plausibel ist es schon, da die Erdrotation fast nur den Breitengrad des Impacts beeinflusst.

      Steh ich im Bereich des Todesradius würde ich daher alles wichtige abfotografieren (Dokumente, Zustand Haus, etc.)
      Sehr wichtige Sachen mitnehmen (Geld, Gold, Notarverträge, Schmuck usw) und in 1-2 Fässer nachts noch schnell weiteres wichtiges Zeugs gut in die Erde einbuddeln, sofern es die Zeit zu lässt.
      Dann je nach Verkehrssituatuon mit Moppet oder Auto los. Auto hat viele viele Vorteile, solange man nicht nur im Stau steht...