Inflation, normal, oder erste Anzeichen?

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    • Ich habe vor ca. 8 Jahren umgeschuldet (Hauskredit). Damals schon hat der Bänker gesagt, dass nach allem was man finanztechnisch so lehrt, hätte die Inflation damals schon steigen sollen. Und in den letzten Jahren wurde ja noch wesentlich mehr Geld in den Markt gepumpt. Einiges davon wird sicherlich in die Börsen geflossen sein und die Höhenflüge derselben ermöglicht haben. Aber jetzt "kommt" das ganze halt auch im Geldbeutel der Menschen an....
      letztlich wird es nur ne Frage der Zeit sein bis die Inflation steigt.
      Allerdings: die EZB definiert eine "normale" Inflation bei knapp unter 2% - also die 1,4% sind davon noch ein Stück weit davon weg - also wird man weiter Geld in den Markt pumpen

      Und in der aktuellen Situation hätte ich eher Angst vor einer Rezession als vor einer Inflation - viele Arbeitnehmer stehen vor einer ungewissen Zukunft ,sparen ihre paar Kröten lieber als diese auszugeben. Und der Binnenmarkt wurde leider in den letzten Jahren auch nicht gerade gepudert - weder wurden bei den unteren und mittleren Einkommen wirklich steuerliche Entlastung erreicht, dazu war der Reallohnindex in 2020 bei -1,3%, d.h. die Arbeitnehmer haben weniger Geld in der Tasche als im Jahr vorher.
    • beim Thema Lebensmittel wurde hier ja schon oft erwähnt das es saisonale Anzüge gibt.
      Deswegen war meine Frage.
      Könnte ja sein das Ende Winter es normal ist.

      Gefühlt wird der Nahrungsbereich schon teurer. Aber oft vielleicht auch nur weil man auf einmal drauf achtet.
      Wir haben die letzten Jahre sehr drauf geachtet Betriebe vor Ort zu unterstützen. Das treibt den Preis von Grund schon nach oben.

      Allerdings gab es hier auch so Fälle wo man beim Freundlichen Landmetzger mit 3 paar Rote, paar Gramm Aufschnitt und nem paar Saiten fürs Vesper der Kleinen (die durchaus top schmecken und mit Ware vom Discounter nicht mithalten können) rausläuft und 18€ hat liegen lassen.

      Nein, es hat sich keiner vertippt.

      Da schluckt man dann schon. So gern ich das Handwerk unterstützen möchte, da zieht es ein dann doch zum Schlachtabfall alias Rote vom Discounter.

      Beim Sprit sind wir hier zurzeit permanent 30% teurer.

      Aber der gesamte Index wird ja aus einer Mischung aller Produkte gerechnet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elektroimker ()

    • Bei der jetzigen Inflation muss man aufpassen da sie mit ziemlich verzerrten Zahlen zustande kommt.

      Die Mehrwertsteuer wurde wieder auf 19% angehoben. CO2 Steuer ist in Kraft getreten. und noch einiges anderes.

      Deswegen sind die Zahlen grad einfach nicht aussagekräftig.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Diverse Stahlblech - Sorten haben dieses Jahr um 60 bis 100% aufgeschlagen.
      Quelle: ICH, da ich in meinem Betrieb Stahlblech einkaufe. Wir haben deshalb schon 3x die Preise angepasst...............DIESES JAHR !!!!!!!!!!!!
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

      BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
      ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
    • RainbowWarrior schrieb:

      Ich bin kein Preisvergleicher, aber ich sehe in etwa, was wir pro Monat im Supermarkt ausgeben. Da sind in den letzten Monaten einige Preise deftig angezogen.
      und anderes wird billiger.

      Wahrgenommen wird aber immer nur die Steigerung.

      Ich sehe nicht, dass ich heute nennenswert mehr Geld im Supermarkt ausgebe als vor 5 Jahren.

      Jeder kann Beispiele für Inflation finden und nennen. Versuch aktuell mal eine Kassette für eine 9x oder 10x Schaltung zu kaufen. Oder 100 Stück 18650er Akkuzellen. Locker 50% teurer als vor einem Jahr. Das leigt aber an einer momentanen Knappheit am Markt.

      Mit 1,5% Inflation pro Jahr könnt ich die nächsten 50 Jahre gut leben.Ttasächlich ist +1,5%/a derzeit auch meine Kalkulationsgrundlage z.B. für die private Altersvorsorge. Eine Thema, das ich "preppertechnisch" für sehr wichtig halte, das aber in Prepperforen kaum sinnvoll diskutiert wird. Wahrscheinlich zu langweilig.
      Am Ende heulen dann alle rum.

      PS: Was zum Teufel sind "Rote" beim Metzger? Und was sind "Saiten"?

      Beim Sprit erhöht sich die kommenden jahre die CO2 Abgabe immer weiter, das ist ja nicht unbekannt. Für das Biogas in unserem Erdgasauto trifft das erstmal nicht zu, vorerst kostet das um die 4-4,50€/100km und da wir nicht viel fahren ist es eh nicht so wichtig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Ich glaube die Kaufkraft ist einfach nur enorm gestiegen und das wirkt sich auf die Preise aus. Manche Unternehmen stellen im Moment auch die ganzen Ausfälle in Rechnung. Aber die Angst der Menschen ist da, dies erkennt man durch die große Nachfrage an Aktien.... weltweit! Also wenn andere Länder da ein ähnliches Spiel spielen ist das keine Inflation, sondern es wird sich gegenseitig Ab und Aufgewertet, das pendelt sich wieder ein, keine Sorge.
      Aber zur Zeit wär das sogar etwas vorteilhaft weil wir ein Export-Land sind und somit die Löhne gedrückt werden und somit mehr exportieren können für höhere Preise. Zudem senkt sich auch automatisch die Schuldenlast der EU-Staaten.
    • Bitte vergesst nicht das Inflation immer eine persönliche Sache ist und niemals als eine allgemeine Größenordnung angesehen werden darf.

      Die durchschnittliche Inflationsrate, die man ständig in den Medien hört, muss nicht meine oder eure Inflationsrate sein...

      Also ja, es kann durchaus sein dass die persönliche Inflationsrate WESENTLICH höher liegt als die offiziell postulierte.

      Gerade Geringverdiener und Menschen die am Existensminimum leben merken die Inflation stärker als Einkommensstarke Menschen.

      Man muss sich nichts vormachen, wir haben in einigen Bereichen große Preissteigerungen. Ob es nun bestimmtes Gemüse oder Obst, Kraftstoffe oder die Miete ist. Bereits seit 2008 erleben wir vorallem in den Vermögenswerten eine enorme Preissteigerung.

      z.B. ist es für ein in Vollzeit arbeitendes Paar inzwischen sehr sehr schwer ein gutes Haus, in angemessener Lage, zu bezahlen oder zu finanzieren.

      Gold hat ebenfalls eine starke Rally hingelegt und von Aktien brauchen wir auch nicht anfangen.



      Das alles hängt ohne Zweifel mit der Modern Monetary Theory zusammen und der damit verbundenen Politik des "quantitative easing"

      Diese Politik hat nichts mit Parteien wie den Grünen, Linken, Sozialisten oder Konservativen zu tun sondern es ist eine allgemein angewandte Politik die bis Dato auch funktioniert hat ohne dass wir eine stark steigende Inflation gesehen haben, außer eben bei den Vermögenswerten.


      Ob diese Politik der Zentralbanken die größte Blase der Weltgeschichte (Anleihenblase) geschaffen hat werden wir wohl oder übel irgendwann feststellen müssen.

      Denn so oder so, diese Blase wird platzen denn es gibt nur zwei Auswege aus dieser Situation.

      1. Die Zentralbanken heben den Leitzins an und sorgen damit für die Zahlungsunfähigkeit hoch verschuldeter Länder und Unternehmen oder

      2. Der "Markt" regelt die Anleiherenditen selbst und sorgt damit für steigende Realzinsen trotz 0% Zinspolitik der Zentralbanken und zwingt damit, auf lange Sicht, die Zentralbanken zur Leitzinserhöhung. -> Folgen siehe 1.

      Letzteres erleben wir momentan an den Börsen...

      Die einzige,in meinen Augen unwahrscheinliche, Möglichkeit die ich sehe wie diese Blase nicht platzt sondern kontrolliert luft abgelassen wird, ist die Inflation bei ca. 5 - 6% p.a. für mehrere Jahre zu belassen und gleichzeitig auf mehrere Jahre gesehen den Leitzins Stück für Stück sehr langsam zu erhöhen.

      Dies wird zwar für den Ottonormalbürger eine extrem strapazierende Zeit werden aber es ist machbar... Solche Inflationszahlen hatten wir in den 60ern bis anfang der 90er ständig und haben es überlebt... So oder so wird es aber ein steiniger Weg aus dieser Zwickmühle...

      Wie man sich darauf vorbereiten sollte ist hoffentlich jedem hier klar...
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    • Ich halte nichts von Aktien.
      Jeder wird nahezu genötigt sich welche zu holen.
      Das war 1920 auch so, billiges Geld, der Ottobormalbürger nimmt Kredite auf um an der Börse reich zu werden. Die Kurse fallen, Er MUSS verkaufen und die "Großen" kaufen ihre zuvor teuer verkauften Aktien für 1/100 zurück.

      Wer mit Aktien, Gold, Krypto handelt muss kein Genie sein, er muss es nur verkraften können dieses Geld die nächsten 5-10 Jahre nicht zu benötigen und warten bis der Kurs wieder gestiegen ist.
      Ich werde Aktien erst kaufen wenn das System im Keller ist. Meines Erachtens nach ist der jetzige Kurs aus vielerlei Gründen total überzogen.
    • 2Stroke schrieb:

      Er MUSS verkaufen
      Nein muss er nicht. Aber das ist generell ein Problem von Leuten die neu an der Börse sind.

      Viele Leute werden erst auf Aktien aufmerksam wenn die Party schon fast vorbei ist. Buy High, Sell Low...

      Verluste werden erst zu Verlusten wenn man sie realisiert.


      Unternehmensanteile sind momentan die einzige Möglichkeit um mit sparbarem Fiat-Geld eine Rendite für den Vermögensaufbau zu generieren.

      Das mag dem ein oder anderen nicht gefallen aber Sparbuch, Tagesgeld und Co. haben mit quantitative easing erstmal ausgedient...
      Wer also sein Geld zumindest etwas vor Inflation schützen zu will und im Alter auch noch davon leben möchte der kommt um Aktien nicht herum.

      Wer natürlich jetzt alles auf einmal reinbuttert der fährt natürlich ein höheres Risiko, weil der Markt einfach schon sehr überhitzt ist...

      Grundsätzlich ist es aber so, dass NIEMAND einen Crash vorraussagen kann, also das genaue Datum bestimmen kann. Eines ist sicher: Börsenkrisen hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben.

      Der beste Zeitpunkt um einzusteigen ist immer Jetzt, mit Kopf und nicht mit Gier. Monatlicher Sparplan, breit diversifiziert und kein gezocke. Dann klappt es auch mit der Vermögenssicherung und Vermögensbildung fürs Alter...
      Denn die gesetzliche Rente wird mit sicherheit in Zukunft nicht mehr reichen...

      Deutschland ist ein Land der Versicherungen und Sparbücher... Aktien sind Teufelszeug, für Bonzen gedacht und hat etwas von Zockerei im Casino. Viele Menschen verstehen es halt nicht. Aber naja, muss jeder selbst wissen.
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    • Hallo.


      Wer jetzt erst mir der Finanziellen Vorsorge beginnt, wird es sehr schwer haben.
      Es ist fast so, als wenn man Vorräte kaufen will wo der Blackout bereits begonnen hat.

      Trotzdem gild auch hier, sich möglichst breit aufstellen und seine Überschüsse nicht auf ein Pferd setzen.

      Das in D der Aktienmarkt als Ort des Bösen gild, ist (glaub ich) nicht mit rationalen Argumenten zu erklären.
      Das ist rein gefühls gesteuert.

      Gruß
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • 2Stroke schrieb:

      Ich halte nichts von Aktien.
      Jeder wird nahezu genötigt sich welche zu holen.
      Das war 1920 auch so, billiges Geld, der Ottobormalbürger nimmt Kredite auf um an der Börse reich zu werden. Die Kurse fallen, Er MUSS verkaufen und die "Großen" kaufen ihre zuvor teuer verkauften Aktien für 1/100 zurück.

      Wer mit Aktien, Gold, Krypto handelt muss kein Genie sein, er muss es nur verkraften können dieses Geld die nächsten 5-10 Jahre nicht zu benötigen und warten bis der Kurs wieder gestiegen ist.
      Ich werde Aktien erst kaufen wenn das System im Keller ist. Meines Erachtens nach ist der jetzige Kurs aus vielerlei Gründen total überzogen.

      BugOutSurvival schrieb:

      2Stroke schrieb:

      Er MUSS verkaufen
      Nein muss er nicht.
      Leider ist es aber teilweise so. Gibt da drei Gründe/Fehler für:
      Fehler 1: Wenn man Geld anlegt was man kurzfristig wieder braucht.
      Fehler 2: Wenn man nicht damit leben kann das Aktienkurse nun mal schwanken und daher der Wert des Depots innerhalb weniger Tage mal um z.B. 50% sinken kann. Da verlieren viele die Nerven.
      Fehler 3, der gefährlichste: Bei vielen Depots bekommt man einen Wertpapierkredit. Prinzipiell was ähnliches wie ein Dispokredit auf dem Girokonto. Das Problem ist, dieser Wertpapierkredit ist abgesichert über die Wertpapiere die man im Depot hat. Wenn der Kurs der Wertpapier im Depot sinkt sinkt auch der Betrag um den man das "Konto überziehen" darf. Wenn die Aktien fallen und man nicht genügend Deckung auf dem Konto hat verlangt die Bank entweder das man Geld nachschießst oder aber sie verkaufen einen Teil der Wertpapiere. Das Problem haben aber nicht nur Privatanleger sondern auch Institutionelle Anleger.

      BugOutSurvival schrieb:

      2Stroke schrieb:

      Er MUSS verkaufen
      Verluste werden erst zu Verlusten wenn man sie realisiert.
      Wird oft gesagt ist aber quatsch. Wenn ich ein Auto kaufe, dann hat das einen Wert. Dieser Wert sinkt über die Jahre kontinuierlich immer weiter bis er irgendwann bei annähernd 0 ankommt. Mit der Logik von dir hätte das Auto aber auch 10 Jahre nach dem Kauf noch den Wert wie beim Kauf, denn ich habe es ja noch nicht verkauft (den Verlust realisiert).

      BugOutSurvival schrieb:

      2Stroke schrieb:

      Er MUSS verkaufen
      Unternehmensanteile sind momentan die einzige Möglichkeit um mit sparbarem Fiat-Geld eine Rendite für den Vermögensaufbau zu generieren.
      < snip >
      Grundsätzlich ist es aber so, dass NIEMAND einen Crash vorraussagen kann, also das genaue Datum bestimmen kann. Eines ist sicher: Börsenkrisen hat es immer schon gegeben und wird es auch weiterhin geben.

      Der beste Zeitpunkt um einzusteigen ist immer Jetzt, mit Kopf und nicht mit Gier. Monatlicher Sparplan, breit diversifiziert und kein gezocke. Dann klappt es auch mit der Vermögenssicherung und Vermögensbildung fürs Alter...
      Dem stimme ich 100% zu. Ich habe seit einigen Jahren Sparpläne auf verschiedene ETF's am laufen. Die Anteile die ich vor rund einem Jahr, als alle in Corona Panik waren gekauft habe sind von der Wertsteigerung so ziemlich die besten die ich habe. Wenn ich zu dem Zeitpunkt hätte überlegen müssen "kaufe ich jetzt oder warte ich lieber noch" dann hätte ich die niemals zu dem Zeitpunkt gekauft.


      Alter/Rente ist das Ereignis was wesentlich wahrscheinlicher ist als alle Szenarien die in der Preppingscene so angesprochen werden. Daher sollte man in die Vorbereitung dafür mehr stecken als in die typischen Prepperscenarien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von iba ()

    • iba schrieb:

      Wird oft gesagt ist aber quatsch. Wenn ich ein Auto kaufe, dann hat das einen Wert. Dieser Wert sinkt über die Jahre kontinuierlich immer weiter bis er irgendwann bei annähernd 0 ankommt. Mit der Logik von dir hätte das Auto aber auch 10 Jahre nach dem Kauf noch den Wert wie beim Kauf, denn ich habe es ja noch nicht verkauft (den Verlust realisiert).
      Jetzt vergleichst du aber Äpfel mit Birnen.

      Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand der durch abnutzung und technischer überholtheit an Wert verliert. Ein Auto wurde niemals dafür gebaut um damit an sich Profit zu erwirtschaften. Auch Taxis und Busse nicht. Diejenigen die den Cashflow produzieren sind Die Fahrer der Fahrzeuge und die Fahrzeuge das Mittel zum Zweck. Das Fahrzeug selbst produziert ja keinen Mehrwert, im Gegenteil.

      Unternehmensanteile generieren aber Einnahmen also Cashflow, im Idealfall. Das ist ja der Grund für eine Unternehmensgründung. Ich baue mir ja keine Firma mit 1 Millionen EUR auf und nutze alle Maschinen ab, erwirtschafte keinen Profit und verkaufe die Firma dann am schluss für 500€ wenn alles repariert werden muss und ich 0 Kunden habe... Das wäre ein ziemlich schlechtes Geschäftsmodell.

      Wenn ein Unternehmen NUR Verluste einfährt ohne irgendwann Profite zu erwirtschaften dann wird dieses Unternehmen irgendwann vom Markt verschwinden. Auch momentan haben wir viele Unternehmen die noch nie Gewinne erwirtschaftet haben, vor allem TECH Unternehmen. Aber diese fahren ja nur Verluste, weil das Geld in die Forschung gesteckt wird und man sich durch diesen Technologievorsprung in Zukunft einen Marktvorteil erhofft der dann Gewinne erwirtschaftet. Entweder das Unternehmen schafft dieses Ziel oder nicht. Die Folgen sind immer gleich.

      Das Ziel bei einem Unternehmen ist also immer das Gleiche, Gewinne erwirtschaften.

      Wenn ich also im Moment ein Unternehmen habe welches in den letzten Wochen oder Monaten starke Verluste nachzuweisen hat, dann habe ich 3 Möglichkeiten:

      1. Ich verkaufe die Aktien mit verlust, weil ich der Meinung bin dass das Geschäftsmodell keine Zukunft haben wird und damit auch keinen Gewinn erwirtschaftet oder

      2. Ich verkaufe die Aktien mit verlust, weil ich Geld investiert habe welches ich eigentlich für den Alltag brauche. -> Selber Schuld.

      3. Ich behalte die Aktien, weil ich der Meinung bin, dass das Unternehmen in Zukunft die geplanten Gewinne auch erwirtschaften wird und damit auch der Kurs der Aktie steigen wird und ich die Verluste wieder Wett mache.


      Bei einem Gebrauchsgegenstand kann ich mir ziemlich sicher sein, dass der Wert in der Zukunft niedriger sein wird. Außer es wird dann für Sammler interessant aber das hängt von vielen weiteren Faktoren ab.



      iba schrieb:

      Fehler 3, der gefährlichste: Bei vielen Depots bekommt man einen Wertpapierkredit. Prinzipiell was ähnliches wie ein Dispokredit auf dem Girokonto. Das Problem ist, dieser Wertpapierkredit ist abgesichert über die Wertpapiere die man im Depot hat. Wenn der Kurs der Wertpapier im Depot sinkt sinkt auch der Betrag um den man das "Konto überziehen" darf. Wenn die Aktien fallen und man nicht genügend Deckung auf dem Konto hat verlangt die Bank entweder das man Geld nachschießst oder aber sie verkaufen einen Teil der Wertpapiere. Das Problem haben aber nicht nur Privatanleger sondern auch Institutionelle Anleger.

      Das ist aber wirklich der einzige Grund wieso die Unternehmensanteile verkauft werden MÜSSEN und dann bin ich es aber auch selber Schuld.

      Dies aber als Argument anzuführen, dass man grundsätzlich Aktien veräußern muss wenn sie an Wert verloren haben ist nicht richtig da dies wirklich nur dann der Fall ist wenn man einen solchen Wertpapierkredit in anspruch nimmt.

      Das sollte aber auch wirklich jedem klar sein... Wenn ich meine Aktien als Sicherheit für den Kredit hinterlege dann muss ich damit rechnen dass ich nachschießen muss wenn der Wert der Aktien sinkt und damit weniger Wert sind als der Kredit den ich in anspruch genommen habe.
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    • Ich sehe als absolut letztes Warnsignal wenn Deutschland sein AAA Rating verliert. Wir sind das letzte Euro Land mit dem höchsten Raiting. Sollte durch steigende Schulden und sinkende Einnahmen unser Rating fallen wird der Euro abwerten. Heißt Inflation aller importgüter. Die Medien werden sich drauf stürzen. Panik. Mehr Inflation.

      das Zeichen gilt es definitiv im Blick zu behalten. Mit Sicherheit gibt es noch viele mehr aber das ist das eine das ich am kritischsten ansehe.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

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      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
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    • Stahlpreise 30% und Sonderstähle und Bleche ca 60% Aufschlag...................das ist nicht witzig..............!

      Holz zum Verpacken der Maschinen............NICHT VERFÜGBAR
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

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