Langfristige, globale Auswirkungen der aktuellen Ernährung

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    • Pinoccio schrieb:

      Übrigens auch Zuwamderrung ist eine gute Möglichkeit unsere Befölkerung zu verjüngen.
      Deutschland ist wohl das am dichtesten besiedelte Land in Europa. Warum sollen da noch mehr Leute herkommen?
      Mal abgesehen von den Problemen, die sie aus ihrer Heimat 1:1 hierher verlagern.

      Man könnte doch die Arbeitslosen qualifizieren. Und glaub mir, wenn es nur noch Gutscheine für Lebensmittel geben würde statt Geld würden die auch den Hintern vom Sofa hoch bekommen.
      Wirklich arbeitsunfähige durch Krankheit jetzt mal ausgenommen.
      Ich gucke immer auf meinen Lohnschein und ärgere mich, fast ein Drittel abgeben zu müssen während andere, die nichts beitragen und es auch nicht vorhaben durchgefüttert werden.
      Das hat nichts mehr mit dem Solidarprinzip zu tun!

      Und selbst wenn in der Zuwanderung die Heilung gesehen wird, auch diese Leute werden mal alt...ja es wird, es muss einen Wandel geben. Aber nicht so wie es momentan mit dem Holzhammer durchgedrückt werden soll, politisch wie umwelttechnisch.
      Man hat mal einen Aufsichtsratsboss eines momentan im Abstieg befindlichen Erstligavereins fertig gemacht für seine Äusserung was Afrika und seine Geburtenrate angeht.
      Ich sage, er hatte Recht!

      Die Pandemie hat mal Raum gegeben über die Zukunft nachdenken zu müssen. Ich wurde in meiner Meinung bestätigt.
      Das Solidarprinzip wie es momentan besteht funktioniert nicht gerecht. Zuviel Bürokratie, zu viele Leute die sich auf Kosten anderer bereichern. Irgendwie wurschtelt man sich durch, Leute schreien auf weil Impfen gefährlich sein soll für ihre Gesundheit. Futtern aber Nanopartikel im Billigfleisch auf dem teuren Grill, kaufen Klamotten wo sich das Waschen nicht lohnt weil die so billig sind.
      Funktionierende Autos wurden im Rahmen der Abwrackprämie auf den Müll geworfen, Elektroautos werden subventioniert für Leute die sich ein neues Auto auch so hätten leisten können.
      Irgendwas passt da nicht.
    • Auf welcher Grundlage wird den hier immer von einer Überbevölkerung geredet?

      Weil wir ein Problem haben diese Leute satt zu bekommen, oder weil wir ein Problem haben die benötigte Nahrung annähernd vernünftig her zu stellen?

      Beides beruht auf unser Oberflächlichkeit und unserer Dummheit.

      Wenn wir es uns leisten können einen Großteil der Ernten weg zu werfen, weil Gurke und Karotte nicht der Norm entsprechen.
      Oder Tonnen von Lebensmitteln versenken weil wir in der Organisation der Herstellung zu blöd waren und Resurcen ( Wasser, Energie) verballern weil wir den Bedarf nicht in Betracht ziehen und auf Teufel komm raus produzieren.

      Schon mal geschaut was am Streuobst auf den Wiesen verkommt, weil keiner Bock hat durchs feuchte Gras zu laufen und sich zu bücken.
      Da fährt man doch lieber in A*** und nimmt sich einzeln verschweißte Äpfel bequem ausem Regal.

      Haben hier nen paar Leute schon mal beobachtet was an Lebensmittel im Müll landet.
      Wieviel bei den Discountern raus fliegt.

      Meine Frau hat eine Zeitlang in der örtlichen Bäkerfiliale gearbeitet.

      Wenn da um 5 vor Feierabend einer aufgeschlagen ist und wollte noch 20 frische Butterbretzel und es gab nur noch 5, da war Polen offen.

      An den anderen 25 Tagen im Monat sind dafür zum Feierabend 20 Bretzeln im Müll gelandet. Und das ging nicht nur mit den Bretzeln so.
      Die Tafeln sind so satt, die wollen das garnicht haben. Oder die Leute die dort holen so verwöhnt das kein Interesse an Lebensmitteln vom Vortag besteht.
      Und im ernst, werft ihr morgens den Inhalt vom Brotkasten zum Fenster raus?


      Wir haben mit dem was Abends in den Müll geflogen wäre 3-4 Haushalte im Freundes und Familienkreis mitversorgt und einen Hasenzüchter.

      Jeder sitzt vor nem vollen Teller und ihm passt es einfach nicht was drauf liegt. Dann hat er auch kein Hungerproblem.

      Solange wir so mit den Resurcen umgehen.
      Solange man Sprudel, oder Bier sauft der quer durch Deutschland gefahren wird.
      Solange man unsere Felder wegen Ökostrom mit Mais bepflanzt den man mangels Planung im Herbst auf dem Feld häckselt und unterpflügt, Zeitgleich aber mit verbrennen von Schweröl und Diesel aus weit her Getreide holt, das die Leute dort wichtiger bräuchten.

      Da braucht mir niemand was von Ernährungsproblemen und Überbevölkerung erzählen.


      Ich hab vor Jahren ein Interview im Fernsehen gesehen. Da wurde eines der hohen Tiere eines großen Foodkonzerns ( den man in jedem Discounter findet) gefragt warum sie nicht mehr in den 3.Welt Ländern unterwegs sind. Bzw. Überproduktionen nicht dort hin bringen.

      Die traurige Antwort war:
      Dort vor Ort sind wir nicht vertreten.
      Wir sind dort vertreten wo ein Markt besteht.
      Ein Markt definiert sich darüber das zwei Parteien zusammen finden die gegenseitig ins Geschäft kommen.
      Unsere Interessen beziehen sich auf die finanziellen Mittel.
      Wer diese nicht hat, hat nicht unser Interesse.

      Solange man so wirtschaften kann, besteht kein Mangel. Kein Problem.
      Weder an Resurcen, noch an Fläche.

      Ich mach da kein Geheimnis draus.
      Was Samstags hier beim Discounter nicht von der Tafel abgeholt wird. Bestimmt die nächsten Tage unseren Essensplan.
      Was davon für den menschlichen verzehrt nicht mehr geeignet ist, wandert durch die Hasen auf dem Tisch.

      Es ist nicht wegen Geizigkeit, oder mangels Geld.
      Ich kann es nur nicht ab, dass etwas in die Tonne soll, das noch gut ist nur weil andere zu blöd sind.
    • Jep. Wir kaufen im Grossmarkt viel aus dem Regal wo das MHD kurz vor peng ist. Das ist noch super geniessbar, kostet die Hälfte.
      Auch bestellen wir niemals Essen, es wird vorgekocht und eingefroren.
      Und da das Thema aufkommt: Wie kann es sein, dass "containern" verboten ist? Weil sich der gierige Staat um die Mehrwertsteuer betrogen sieht und die Märkte um ihren Umsatz?
      Gleichzeitig aber was von Ökologie und Ressourcen erzählen wollen.
      Flugzeuge lassen überschüssiges Kerosin vor der Landung ab, Kreuzfahrtschiffe lassen ihre Schwerölmotoren laufen weil der Landstrom zu teuer ist.
      Aber dem Bürger werden immer mehr Abgaben aufgezwungen, die die Umwelt retten sollen.
      Der alte Smart CDI, einst als "3L Auto" gepriesen ist plötzlich ne Umweltsau. Leute kauft Diesel, das ist sparsam und gut für die Umwelt.
      Nun der Skandal.
      Für mich ist das alles nur Gemache, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. irgendwelche Umwelthilfefuzzis profilieren sich.
      Dabei ginge es ganz einfach. Aber das wäre dann nicht gewinnorientiert.
    • Verteilung kann man nie so machen, dass es allen Recht ist.

      Verkauft man Reste der Tierproduktion (Hähnchneschenkel) nach Afrika ist das ganz furchtbar scjlimm, weil es den markt dort "zerstört", verkauft man sie nicht und wirft sie weg ist es auch ganz schlimm.
      Macht man das Fleisch so teuer, dass die Leute es nicht wegwerfen ist es auch ganz schrecklich, wenn sich der ärmste Schlucker hier nicht täglich zwei Portionen Fleisch reinschieben kann.

      Das ist aber alles nur Gemekere ohne eine Lösung anzubieten.

      Die Lösung für die Ernährung ist ganz simpel, es braucht dafür keine Konzerne, keine Politik, keine Bevölkerungskontrolle und auch keine Menschentötungsprogramme.

      Jeder hat das selber auf dem Teller.

      Ich habe hier die EAT Komission von thelancet zitiert, die zeigt, wie man 10 Mrd Menschen nachhaltig ernähren kann. Das ist eine realitische Lösung für das 21. jahrhundert. Lösungen für 5 Mrd Menschen gehen nun mal an der Realität völiig vorbei.

      Diese Ernährung ist darüber hinaus auch noch weitaus gesünder als das hierzulande übliche, ich vermute mal ins Blaue, dass der durchschnittliche Deutsche mit dieser Erährung 5 Jahre länger leben wird und davon 15 Jahre länger gesund sein wird. Was sind einem 15 gesunde Lebensjahre im Geld wert. 1 Million Euro? Damit hat sich doch die Frage nach den Kosten doch sofort erledigt.

      Es ist auch nicht mal super dogmatisch, sondern "nur" eine Verscheibung der Anteile. mehr Nüsse, mehr Leguminosen, mehr Gemüse, bissl mehr fetten Fisch. Dafür weniger Zucker, weniger Stärke und weniger Fleisch. 300g Fleisch pro Woche im Schnitt statt der heute hier üblichen 1,3kg im Schnitt. Weniger kcal isst man ganz automatisch, wenn man den Großteil von Zucker und nährstofffreier Stärke weg lässt. Das ist das Zeug womit unsere lebensmittel angefüllt sind, weil es so billig ist und die Leute immer weiter und weiter fressen lässt.

      Das kann man tun und fertig ist der Lack.

      Oder man kann diskutieren wie schlecht und ungerecht und doof doch alle anderen auf dieser Welt so sind.

      Analoges gilt für den Flächen- und Energieverbrauch.

      Deutschland hat 52.000km² Siedlungsfläche, davon grob 30.000km² für Wohn und Freiflächen, also die Gärten & Co gehören da mit dazu. Bei 82 Mio Einwohner macht das 365m² pro Nase.

      Mein Anteil an der genutzten Grundfläche in meinem Wohnblock dürfte bei 100m² liegen und ich wohne alleine in einer eher großen Wohnung und die Grundfläche hat einen großen Anteil Grünfläche im Innenhof trotz innerstädtischer Lage. das ist " gut verdichteter Wohnraum", wohnen in 4-6 Gschossern mit viel Grün dazwischen, nicht eine Betonwelt aus Hochhäusern und asphalierten Parkplätzen.

      Energie kann man vereinfacht auf CO2 Ausstoß umrechnen.
      Jeder Liter Diesel, Heizöl, Benzin, Kerosin macht grob 3kg, jede kWh Erdgas grob 0,25kg, jede kWh Strom aus dem Strommix derzeit ca. 0,5kg.
      Langstreckenflüge verbrauchen ca. 3-4kg/Person*100km, Kurzstreckenflüge mehr.

      Auch da kann man sichs ja ausrechnen und hat auch gleich die Handlungsmöglichkeiten.

      Es ist keineswegs so, dass das alles nicht GEHT, es ist vielmehr so, dass die allermeitsen Leute einfach nicht WOLLEN.

      Das Motto lautet: Warum sll ich was tun, zuerst soll sich gefälligst die Industrie bewegen, odr die Chinesen oder die noch ungeborenen Kinder in Afrika sind ja in wirklichkeit schuld am Dilemma.

      Der thread hier ist Quatcsh: Man kann 10 Mrd Menschen nachhaltig ernähren.

      Dieviel, viel, viel spannender Frage lautet: warum wollen sich die meisten Leute bei uns nicht so ernähren und ernähren sich lieber mit einer Diät, die nicht nachhaltig ist und über kurz oder lang die meisten von uns fett und/oder krank macht?

      Ich kann es nicht beantworten, aber vielleicht wisst ihr es ja?

      Weil es besonders gut schmeckt, was einem die Lebensmittelbranche zusammen mixt, seit man ein kleines Kind ist, weil unser Körper seit Jahrtausendne darauf programmiert ist, jedes Gramm Zucker, jedes Stück Protein (oder Dinge, die auch nur Protein vorgaukeln wie z.B. Kartoffelchips) in sich reinzuschlingen und soviel davon wie möglich davon will. Wer einen Liter Cola oder rangensaft säuft überschüttet seine leber mit soviel Fruktose wie das früher einfach nicht möglich war ohne zu kotzen.

      Der Evelolution ist es darüber hinaus vollkommen egal, ob wir mit 50 an einem Herzinfarkt verrecken, für die Evolution müssen wir nur 30 Jahre alt werden und bis dahin nicht verhungern.

      Warum also bekommen wir es nicht hin uns gesund und nachhaltig zu ernähren? Wer ist daran Schuld?

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Cephalotus schrieb:



      Warum also bekommen wir es nicht hin uns gesund und nachhaltig zu ernähren?

      Für diejenigen die das Glück haben ein Haus und, oder Garten zu haben. Wär damit schon ein großer Punkt im prepping durch.

      Die Nahrung, steht in nahezu allen Szenarien im Mittelpunkt. Und in friedlichen Zeiten hierbei die Rotation.

      Wer mehr aus dem Vorratsschrank mampft als einkauft, muß sich auch nicht mit kurzen MHD's rumärgern. Was dazu kommt, kommt hinten rein. ( also ins Regal ;) )

      Aber ist das von oben herab gewollt.
      Da kommt Wolf!'s Aussage zum nachdenken.

      "Weil sich der gierige Staat um die Mehrwertsteuer betrogen sieht und die Märkte um ihren Umsatz?"

      also alle tapfer billigfras kaufen, der schnell verreckt, nicht satt macht und für viel Verkehr sorgt.
      Für minderwertig Nahrung viel Geld ausgeben, sorgt immer für ne top work life balance.
      Irgendwie muß der Laden ja brummen.
    • Elektroimker schrieb:



      Irgendwie muß der Laden ja brummen.
      Das allein ist, was zählt.
      Es mag durchaus Menschen geben die sich gern nachhaltiger und gesünder ernähren würden, auch mal am Wochenende den Grill mit Demeterfleisch füttern.
      Aber nein, da kommt die Phosphor-Wurst vom Discounter auf die Stulle, zum Abend gibts ne Handvoll Industriebier und der Kater ist gekämmt.
      Vom Arbeitsvieh haben die Wenigsten Zeit oder finanziellen Spielraum da was dran zu ändern. Als Gutverdiener geht da mehr, aber auch da bekommen die Kinder lieber ne Milchschnitte mit als einen Apfel aus dem Hausgarten.
      Habe mal einen Bericht gesehen, da wurde frischer Quark mit frischen Früchten vermengt und als Gegenpart irgend so ein Industiezeug aus dem Plastebecher.
      Die Kinder fanden grossteils den Inhalt des Fertigzeugs besser im Geschmack.
      Man ist schon konditioniert worden, sicher.
      Ebenso wie man konditioniert wurde das Maul zu halten, wenn irgendwas gegen den Strich geht. Wie beim Hundetraining mit dem Klicker. Zack, am 1. ist Geld drauf und man musste dafür nichts tun.
      So jemand rebelliert nicht oder ändert etwas bei sich selber. Wozu auch, läuft doch bestens...
    • fakt ist
      ich preppe für mich und NICHT für die Generationen von Anderen...

      auch hab ich nicht das Moos und die Lust für irgendwelche Zukunftsweisenden Blödsinnig Sachen

      das hab ich hinter mir..

      hab 3 liter smart --> jetzt bin ich die Dreckschleuder

      hab Wohnzimmerofen Holz Kohle Dauerbrenner war nicht billig in den nächsten Jahren muss ich ihn ausbauen weil er kein so Zertifikat hat..

      hab genug von irgendwelchen möchte gern Zukunftsaktivisten die meinen was gut für die Welt ist nur um Geld in ihre Kriegskasse zu bekommen..
    • Wir essen so viel wie möglich Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Aber nicht weil es billiger ist (die Arbeitszeit mitgerechnet ist es eher das Gegenteil), sondern weil es einfach viel besser schmeckt. Erdbeeren aus Italien oder Spanien, Kirschen aus der Türkei etc. brauchen wir nicht. Was nach Verarbeitung zu z.B. Marmelade, Kompott o.ä. übrig bleibt, wird eingefroren. So ist es mindestens bis zur nächsten Saison noch nutzbar.

      Entenfleisch läuft auf dem Grundstück herum, zwei große Tüten Rindfleisch jeglicher Art holen wir hier ab und zu beim Biobauernhof und Wildschweinsalami/Knackwürste gibts von einem befreundeten Jäger. Etwas Wurst von der Fleischtheke im Supermarkt gibt es trotzdem noch dazu. Da steht zwar auch Bio drauf, aber dazu gab es auch schon genug Reportagen. "Böse", "umweltschädliche" Hunde haben wir auch zwei Stück. Der Labrador ist der Familienhund und heilt die Seele, der Boxer/OEB Mix bewacht das Grundstück.

      Brot backen wir zwar oft selbst, aber der Eigenanbau von Weizen/Roggen wäre nicht wirtschaftlich.

      Im Q3 oder Q4 2021 wird das Dach mit PV zu gekleistert und ein Speicher installiert. Dann sind wir zu 8x% unabhängig vom Stromnetz und speisen zusätzlich ein. Da geht sicherlich noch mehr, wenn wir den Strombedarf optimieren. Ein paar alte Leuchtstoffröhren in den Schuppen auf dem Grundstück wollen noch durch LED Technik ersetzt werden - die Nutzung Waschmaschine, Geschirrspüler etc. könnte man auf die Mittagszeit legen, wo Strom im Überfluss erzeugt wird. Ein größerer Akkuspeicher würde auch mehr Möglichkeiten eröffnen, aber ich habe noch keinen gold***eissenden Esel im Keller - also kommt ein Upgrade dann später.

      Ein Elektromobil wird trotzdem erst einmal nicht gekauft. Das bisherige KFZ ist 5 Jahre alt und top in Schuss, warum also mit massivem Wertverlust verkaufen? Ein anderer fährt es doch dann sowieso weiter, die Belastung der Umwelt wird also nicht weniger, nur weil ich dann ein Elektromobil fahre. Wir fahren alle 2-3 Wochen einen Großeinkauf machen, vll. mal in den Tierfutterhandel, Baumarkt der wegen den Tieren irgendwo hin. Auch vor Corona haben wir beide von Daheim (bis auf Ausnahmen) gearbeitet - der Weg zum Arbeitsplatz entfällt also. Trotzdem brauch es hier auf dem Land ein KFZ, sonst ist man aufgeschmissen. Wenn das KFZ mal unreparierbar, unwirtschaftlich etc. wird, dann kommt ein Elektromobil ins Haus - aber dann wenn ich es entscheide.

      Optimierungen gibt es natürlich immer, die Technik geht auch weiter. Um so kleiner unser ökologischer Fußabdruck wird, desto besser. Mit Kindern denkt man da auch etwas an die Zukunft der folgenden Generationen.

      Die o.g. Punkte sind aber ganz klar aus Eigenmotivation so umgesetzt oder geplant und nicht weil ein Politiker - der sich in der Verbrenner S-Klasse herumfahren lässt und ein Eigenheim besitzt - dem Bürger gern die KFZ Nutzung und/oder das Eigenheim absprechen möchte.
    • Bad_BONZO schrieb:

      fakt ist
      ich preppe für mich und NICHT für die Generationen von Anderen...


      Exakt so ist es. Irgendwie fühle ich mich nicht für die ganze Welt verantwortlich.


      auch hab ich nicht das Moos und die Lust für irgendwelche Zukunftsweisenden Blödsinnig Sachen

      das hab ich hinter mir..


      Was so alles als zukunftsweisend betrachtet wird, ist meist eine Luftnummer. Es gibt für alles elfundneunzig Ausnahmen.


      hab 3 liter smart --> jetzt bin ich die Dreckschleuder


      hab Wohnzimmerofen Holz Kohle Dauerbrenner war nicht billig in den nächsten Jahren muss ich ihn ausbauen weil er kein so Zertifikat hat..


      Das ist schwer nachvollziehbar, weil der gleiche Holz/Kohle Dauerbrenner ohne Auflagen weiter betrieben werden darf, wenn es ein HERD für die Zubereitung von Speisen ist, oder die gesamte Wohnung mit Einzelraumöfen betrieben wird.

      Merke: Ein Ofen in der 5-Zimmer Wohnung ist schädlich. In jedem Zimmer einer ist unschädlich.


      hab genug von irgendwelchen möchte gern Zukunftsaktivisten die meinen was gut für die Welt ist nur um Geld in ihre Kriegskasse zu bekommen..


      Es gibt leider zu viele schwarze Schafe in dem Bereich.
    • Das ist es ja. Gegen jeden Verstand, nur einer Ideologie folgend.
      Dem Bad_BONZO seine Kugel ist 100x klimafreundlicher als eine neue Elektrokiste, die muss nämlich erst produziert werden.
      Aber man muss ja unbedingt die Stromer durchdrücken, wenn auch ohne jede echte Praxistauglichkeit momentan. Im Betrieb laden?
      Ich wurde schon komisch beäugt als ich mein Handy geladen habe!
      Ne, da ist noch ne Menge Grundsätzliches zu klären.
      Und die aufstrebenden Länder. Jeder will mobil sein. Nun verkaufen wir die alten Autos nach Afrika, die stehen besonders auf Mercedes Diesel. Weiss ich, habe da Kontakte. Auch in den Ostblock. Da werde ich höchstens gefragt ob ich einen V12 für einen SL organisieren kann...
      Was nützt das dem globalen Klima? Nichts, null.
      Aber hierzulande wird der grüne Heiligenschein geputzt. Lächerlich.
      Die Welt wird vom Gewinn bestimmt. Das ist so und wenn ich als Eremit im Wald wohne und mit einer Guerilla-Solaranlage mein E-Bike laden würde.
      Der Konsument ist machtloser als er denkt. Friss oder stirb...und selbst das Sterben hat mittlerweise Kosten wo es den Hinterbliebenen die Schuhe auszieht.
    • Wolf! schrieb:


      Der Konsument ist machtloser als er denkt. Friss oder stirb...und selbst das Sterben hat mittlerweise Kosten wo es den Hinterbliebenen die Schuhe auszieht.
      Nein, wir Verbraucher haben unglaubliche Macht. Wir nutzen sie wegen Uneinigkeit nur nicht.
      Beispiel: Unsere Gemeinde hatte eine tolle Idee. XY wird jetzt anders gehandhabt und leider kostet das jeden Haushalt 10 Euro, pro Jahr oder Monat habe ich leider vergessen.
      Nee, fanden hier unabgesprochen alle bescheuert und außerdem konnte nahezu jeder Ausweichmöglichkeiten nutzen. Da das auch 90% aller Haushalte taten, wurde die Aktion zwar nicht zurückgenommen, aber es ist jetzt kostenlos.
      Es geht so viel, wenn eine richtig große Mehrheit mitmacht. Ich stell mir oft vor, wie wenige Geschäfte und wie viel weniger Konsum wäre, wenn alle nur 1 Jahr so einkaufen würden wie wir. Ich hasse shoppen, mein Mann auch, mir gefällt fast nichts an Kleidung. Mode? Was ist das? Schuhe? Welche brauche ich absolut? Handtaschen sind völlig überflüssig. Wir reparieren alles mögliche, nur unbrauchbare Möbel werden durch gebrauchte ersetzt und das Holz der alten noch anderweitig verwendet.
      Allein im letzten Jahr haben wir zu zweit 110,00 Euros für Klamotten ausgegeben (Strümpfe und Gummistiefel), weil defekte ersetzt werden MUSSTEN.
      Das machen wir nicht aus irgendwelchen ideologischen Überzeugungen, sondern weil wir beide von Natur aus halt Minimalisten sind und unseren Seelenfrieden nicht in kaufbaren Gegenständen finden. Werkzeuge und Dinge die im Alter für Bequemlichkeit sorgen werden ohne Rücksicht auf den Preis gekauft. Das ist aber schon alles.

      Beerdigungen gibt es super kostengünstig. Ich habe bereits erklärt, dass meine leblose Hülle an Institute abgegeben werden soll, die Verwendung für Forschung haben, oder ein Plastinator Material braucht.
    • Wolf! schrieb:

      Das ist es ja. Gegen jeden Verstand, nur einer Ideologie folgend.
      Dem Bad_BONZO seine Kugel ist 100x klimafreundlicher als eine neue Elektrokiste, die muss nämlich erst produziert werden.
      ......

      ......
      Nun verkaufen wir die alten Autos nach Afrika, die stehen besonders auf Mercedes Diesel. Weiss ich, habe da Kontakte. Auch in den Ostblock. Da werde ich höchstens gefragt ob ich einen V12 für einen SL organisieren kann...
      Was nützt das dem globalen Klima? Nichts, null.

      Ja, das ist worüber die meisten garnicht nachdenken.
      Wenn ein Fahrzeug exportiert wird läuft es noch ne weile.
      Natürlich wäre es für den Planeten besser in Afrika fährt nen Euro6 Diesel als nen Euro0
      Aber der neue erzeugt bei seiner Geburt erstmal noch mehr co2 als der alte im Rest seines daseins.

      Und glaubt jemand in Afrika kauft sich einer nen Ford Focus 1l ecoboost was weiß ich was.
      Diese Fahrzeuge werden künftig kein weiteres Leben in Drittstaaten haben. Die landen in der Presse.
      Mit den Lkw das gleiche. Actros Mk1 wurde noch geholt. Die mk2 schon nicht mehr. Zu viel Elektrik und Regeltechnik.

      Wir bekommen es nicht mal EU intern hin die selben Ziele zu verfolgen.
      Wir sind 2014 mim Kumpel seim Ford Mondeo 2l tdi in Portugal liegen geblieben.
      Dpf durch.
      Da unten wußten sie sogar in der Ford Werkstatt nicht was nen Dpf ist.
      Konnten keine Ersatzteile bestellen.
      Geschweigeden im Diagnosecomputer die Funktionen dafür drin.

      Ende von Lied. Dpf + Zeug aus England nach Portugal bestellt. Selber eingebaut.
      Diagnoselaptop der Werkstatt auf englisch umgestellt und die passenden Module freigeschaltet damit ich den FS löschen konnte, dem STG erklären das nen neuer Dpf da ist und den Diffdrucksensor anlernen.

      Das war 2014. Nicht kurz nach Geburt des Dpf.

      Sorry, zu viel Ot. Hats nix mehr mim Titel zu tun. Aber zumindest mit globaler Auswirkung. Negativ.
    • Das ist das Tolle an einer Welt mit 8 Milliarden Menschen.

      Man kann sein ganzes Leben damit verbringen auf andere zu zeigen ohne auch nur einmal selber was zu tun.

      scilogs.spektrum.de/psychologi…tags/das-sinkende-schiff/

      Kann man machen, aber warum dann diese Wut und die ganze Aufregung über "die anderen"?

      Keiner von uns hier lebt nachhaltig, da kann man mit ziemlicher Sicherheit drauf wetten. Einige versuchen das zu verbessern, soweit eben möglich, andere verbringen die Zeit viel lieber damit sich groß aufzuregen und auf andere zu zeigen.

      Was meint ihr wohl ist sinnvoller?

      MfG
    • Cephalotus schrieb:

      Man kann sein ganzes Leben damit verbringen auf andere zu zeigen ohne auch nur einmal selber was zu tun.
      Kann man machen, aber warum dann diese Wut und die ganze Aufregung über "die anderen"?
      Weil ich die ganzen EEG, Ökosteuer und sonstwelche Drangsalierungen bezahlen muss, während der Rest der Welt ausserhalb Deutschlands sich den Bauch vor Lachen hält.
      Ich lebe wahrscheinlich nachhaltiger und bewusster als die Leute welche von den eingenommenen Steuern leben und sich den Quark hier ausdenken!
      Und sei es der Fleischkonsum oder Lebensmitteleinkauf generell.
    • Cephalotus schrieb:

      Elektroimker schrieb:

      Also dann zurück zum Thema.

      Grundsätzlich wird unsere Ernährung kein globalen Einfluss haben.

      Bei den Baustellen die offen sind, ist die Ernährung nicht ausschlaggebend für unseren Planeten.
      Eine steile These.
      Kannnst Du die irgendwie begründen?


      Wenn meine 4 jährige Tochter nen Furz in ner Turnhalle lässt, verändert sich das Klima dort auch nicht.

      Es gibt weit aus Größere und davon auch weitaus mehr Störfaktoren die da beeinflussen.

      Bsp. Der ganze Ökostromtrend Thema Solar, Windkraft fehlende Windgeschwindigkeiten , unnötig verblasene Energie der in Bereitschaftstehenden Schattenkraftwerke.
      Thema versiegelte Flächen, fallende Grundwasserspiegel, gestörte Klimaregulierung.

      Aber um zu vermeiden das hier jemand wieder mit Grundsatzdiskusion rumhustet werd ich das jetzt nicht weiter ausführen.