Langfristige, globale Auswirkungen der aktuellen Ernährung

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    • Lässt sich dieser Faden bitte in den OT-Bereich verschieben? Das geht doch wieder eher in einer (für mich) sinnfreien Grundsatzdiskussion zu Ende.

      Und zum eigentlichen Thema. Für komplexe Probleme gibt es meist keine einfachen Lösungen. Und für globale schon gar nicht.

      Prepping-Bezug? Kaum, wenn überhaupt sehe ich hier nur, die Auswirkungen durch Vorbereitung abzufedern.
    • Guten Morgen!

      Naja, wenn man möchte, könnte man schon einen weiteren Zusammenhang sehen, finde ich:
      Letztlich geht es bei der Thematik ja auch (und vielleicht sogar primär) um Konsum-Bequemlichkeit und kapitalistische Behäbigkeit. Man weiß vielleicht, dass das eigene Ernährungs- und allgemein Konsumverhalten suboptimal ist für einen selber und die Welt um einen herum - aber man ändert halt nix daran, weil's zu anstrengend ist, sich zu verändern und weil man vermeintlich lieb gewonnene Gewohnheiten nicht ablegen mag. Da nehm ich mich selbst übrigens gar nicht aus.

      Leute, die sich mit Krisenvorsorge befassen, und insbesondere jene, die sich mit Bug-Outs, Survival und Bushcaraft beschäftigen, versuchen, ihr Konsumverhalten im Notfall (oder "unterwegs") auf ein Minimum reduzieren zu können. Dabei stoßen sie doch zwangsläufig auf die Erkenntnis, dass man tatsächlich auf sehr vieles verzichten kann, wenn man es denn muss - aber vielleicht im Alltag halt einfach nicht will. Durch diese Erkenntnis wird die Welt kein Stückchen rosiger, sie führt aber vielleicht bei der / dem einen oder anderen zu einem Perspektivwechsel.
      Andersrum lässt der Kreis wohl auch schließen: Wenn man sich ungeschönt bewusst geworden ist darüber, auf was man tatsächlich verzichten kann und auf was nicht, müssten alle Bemühungen der Krisenvorsorge doch wesentlich zielführender funktionieren.

      Dr. Benecke hat in diesem Video anscheinend viele komplexe Themen aus einem Tagesseminar in kürzester Form zusammengefasst - nachvollziehbar, dass seine Darstellung da stark vereinfacht und nicht ausreichend argumentativ belegt ist. Die grundlegenden Prognosen und Schlüsse, die er daraus zieht, scheinen mir indes aber gar nicht neu. Da musste ich an den Film "Soylent Green" (dt.: "Jahr 2022 - Die überleben wollen") aus 1973 denken und dem dahinter stehenden Szenario.

      Das Thema "Überbevölkerung" (whatever this means) als Wurzel allen Übels auszumachen, ist vielleicht nicht ganz ungefährlich. Denn wo gibt es die denn...? Wohl kaum hier in Europa...
      Tatsächlich aber sind ja nicht unbedingt die Nationen, in denen die größte "Überbevölkerung" besteht, maßgeblich für Klimawandel, Artensterben & Co verantwortlich, sondern eher ebenjene Wohlstandsstaaten in Europa und andernorts. Und natürlich auch die Nationen, die die buchstäbliche "Drecksarbeit" für diese verrichten, um selbst irgendwann dazu zu gehören.

      Das alles kann man so feststellen, wenn man möchte. Aber ob man in der Lage ist, daran noch etwas zu verändern...?
      I tried being reasonable.
      I didn't like it.
    • Zagreus schrieb:

      Was bleibt für die Zukunft? Wir können nicht xMilliarden Menschen biologisch, nachhaltig, gesund, klimaneutral, billig oder zumindest kostengünstig, angemessen, frei von persönlicher Ethik, ect ect ernähren.
      Doch das können wir sogar für 10 Milliarden Menschen.

      Billiger, wesentlich umweltfreundlicher und deutlich gesünder als heute.

      So geht das nach wissenschaftlichen Maßstäben:

      eatforum.org/eat-lancet-commission/

      Wer es auf einen Blick möchte findet hier die Diät:

      marlin-prod.literatumonline.co…8e9e-bc91a7284703/gr1.jpg


      Ich selbst versuche mich seit der Veröffentlichung grob daran zu halten (esse aber meist zuviel Zucker, ist einfach eine blöde Angewohnheit)


      Da die Ernährung auch noch sehr gesund ist, bedeutet es auch keine Kompromisse, ganz im Gegenteil.


      Vor 2 Jahren war ich erstmalig beim großen Check. Da hatte ich mich schon eine Weile gesund ernährt. Ich war da schon in den 40ern und alle meine Blutwerte und sonstigen Messwerte sind im grünen Bereich. (Nierenwerte sind nicht mehr ganz ideal, aber noch völlig okay, das kommt aber evtl vom Alter).

      Nochmal: Man muss da nicht groß theoretisieren, man muss es einfach nur tun:

      weniger Fleisch, ggf mehr Fisch, mehr Nüsse, mehr Leguminosen, mehr Gemüse, weniger Zucker, mehr Vollkorn, weniger Weißmehlprodukte, Fertig. Wer sichs leisten kann kauft das am besten in Bio-Qualität. Gbt es heute auch in den meisten Supermärkten. Wenn man will, kann man morgen damit anfangen. Wenn man nicht will wird man eben Gründe dagegen suchen.
      1:1 nachbauen muss man's auch nicht.

      Ob einem der Konsum von 2kg rotem Fleisch pro Woche die Gesundheit ruiniert ist sicherlich individuell (nachhaltig ist es jedenfalls nicht, man kann die menschheit so nicht ernähren). Ein 2promineter Prepper", dem Fleisch scheinbar massiv geschadet hat ist der "Sacki"m der sich seit nunmehr 3 Jahren vegan ernährt, nachdem er schwer krank wurde.
      Ich scheine mit Fleisch bisher keine Probleme zu haben, reduziere das aber auf die grob 300g/Woche eben aus nachhaltigen Gründen. Wahrscheinlich ist es auch gesünder. Das saftige Steak ist jetzt einfach nicht mehr Alltag, sondern eben eine Besonderheit geworden. Dem Genuß tut das bei mir keinen Abbruch., ganz im Gegenteil. Was man fast täglich ist schätzt man idR eh nicht mehr.
      Wenn man ein Stak nur noch selten ißt kann man dann auch Bioqualität kaufen, die halt auch mal das 5fache kostet im Vergleich zur billigsten Disconterware.

      Vor und während Covid-19 hab ich mich wieder gehen lassen und vor allem zuviel Zucker und nährstoffarme Weißmehlprodukte gefuttert und teilweise auch auf Wurst zurück gegriffen. Das ganze kombiniert mit weniger Sport. Ich habe dadurch deutlich zugenommen und fühlte mich weitaus unwohler. Jetzt bin ich wieder bei der gesünderen Diät und schon nach wenigen Wochen merkt man eine deutliche Verbesserung in jeder Hinsicht. Man fragt sich dann immer, wie man es nur zulassen konnte, dass man sich selber wieder so hat gehen lassen und den Mist in sich hinein gefuttert hat.

      Wenn ich mir die leute auf den Preppoertreffen ansehe und was die futteren gehe ich davon aus, das durchaus 50% der leute das Ziel hat, sich selbst möglichst schnell ins Grab zu bringen und es schienbar als lebensziel betrachten, schon mit 40 oder 50 möglichst unbeweglich und krank zu sein.

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Zagreus schrieb:

      So lösen wir auch das Problem des Klimawandels nicht, wenn wir hier separiert in Deutschland auf Diesel verzichten. Oder meinetwegen auch europaweit und dann Energie, Heizung, Wärme ect aus technischen Atomkraftwerken importieren und unsere alten Diesel nach Afrika exportieren.
      Es ist Dir möglicherweise entgangen, dass sowohl die USA (auf Bundesstattenebene sowieso und auf nationalker Ebene war Trump eher ein Ausrutscher der da auch nix bewirkt hat) und China sehr wohl abitionierte Klimaschutzmaßnahmen angekündigt haben und auhc schon umsetzen.
      In Europa sind uns einige Länder weit voraus beim Klimaschutz, z.B. UK oder Schweden.

      Wir sind da weder alleine und schon garnicht führend.

      Der Diesel im PKW ist sowieso tot. Außer in Europa und Indien hat der nie eine Rolle gespielt (USA, Japan und China fahren kaum Diesel PKW) und Indien will Diesel PKW verbieten und die meisten europäischen Länder auch bald. Damit gibt es keinen Absatzmarkt mehr. Es kommt nicht von ungefähr, dass z.B. der VW Konzern die Motoren nicht mehr weiter entwicklen wird.
    • julchen schrieb:



      Aber die Grünen haben die Lösung. Einfamilienhäuser verbieten. Wir sind so viele, dass wir nur noch übereinander gestapelt leben können.
      In betsimmten Innenstadtteilen.

      Ich finde das Verbot auch überflüssig, aber auch nicht dramatisch.

      Bist Du Multimillionärin, dass Du Dir ein solches Einfamilienhaus leisten kannst? Für alle anderen ist das eh reine Theorie.

      Ich selber hab als Stadtbewohner lieber dichte Bebauung und dafür Grünland, Schrbergärten, Spielplätze und Parks statt nur Einfamilienhäuser und private Mikrogärten.EFH sind nun mal extreme Platzräuber alleine schon deshalb ist es in Innenstädten nur noch was für Multimillionäre, denn Platz ist kostbar. Die lockeer EFH Bebaunung reduziert übrigens die Renatbilität von Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und von ÖPNV, die alle von hohen Bevölkerungsdichten profitieren. Städtische EFH Siedlungen erzeugen also mehr Autoverkehr, brauchen damit noch mehr Asphalt und verursachen jede menge Stau und Schadstoffe. All das, was man eigentlich nicht wollte.

      MfG
    • Wolf! schrieb:

      Es gibt eben Dinge die darf man nicht sagen, auch wenn es die Wahrheit ist.
      E-10 Sprit. Wie sieht es da aus mit der Nutzung der Feldflächen aus, Bewässerung, Flächenverbrauch...
      Noch ist ja langhin fossiler Brennstoff da. Darum erschliesst sich mir die Nutzung von Agrarfläche dafür nicht zum jetzigen Zeitpunkt.


      Selbst die Nutzung von Feldern für Solarparks ist fragwürdig, wenn man mit einem Atomkraftwerk ein Vielfaches der Energie erzeugen kann.
      Die Altlasten der solaren Energie, der Energiespeicher und und die Zerstörung der Umwelt zur Herstellung "erneuerbarer Energien" steht momentan in keinem Verhältnis zu Atomstrom.
      Sicherlich ist es finanziell verlockend, sich eine Solaranlage aufs Dach zu stricken. Das ist aber der Politik geschuldet und nicht der Umwelt.

      Biokraftstoffe der 1. Generation sehe ich auch kritisch. In bestimmten Anwedungen könnne sie sinnvoll sein, z.B. für Boote auf sensiblen Gewässern und perspektivisch für Schiffe und Flugzeuge, zur Beimischung in PKW snd die eher schädlich.
      Man darf nicht veregssen, dass die Biokraftstoffe seinerzeit nicht aus Umwletschutzgründen eingeführt wurden sondern um die Überschüsse der Landwirtschaft aufzunehmen im Interesse der Agrarlobby.

      Wir fahren einen Erdgas PKW, den wir überwiegend mit Bio-CNG*) betanken (gibt es heute fast flächendeckend in D). das ist zum einen spottbillig (knapp über 4€/100km für einen Octavia Kombi) und von der Gesamt-Ökobilanz her bei unserer jährlichen Fahrleistung von nur 8000km/Jahr die bestmögliche Option in der Gesamtbetrachtung. (für Leute die sehr viel fahren ist der ePKW mit EE Strom besser, aber auch teurer).
      nebenbei ist es mit 50l Bnezin im "Nottank" auch noch ein Prepperfahrzueg. Den müssen wir dank dem Zwangs-Ethanolanteil leider 1x im Jahr rotieren.

      Solar vs AKW ist komplex.

      In der Rohstoffbilanz hat das AKW Vorteile, Solarparks brauchne vor allem viel Kupfer (das Alu und Silizium ist wneiger tragisch). beim AKW hat man die Thematik des Uranabbaus. Außerem natürlich noch die Thematik der Entsorgung und Lagerung.
      Der reine flächenbedarf von Solarparks ist akzeptabel,mit 1ha Solarpark fährt ein e-PKW 2 Milionen km, mit 1ha Biodiesel aus dem Rapsfeld fährt 1 Diesel PKW 20.000km. (+Rapskuchen)

      Ökologisch sind PV Freifläöchenanlagen - gut gemacht - wahre Biodiversitätsoasen in unseren landwirtscahftich geprägten Räumen.
      bne-online.de/de/news/detail/p…tovoltaik-biodiversitaet/

      AKW können auch die Biodiversität erhöhen, siehe Chernobyl. Allerdings ist der Flächenverbrauch und die sonstigen Kosten bei einem Super-GAU extrem. Wollen wir ein Gebiet mit Radius 20-30km in Deutschland einfach so für einige Jahrzehnte opfern?

      AKW haben darüber hinaus ein Klimawandelproblem. Sie sind idR über Flusswasser gekühlt, an heißen und trocknene Sommern bekommen die massive Probleme (siehe Frankreich9 und man opfert quasi den Großteil des Flusslebens, wenn man die in der Not auf unerträgliche Temperatuen heizt.

      Das Hauptproblem von AKW sind aber die Kosten. In Europa sind seit Jahren 3 EPR im Bau. Alle zu HORRENDEN Kosten. Alleine Hinkley C wird den Engländern während der Lebensdauer ca. 100 Milliarden(!) Euro an Subventionen kosten und dabei haben sich die Errichter damit fast ruiniert, die Entsorgung ist nicht bezahlt und eine adäquate Versicheurng existiert natürlich auch nicht. Und das ist drer optimalfall, schelchter kanns imme rnoch laufen. Bisher life es bei allen drei EPR massiv schlechter.
      Auch die USA bekommt e snicht hin. Seit 25 jahren ging dort ein AKW in betreib nach schlappe 30 Jahren Bauzeit.

      Wer heute ein AKW baut, tut dies aus ideologischen Gründen /man will demonstriere im Club mit dabei zu sein) oder weil man nukleare Fähigkeiten in seinem waffenarenal haben oder bewahren möchte. Typischerweise sind das dann auch Staatskonzerne, die neue AKW bauen.

      *) verbio.de/produkte/verbiogas/

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    • Teil 2

      ...Ansonsten rate ich zum Blick nach UK.
      Mna hatte dort ein massives pro Atomprogramm. Das ging soweit dass eon seinerzeit von der UK Regierung öffenmtlich forderte ein Windkraftverbot zu erlassen, damit sich die AKW dort rechnen können.

      6 große AKW wollte man bauen.

      3 gingen in Bau.

      2 davon haben Hitachi und Toshiba(ß) aufgegeben und Milliarden in den Sand gestzt

      Hinkly C wird mit ca. 100 Milliarden euro FIT sunventioniert und von EDF und einem chin. Konzer als Demonstrator weiter gebaut. Bisher. Strom hat es logischerweise noch nicht erzuegt, keine einzige kWh.

      Stattdessen ist UK in ca. 6 Jharen "so nebenbei" aus der Kohleverstrmg ausgestiegen. UK nutzt heute weniger Kohle als vor 100 Jahren. Geschaftt hat man das mit einem Umstieg auf Wind, Gs und Solar.

      Aktuell kosten 1kWh aus Solar+Wind+Netzintegration in westlichen Ländern ca. 1/3 einer kWh aus einem neuem AKW + Netzintegration.

      Ohne den Risikoaufschlag aus AKW.

      Weltweit liefern AKW heute unter 2% der Endenergie. Tendenz seit vielen Jahren fallend. Dafür nutzen wir grob 400 Reaktoren. Nach bisheriger Erfahrung geht alle 10.000 Reaktorjahre einer hoch.

      Um 50% Endenergie aus AKW zu erzuegen bräuchten wir weltweit 10.000 Reaktoren. das wäre dann im Schnitt ein Super-Gau jedes Jahr.

      Man könnte das über einen globalen Fonds durchaus versichern, selbst bei durchschnittlich 500 Milliarden Euro pro Super-GAU (Tschernobyl und Fukushima waren etwas billiger, aber die hatten beide Glück) wäre das nicht exoribtant teuer. Ich halte es eher für Bösartigkeit, dass mans nicht tut. Entsorgungskosten sind natürlich unbekannt.

      Eine Versorgung mit Uran ist bei 10.000 eaktoren nicht möglich. Nach derzeitigem Stand müsste man eine Plutoniumwirtscahft aufbauen. Sehr wahrscheinlich würde das zu einer massven Verbreitung von Kernwaffen führen und bei einem sGAu auch dafür sorgen, dass Gebiete nicht für Jahrzehnte, sondern dauerhaft unbewohnbar werden. Wesentlich teurer ist es obendrein.
    • DELDENK schrieb:

      Guten Morgen!

      Leute, die sich mit Krisenvorsorge befassen, und insbesondere jene, die sich mit Bug-Outs, Survival und Bushcaraft beschäftigen, versuchen, ihr Konsumverhalten im Notfall (oder "unterwegs") auf ein Minimum reduzieren zu können. Dabei stoßen sie doch zwangsläufig auf die Erkenntnis, dass man tatsächlich auf sehr vieles verzichten kann, wenn man es denn muss - aber vielleicht im Alltag halt einfach nicht will.

      Das Thema "Überbevölkerung" (whatever this means) als Wurzel allen Übels auszumachen, ist vielleicht nicht ganz ungefährlich. Denn wo gibt es die denn...? Wohl kaum hier in Europa...
      Das sehe ich genau anders herum. Prepping in der Form, die mir mein gewohntes BEQUEMES Leben weiterhin ermöglicht. Nur weil ich in einer Krisensituation auf einiges verzichten MUSS, sehe ich überhaupt keinen Anlass mich im normalen Alltag auf Verzicht einzurichten. Vielleicht bin ich auch schon zu alt. Ich bin mit dem Baumsterben, der Ölkrise, Atomkraft -Nein Danke und Greenpeece groß geworden.
      Und immer wieder kommt man zu der Erkenntnis, dass weniger Menschen ein Mehr für die Umwelt bedeuten. Mit Überbevölkerung ist gemeint, dass einfach zu viele Menschen zu viele Ressourcen verbrauchen. Unabhängig davon, wo das stattfindet.
      Die Rechnung ist doch leicht zu verstehen. 80 mio Menschen essen x KG Fleisch am Tag, verbrauchen x Liter Wasser, benötigen x-Fläche für Anbau von Gemüse/Getreide und verbrutzeln x KW Energie zum heizen und Fortbewegung.
      Sind es nur 40 Mio. Menschen brauchen die bei gleichbleibender normaler Lebensweise nur 1/2 X von den eben aufgezählten Ressourcen.
      Sämtliche Verzichte oder Einschränkungen oder Minimalisierungen dürften nicht ansatzweise die Ersparnis haben, die eine Halbierung der Menschheit ausmachen würde.

      Beispiel China. Über die Art und Weise kann man diskutieren, aber die schaffen ihre Bevölkerung von 1,6 Millarden bis zum Jahr 2050 auf 1,00 Millarde zu reduzieren. Es geht durchaus. Fragt sich nur, ob die aktuelle Bevölkerung lieber auf den gewohnten Konsum und die gewohnte Lebensweise, oder lieber auf Vermehrung verzichtet.

      Tut sie beides nicht, dann wird die Erde für Ernährung etc. in 100 Jahren nicht mehr reichen.
    • Hatte schon fast angenommen, das Forum sei im Tiefschlaf-Modus. Schön, dass sich da doch noch was bewegt. :thumbup:

      julchen schrieb:

      Das sehe ich genau anders herum. Prepping in der Form, die mir mein gewohntes BEQUEMES Leben weiterhin ermöglicht. Nur weil ich in einer Krisensituation auf einiges verzichten MUSS, sehe ich überhaupt keinen Anlass mich im normalen Alltag auf Verzicht einzurichten.
      Du hast Dir also Gedanken gemacht darüber, auf was Du im Falle bestimmter ungünstiger Situationen verzichten müsstest. Dann vermutlich darüber, auf was Du verzichten könntest, um schließlich feststellen, auf was Du keinesfalls verzichten möchtest, oder? Das wäre demnach ja letztlich so ein Gedankengang, wie ich ihn oben meinte.

      julchen schrieb:

      Die Rechnung ist doch leicht zu verstehen. [...]
      Sämtliche Verzichte oder Einschränkungen oder Minimalisierungen dürften nicht ansatzweise die Ersparnis haben, die eine Halbierung der Menschheit ausmachen würde.
      Danke für den Mathematikunterricht, aber an der 4. Klasse Grundschule habe ich weitestgehend erfolgreich teilgenommen. Deine Belehrung beschrieb somit nur das Offensichtliche - obgleich die Rechnung in der wirklich wahren Welt nicht ganz so simpel sein dürfte.
      Deine Konsequenz aus der Binsenweisheit ist das Heikle: Sie impliziert, dass die "Vermehrung" der Menschheit steuerbar sei - und somit wohl auch gesteuert werden müsse.
      Vermutlich siehst Du so einen Steuerungsbedarf weniger bei der europäischen Bevölkerung, sondern vielleicht eher bei der auf dem afrikanischen Kontinent wegen des prognostizierten Wachstums (faz.net/aktuell/politik/bevoel…h-und-segen-16853531.html) oder bei der auf dem asiatischen Kontinent wegen der schieren Masse (bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/W28…chstum-Asien-ab-1950.html), richtig...?
      Die beiden spannenden Fragen sind dann doch eben: Wer soll denn Deiner Meinung nach die Steuerung übernehmen? Und welche Steuerungsmechanismen sollen Deiner Meinung nach greifen...?
      Merkste was...? ;)

      Auch wenn Du diesem Dilemma mit einer weitläufig gehaltenen Definition von "Überbevölkerung" auszuweichen versuchst, ist es doch manifest. Denn ohne weitere Konkretisierung kann man auch dann den Begriff wohl kaum als für z. B. eben Europa oder Nordamerika zutreffend betrachten, da hier wohl kaum die durchschnittliche Bevölkerungsmenge je Fläche die kritische Zahl sein kann (Metropolisierung und Landflucht mal außer Acht gelassen), sondern ja eher die Höhe des Energieverbrauchs je Kopf.

      julchen schrieb:

      Beispiel China. [...] Es geht durchaus.
      Ja, in China "geht" so manches...
      Du bist Dir aber bewusst, dass das nicht unbedingt eine Entscheidung der chinesischen Bevölkerung war, die - wie man so hört - ja generell eher nur so mittelgut eingebunden ist in die Entscheidungsfindung das eigene Leben betreffend...? Ist das die Art von Wachstumssteuerung, die Du für zweckmäßig hältst?


      Abgesehen von den ethischen und soziokulturellen Brocken stößt man in so einer Argumentation doch schnell auf die Frage, ob es denn überhaupt möglich ist, das Bevölkerungswachstum global zu steuern.
      Und damit landet man letztlich doch wieder beim Thema "Ernährung". Wie schön sich das doch alles fügt... :saint:
      I tried being reasonable.
      I didn't like it.
    • julchen schrieb:

      Die Rechnung ist doch leicht zu verstehen. 80 mio Menschen essen x KG Fleisch am Tag, verbrauchen x Liter Wasser, benötigen x-Fläche für Anbau von Gemüse/Getreide und verbrutzeln x KW Energie zum heizen und Fortbewegung.
      Sind es nur 40 Mio. Menschen brauchen die bei gleichbleibender normaler Lebensweise nur 1/2 X von den eben aufgezählten Ressourcen.
      Sämtliche Verzichte oder Einschränkungen oder Minimalisierungen dürften nicht ansatzweise die Ersparnis haben, die eine Halbierung der Menschheit ausmachen würde.
      Deutschland hat aber nun mal grob 80 Mio Einwohner und das halbiert sich auch nicht natürlicherweise in 10 oder 20 Jahren.

      Die Leute können jetzt im Schnitt die Hälfte Ressourcen verbrauchen oder wir bringen morgen jeden zweiten um. Eine der Optionen ist realitisch, die andere nicht.

      Du kannst Dich aber auch gerne selber fragenn, welchen Weg Du wählen würdest:

      Variante A: Du musst die Hälfte an Ressourcen verbraucen (was keineswegs halbe Lebensqualität bedeutet)
      Variante B: Du darfst konsumieren wie bisher, aber es gibt eine Lotterie und mit 50% Chance wirst Du getötet. (wenn mans global betrachtet unnd de ökologischen Fußabdruck als fairen Maßstab für den Flächenbedarf annimmt muss sogar mehr als jeder 2. Deutsche sterben)

      Deine Wahl?
    • Cephalotus schrieb:


      Variante A: Du musst die Hälfte an Ressourcen verbraucen (was keineswegs halbe Lebensqualität bedeutet)
      Variante B: Du darfst konsumieren wie bisher, aber es gibt eine Lotterie und mit 50% Chance wirst Du getötet. (wenn mans global betrachtet unnd de ökologischen Fußabdruck als fairen Maßstab für den Flächenbedarf annimmt muss sogar mehr als jeder 2. Deutsche sterben)

      Deine Wahl?
      Variante C: Einwohnerzahl kontrollieren. Keine Zuwanderung, keine Subventionierung von Kindern, keine Hilfslieferungen in Dritte Welt Länder!
      Das hört sich jetzt böse an, aber der Ursprung des ganzen Öko-Dilemmas ist doch dass die Menschen sich vermehren wie die Karnickel!
      Schaut man sich Prognosen für die nächsten sagen wir mal 50 Jahre an bin ich froh dass ich das nicht mehr erlebe.
      Jede Kultur der Antike ist durch Raubbau an der Natur bedingt durch Überbevölkerung krachen gegangen. Wir gleichen das heute aus durch die tolle Globalisierung und durch Technik, Logistik etc.
      Aber das Ende ist unvermeidbar. Nicht weil die Leute Fleisch verzehren oder ein AKW platzt.
      Nein, wir sind einfach jetzt schon zu viele.
    • Wolf! schrieb:

      Cephalotus schrieb:

      Variante A: Du musst die Hälfte an Ressourcen verbraucen (was keineswegs halbe Lebensqualität bedeutet)
      Variante B: Du darfst konsumieren wie bisher, aber es gibt eine Lotterie und mit 50% Chance wirst Du getötet. (wenn mans global betrachtet unnd de ökologischen Fußabdruck als fairen Maßstab für den Flächenbedarf annimmt muss sogar mehr als jeder 2. Deutsche sterben)

      Deine Wahl?
      Variante C: Einwohnerzahl kontrollieren. Keine Zuwanderung, keine Subventionierung von Kindern, keine Hilfslieferungen in Dritte Welt Länder!Das hört sich jetzt böse an,
      Das hört sich nicht "böse" an sondern schlichtwge untauglich.

      In Deutschland streben pro Jahr wneiger als 1 Million Menschen. selbst wenn man die Geburten auf 500.000 reduzieren würde/könnte (was zu dramatischen demographischen Effekten führen würde, ganz davon abgesehen, dass ein verbot Kinder zu bekommen einer Demokratie vollkommen unwüdig ist), so wäre man nach 40 Jahren noch immer jenseits der 60 Millionen.

      Dein Vorschlag funktioniert also schlichtweg nicht.

      Die demographische Karte hätte man vor 50 Jahren spielen müssen, jetzt ist es dafür viel, viel zu spät.

      MfG

      PS: Ich stimme Dir zu, dass es mir grundsätzlich auch lieber wäre, wenn die Anzahl der Leute in D abnehmen würde. Billigere Mieten, weniger Stau, mehr Wohnraum und eigene Fläche, mehr Wildnis.
      Aber da reden wir vielleicht um 10%, die wir da in den nächsten 40 Jahren beienflussen müssen.
      Beim ressourcenvebrauch MUSS der Großteil aus der Reduktion kommen.

      das ist auch überhaupt nicht tragisch. Ein Diesel PKW braucht 60kWh/100km. Ein vergleichbarre e-PKW braucht 20kWh/100km. effizientsteigerung um Faktor 100. vergleicht man nun Rapsöl it Solarstrom hat man bereits eine Fächeneffizienzsteigerung um den Faktor 100! von Sonnenlicht zu PKW-Anrieb.

      Eine Gebäude kann ich heute mit 30.000kWh Heizöl heizen oder aber auch mit 2000kWh Strom aus Wind, Sonne und Erdgas. Damit geht der fossile Verbrauch mal eben um den Faktor 20 zurück ohne irendwelche Komforteinbußen.

      Wohngebäude und Mobilität sind zwei der größten Ressourcen- und Energieverbraucher in Deutschland überhaupt.

      MfG
    • Vor einer halben Dekade war ja ein Thema, dass die BRD wegen des demographischen Wandels bis 2050 nur noch 60 Mio. Einwohner haben würde. Ein Schreckensszenario, dem man nur mit Zuwanderung begegnen konnte.

      IMHO sehr kurzsichtig. Genau wie die Verdichtung der Innenstädte. Statt außerhalb neue und gute konzipierte Siedlungen zu schaffen, wird weiter verdichtet. Die Optimierung dieser fragilen Lebensräume mag ja herausfordernd sein, aber nicht nachhaltig.
    • Cephalotus schrieb:


      In Deutschland streben pro Jahr wneiger als 1 Million Menschen. selbst wenn man die Geburten auf 500.000 reduzieren würde/könnte (was zu dramatischen demographischen Effekten führen würde, ganz davon abgesehen, dass ein verbot Kinder zu bekommen einer Demokratie vollkommen unwüdig ist)
      Es geht nicht um ein Verbot Kinder zu bekommen, es sollte nur nicht mehr belohnt werden (Kindergeld vom Staat). Unattraktiv machen.
      Ich sehe in ärmeren Vierteln Grossfamilien, da ist Kinderkriegen ein Geschäftsmodell!
      Natürlich freue ich mich über Kinder, nicht falsch verstehen. Aber muss es gleich ne Fussballmannschaft sein, vom Steuerzahler finanziert?
      Und Aufklärung in den ärmeren Ländern des Planeten. Die Kirche mit ihrem Verhütungsverbot, da fällt mir nix zu ein. Nix zu futtern, Bürgerkrieg. Die vergoldete UZI auf dem Nachttisch des Warlords, aber jeden Abend wackeln die Lehm-Hütten...

      Mobilität: Wie viele Leute pendeln täglich. Ich habe als noch aufm Bau war eine Baustelle in Leipzig gehabt, ein Haus ausbauen. Widerliche Pension, kaum Auslöse. Habe dann da auch in den Sack gehauen, aber das ist ne andere Geschichte.
      Na jedenfalls haben wir auf einer Autobahnraststätte Leipziger Bauleute getroffen. Die wollten in meine Heimatstadt um -ja genau- ein Haus auszubauen. Das ist doch krank!

      Erneuerbare Energie: Wo ist meine Steckdose an der Laterne für mein E-Auto? Was passiert wenn das Wetter schlecht ist, muss ich dann zu Fuss gehen weil der Netzbetreiber die nicht vorhandene Steckdose abschaltet?
      Wir nehmen alle stabilen berechenbaren Stromlieferanten vom Netz, aber sollen elektrisch mobil sein? Eben in den Nachrichten gesehen, Anwohner protestieren gegen Windpark. Und Kabel wollen sie auch nicht auf ihren Äckern.
      Irgendwas passt da nicht und auch das wird uns ziemlich sicher Kopfschmerzen bereiten.

      Die Pandemie wird daran absolut nichts ändern, das ist nur eine Phase des Innehaltens für verschiedene Wirtschaftszweige. Oder des Sterbens. Nach einem Jahr kräht da kein Hahn mehr nach.
      Der Lokführer ist besoffen, die Brücke kaputt. Aber der Heizer legt immer noch ne Schippe nach...
      Niemand, wirklich niemanden kümmert es wirklich was mit der Pandemie an Geld verbrannt wird. Wird nachgedruckt. Und wenn doch was fehlt, holt man sich es vom Steuerzahler.
      Ökosteuer. Ist davon auch nur ein einziger Baum gepflanzt worden? Ich lasse mich überraschen wie die Gelddruckerei umgelegt wird.
      Man kann Geld nicht einfach vermehren, freut sich irgendwo einer, weint ein anderer.

      Pharmaunternehmen. Wenn man nur ein Bruchteil der Gelder in die Krebsforschung gesteckt hätte wie momentan in die Covid-19 Pandemie...die Sterblichkeit gesamt wäre geringer.
      Ist aber nicht so lukrativ.
      Und mal deutlich gesagt, den Kassen und Rententrägern konnte doch gar nicht besseres passieren als das was gerade läuft.
      Dagegen sind die Kosten für die Vakzine doch ein Witz. Sagt aber niemand.
    • RainbowWarrior schrieb:

      Vor einer halben Dekade war ja ein Thema, dass die BRD wegen des demographischen Wandels bis 2050 nur noch 60 Mio. Einwohner haben würde. Ein Schreckensszenario, dem man nur mit Zuwanderung begegnen konnte.

      IMHO sehr kurzsichtig. Genau wie die Verdichtung der Innenstädte. Statt außerhalb neue und gute konzipierte Siedlungen zu schaffen, wird weiter verdichtet. Die Optimierung dieser fragilen Lebensräume mag ja herausfordernd sein, aber nicht nachhaltig.
      Verdichteter Wohnraum ist selbstverständlich nachhaltiger als die Zersiedlung mit Einfamilienhäusern.

      Ob man so leben will steht auf einem anderen Blatt (für mich ist es okay so)
    • Wolf! schrieb:

      Es geht nicht um ein Verbot Kinder zu bekommen, es sollte nur nicht mehr belohnt werden (Kindergeld vom Staat). Unattraktiv machen.Ich sehe in ärmeren Vierteln Grossfamilien, da ist Kinderkriegen ein Geschäftsmodell!


      Erneuerbare Energie: Wo ist meine Steckdose an der Laterne für mein E-Auto? Was passiert wenn das Wetter schlecht ist, muss ich dann zu Fuss gehen weil der Netzbetreiber die nicht vorhandene Steckdose abschaltWir nehmen alle stabilen berechenbaren Stromlieferanten vom Netz, aber sollen elektrisch mobil sein? Eben in den Nachrichten gesehen, Anwohner protestieren gegen Windpark. Und Kabel wollen sie auch nicht auf ihren Äckern.

      Pharmaunternehmen. Wenn man nur ein Bruchteil der Gelder in die Krebsforschung gesteckt hätte wie momentan in die Covid-19 Pandemie...die Sterblichkeit gesamt wäre geringer.
      Ist aber nicht so lukrativ.


      Um wieviel wird die Einwohnerzahl Deutsclands in 30 jahren ohne Kindergeld abehmen? Wieviele Leute werden dann wneiger Kinder bekommen. 1 Million? Wieviele der Kinder werden in Armut leben, wieviele der "Unterschichten-Kinder" kommen ungeplant? Ob wir jetzt in 40 Jahren ohne Kindergeld 1 Million weniger sind oder nicht ist fast egal. Selbst 10 Millionen weniger genügen nicht.
      Das ist also für sich betrachtet keine Lösung, die nachhaltigeres wirtschaften ersetzen könnte. Das war ja die Ausgangsthese.

      China hat die 1 Kind Politik durchgezogen. Haben die heute keine Umwletverschmutzung? Wirtschaften sie nachhaltig? Nein, tun sie nicht. Mit 1,5 Mrd Chinesen wärs vielleicht noch schlimmer, aber die Bevölkerungskontrolle alleine reicht nicht, dafür sind wir wenigstesn 50 Jahre zu spät. Verzichten will auch keiner, also bleibt nur Technologie. Oder halt die Apokalypse, Krieg, usw....


      Hast Du ein E-Auto?
      Man muss nicht mit den schwierigsten Fall beginnen. Es gibt zug Millionen Garagen und es gibt Millionen Stellplätze beim Arbeitgeber und in Tiefgaragen, die man alle weitaus leichter ausbauen kann. Keiner will alle 20m ein Kabel über dem Bürgersteig.
      Freundin und ich wohnen beide in Miteswohnungen ohne Stromtankmöglichkeit. Deswegen ebe der Biogas-PKW. Und die meisten kürzeren Strecken bis 20km und unser komplettes Pendeln fahren wir eh mit dem (Elektro)-Fahrrad. Man kann meckern oder Lösungen suchen.
      Das meiste meckern ist aber eh nur Alibi.

      Covid-19 war Ende 2020 die häufigste Todesursache in Deutschland. Ohne die Kontaktbeschränkungen wäre die Sterbensrate vermutlich außerordentlich hoch. Das ist eben keine "Influenza".
      An Krebsmedikamenten wird intensivst geforscht (unter anderem der Kernfokus von Biontech), das ist nämlich extrem(!!!) lukrativ. Wie Du auf die Idee kommst das wäre es nicht ist mir völlig schleierhaft. Das problem ist eher, dass es wohl nicht so einfach ist. Ich bin da kein Experte, Du vermutlich auch nicht.

      Was bleibt also übrig?

      Hast Du irendeien Lösung oder willst Du einfach nur jammern wie blöd doch alles ist, dass Du aber gleichzeitig auch nichts ändern willst.

      MfG
    • Cephalotus schrieb:



      Um wieviel wird die Einwohnerzahl Deutsclands in 30 jahren ohne Kindergeld abehmen? Wieviele Leute werden dann wneiger Kinder bekommen. 1 Million?
      Ich glaube du unterschätzt, wie attraktiv die BRD dadurch für Armutszuwanderung ist.

      Zum verdichteten Wohnraum schaue ich mir im guten alten West-Berlin, da brauche ich nicht in den wilden Osten schauen, unsere Maumau Siedlungen, etc. an. Gebaut in den 70er und 80er Jahren, die Probleme hat keiner gelöst und sie sind bis heute schlimmer geworden.

      Es bräuchte bei langsam abnehmender Bevölkerung auch keine Zersiedelung, weil ja kein zusätzlicher Wohnraum benötigt würde. Die Leute haben nur irgendwie eine Bremse im Kopf, wenn es um Gesundschrumpfen geht.
    • Oh man, was man hier so ließt ist manchmal etwas Haarsträubend und leider oft sehr vereinfacht...

      1. Es ist sicher richtig, dass mehr Menschen mehr Ressourcen verbrauchen.
      2. In unserer entwickelten Welt leben wir immer länger. (Bessere Medizinisch Versorgung, Hochwertige Nahrungsmittel, keine Kriege)
      3. Um so entwickelter die Gesellschaft ist, um so mehr Ressourcen verbraucht die Gesellschaft. Noch vor wenigen Jahren hätte vielleicht jede Famielie ein Auto, Heute hat jeder über 18 ein Auto und es gibt nicht nur ein Famielienauto.

      Wenn jetzt weniger Kinder geboren werden würde die Geselschaft überaltern und immer weniger Menschen im produktiven Alter müssten die Alten mitversorgen.

      Also wenn man sagt das die Überbevölkerung das Problem ist müsste man erstmal alle Leistungen für Menschen, sagen wir über 65 Jahre streichen, keine Medizinische Versorgung, keine Rente, und die Sterbepille gibt's gratis ;)
      Ich denke das möchte keiner, weil wir wollen ja alle alt werden. ;) England macht das z.b. In weiten Bereichen. Da Heist es z.b.: Du arbeitest nicht mehr, dann brauchst du auch keine neue Hüfte.

      Also muss man Ressourcen anders sparen und ich denke das wir um eine Umweltsteuer nicht herumkommen, denn Steuern sind nicht dafür da, dass der Staat sich bereichert, sondern seine Bürger zu steuern und in dem Fall muss man die Befölkerung, zu einem Ressourcen sparenden Leben, und steuern. Zudem kann jeder selbst versuchen Ressourcen zu sparen, vieles kann man leihen oder es gibt Dinge gebraucht und es muss wie das Thema ja vorgibt auch nicht jeden Tag das Filet sein.

      Zudem brauchen wir mehr junge Menschen oder mehr Maschienen um die ältere Befölkerung mit zufinanzieren.
      Im Idealfall natürlich gut ausgebildete Kinder und nicht 3. Generation Harz 4. Aber da steuernd einzugreifen ohne die sozial schwachen zu benachteiligen ist schwer und grade in Deutschland politisch schwer durchzusetzen. Übrigens auch Zuwamderrung ist eine gute Möglichkeit unsere Befölkerung zu verjüngen.
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford
    • Pinoccio schrieb:


      Wenn jetzt weniger Kinder geboren werden würde die Geselschaft überaltern und immer weniger Menschen im produktiven Alter müssten die Alten mitversorgen.
      Jaja, das ewige Märchen von vielen jungen Menschen, die es braucht um die vielen Alten zu versorgen.
      Was nützt es wenn die wenigen produktiven jungen Menschen nicht nur die Alten sondern ZUSÄTZLICH Massen ihrer gleichaltrigen Arbeitslosen versorgen müssen.