Beinahe Blackout?

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    • Woran es lag scheint nicht ganz klar zu sein. Auf einmal fehlten aber rund 3,5 gigawatt im Netz. Die Frequenz ist dann für mehrere Sekunden auf 49,724Hz gefallen. Alles unter 49,8 ist nicht gut.

      google.de/amp/s/www.tichyseinb…out-vorbeigeschrammt/amp/
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • LoneSheep schrieb:

      Das war doch noch weit weg von einem Blackout. 50Hz sollen es sein, erst bei 49Hz werden sie hektisch und bei 47Hz schalten sie ab. Da sind 49,7irgendwas noch nicht so kritisch. Worüber sollen die den berichten? Das das Stromnetz gehustet hat?
      Das Problem ist wie bei der Körperkerntemperatur... Da ist nur wenig Luft nach oben und nach unten.
      Ich denke das wenn das mal richtig verrutscht es dann RUck Zuck geht mit lokalen Ausfällen.

      Letztlich häufen sich diese Probleme immer mehr in vergangener Zeit und es ist nur noch eine Frage der Zeit wann es zum großen Blackout kommt.
      Atomausstieg, EEG und Klimaveränderungen tragen ihren Teil schon dazu bei.

      Denkt mal was passiert wäre wenn auf der Hochzeit der Pandemie es zu einem Blackout kommt....
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Dessen bin ich mir absolut bewusst und habe auch dafür vorgesorgt.
      Wenn wir "den großen Blackout " mit Lotto vergleichen dann war das am Freitag vielleicht schon ein 50 Euro Gewinn, kommt öfter vor als man es persönlich merkt. Bis zum Hauptgewinn (lokaler Stromausfall ) ist aber noch einiges hin und bis zum Jackpot mit Superzahl....
      Was ich sagen will ist das solche kleinen Ereignisse recht normal sind. Mich würde mal ein Vergleich mit der Frequenz in den 70ern interessieren.
    • Und selbst wenn das Stromnetz "nur mal kurz gehustet hat", wäre es doch wohl einer Randnotiz wert gewesen. Oder wird bei den Österreichern und Franzosen darüber nur berichtet weil ihnen langweilig war? Es war bei diesem Zwischenfall das erste Mal, dass das Netz in zwei Teile gesplittet werden musste. Mal sehen was passiert wenn das letzte deutsche AKW vom Netz genommen wird.

      PS: Da Dein Beitrag erst jetzt zu sehen ist: Ob ich einen Blackout mit einem Lottogewinn vergleichen möchte weiß ich nicht, aber ich weiß, dass in den 70er Jahren das Stromnetz so stabil war, dass tagelang kaum eingegriffen werden musste. Durch den europaweiten Strommarkt, die erneuerbaren Energieen und die abgeschalteten Kohle- und Atomkraftwerke ist daraus ein Gebilde geworden, was permanentes Eingreifen erfordert. Dass Deutschland Import-Weltmeister ist, was Atomstrom angeht weißt Du? Dumm nur, wenn die französischen Kraftwerke gerade gewartet werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Markus ()

    • Da du tiefergehendes Wissen zu haben scheinst kannst du das bitte etwas genauer erläutern. Um wie viel ist die Frequenz damals geschwankt und ab wann musste eingegriffen werden? In wieweit hat sich das Netz seitdem verändert?

      Ich sage mir beim Lotto spielen auch immer das ich eines Tages den ganz großen Gewinn haben werde, der wird kommen, ganz sicher. Solange erfreue ich mich an den kleinen Gewinnen, die sind zwar nichts besonderes weil sie eben öfter vorkommen aber was soll's.

      Atomkraft ist toll, solange nichts passiert und der Müll nicht mehr unser Problem ist.
    • Vorbereitet sind wir.

      Vorstellbar, ist trotz aller Tatsachen und Fakten, kaum.

      Und ich wünsche es uns auch nicht.

      Aber es wird passieren müssen, damit unsere Regierung darauf regiert.

      Lernen durch Schmerz nennt man wohl das Ganze.

      Traurig aber wahr!
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

      BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
      ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
    • Das Problem ist, dass das System darauf aufbaut dass sobald Leistung fehlt jemand überteuerten Strom verkaufen will. sobald das nicht mehr gegeben ist müssen sich die Momentigen expotöre vom restlichen netz trennen.
      Das sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man in einem Land lebt, das immer einen Überschuss hat.
      Da Wind, Sonne, Regen und Speicherkapazitäten andauernd an anderen orten besser und schlechter laufen entsteht die Unsicherheit bei den Menschen, wann wer Strom hat.
      Weil auf kommunaler Ebene das sehr gut politisch ausgenutzt werden kann, ist es wahrscheinlich dass das Energienetz an manchen orten merh nach politischen Interessen gehandhabt wird. ==> es wird weniger im Interesse der Inustrie oder dem Gemeinwohl gehandelt.

      tldr: es kann angst verbreiten und die kann zu ner Abwährtsspirale führen.
    • @LoneSheep da sind einige Punkte falsch. Weite Teile des Netztes werden bei 48Hz abgeschaltet. Und bei 47,5 ist es Komplett aus. Ja diese 0,5Hz sind wichtig da wie Südprepper schon geschrieben hat das ganz empfindlich ist. Einen Huster würde ich das auch nicht nennen. Das war die größte Schwankung seid 2006 damals waren 15 Millionen Menschen für mehrere Stunden ohne Strom und fast wäre das ganze Netz vor die Hunde gegangen.
      Das war schon ein ordentlicher Warnschuss vor den Bug. Viel mehr hätte nicht schief gehen dürfen.
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    • LoneSheep schrieb:

      Mich würde mal ein Vergleich mit der Frequenz in den 70ern interessieren.
      Wir hatten so einen Kasten vor dem Fernseher, wo öfter die Spannung korrigiert werden musste, knack knack mit einer Birne drin, wo der Zeiger stehen musste.
      Allerdings war die Technik nicht so anfällig was Spannung und Frequenz angeht wie heute.
      Ein neuzeitliches Gerät würde wohl schnell den Geist aufgeben bei den damaligen Schwankungen.
      Aber gut, es gab auch nur zwei Programme...
    • @HobbyPrepper
      Mit den 0,5Hz hast du Recht.

      Was verstehe ich bei den relationen nicht?
      50Hz ist normal,
      0,2Hz weniger ist noch in der Toleranz mit Regelenergie,
      0,3Hz weniger (mein Huster, euer beinahezusammenbruch) liegt in einem Bereich in dem die Kraftwerke die Leistungsreserven hochfahren,
      1,0Hz weitergeht es erst los mit der stückweisen Abschaltung von Teilnetzen und Großverbrauchern,
      2,5Hz weniger, also 47,5Hz, wird komplett abgeschaltet und ein Schwarzstart notwendig.

      Nach Zahlen war da also noch einiges an Luft. Ist das jetzt nur jammern auf hohem Niveau oder bin ich nicht in der Lage zu verstehen das der kurze Ausrutscher aus den Grünen Bereich in den gelben Bereich soooo schlimm ist, auch wenn mehr als das dreifache nötig währe um in den roten Bereich zu kommen und das sechsfache bis zur Abschaltung?
    • Wenn das europäische Netz in zwei Teile gespalten werden muss, um einen eventuellen Blackout zu verhindern, ist das in meinen Augen schon ein deutliches Warnsignal. Das Problem bei der ganzen Geschichte ist der Kaskadeneffekt: Ein Kraftwerk in Rumänien liefert keinen Strom mehr und das ganze schaukelt sich hoch, bis in Frankreich Teile der Industrie vom Strom genommen werden müssen, wie am Freitag geschehen. Klar, Du kannst Dich auf die Zahlen berufen und sagen, dass es erst ab 2,5Hz problematisch wird, aber ich verweise hier auf den Vorfall von 2006, wo ein Stromführendes Kabel gekappt wurde und später 15 Millionen Menschen im Dunkeln saßen.

      Es wäre ja alles nicht so schlimm, wenn es auch die von Dir angesprochenen Reserven gäbe, aber bei der Wahnsinns-Energiepolitik unserer Regierung gibt es die eben nicht. AKWs und Kohlekraftwerke werden zugleich abgeschaltet, die Franzosen haben wegen Corona Probleme ihre Kraftwerke zu warten, die Österreicher berufen sich im Ernstfall auf Fremdeinspeisung vom europäischen Netz, jeder hofft auf den Anderen. Es ist vor allem doof, wenn man den Strom braucht und dann mal kein Wind weht und die Sonne gerade nicht scheint. Ich will kein Schwarzseher sein, aber das Szenario eines Blackouts halte ich für die momentan am wahrscheinlichste Katastrophe. Von einen möglichen Hackerangriff will ich jetzt erst gar nicht anfangen.
    • Nein bisher nicht wie es dazu gekommen ist.

      Gehen wir mal weg von den Zahlen. Das europäische Netz ist in zwei Teile getrennt worden. Reicht das?
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      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • - Wir Norddeutschen hoffen ja, dass die Regel mit dem 1,5m Abstand bald endet, damit wir wieder zu unserem Komfortabstand von 5m zurück können....

      - Ich möchte jetzt ja nicht all zu Pessimitisch klingen, aber Mad Max spielt im Jahr 2021...
    • Das Stromnetz wird geteilt, um Inseln zu schaffen. Also Teile, die mit Strom versorgt werden und Teile, denen der Stecker gezogen wird. Man bezweckt damit, den größten Teil des Netzes am Laufen zu halten.

      Dein Brötchen wird geteilt, damit Du Streichgut darauf verteilen kannst, Also damit nur eine Hälfte des Brötchens mit Nutella bestrichen wird (Blackout) und nicht die andere Hälfte, die mit Honig bestrichen wird (Strom) davon beeinträchtigt wird. :whistling: