Überwintern ohne Heizung in der Wohnung

    • Strahlemaennchen schrieb:

      Was weiss ich - Dinge wie beheizte Ganzkörperstrampler? Stuhlkissen mit Wärmefunktion? Ich weiss z.B. von Brennstoffzellenheizungen die es in Japan gibt.
      In Japan gibt es beheizbare Tische, unter die man halb krabbeln kann: de.wikipedia.org/wiki/Kotatsu

      Hier ist ein Video, wo man unterschiedliche Kotatsu sehen kann: klick
      Ich habe keine verdammte Signatur.
      Wenn ich aber eine hätte, wäre sie bunt, und sie würde glitzern und blinken und Lieder voller Freude für Euch singen.
      Sie wäre die schönste Signatur ÜBERHAUPT !
      Aber leider habe ich ja keine Signatur.

      Beitrag von Wolf! ()

      Dieser Beitrag wurde von Südprepper aus folgendem Grund gelöscht: OT ().
    • RainbowWarrior schrieb:

      Bei dem Gedanken bleibend könnte man sich ein Arktis Zelt ins Wohnzimmer stellen.
      Ja sicher! Zum Schnarchen bringt das ein paar Grad zusätzlich. Kann man ja noch eine Rettungsdecke und normale Decken drüberlegen. Belüftung freilassen!
      Schlafsacktechnisch müsste man als Paar vielleicht gucken, ob man einen Doppelschlafsack anschafft. Das heizt extra (nein, nicht was ihr wieder denkt! ^^ )
      Die Singles sind aber mit den üblichen Schlafsäcken ganz gut bedient. Militärschlafsäcke sind perfekt.
    • Ich habe noch einen "Carinthia Brenta" und der Rest der Familie was vom Discounter (meine Freizeitaktivitäten finden hier keinen Anklang). Auch wenn man im Winter mit Decken so einiges Übel überleben kann, wie macht man das mit dem Haus selbst ? Ich würde das Wasser aus dem Heizungssystem lassen, damit die Rohre nicht bersten, aber was muss man noch tun? Erfahrungsgemäß aus dem Schrebergarten vor einigen Jahren, haben wir die Wasserleitungen mit einer Luftpumpe vor dem Winter leer geblasen, damit diese keinen Schaden nehmen. Wie setzt man das im Eigenheim um ?
    • Die meisten Eigenheime haben den Haupthahn ja im Haus drin. Wenn, müsste man ein Küken an die tiefste Stelle aller Leitungen setzen. Haupthahn zu, alle Wasserhähne auch und das Küken öffnen, dann läuft das Wasser raus.
      Bei blöder (sehr waagerechter) Verlegung der Leitungen kann man auch einen Luftballon aufblasen und über den Hahn der Armatur stopfen, damit stehendes Wasser rausgedrückt wird.
      Und dann ist noch die Frage, inwieweit die Zuleitung frostsicher ist im Hausanschlussraum. Wenn die Leitung vor dem Haupthahn platzt, ist Achterbahn. Da würde ich dann auf der Strasse gucken, wie ich die Zuleitung abdrehe.
      Üblich ist ein 1/2" Vierkant. Also muss man wenn man so einen Schlüssel nicht hat, eine Ratschenverlängerung mit einer Klemmzange dran quasi falschrum aufstecken und das Ventil zudrehen.
      Möglicherweise ist dann gleich die halbe Siedlung ohne Wasser, also nur im äussersten Notfall da dran gehen. Die Versorger sehen das nicht gern...
    • Nachdem ich ja hier meinte, dass man in einer Mietwohnung eigentlich nicht viel machen kann, möchte ich gerne meine Meinung revidieren und freue mich über Euer Feedback/Ergänzungen.

      Mein Hitzeplan für den kommenden Winter:

      Grundgedanke: Ich wohne in einer Mitwohnung, werde vermutlich bald umziehen, habe nicht viel Platz. So geht es vermutlich einigen, die in einer Stadt wohnen.

      Meine Sortierung im Folgenden nach Aufwand: Wärmedämmung (Körper-->Wohnung) --> Wärme Erzeugen

      Schritt 1: Warme Kleidung, Decken etc. um die Körperwärme zu erhalten. Das klappt bei jedem, Decken sind nicht extrem teuer, Zur not kuschelt man sich unters Bett, legt noch eine Decke drauf. Warme Kleidung kann man auch außerhalb der eigenen 4 Wände gebrauchen und das nicht nur im Notfall.

      Schritt 1b: Wohnung soweit dämmen wie möglich, da sind mir enge Grenzen gesetzt. Ich hatte mal überlegt, im Fall der Fälle ein Zelt im Wohnzimmer aufzustellen (Dachwohnung...) keine Ahnung wie gut das dämmt. Es wäre aber ein kleinerer Raum mit weniger Luftaustausch.

      Schritt 2: Wärmflaschen. Ich werde definitiv 2-3 Wärmflaschen pro Person anschaffen. Und wenn es nur zum Wohlbefinden beiträgt, die Hände oder Füße wärmt....
      Die Frage ist wie erzeuge ich Warmwasser?
      Meinen Gaskocher möchte ich dafür eigentlich nicht verwenden. So viele Kartuschen kann ich nicht lagern, zudem entsteht bei der Verbrennung Wasser, draußen ist es windempfindlich.
      Ich wollte mir mal diesen Ofen anschaffen für den Balkon: Petromax Raketenofen und dazu 30Kg. Holz.
      30Kg reichen sicher nicht ewig, aber ich habe neben Spiritus und Gas eine weitere Möglichkeit zum Kochen/Wasser erwärmen. Wenn ich in Wald, Stadt oder Park etwas brennbares finde, dann vermutlich Holz. Zur Not kann ich mein Vollholz-Mobiliar verfeuern. Wäre schade drum, da selber gebaut, aber zur Not... Sind Locker einige Kilo Buchenholz.


      Schritt 3: 5-10 Backsteine kaufen. Die kann ich mit einem Loch versehen und einen Haltdraht anbringen. Die Steine können auf dem Petromax erhitzt werden.
      Auf einer feuerfesten Unterlage geben die sicherlich gut Wärme in der Wohnung ab. Etwas aufwändig aber erstmal einfacher als ein Kamin in einer Mietwohnung.
      Ich könnte an diesem Punkt natürlich auf Gasheizungen setzen. Aber: Gas kann ich nur begrenzt lagern, dann ist es alle und ich kriege kein neues mehr.
      Gas will ich nicht in rauhen Mengen lagern. Gas verbrennt in der Wohnung. Einen Stein kann ich auf dem balkon erhitzen und er gibt Wärme in der Wohnung ab.

      Schritt 4: Jetzt wird es etas gefährlich, das wäre definitiv die Letze Variante, bei der ich mir nicht sicher bin, ob ich das überhaupt umsetzen will. Definitiv nicht in dieser Wohnung, vielleicht irgendwann später mal.



      Die Idee ist es einen Beliebigen Mini-Holzofen zu kaufen. ich würde zu diesem tendieren: cubicminiwoodstoves.com/collec…-br-cubic-mini-wood-stove
      (Ja, generell problematisch, problemtisch, da keine metrischen Anschlüsse.....)
      Dann den Ofen im Keller, Ein Sperrholzbrett mit Metallöffnung für ein Fenster der Wohnung, Feuerfeste Unterlage, Hitzebleck etc. Definitiv ein größeres Projekt aber auch anpassbar, wenn man die Wohnung wechselt und etwas Platz im Keller hat. Werde ich definitiv erstmal nicht umsetzen aber als Backup-Lösung oder für ne Hütte vielleicht geeignet.
      Eine CO-Melder (besser mehrere) und einen O2-Messer sollte man dann aber defintiv auch anschaffen...
      Nicht falsch verstehen: Halte ich für illegal und gefährlich. Aber wenn es hier wirklich mal wieder -15 Grad draußen werden und sowas die einzige Variante ist, meine Wohnung über -10 Grad zu bekommen (Vorräte und mein Wasser frieren ein...).... naja, dann wäre froh sowas im Keller zu haben.
    • Bad_BONZO schrieb:

      diese miniofen sind nicht rauch dicht

      also wenn sowas basteln willst also fensterrauch durchleitung mässiges

      dann nimm nen richtigen Ofen
      vielleicht sogar wamsler Küchenofen
      mit dem kannst heizen und Warmwasser im grossmasstab machen...
      Ansich hast Du da sicher recht. Hätte ich den Platz und die langfristige Perspektive, würde ich einen Kamin oder Holzofen fest einbauen.
      Problem bei mir: Kein Geld, kein Wohneigentum, werde vermutlich bald umziehen.
      Daher versuche ich mich schrittweise vorzubereiten. Zunächst das was am einfachsten und billigsten ist aber schon wirkt: Wärmflaschen und einen Raketenofen für warmes Wasser. (Holz findet man in einer Krise am ehesten)
      Und erst dann überlege ich ob ich einen Ofen kaufe, der klein, transportabel und für den Notfall geeignet ist.

      Die Dichtigkeit sollte eigentlich aufgrund des Kamineffekts nicht das Problem sein. Wenn das nicht ohne absolute Dichtigkeit funktioniert, funktioniert es garnicht und man sollte es (CO-Alarm) sein lassen.
      Das mit dem Ofen ist aber erst mal nur ein Plan für später.
      Problematisch ist halt auch, dass man diese Minidinger hier in DE fast nicht bekommt. Eigenimport ist dann wieder mal deutlich teurer.
    • Neu

      2Stroke schrieb:

      Weil Holz alle war. Holz findet man nicht lange wenn die Krise los geht.
      Moin, ich denke, dass kann man so pauschal nicht sagen.

      Es gibt Regionen, gerade in und um urbane Ballungszentren, da mag es im Fall der Fälle zu Knappheit kommen. Aber in stark bewaldeten Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte wird Holzknappheit weniger ein Problem.

      Und zu Zeiten unserer Großmütter heizten weite Teile der Bevölkerung noch mit Holz und Kohle. Hinzu kam regional die Devastion der Wälder durch ungehemmte Reparationshiebe - das ist heute gänzlich anders, die wenigsten können daheim noch die Bude mit Holz oder Kohle warm bekomme.
    • Neu

      Mal so als Idee, wenn ich von meiner Wohnsituation (Reihenhaus) ausgehe:
      Kein Platz im Wohnzimmer für Kamin/Ofen. Aber: Was wäre, wenn man einen Keller hat und eine Schwerkraftheizung Kohle/Holzbefeuert in die vorhandene moderne Gasheizung einbindet? Platz neben der Gasheizung für den Kessel und ein freier Zug im Schornstein wäre da.
      Die Heizkörper in den Etagen dürften ja auch so "durchzirkuliert" werden ohne Strom?

      Weil: In meiner Kindheit hatten wir im Elternhaus so eine Heizung mit offenem Ausgleichsbehälter auf dem Dachboden. Die hat alte Socken gefressen, Brikett, Koks und Holz. Eigentlich alles Brennbare, Briketts waren teuer. Meist wurde nur Staub geliefert, das hat dann immer ne Stichflamme gegeben wenn ich ne Schippe davon in den Ofen geschüttet habe. Aber musste ja weg das Zeug...
      Der Brennstoff wurde direkt neben dem Ofen gelagert, das Zeug wurde durch das Kellerfenster per Rutsche in den Keller befördert. Da gab es dann eine etwa 50 cm hohe gemauerte Wand, der Brennstoff lagerte bis zum Kellerfenster hoch.

      So ganz ohne Heizung stelle ich mir auf längere Sicht problematisch vor. Es wird ja alles klamm und gesundheitliche Probleme werden nicht auf sich warten lassen.
      Das mag ne Woche gehen, aber dann...
    • Neu

      einfach so den Kasten in den Keller is leider nicht. Außer man bereitet alles vor und schließt es erst an wenn es eskaliert.

      Ansonsten gestaltet sich das ganze bißchen komplizierter. Man muß bei ner Holzheizung nen Pufferspeicher mit 55l Volumen / kW Kesselleistung samt Druckausgleichsbehälter stellen. So war es zumindest vor paar Jahren als ich meine Scheitholzheizung eingebaut hab die Auflagen.

      Aber wir haben hier bestimmt nen Heizungsbauer mit dabei der das genau sagen kann.

      Für die Zirkulation gibt es auch 12 und 24v Pumpen. Mittels Bypass und zwei Hähnchen wär die Umstellung auf Notbetrieb leicht zu realisieren.

      Dann gibt's da noch den schwarzen Mann der einem ziemlich auf den Sack gehen kann.

      Bei mir bemängelt er jetzt nach 7 Jahren das die Scheitholzheizung im Keller und der Schwedenofen im EG am gleichen Zug hängt. Obwohl er das damals alles für ok abgenommen hat.
    • Neu

      wie wärs mit ner Standheizung vom Auto. Paar Meter Schlauch, ne kleine Pumpe und nem alten Heizkörper. Kanister Sprit dazu und fertig.
      Das Ding kann gut auf dem Balkon / Terrasse vor sich hinfauchen.
      Und 5kW Leistung bring nen Wohnzimmer in Mitteleuropa auch im Winter warm.

      Bis auf den Heizkörper und Batterie lässt sich alles fein in ne große Eurobox packen.
      Sollte man die geplante Flucht antreten kann man es auch zum Häuschen im Wald, oder sonst wohin mitnehmen.
    • Neu

      Die Fenster kann man sehr einfach mit den billigen Fleecedecken (2,99 z.B. bei KiK) dämmen. Die sind leicht genug, dass sie mit den einfachen Klebehaken oder doppelseitigem Klebeband halten - daher gehört das zu jeder Decke in den Vorrat.
      Aus den Decken und Wäscheleine kann man auch ein Behelfszelt oder Tipi im Zimmer bauen.

      Das Fleecezeug isoliert auch den Körper sehr gut, daher lässt sich daher auch was schneidern: große (Überzieh)Hose, Poncho, übergroßer Pulli. Und zur einfachen Lagerung besser geeignet als Klamotten aus Wolle, da die Motten Fleece nicht mögen.
      Poncho: einfach ein Loch reinschneiden, dabei den Poncho hinten etwas länger lassen. Wer mag, kann den Ausschnitt noch mit echter Wolle umhäkeln/umstricken, das hält noch besser warm (macht tatsächlich einen großen Unterschied).
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      Drunter gehört nach Möglichkeit aber Wolle - echte Wolle (oder zumindest 70% echte Wolle). Also selbstgestrickte Socken, Pullis, Mützen, Handschuhe. Und täglich, wenn man geschwitzt hat (warum auch immer) öfter, die Wäsche wechseln. Da hängt nämlich Feuchtigkeit drin und das isoliert dann nicht so gut.
      Ich habe keine verdammte Signatur.
      Wenn ich aber eine hätte, wäre sie bunt, und sie würde glitzern und blinken und Lieder voller Freude für Euch singen.
      Sie wäre die schönste Signatur ÜBERHAUPT !
      Aber leider habe ich ja keine Signatur.