Arme Ritter - Szenario einer Weltwirtschaftskrise

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    • Arme Ritter - Szenario einer Weltwirtschaftskrise

      Ich möchte euch mal einen YT Kurzfilm vorstellen....
      Der Film beschreibt das Szenario einer Weltwirtschaftskrise in unserer heutigen Zeit.



      Was denkt ihr ? Scheint das Szenario realistisch ?
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Wenn der Mensch nichts mehr hat, besinnt er sich aufs Wesentliche.


      Witzig fand ich ich, warum gabs bei den Banken kein Kontrollorgan... doch gab/gibt es... nur

      Eine Debatte zwischen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) und dem deutschen Bundesverfassungsgericht über die Grenzen des Handelns der EU.

      Was laut Bundesverfasdungsgericht rechtswiedrig ist, ist laut EuGH legitim und die Komissarin (ihr wisst schon Kinderwurfmaschine, ex Familie, ex Verteidigung) möchte die BRD wegen diesem Urteil bestrafen...

      Ja ich halte es für möglich... die Flucht aufs Land, wird für die Meisten ein böses Erwachen.

      Beitrag von Reman ()

      Dieser Beitrag wurde von Südprepper aus folgendem Grund gelöscht: Sinnloser Einzeiler ().
    • Gene schrieb:

      Naja das nur weil das Gas ausfällt, die Kartoffeln ne Uhr kosten ist unglaubwürdig.
      Naja, das Gas ist nicht ausgefallen, es wurde keines mehr geliefert weil keiner mehr bezahlt hat/ keiner mehr "Geld" hatte.
      Und übrigens, wer hier zur Edelmetallfraktion gehört dem sei folgendes gesagt: Edelmetalle und ähnliches bringen Werte zwar durch eine Krise, aber während der allermeisten Krisen sind sie eher wert und nutzlos.
      Fragt mal Überlebende aus dem Sudetenland oder lest mal ne Biographie, verhungerte Kinder im Strassengraben trotz "voller" Speicher auf den Bauernhöfen und der Kurs "goldener Ehering für ein Hühnerei" waren nicht ungewöhnlich.

      Zum Film: Da hab ich schon sehr viel schlechtere Machwerke im milliardenschweren GEZ Funk erleiden müssen. Also eigentlich ganz gut.

      Unrealistisch ist zB das "patrouillierende Militär" die funktionierenden Resttruppen sind da schon längst zum Schutz unserer Führung abgestellt.
      Auch der Kartoffellaster ohne Schutz... den hätten schon längst die örtlichen Grossfamilien abgefangen.

      Der Seitenhieb vom Schwiegerpapa ist das beste am Film und er hat vollkommen Recht dabei.
    • Restaurator schrieb:

      Und übrigens, wer hier zur Edelmetallfraktion gehört dem sei folgendes gesagt: Edelmetalle und ähnliches bringen Werte zwar durch eine Krise, aber während der allermeisten Krisen sind sie eher wert und nutzlos.
      Fragt mal Überlebende aus dem Sudetenland oder lest mal ne Biographie, verhungerte Kinder im Strassengraben trotz "voller" Speicher auf den Bauernhöfen und der Kurs "goldener Ehering für ein Hühnerei" waren nicht ungewöhnlich.
      ich muss keine Biographie lesen, meine Mutter war im Haff. Und ein Ring oder eine Kette war auch die Währung auf der Flucht um sich evtl frei zu kaufen. Ich kenne einen Polen, der hat heute noch eine Zehntel Unze im Jackensaum eingenäht.
      Finde den Film eigentlich gut, er stellt eigentlich das meiste dar, was passieren kann.
      Eine Flucht aufs Land sehe ich gemischt. Das was wir uns noch als Land mit kleinen Bauernhöfen und Selbstversorgung vorstellen gibt es meiner Meinung nach nicht mehr so viel. Die Höfe heute sind entweder Milchvieh oder Geflügelfarm oder Schweinemastbetrieb. Ausnahme Bio Hof evtl.
      Das was im WWII eine Möglichkeit war, ist heute keine mehr.
      Und wer hat den Hintergrund dahin zu fliehen? Ich nicht, kenne auch keinen. Würde mich aber interessieren wer so eine Möglichkeit hat.
      Nur eine Überlegung, eigentlich müsste man bei so einem Szenario vorher schon autark sein?
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • Auf dem Land ist es oft noch sicherer, als in der Stadt. Wenn die Clan-Familien erstmal die Straßenzüge kontrollieren, da brauchst du dein ganzes Hab und Gut als Wegzoll.
      Selbst wenn die Höfe, auf dem Land, nicht mehr das gleiche sind, aber einen Garten oder Kleinvieh ist da oft noch zu finden. Auch wird oft dort noch die Vorratshaltung gelebt.
      Öfen sind oft noch verbaut, es gibt Brunnen und heutzutage haben viele Bauern, ihre Scheunen voller Solarzellen. Die funktionieren dann zwar auch nicht, aber wer handwerklich geschickt ist, kann da sicher was basteln, um wenigstens Licht zu haben.

      Ich habe selbst einen Bauernhof, der nicht mehr bewirtschaftet wird, aber paar Hühner, Kartoffeln, Getreide (Hühnerfutter) ist da noch großzügig vorhanden.
    • Ich habe jetzt keine Zahlen "gegooglet", aber so aus dem ff lebten im deutschen Reich vor Beginn des 2. WK 60 Mio. Einwohner. Also mit den Ländereien in Pommern, Preussen und Schlesien. 1945 waren es ja ein paar Millionen weniger.

      Wenn ich jetzt über 80 Mio. auf einer deutlich kleineren Fläche sehe und dazu keinerlei Unterstützung aus dem Ausland kommen würde, sehe ich auch für das flache Land schwarz. Der einsame Bauer mit der Flinte wird da angeschmiert sein.

      Sicherheit ist so ein rotes Tuch, weil wir alles an den Staat ausgelagert haben. In einer globalen Krise sehe ich das aber als Punkt 1. Der Vorrat für ein halbes Jahr ist nichts wert, wenn er entdeckt und nicht verteidigt werden kann.
    • RainbowWarrior schrieb:




      Sicherheit ist so ein rotes Tuch, weil wir alles an den Staat ausgelagert haben. In einer globalen Krise sehe ich das aber als Punkt 1. Der Vorrat für ein halbes Jahr ist nichts wert, wenn er entdeckt und nicht verteidigt werden kann.
      warum kann er nicht verteidigt werden.. auch legal..

      ich brauche keine 200 meter reichweite...
      mein Wohnhaus ist alt und gemauert..
    • bonzo schrieb:

      RainbowWarrior schrieb:

      Sicherheit ist so ein rotes Tuch, weil wir alles an den Staat ausgelagert haben. In einer globalen Krise sehe ich das aber als Punkt 1. Der Vorrat für ein halbes Jahr ist nichts wert, wenn er entdeckt und nicht verteidigt werden kann.
      warum kann er nicht verteidigt werden.. auch legal..
      ich brauche keine 200 meter reichweite...
      mein Wohnhaus ist alt und gemauert..
      Kommt halt immer darauf an, wie doll der Wolf pustet ;)
    • Mann darf auf einem Dorf aber auch nicht nur mit dem einzelnen Bauern rechnen, der sich nicht zur Wehr setzen kann. Es gibt durchaus eingeschworene Gemeinschaften auf dem Land. Und wenn ein paar einzelne Städter dann meinen, sie können sich nach Lust und Laune bedienen, geht das sehr warscheinlich nach hinten los.

      Zum Hauptthema: Sicher nicht absolut unrealistisch, aber bis dahin ist es ein langer Weg.
    • Ich habe irgendwie das Gefühl dass viele Leute meinen die Bauern, die ihr Land verteidigen wollen, unterstützt durch ihre Dorfgemeinde, ganz gut gewappnet wären und das locker im Griff hätten...

      Jetzt seien wir doch mal realistisch...
      Wie viele "Dörfler" bräuchte man denn um eine städtische Biker-Gang mit 20 - 50 Leuten, die in so einem Fall wohl auch scharfe Waffen besitzen, die Lebensmittel und andere Güter eintreiben wollen, abwehren zu können?

      Das ist zwar ein extrem Beispiel aber dennoch realistisch...

      Ich habe irgendwie das Gefühl dass die Bauern oder Dörfler immer als "unbezwingbar" angesehen werden, weil auf dem Dorf ja wesentlich mehr zusammenhalt herrscht als in der Stadt...

      Ich habe inzwischen genug Nachkriegsliterstur gelesen um festzustellen dass die Bauern in den MEISTEN Fällen immer den kürzeren gezogen haben, weil es einfach immer zu viele "Städter" waren die irgendwas wollten.

      Selbst im Overather Kartoffelkrieg musste die französische Armee eingreifen um die Lage zu beruhigen und da hatte die "Bauern Bürgerwehr" an die 1500 Leute zur Verteidigung, zum Großteil noch gut bewaffnet da der 1. Weltkrieg nicht lange her war, gegen die Kölner Städter...

      Ich halte das für Träumerei wenn man meint die Bauern und Dörfler hätten heutzutage noch die Möglichkeiten und die Mannstärke um 10 oder 100 Tausende hungernde Städter abzuwehren, egal wie groß der Zusammenhalt sein mag...
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      This is Survival of the Fittest !
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    • BugOutSurvival schrieb:

      Ich habe irgendwie das Gefühl dass viele Leute meinen die Bauern, die ihr Land verteidigen wollen, unterstützt durch ihre Dorfgemeinde, ganz gut gewappnet wären und das locker im Griff hätten...

      Jetzt seien wir doch mal realistisch...
      Wie viele "Dörfler" bräuchte man denn um eine städtische Biker-Gang mit 20 - 50 Leuten, die in so einem Fall wohl auch scharfe Waffen besitzen, die Lebensmittel und andere Güter eintreiben wollen, abwehren zu können?
      Ich kann nicht von NRW sprechen, aber zumindest hier im Nordosten gibt es in den Dörfern viele Schützen und noch viel mehr Jäger. Deine städtische Bikergang würde da definitiv den Kürzeren ziehen.

      "Ich habe inzwischen genug Nachkriegsliterstur gelesen um festzustellen dass die Bauern in den MEISTEN Fällen immer den kürzeren gezogen haben, weil es einfach immer zu viele "Städter" waren die irgendwas wollten."

      Zumindest den Punkt habe ich, bezogen auf Deutschland, durch Literatur und Dokumentationen anders wahrgenommen. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich 100e Bücher zu diesem Thema verschlungen habe, aber allein im Vergleich zwischen 1923 und 1945 waren das schon Welten. 1945 sind meines Wissens nach kaum Bauern unter die Räder gekommen, als die Städter hungrig waren.

      "Ich halte das für Träumerei wenn man meint die Bauern und Dörfler hätten heutzutage noch die Möglichkeiten und die Mannstärke um 10 oder 100 Tausende hungernde Städter abzuwehren, egal wie groß der Zusammenhalt sein mag..."

      Ich sehe das so, dass die von Dir genannten 10.000 nicht als Gemeinschaft auftreten, sondern sich jeder selbst der Nächste sind. Das ist heutzutage leider so. Sie werden also nicht wie die Heuschrecken über jedes Dorf herfallen.

      Ich denke man muss auch unterscheiden, wo sich ein "Dorf" befindet. 10 km ausserhalb von Hamburg ? Sicherlich kritisch. 2,5 Stunden von Hamburg und 30 Minuten von der nächst größeren Stadt entfernt ? Halbwegs entspannt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von basement ()

    • Wie gesagt, ich halte das für einen gefährlichen Trugschluss und ein wiegen in falscher Sicherheit.

      Zum einen nimmt die dörfliche Bevölkerung immer weiter ab, junge Leute verlassen das Land und ziehen in die Städte, und zum anderen zieht der Egoismus auch bei der ländlichen Gesellschaft nicht einfach so an diesen vorbei.

      Mich stört lediglich die Annahme dass die ländliche Bevölkerung den Städtern in so einem Fall überlegen wäre.

      In einigen Teilen mag das sicher stimmen aber wenn die Wut und die Verzweiflung der städtischen Bewohner ungeahnte Ausmaße annimmt dann werden die sich sicherlich wie Heuschrecken verhalten und dann kommt die Masse der Bevölkerung ins Spiel.

      Selbst wenn es nur 100 Städter sind die JEDEN TAG Hamster/Plünderfahrten ins Dorf machen dann hält das die ländliche Bevökerung auf Dauer nicht aus.
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    • Film aus Unterhaltungssicht:
      War ok. Für einen Kurzfilm eines jungen Regisseurs sogar ganz gut. Störend war die viele Musik. Gut die sollte halt Gefühle rüber bringen die die Schauspieler nicht geschafft haben. Effektiver wäre meiner Meinung nach eine Laute Welt die immer leiser wird.
      Sonst war es halt ein Kurzfilm. Da wurde vieles was mehr Zeit gebraucht hätte komprimiert. Was realistisch mehrere Tage bis Wochen gebraucht hätte ging so halt an bem Tag. Aber das schieben wir mal auf die begrenzte Zeit.
      Einige Sachen waren dann noch unrealistisch wie der mit Waffen dealende Polizist. Nicht ausgeschlossen das es so schwarze Schafe gibt. Aber die Polizisten die ich kenne würden so etwas nie machen. Die freuen sich über jede illegale Waffe die sie beschlagnahmen können. Macht ihr und unser Leben sicherer.
      Alles in allem schon schlechteres gesehen. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.


      aus Prepper Sicht:
      Naja. Deutschland produziert um die 105-110% an Nahrung die zur Selbstversorgung nötig wäre. Sollte also klappen.
      Probleme gibt es nur wenn die Verteilung nicht klappt oder gar möglich ist (Blackout, Ölkrise). Das kann sich aber kein Staat leisten. Danach wäre er als Institution so schwer beschädigt das man vieles neu machen müsste und keine einzige Politische Partei mehr wiedergewählt werden würde (gilt für alle die jetzt im Bundestag hocken. Auch Opposition). Deswegen wir die Versorgung mit Nahrung, Wärme und Schutz in einer schweren Wirtschaftskrise ganz oben auf der Liste der Regierung stehen.
      Das schließt nicht aus das es kurzzeitig zu regionalen Engpässen kommt. Um Kartoffeln wird man sich aber nicht vor einem LKW prügeln müssen.

      @BugOutSurvival
      50 Rocker die ein Dorf plündern wollen. Ich stell mir mal vor das wäre meines. Wir haben rund 4000 Einwohner. Also nicht klein aber auch nicht groß. Wir haben ungefähr 50 Reservisten. Doppelte Anzahl Sportschützen (nur die mit WBK) und nochmal so viele Jäger. Weiß nicht ob das repräsentativ für Deutschland ist. Oder ob wir über/unter dem Schnitt liegen. Aber denke das ist ein guter Ausgangspunkt.
      Die erste Runde geht wohl an die Plünderer. Danach wird sich das Dorf organisieren und dann seh ich Schwarz für Plündernde Mobs.
      Ich halte es aber für sehr sehr sehr unwahrscheinlich das es so weit kommt.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Restaurator schrieb:

      Gene schrieb:

      Naja das nur weil das Gas ausfällt, die Kartoffeln ne Uhr kosten ist unglaubwürdig.
      Naja, das Gas ist nicht ausgefallen, es wurde keines mehr geliefert weil keiner mehr bezahlt hat/ keiner mehr "Geld" hatte.Und übrigens, wer hier zur Edelmetallfraktion gehört dem sei folgendes gesagt: Edelmetalle und ähnliches bringen Werte zwar durch eine Krise, aber während der allermeisten Krisen sind sie eher wert und nutzlos.
      Fragt mal Überlebende aus dem Sudetenland oder lest mal ne Biographie, verhungerte Kinder im Strassengraben trotz "voller" Speicher auf den Bauernhöfen und der Kurs "goldener Ehering für ein Hühnerei" waren nicht ungewöhnlich.

      Zum Film: Da hab ich schon sehr viel schlechtere Machwerke im milliardenschweren GEZ Funk erleiden müssen. Also eigentlich ganz gut.

      Unrealistisch ist zB das "patrouillierende Militär" die funktionierenden Resttruppen sind da schon längst zum Schutz unserer Führung abgestellt.
      Auch der Kartoffellaster ohne Schutz... den hätten schon längst die örtlichen Grossfamilien abgefangen.

      Der Seitenhieb vom Schwiegerpapa ist das beste am Film und er hat vollkommen Recht dabei.
      ich gebe dir recht wenn wir über eine Flucht vor der Roten Armee reden. Wenn wir über eine Wirtschaftskrise wie die große Depressionen reden dann bleiben Edelmetalle auch in der Krise nützlich. Selbst wenn ein staatliches Verbot kommt werden Edelmetalle immer noch ein akzeptiertes Zahlungsmittel sein.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • BugOutSurvival schrieb:

      Wie gesagt, ich halte das für einen gefährlichen Trugschluss und ein wiegen in falscher Sicherheit.

      Zum einen nimmt die dörfliche Bevölkerung immer weiter ab, junge Leute verlassen das Land und ziehen in die Städte, und zum anderen zieht der Egoismus auch bei der ländlichen Gesellschaft nicht einfach so an diesen vorbei.
      Teilweise stimme ich Dir zu, aber der Egoismus ist hier nicht so verbreitet, wie in Großstädten. Wir sind 2017 von einer Großstadt (FFM) aufs Flache Land gezogen. Das ist eine komplett andere Welt.

      "Mich stört lediglich die Annahme dass die ländliche Bevölkerung den Städtern in so einem Fall überlegen wäre."

      Zuerst einmal wird es vermutlich (und ich schreibe "vermutlich", weil ich da glücklicherweise keine Erfahrungswerte habe) darauf hinauslaufen, dass es zuerst einmal in den Städten Verteilungskämpfe um die Ressourcen in den Supermärkten und Wohnungen geben wird. Das ist näher und greifbarer, weil direkt vor der Tür. Da ist man auf dem Land noch relativ entspannt, weil hier Vorratshaltung noch zum guten Ton gehört, und ich kaum einen Garten hinter dem Haus kenne, wo im Frühjahr nicht mindestens zwei Säcke Pflanzkartoffeln ausgebracht werden.

      "In einigen Teilen mag das sicher stimmen aber wenn die Wut und die Verzweiflung der städtischen Bewohner ungeahnte Ausmaße annimmt dann werden die sich sicherlich wie Heuschrecken verhalten und dann kommt die Masse der Bevölkerung ins Spiel."

      Sicherlich verhalten sich hungrige Menschen - und noch viel schlimmer, wenn die Kinder daheim hungern - nach heutigen Standards absolut asozial. Ich vermag nicht zu beurteilen, zu was sie dann fähig sind.

      "Selbst wenn es nur 100 Städter sind die JEDEN TAG Hamster/Plünderfahrten ins Dorf machen dann hält das die ländliche Bevökerung auf Dauer nicht aus."

      Da musst Du aber bedenken, dass auch die Menschen auf dem Dorf um ihre Existenz fürchten müssen, und dann asozial reagieren.

      Ich denke, da kann keiner von uns beiden die Glaskugel ziehen. Hoffen wir, dass es diese Zeiten nie geben wird.