Schädlinge loswerden und den Garten vor Ihnen schützen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Schädlinge loswerden und den Garten vor Ihnen schützen

      Hallo liebe Hobbygärtner mit mehr Erfahrung als ich

      Ich habe seit ein paar Tagen das täglich wachsende Problem von Blattläusen. Grüne, schwarze und geflügelte...
      In der Petersilie, an den Tomaten und Zuchini...

      Habt Ihr Tipps für mich wie ich die wieder loswerde bzw. wie die nicht wieder kommen?

      Zum loswerden hab ich mir im DEHNER so ein BIO Anti Laus Rapsöl Mittel besorgt. Sobald kein regen mehr in Sicht ist, probier ich das mal.
      Jetzt hat Tante Google auch was von Marienkäfern erzählt. Aber ich hoffe hier auf erfolgreiche Erfahrungen von euch

      Zum vorbeugen plane ich auch Zitronenmelisse, Thymian und Rosmarin und Lavendel im Garten zu verteilen, da diese die Blattläuse abschrecken sollen. Bzw. auch die Ameisen, die die Blattläuse ja wegen des Honigtaus melden und verteidigen.
    • Bei Fitwasser war ich eben echt verwirrt, danke Google :P

      Ich habs schon mit Essigwasser und "Fitwasser" per Sprühflasche probiert. 100ml Essigessenz und 2 Tropfen Spüli auf 1 L Wasser.
      3 Tage in Folge 2x am Tag. Der Befall ist max um 20% zurückgegangen, aber 50% der Petersilie hat das nicht überlebt. Bei den Tomaten und Zuchini war die Effektivität leider noch geringer.
    • schau mal im Internet nach Brennessel (die wird für 2 Tage in Wasser gelegt, dann spritzen - aber da muss man aufpassen).
      Bei meinen Kirschbäumen habe ich bedingt Erfolg mit Neemsamen gehabt, der ist aber inzwischen sau teuer und bin auf Neemöl umgestiegen, da habe ich aber das Gefühl, dass das nicht so gut wirkt wie die Samen...

      Grüße
    • Hier ist 1 von 16 Hausmitteln, nur der Versuch macht da kluch, bei meinen Rosen hat es innerhalb von 3 Tagen geholfen.
      Knoblauchsud
      Zur Herstellung des Knoblauchsuds benötigst du: 50 g frischen Knoblauch 1,5 Liter Wasser 1 großes Gefäß 1 Sieb 1 Geschirrtuch oder Mullwindel 1 SprühflascheUnd so gehst du vor: Hacke die Knoblauchzehen fein und übergieße sie mit kochendem Wasser. Lasse diesen Ansatz mindestens 30 Minuten ziehen, bevor du ihn absiebst. Nach dem Erkalten kannst du das Knoblauchspritzmittel in eine Sprühflasche füllen und die betroffenen Pflanzen damit behandeln. Bei Bedarf wiederholen.Das Knoblauchmittel hilft auch bei Maden- und Milbenbefall, sowie gegen Raupen und Schnecken.

      Quelle: smarticular.net/natuerliche-mi…olllaeuse-und-blutlaeuse/
      Hat die fünfte Jahreszeit schon wieder begonnen, oder warum sind hier so viele Narren unterwegs :?:
    • Radioactiveman schrieb:

      Bei Fitwasser war ich eben echt verwirrt, danke Google :P

      Ich habs schon mit Essigwasser und "Fitwasser" per Sprühflasche probiert. 100ml Essigessenz und 2 Tropfen Spüli auf 1 L Wasser.
      3 Tage in Folge 2x am Tag. Der Befall ist max um 20% zurückgegangen, aber 50% der Petersilie hat das nicht überlebt. Bei den Tomaten und Zuchini war die Effektivität leider noch geringer.
      Ich habe nochmal nachgefragt. Besagter Kleingartenbesitzer hat einen 10l Eimer genommen. Dann eine richtig große Portion Fit ( ;) ) rein. Nichts mit abmessen oder sowas. Es soll geschäumt haben wie verrückt. Pflanzen kopfüber reintunken, fertig.

      Innerhalb sehr kurzer Zeit sollen alle Blattläuse weggewesen sein.

      Keine Garantie, dass das bei dir auch klappt! Vielleicht macht das auch die Pflanzen von dir kaputt. Bei ihm hats auf jeden Fall geholfen.

      Hoffende Grüße.
      Liebe Grüße.
    • Danke fürs Nachfragen :D :D :D

      Bei den Kräutern bestimmt machbar. Nur bei den Tomaten usw, die ja schon seit 3 Wochen bald im Bode sind, weiß ich nicht, ob genau das auspflanzen so gut für die ist. Aber ob tot durch das oder tot durch die Viecher is wohl Jacke wie Hose (=egal :P )

      Wenn die Dauerbefeuchtung von oben aufhört, werd ich auf jeden Fall mehrere Sachen ausprobiern.
    • Es gibt zu fast allen Pflanzen Gegenpflanzen die sich die Schädlinge vertreiben.

      So mag z.bsp. Die Möhrenfliege den Geruch von Zwiebeln nicht.
      Und die Zwiebelfliege den von Möhren nicht.
      Mit ein wenig Planung ist das Beet so angelegt dass man sich so helfen kann.
      Mal das Netz befragen für nächstes Jahr

      Läuse auf dem Gemüse ist blöd, verständlich.

      An den Rosen stören sie aber doch nur das Auge. Das ich als Imker das Läuse vernichten nicht begrüße wird wohl verständlich sein.

      Gegen Mehltau hilft eine verdünnte Mischung aus "echter" Milch. Also keine aus der Tüte vom nächste Supermarkt.
    • Wenn Du einen so massiven Befall hast kann das mit mehreren Faktoren zusammenhängen.
      Sind Deine Pflanzen eventuell (zu) schwach? Stimmen der Standort und die Bodenqualität? Wie stehts mit Düngung?
      Ich nutze gerne die Brühe die unten aus dem Komposthaufen läuft, das ist echter Powerstoff, und Du musst das Zeug nicht extra ansetzen. Weil es mühsam in der Gewinnung ist, kommt bei mir demnächst ein Trommelkomposter.
      Ich finde es jedenfalls ungewöhnlich dass Du so viele Blattläuse hast - ich habe seit X Jahren Tomaten und Kräuter, allerdings als Topfkultur, und nie Probleme mit dem Zeugs gehabt. Bei den Rosen sah das anders aus. :cursing:

      Schau Dir doch mal an ob Ameisen dabei sind. Blattläuse werden von denen gehalten wie Milchkühe, das heisst, es würde wenig bis nix bringen nur die Läuse zu killen.
      Wenn Ameisen die Horden betreuen musst Du denen auch zu Leibe rücken. Ich nehme in solchen Fällen gerne eine 50/50 Mischung aus Natronpulver und Puderzucker die ich um die Eingänge der Bauten und die Laufwege verteile.
      Zum Sprühen würde ich schwarzen oder Wermuttee nehmen, als Akutbehandlung.
      Grundsätzlich nimmt alles was Du tust, von der chemischen Keule mal abgesehen, Zeit in Anspruch. Marienkäfer und andere Läusevernichter kannst Du online beziehen, aber die brauchen halt auch Zeit zum fressen.

      Abschliessend würde ich oben genannte Helferlein pflanzen (Lavendel etc.). Aus den getrockneten Lavendelblüten lassen sich übrigens prima Mottensäckchen machen.

      LG vom Strahlemännchen, das grad wieder von vorne losgärtnert :pinch:
      "Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er ist." - Henry Ford
    • Ich kämpfe gerade gegen den Buchsbaumziensler. Jetzt habe ich schon zwei mal mit der Gloria-Spritze je 3L Substral Careo-Mischung über/in den Büschen zerstäubt, hängen immer noch Raupen rum und futtern mir meine schönen Buchsbäume kahl.
      Könnte es ja mal mit Benzin versuchen, dann sterben die Raupen bestimmt. Aber ich weiss nicht wie die Pflanzen das vertragen, selbst wenn ich sie nicht anzünde. ;)
      Von der Idee mal BI58 zu verwenden sage ich lieber nix, hier gibt's Imker... :saint:
      Gibt's da was verträglicheres?
    • Radioactiveman schrieb:

      Hallo liebe Hobbygärtner mit mehr Erfahrung als ich

      Ich habe seit ein paar Tagen das täglich wachsende Problem von Blattläusen. Grüne, schwarze und geflügelte...
      In der Petersilie, an den Tomaten und Zuchini...

      Habt Ihr Tipps für mich wie ich die wieder loswerde bzw. wie die nicht wieder kommen?

      Zum loswerden hab ich mir im DEHNER so ein BIO Anti Laus Rapsöl Mittel besorgt. Sobald kein regen mehr in Sicht ist, probier ich das mal.
      Jetzt hat Tante Google auch was von Marienkäfern erzählt. Aber ich hoffe hier auf erfolgreiche Erfahrungen von euch

      Zum vorbeugen plane ich auch Zitronenmelisse, Thymian und Rosmarin und Lavendel im Garten zu verteilen, da diese die Blattläuse abschrecken sollen. Bzw. auch die Ameisen, die die Blattläuse ja wegen des Honigtaus melden und verteidigen.
      Also ich habe die Läusearten von Anfang an, seit 6 Jahren mittlerweile, nie bekämpft. Seit ca. 3-4 Jahren habe ich so viele Marienkäfer, Wespen etc. dass ich keine Pflanzen mehr durch Läuse verliere.
      Blattläuse treten außerdem vor allem bei Wetterumschwung auf, dann gibt es Zuckerstau in der Pflanze und die Ameisen scheinen das irgendwie wahrnehmen zu können. Das ist bei trockener Witterung für die Pflanze dann sogar am 1. Tag des Befalls gut, um den Zuckerstau schneller auszugleichen und weiterwachsen zu können. Und wenn sie nicht zu sehr geschwächt ist, wehrt sie den Befall dann auch sehr schnell selbst ab (ich gebe bei starkem Befall manchmal Ackerschachtelhalmsud 1:10 verdünnt mit Gießwasser, weil die Kieselsäure die Pflanze dabei unterstützt).

      Problematisch ist es wenn es schnell von sonnig auf feucht umschlägt und dann tagelang feucht bleibt, weil dann natürlich Pilze und Bakterien in die von den Läusen geöffneten Wunden leichter eindringen können. Dann kann es auch Sinn machen, mal zu bekämpfen, vorausgesetzt man ist drauf angewiesen die Kultur zu retten.

      Aber grundsätzlich gilt immer, wenn ich Schädlinge bekämpfe, verbau ich mir die Möglichkeit, dass Nützlinge sich ansiedeln. Deswegen würde ich jedem raten, der genug Platz dafür hat: Baut lieber doppelt so viel an, wie ihr für eure Bedürfnisse veranschlagt, damit ihr euch Ernteausfall leisten könnt.

      Und zum Thema Ameisen abschrecken: Das ist so ziemlich das kontraproduktivste, was man überhaupt machen kann, außer vielleicht mit Salzlösung gießen oder so einen Unfug. Ameisen sind ganz klar zu den Nützlingen zu zählen, denn abgesehen davon, dass sie in geringem Maß Fürchte anknabbern, Blattläuse und Pilze verbreiten (und Pilze sind je nach Art auch förderlich), tragen sie massiv bei zur Dezimierung von allen möglichen Arten von tierischen Schädlingen, sie belüften den Boden und schaffen damit bessere Wachstumsbedingungen (Pflanzen brauchen das Mikrobiom zur Nährstoffaufnahme und das Mikrobiom braucht belüfteten Boden). Wo viele Ameisen sind, stellt sich immer ein gesundes Gleichgewicht der Arten ein.

      P.S. Essigessenz schadet auch in der entsprechenden Verdünnung noch dem Mikrobiom. Würde ich auch von abraten.
      Wenn man echt unbedingt bekämpfen will, dann empfehle ich, Tabakrauch über die betroffenen Stellen zu pusten (können Nichtraucher auch mithilfe der Imker-Smoker machen). Die Konzentration der giftigen Rückstände ist viel, viel geringer als bei allen Methoden, bei denen man etwas spritzt.
      "Man hält mich für verrückt. Mag sein, dass man Recht hat. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob ein Narr mehr oder weniger auf der Welt ist. Wenn es aber so ist, dass ich recht habe und die Wissenschaft irrt, dann möge der Herr sich der Menschheit erbarmen." - Viktor Schauberger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von V.P.S. ()

    • Moin!

      Brennesselsud ist in der Schädlingsbekämpfung auch sehr wirksam. Außerdem können die Pflanzen darüber sogar noch Nährstoffe aufnehmen. Ist ein Standartmitte das bei mir zum Einsatz kommt. Hier ein Rezept dafür:
      Wenn ihr Obstbäume habt wie ich, so streicht sie am Fuße mit Kalk ein, das hält gut die Borkenkäfer ab. Sollte ein Baum davon befallen sein, so den befallenen Teil abtrennen und Fichtenharz besorgen. Die verwundeten Restteile des Baums damit einstreichen. Festen Fichtenharz kann man vorsichtig über dem Feuer anschmelzen. Hier ein Video fürs sammeln dazu:
      Der Effekt ist recht einfach. Das Zeug klebt wie Hulle und die Käfer finden das nicht sonderlich toll. ;) 1 oder 2 Tage später den Rest des Baumes im Fuße ankalken. Ca. 20 cm hoch reicht aus.
      Jetzt anfang Herbst wird in einem Radius von ca. 60 cm um die Bäume Rindenmulch ausgelegt. Dazu wird der Boden etwas umgegraben und der Mulch locker aufgelegt.
      Das sind so meine Bio-Waffen und die funzen recht gut. Chemie kommt bei nicht zum Einsatz. Habe in der Nähe meinen kleinen Acker von dem ich mich auch ernähre und son Scheiss will ich nicht bei mir in der Blutbahn haben.

      LG
      Dominik
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.