Der OT-Verhinderungs-Thread!

    • Danielzett schrieb:

      Ich würde eine kleine Bandsäge oder tischkreissäge nehmen.
      Vorteil man kann das holz mit beiden Händen führen und es kann sich nicht am Anschlag verkanten
      Sowas braucht definitiv mehr Platz als eine Stichsäge. Hat viele Vorteile, aber wenn man es nirgends Stellen kann bringts ja nix. Und ob es das Geld Wert ist, für eine einmalige Aktion.. oder einmal im Jahr bis sich wieder genug angesammelt hat, sollte man auch überdenken. Bei Größeren Projekten die ich hatte, hat sich die Kappsäge gelohnt. Ich benutze sie immer wieder in meiner Werkstatt, aber ich mache auch viel am Haus und drum herum und bastel Hobbymäßig auch viel mit Holz etc.

      Am flexibelsten und einfachsten zu Handhaben ist wohl die Stichsäge. Wenn man das richtige Sägeblatt hat, kann man von Holz über Kunststoff bis hin zu kleinen Blechen alles sägen. (Je nach Leistung der Stichsäge)
      Am besten mit Koffer, dann ist die Säge samt Zubehör auch immer gut Verstaut. Meiner Meinung nach gehört eine Stichsäge in jedes Eigenheim. Ähnlich wie Hornbach: da gibt es immer was zu tun.

      Wenn die Säge nur 1-2 mal im Jahr für Brettchen kleinmachen gebraucht wird, tuts auf jeden Fall eine vom Discounter. Bei Regelmäßigem gebrauch oder auch mal dickerem Holz, würde ich eine blaue Bosch Stichsäge empfehlen. Habe damit bisher gute Erfahrungen für den Heimwerkerbereich gemacht. Auch wenn die grünen für Heimwerker sind, sind die blauen Handwerkergeräte Teilweise nur etwas teurer und oft den kleinen Aufpreis Wert.
    • Vielen Dank für Eure Meinungen.
      Mit der Stichsäge habe ich begonnen. Da brauche ich wohl Jahre bis ich fertig bin. Die Säge scheint mir auch etwas überfordert.
      Die Kreissäge ist ein Geschenk, mM n gehört die zum Alteisen. Einen Stecker, einen Schalter, ein kleiner Tisch wo das ganze festgeschraubt ist und ein Sägeblatt - nein Danke!
      Mir gefällt die Idee mit dem Tisch zum drauf stellen - habe ich. Böcke habe ich auch.
      Auf die Idee mit der Bandsäge bin ich nicht gekommen, die braucht aber mehr Platz.
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    • Neu

      Holgie schrieb:

      Also Klammerpflaster und Schlauchverband bestellt. Zusätzlich noch sterile Kompress und Leukotape. Damit sollte ich dann die nächsten Schnittverletzungen auch ohne Ausflug ins Krankenhaus versorgen können.
      also wenn es so heftig blutet das du solche Hilfsmittel brauchst sollte man immer eine Arzt aufsuchen auch wenn Ertsversorgung gut gelingt. =O
    • Neu

      Dudeljack schrieb:



      Grundsätzliche Infos und erste Rezepte zum einwecken zusammengetragen.
      Fang mit was einfachem an. Gemüse oder Obst oder so.
      Etwas lange geht Fleisch. Und es ist auch möglich Marmelade statt heiß einfüllen ( das übliche) auch einzukochen. Aufpassen, dann ändert sich die Kochzeit, weil der Gelierzucker wenn er zulange erhitzt wird die Fähigkeit zu gelieren verliert.
      Darf ich dir den You tub Kanal "natürlich-selbstgemacht" empfehlen.
      Da gibt's ein längeres Video zum eingeweckten Vorrat. Ich habe noch nie so einen abwechslungsreichen eigenen Vorrat gesehen.
      Da du erst anfängst. Die Gläser bald bestellen. Es gibt immer wieder mal Liederprobleme bei einigen Größen. War schlimm zu Beginn von Corona.
      Sollte Bruch kommen ( bei Shop Weck direkt bestellt). Einfach dort anrufen, ich habeinnerhalb zwei Tagen problemlos nachgeliefert bekommen. Musste gar nicht "nachweisen" was kaputt war. Nur die defekten Teile sagen.
      Falls Geld knapp ist, oder du erste Versuche ohne Investitionen machen willst. Einkochen im Schraubglas ist möglich. Aber nicht mit allen Deckeln.
      Verfahren wie beim Einkochen, Deckel drauf. Ab in den normalen Topf. Damit nichts aneinander klappert, Spültücher auf den Boden und evtl zwischen die Gläser. 100° im Wasserbad, oder knapp darunter.
      Eine schnelle Möglichkeit mit einer Ernteschwemme fertig zu werden.
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      @Zagreus danke für deine Worte. Die Kurzeinführung ins Einwecken über 4h, inklusive Kaffetrinken, hat einiges Licht ins Dunkel gebracht.

      Mein Plan ist jetzt einen abwechslungsreichen Lagerbestand aufzubauen. Erstmal nur einzelne Gläser um etwas Übung zu bekommen und Erfahrungen in der Haltbarkeit zu sammeln. Später dann im größeren Stil.

      Deine Empfehlung zu YouTube ist ebenfalls sehr aufschlussreich. Danke dafür.
    • Neu

      Josef schrieb:

      Zagreus schrieb:

      Kein Wunder war früher Hausfrau ein Vollzeitjob.
      Auch eine sehr wichtige Erkenntnis.
      Ähem, ja.
      Der Weg zur "Selbstversorgung" ist ein mühseliger.
      Die Literatur spricht von 2000qm etwa für sechs Personen. (Altes Gartenbuch).
      Ich hatte ein Gespräch mit einem Schrebergarten Kollegen. Der Kerl ist 91.
      Seine Frau wesentlich jünger, aber sicher auch in den 70 ern.
      Schrebergarten etwa 450 qm, aussenrum Blumen, innen fast 100% Anbau. Da wird alles verwertet. Rüben für die Hasen, Gras auf den Wegen auch Hasenfutter.
      Der Herr hat dieses Jahr 35 Joghurteimer Blaubeeren gepflückt. Pilze ect. Alles wird verwertet. Dann kommen Pilze mit Eier auf den Tisch und am nächsten Tag Pilze mit Wurst.
      Die gehen auch noch "stoppeln". ( Fur die Wessies - Stoppeln ist das absuchen der Kartoffel Felder nach der Ernte, weil die großen Maschinen lassen immer etwas liegen). Und Kartoffeln sind nun wirklich nicht teuer.
      O-ton, im Sommer brauchen sie für Lebensmittel ganz wenig Geld, gibt ja immer was zu ernten. Die Leute gehen auch immer mit Tüte spazieren, könnte ja sein man findet einen Birnbaum, oder etwas als Tee..... oder als Gewürz.
      Aber, ist natürlich Zeit!
      Die verbringen auch reichlich Zeit im Garten.
      Wenn man die Selbstversorgung jetzt mal weiter denkt über Kleidung oder Kleintiere, oder Brot....dann ist das ein unheimlicher Aufwand.
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    • Neu

      Da kann ich nur absolut zustimmen.

      Als mein Mann und ich noch im Berufsleben standen hatten meine Eltern einen Teil unseres Weidelandes als Garten eingerichtet. Zwei prallgefüllte Gefrierschränke waren nach der Ernte das Ergebnis, neben diversen Säften, Marmeladen usw.
      Nahezu unmöglich das neben einem Vollzeitjob zu erledigen. Allein in einem Jahr hatten sie 65 Kilo Erdbeeren verarbeitet. Dazu wohnten sie zwei Wochen bei uns.

      Mittlerweile bin ich verrentet und verwaist. Garten ist jetzt mein 1. Hobby und ich schaffe recht viel, seitdem ich nicht mehr stundenlang im Sattel sitzend durch die Landschaft streife.
      Zur Erntezeit bin ich gut ausgelastet. Wobei mein Mann außer für Erdarbeiten und alles was mit dem Traktor geht nicht dabei ist.

      Stoppeln ist kein Ossiphänomen. Das kennt meine Mutter schon aus der Kindheit und hier im Wessiland wurde gerade gestern auf dem benachbarten Kartoffelacker gestoppelt.

      Unterwegs Hagebutten ernten oder Preisel/Heidelbeeren war für meine Familie schon immer jedes Jahr einen Ausflug wert.
      Später nicht unbedingt wegen Ersparnis, sondern weil man die Qualität nicht kaufen kann. Da kommt kein E-XY, kein Glucosesirup, kein Zuckeraustauschstoff, kein Geschmacksverstärker, kein Stabilisator und sonstige Produkte der chemischen Industrie rein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von julchen ()