COVID19 - Quarantäne - Psychohygiene und sselische Gesundheit

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    • Klatschspiel mit Kindern.
      Alle um den Küchentisch setzen.
      Jedes Kind bekommt zwei drei unzerbrechlicje Schüssel oder Becher.
      Dann mehrere Bewegungen vereinbaren, klatschen, auf die Tischplatte tippen, klatschen mit dem Nachbarn, mit dem Fuss stampfen.....
      Reihenfolge festlegen also klatsch, stampf, Becher umdrehen oder zum Nachbar links stellen, klatsch, tipp, tipp.
      Evtl mit einem Merksatz.
      Mach - doch - kei - nen - Stress - Man - fred....
      Klatsch - stampf - tip - tip - becher - klatsch.
      Der Becher oder Schüssel läuft im Kreis immer einen weiter.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • gil schrieb:

      Ich arbeite ohnehin 90% von zu hause aus. Daher ist auch jetzt etwas zu tun.

      Dieses WE wird bei und im Schrebergarten das Wasser angestellt. Der offizielle Startschuss in die Gartensaison. Daher wird es recht entspannt, da wir im Garten einiges zu tun haben werden. Sollte das aber Coronabedingt ausfallen, werden wir wohl mit vielen Büchern, Spielen und Fernsehen, die Zeit überbrücken.
      euer schrebergarten ist nicht gesperrt? *neid*

      unseren Campingplatz hat das Ordnungsamt leider gesperrt, begründung: "wir wissen doch, was hier abends abgeht, man trifft sich zum Grillen, feiern etc.." (jahrespacht musste nun natürlich dennoch bezahlt werden...)

      nun ja, Dachterrasse ausgemottet und geputzt, neu bepflanzt, katzenschutznetz installiert, Stühle und Tisch gekauft. ich drück mich immer noch um die Steuererklärung herum, muss ja schließlich noch Fenster und Wohnung putzen, fliesenfugen mit ner zahnbürste reinigen, Bügeleisen und Klamotten zum Bügeln suchen, Toilette lackieren, Bettwäsche häkeln und steuererklärungsaufschub beantragen, weil ich dazu jetzt echt keine Zeit habe...
    • Es mehren sich die Anzeichen...
      Ein Freund hat die Diagnose schwere Depression bekommen. Corona war nicht der Auslöser, hat es aber sicher verstärkt.
      Mit einer Freundin habe ich soeben telefoniert, sie hat sich bitterlich beschwert. Für sie ist die Situation sehr belastend.
      Arbeitskollege - hat mich angerufen heute, findet alles extrem belastend. Und der litt früher schon an Depressionen.
      Ich könnte noch zwei/drei Beispiele nennen. Aber es wird klar, die psychischen Probleme kommen jetzt.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • kann ich gar nicht so richtig nachvollziehen.
      Ich genieße es richtig viel Zuhause zu sein, hab aber auch das Glück von Zuhause arbeiten zu können. Keine Existenzangst und bedingt durch Hausbau auch immer genug zu tun.

      Bin aber auch eher die Randerscheinung, das es einige mehr belastet ist klar, dass man davon Depressionen bekommt ist mir aber unverständlich, ohne die Krankheit oder die Aussage damit lachhaft machen zu wollen. Ich kann es (zum Glück) nicht nachvollziehen.
    • Da stimme ich @Zagreus schon zu. Im Bekanntenkreis zeichnen sich auch einige Entgleisungen ab. Es gibt einige, bei denen die "Coronaverschwörung" oder der Lockdown mittlerweile tagesfüllend ist. Ohne mich da auszukennen, ist das möglicherweise auch eine Form einer Depression.

      Ich kann mir garnicht vorstellen, wie es sich in einem x-Zimmerappartement in einer Großstadt anfühlt, dort jeden Tag zu arbeiten und auch mit der ganzen Familie zu leben. Die Situation ist vermutlich für einige sehr belastend und nicht nur viele Bindungen zerbrechen daran.

      Wir haben ein relativ großes Grundstück im Nordosten Deutschlands (M-V) und trotzdem gabs es während des ersten und auch zweiten Lockdowns doch mal Reibereien, welche es vorher nicht gab. Da ich schon seit Jahren von Daheim arbeite, blieb der "Schockfaktor" bei uns zum Glück aber aus.
    • Persönlich trifft es mich nicht zum Glück, meine Familie auch nicht was Depressionen angeht. Streiten tun wir uns auch nicht mehr als sonst auch. ;)
      Ich fahre zur "systemrelevanten" Arbeit (Frau auch) und wenn ich frei habe bin ich tagsüber in der Garage allein mit meinen Autos und den Garagenkatzen oder bastele im Hobbyraum im Haus...

      Aber ja, in einer kleinen Stadtwohnung evtl auf Kurzarbeit oder gar arbeitslos, da hängt der Haussegen bestimmt öfter schief. Bei Alleinstehenden droht Vereinsamung, die Kneipe hat zu.
      Es mag besonders die Leute treffen, die ausser Arbeit sonst keine Hobbys haben.
      Ich habe Freunde/Bekannte, die ihr Geschäft/Agentur/Hotel/Restaurant aufgeben mussten, Mitarbeiter entlassen etc, davon ist ein Teil alleinstehend.
      Das stelle ich mir sehr schlimm vor, wenn diese Leute einen Koller kriegen ist das nicht verwunderlich.
      Es steht die Frage, in wie weit das auf noch längere Sicht zu verantworten ist...
    • Manche trifft es hart, manche gehen lässig damit um. Menschen sind halt verschieden. Diejenigen die das Glas halbleer sehen und diejenigen, für die es immer halbvoll ist.
      Für mich ist immer die Richtung zu 3/4 sichtbar.

      Sehr schwer trifft es gesellige Menschen, die zwischenmenschlichen Trubel zu ihrem Glück brauchen.
      Prinzipielle Einsiedler gehen viel lockerer damit um.

      2Stroke, willkommen im Club der Randerscheinungen. Mit Haus und Garten und vielleicht noch Vierfüßler dabei ist Langeweile sowieso nicht existent. Soziale Kontakte können da sogar echt störend werden.

      Ganz reales Problem kann die finanzielle Seite bei KuG oder Jobverlust werden.

      Noch schlimmer, dass viele mit sich selbst nichts mehr anfangen können. Man könnte versuchen eine Sprache zu lernen. Gibt massenhaft online Möglichkeiten. Unendlich viele andere Fernlehrgänge zur Weiterbildung usw.
      Bewegungsmangel kann man sogar in einer Miniwohnung ausgleichen. Youtube bietet super Anregungen.

      Einfach nur Zeit totschlagen ist Verschwendung von Lebenszeit.
    • Neu

      Persönlich komme ich soweit gut klar mit der Situation.
      Ich mag Gesellschaft, bin aber trotzdem eher ein "Stubenhocker" und tüftle dann an irgendwas.

      Da ich Familie mit Kindern habe bleibt zumindest ein wenig zwischenmenschlicher Kontakt immer bestehen.
      Mit ausgewählten Freunden geht es auch nach wie vor öfter raus in die Natur zum Geocachen und Nachwuchs lüften.
      Ansonsten helfen Online-Spiele mit Freunden tatsächlich extrem gut um Kontakte zu halten und zu pflegen und etwas "miteinander" zu tun.
      Man sammelt dabei auch immer wieder neue Impulse von außen die das isolierte Familienleben dann etwas auflockern.

      Zur Entspannung unserer Situation trägt sicherlich bei, dass wir von der Krise finanziell bislang kaum betroffen waren.
      Ich arbeite von Zuhause und der Job ist soweit sicher, meine Frau arbeitet im Einzelhandel - der hat ja noch offen, daher ist ihr Job auch vorerst nicht in Gefahr.

      Trotzdem kommt es auch bei uns ab und zu zum Lagerkoller von einzelnen Familienmitgliedern.
      Hoffentlich bleibt das auch so, wenn wir mal alle gleichzeitig am Rad drehen sollten wird es finster... ;)
      Oder falls (Gott bewahre!) das Internet längere Zeit ausfallen sollte! :D

      Allein lebende Menschen tun mir derzeit ziemlich leid, das würde mich glaube ich auch extrem stressen und ich bin nicht sicher ob ich das auf die Dauer ertragen würde.