COVID19 - Verhalten der Bevölkerung bei leeren Supermarktregalen

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    • Ach Mensch, zu blöd auch, dass er den Waffenschein nicht dabei hatte.
      Über "Verhältnismäßigkeiten" seitens des Herrn reden wir mal nicht ^^' Wobei man auch aus diesen Kurzberichten nie die ganze Situation bekommt.

      Heute einen älteren Herrn gesehen, der immer hilfloser um sich schaute, als er mehrfach versuchte, kontaktlos mit seiner Bankkarte zu zahlen. Die immer länger werdende Schlange war aber freundlich und der Kassierer unendlich geduldig. Mit Karte reinstecken hats dann geklappt. Offenbar war lediglich seine Karte noch nicht fürs Kontaktlose freigeschaltet. Schlimme neue Welt...
    • Zumal es heutzutage bereits Lösungen gibt, mit Bargeld kontaktlos zu bezahlen. Ich weiss von mindestens zwei Supermärkten, in denen diese Kassenfunktion bereits vollautomatisch ist. Für mich ist das tatsächlich ein Grund dort einkaufen zu gehen.

      Sorry fürs OT!

      LG vom Strahlemännchen, das Bargeld liebt
      "Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er ist." - Henry Ford
    • Ein beobachtetes Vorkommnis, was ich bedenklich fand:
      Eine Supermarkmitarbeiterin hat kurz einen Artikel in das Regal im Kassenbereich gestellt und somit den Sicherheitsabstand zu einer Kundin nicht eingehalten.
      Die Kundin an der Kasse hat sie sofort barsch zurechtgewiesen. Natürlich hatte die Kundin nicht Unrecht, dennoch fand ich es schlimm, dass sofort angeschwärzt wurde und das in einem unangemessenem Tonfall.
      Wo soll das noch hinführen?
      Menschen müssen sich aus dem Weg gehen. Misstrauen und Denunziantentum wird geschürt. Jeder ist ein potentieller Virenträger.
      Rechne mit dem Schlimmsten, aber hoffe auf das Beste.
      Artur Schopenhauer
    • Das habe ich auch schon öfter gesehen.
      Gerade gestern gab es einen Streit in meiner Straße. Die zwei sind nur aneinander vorbei und nach Meinung der einen Person, hätte die andere den Abstand nicht eingehalten. Das Ganze wurde recht hysterisch. Ich meine, daß ein Kontakt erst ab 15 min, face to face, weniger 1,50 m zählt. Aber sage das mal den Leuten. Ich will die Gefahr einer Ansteckungen nicht negieren, aber Hysterie bringt auch nichts.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • Zagreus schrieb:

      Das habe ich auch schon öfter gesehen.
      Gerade gestern gab es einen Streit in meiner Straße. Die zwei sind nur aneinander vorbei und nach Meinung der einen Person, hätte die andere den Abstand nicht eingehalten. Das Ganze wurde recht hysterisch. Ich meine, daß ein Kontakt erst ab 15 min, face to face, weniger 1,50 m zählt. Aber sage das mal den Leuten. Ich will die Gefahr einer Ansteckungen nicht negieren, aber Hysterie bringt auch nichts.
      Auch wenn das etwas OT ist:
      Rein rechtlich in NRW heißt es in §12a der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO):

      NRW schrieb:

      Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infekti-onsgefahren aussetzt. Insbesondere ist im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, es sei denn, [...]
      Da steht nichts von 15 Minuten, ergibt IMO auch keinen Sinn, denn ich kann mich auch in 2 Minuten Anstecken. Zwar bieten 1,5m keinen absoluten Schutz, daher steht da ja auch MINDESTabstand. Hysterie bringt natürlich nichts, aber es ist nicht so schwer, darauf zu achten von anderen Menschen 1,5 -2m Abstand zu halten, am Besten mehr, denn die meisten können 1,5Meter nicht schätzen. Die 15 Minuten kommen glaube ich aus der Definition "Kontakt" des RKI, die ebenso wie die 1,5m ziemlich willkürlich ist.
    • GenovefaM schrieb:

      zumal in dem VOs auch ausdrücklich drinsteht "wenn möglich". dh das zügig aneinander vorbeigehen im engen supermaktgang ist ok. wer da pflaumt, hat die regeln nicht verstanden...
      Sehe ich nicht so. Wenn möglich heißt, dass ich erstmal alles Verhältnismäßige zu tun habe, um das möglich zu machen. Wenn jemand auf der Straße zusammenklappt und ich erste Hilfe leiste, ist es z.B. nicht möglich Abstand zu halten, egal was ich unternehme. Wenn ich in nem Treppenhaus bin mag es ähnlich aussehen. Wenn ich aber im Supermarkt einfach 3 Sekunden warten kann, bis die Person am Regal vorbeigelaufen ist oder kurz an einer Ecke warte ist "wenn möglich" eine schlechte Entschuldigung.
      Ein "wenn möglich" in direktem Bezug auf diese Maßnahmen steht in der NRW-VO übrigend genauso wenig wie "wenn es keine Umstände macht".





      Wenn die Einhaltung eines Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) empfohlen.
      Das steht da an dessen Stelle, wobei ich da auch nicht herauslese, dass dann die Abstandsregelung nicht mehr gilt.
    • Nachdem es gut 1,5 Wochen lang Hefe im Supermarkt gab, war sie nun vor dem Feiertag wieder ausverkauft. Das sorgte wohl bei einigen Menschen für eine erstklassige Stimmung. Das Personal kann ja auch nix dafür. Der Geduldsfaden vieler Menschen gleicht immer noch einer Zündschnur :/

      Eine erschreckende Entwicklung hier an der Grenze D/NL ist das Verhalten gegenüber den jeweils anderen Menschen. In NL kaufe ich nur noch mit dem Fahrrad ein. Das Auto meines Nachbars wurde auf einem niederländischen Supermarktparkplatz zerkratzt und irgendwas mit “Corona“ rein geritzt. Anderen soll das auch schon passiert sein, wurde mir erzählt.
      Ansonsten motzen Deutsche hier in den deutschen Supermärkten die Niederländer an und umgekehrt. Man wirft sich gegenseitig vor sich die Lebensmittel weg zu kaufen und/oder den Virus zu verbreiten || Es fehlen auf beiden Seiten für gewöhnlich die gleichen Produkte. Blöd, aber naja. So lange der Zustand nicht über Monate anhält, ist alles machbar. Verhungert ja niemand.

      Die Entwicklung ist dennoch gruselig, denn so manches mal fielen schon Sätze wie: “Wie früher! Wir Niederländer sitzen brav zu Hause und halten uns an die Regeln und die Deutschen marschieren durch unsere Strassen und Supermärkte!“

      Der wahre Charakter zeigt sich in der Krise..... ||
    • Prepper86 schrieb:

      So lange der Zustand nicht über Monate anhält, ist alles machbar. Verhungert ja niemand.

      In den USA gibt es in der Burgerkette Wendy's in einigen Filialen keine Rindfleischburger mehr und in den Supermärkten sieht es mit Fleisch grundsätzlich auch stellenweise sehr mau aus. Farmen müssen Tiere notschlachten, weil es in den Schlachthöfen nicht genügend Arbeiter gibt und auch die Lieferketten von den Schlachthöfen zum Verbraucher mangels Arbeitskräften nicht mehr funktionieren.

      Ich hoffe, dass aus den kurzfristigen Lieferproblemen bei uns nicht mehr wird. Es ist schlimm genug, dass grad alles teurer wird.
      Ich habe keine verdammte Signatur.
      Wenn ich aber eine hätte, wäre sie bunt, und sie würde glitzern und blinken und Lieder voller Freude für Euch singen.
      Sie wäre die schönste Signatur ÜBERHAUPT !
      Aber leider habe ich ja keine Signatur.
    • Da wo der Maskenverweigerer herkommt hätte es schon lange eine Reise nach Sundewitt gegeben. Das wird bestimmt noch interessanter hier.
      Ich gehe ja auch nicht immer konform, aber irgendeinen Lappen vors Gesicht binden schränkt nun die Menschenwürde nicht dermassen ein, dass es lohnt sich mit der Polizei zu boxen. Aber ich finde auch, die Beamten müssten im Einsatz Masken tragen. Führen durch vorführen!