Angepinnt COVID19 - Hauptdiskussion

    • SamFredericks schrieb:

      Ich finde es generell ätzend auf den Vorerkrankungen herumzureiten. Ich bin 40 mit Vorerkrankung, ist es also "ok" wenn ich sterbe, aber ein anderer ohne Vorerkrankungen (Befund) nicht?
      Vorerkrankung heißt ja auch nicht, dass man mit einem Bein schon im Grab steht.
      Ich verstehe nicht was du damit meinst. Hab nicht, und ich glaube auch kein anderer, geschrieben es wäre ok wenn du stirbst weil du ja vorerkrankt bist. Ich weiß nicht wie du auf sowas kommst.
      Auf jedem Fall ist es so dass ein Körper der mit eine Krankheit zu tun hat, je nachdem natürlich wie schwer diese ist, schon seine Schwierigkeit hat auch mit eine zweite klar zu kommen, und adäquat zu reagieren. Deshalb ist es auch so dass bevor du zum Beispiel geimpft wirst, der Arzt dich fragt ob du im Moment krank bist, und wenn es so ist wird die Impfung zurückgestellt, bis du wieder gesund bist.
      aerztezeitung.de/Medizin/Trotz…pfen-moeglich-376635.html
      Das ist auch für diese Impfung eine große Gefahr meiner Meinung nach, denn es wird keine Anamnese durchgeführt, und es wird einfach geimpft. Soweit ich es verstanden habe natürlich. Die zu Recht gestellte Frage mit oder an Corona verstorben ist natürlich für das Opfer nicht von Belang, wohl aber sowohl für die Statistik als auch für die Entwicklung von Therapien oder Strategien gegen den aktuellen (und nicht nur) Virus. Es geht die Nachricht um, die viele toten in Bergamo stünden im Zusammenhang mit einer davor abgehaltenen Zwangsimpfung gegen Menigkokokken. Die meisten wären durch die Impfung so geschwächt, dass sie dem Virus gegenüber keine immunreaktion bilden konnten, die sie aber hätten bilden können wenn sie gesund wären. Ob es so ist weiß ich natürlich nicht, ich weiß aber dass ich Impfungen verschoben habe, oder vielmehr mein Arzt weil ich zu der Zeit nicht gesund war.
      Und zuletzt nochmals, wenn du mit einer Vorerkrankung und ich ohne, vom gleichen Virus bzw Krankheit befallen werden, zeigt die Erfahrung der Medizin dass ich einfach bessere Chancen habe die Krankheit zu überstehen.
      ;) Und um es ganz klar zu stellen, ich wünsche mir, du wirst mindestens 100.
    • Guten Morgen,
      Ich glaube @Franzi das kann man sogar pauschal nicht sagen. Es wird viel von der Art der Vorerkrankung abhängen und auch viel von der persönlichen Resilienz.
      Also auch von einer gewissen psychischen Grundeinstellung.
      Wenn man jetzt natürlich mit gekurztem Gehalt, Jobverlust, Ärger in der Partnerschaft, finanziellen Problemen, trüben Aussichten, ect ect kämpft ist die Grundstimmung negativ. Wenn man jetzt aber durch Bescheidenheit abgeklärt ist, oder sozial abgesichert, Rückhalt in Familie, Freunde oder Glauben und Spiritualität ect ect hat wird die persönliche Widerstandsfähigkeit um einiges größer sein.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • @Franzi
      ich meinte weder Dich noch sonst jemanden aus dem Forum hier, sondern habe mich auf diese allgemeine Haltung zu Covid bezogen, die bei vielen herrscht, nämlich dass weder die Krankheit selber, noch die hohen Todeszahlen so schlimm sein können, weil dann irgendwie immer herausgerechnet wird, wer "sowieso bald stirbt" Sorry, falls das falsch rübergekommen sein sollte.
    • Wolf! schrieb:

      Naja, eine besondere Häufung von Todesfällen in Pflegeeinrichtungen kann man aber auch nicht von der Hand weisen.
      Das heisst nicht, dass nicht auch junge, gesunde Menschen daran sterben können.
      Prozentual ist die Haupt-Risikogruppe Ü80, mit Covid als Katalysator.
      Das liegt in der Natur der Sache. Bereits etwa ab dem 60. Lebensjahr werden immer weniger Abwehrzellen,
      vor allem B- und T-Lymphozyten, gebildet. Das Immunsystem wird also immer schwächer und kann somit
      Infekte schlechter abfangen mit den entsprechenden Folgen für Leib und Leben.
      Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
    • "Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna soll laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch heute an einen zentralen Punkt in Deutschland geliefert werden und am Dienstag an die Bundesländer gehen. Dann könnten die Impfzentren beginnen, auch dieses Präparat zu impfen, sagte der CDU-Politiker im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Es werde aber keine Wahlmöglichkeit geben, ob man diesen Impfstoff oder jenen von BioNTech/Pfizer bekommen wolle. Dafür sei die Menge zu gering.
      Bis Ende des Quartals rechne Spahn mit zwei Millionen Dosen von Moderna für Deutschland, im Laufe des Jahres mit 50 Millionen Dosen. Spahn betonte erneut, dass das Impfen mit der Öffnung der Impfzentren beschleunige, wenn auch unter Bedingungen der Knappheit. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden sei, könnten auch die Hausärzte Impfungen vornehmen. Das werde im Laufe des Jahres geschehen."

      tagesschau.de/newsticker/liveb…mt-heute-nach-Deutschland
      Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von jedweder rechten, inken oder religiös motivierten Äußerung!
      Hiermit erkenne ich an und achte vollumfänglich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland!
    • Aktuell haben ja meine Tochter und Schwiegersohn in Moskau Covid-19. Nicht offiziell, da haben sie nur eine virenbasierte Lungenentzündung. Wie der Arzt sagte "Klar habt ihr Covid. Aber offiziell gibt es nur wenig Covid Fälle in Russland. Deswegen habt ihr eine Lungenentzündung."
      Faktum: Schwiegersohn hat eine zu 15% zerstörte Lunge, Tochter ist bei 5%, nach dem letzten CT. Beide spucken Blut und bekommen kaum Luft :( Beide hatten keine Vorerkrankung, sie ist 22 und er 26. Erstaunlicherweise ist die Schwiegermutter mit 57 ziemlich resistent dagegen. Noch keine Symptome.

      Und ich sitze hier und kann absolut nichts machen :(
    • ".... Nach tagelanger Verzögerung hat Peking einer Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Erforschung der Ursprünge des Coronavirus grünes Licht gegeben. Die internationalen Experten können am Donnerstag nach China einreisen, wie die nationale Gesundheitskommission am Montag mitteilte. Das WHO-Team werde seine Nachforschungen in Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern vornehmen. ...."

      t-online.de/nachrichten/auslan…ise-von-forscherteam.html
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    • "Trotz des Starts der Corona-Impfkampagnen in zahlreichen Ländern rechnet die Weltgesundheitsorganisation nicht damit, dass in diesem Jahr in einzelnen Staaten ein weitgehender Schutz gegen das Virus durch die sogenannte Herdenimmunität erreicht wird. "Wir werden 2021 nicht irgendwelche Stufen von Bevölkerungsimmunität oder Herdenimmunität erreichen", sagte die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan in einem virtuellen Pressebriefing. Swaminathan lobte den "unglaublichen Fortschritt", der mit der raschen Entwicklung gleich mehrerer sicherer und zuverlässiger Impfstoffe gegen das neuartige Coronavirus erreicht worden sei. Doch brauche die Produktion und Auslieferung der Milliarden von weltweit gebrauchten Impfdosen Zeit. Deshalb müssten die Menschen weiterhin Geduld aufbringen."

      tagesschau.de/newsticker/liveb…ses-Jahr-nicht-erreichbar
      Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von jedweder rechten, inken oder religiös motivierten Äußerung!
      Hiermit erkenne ich an und achte vollumfänglich das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland!
    • Neu

      Zagreus schrieb:

      Guten Morgen,
      Ich glaube @Franzi das kann man sogar pauschal nicht sagen. Es wird viel von der Art der Vorerkrankung abhängen und auch viel von der persönlichen Resilienz.
      Also auch von einer gewissen psychischen Grundeinstellung.
      Wenn man jetzt natürlich mit gekurztem Gehalt, Jobverlust, Ärger in der Partnerschaft, finanziellen Problemen, trüben Aussichten, ect ect kämpft ist die Grundstimmung negativ. Wenn man jetzt aber durch Bescheidenheit abgeklärt ist, oder sozial abgesichert, Rückhalt in Familie, Freunde oder Glauben und Spiritualität ect ect hat wird die persönliche Widerstandsfähigkeit um einiges größer sein.
      Da gebe ich dir vollkommen Recht, ich ging natürlich von gleichen Bedingungen für beide aus, wie es sich für eine gute Testung gehört.
    • Neu

      Radioactiveman schrieb:

      Oh, was? Die "Alltagsmasken" reichen etwa nicht um mich vor dem potenziell tödlichen Virus zu schützen? Wer hätte das Gedacht...

      Jetzt wo alle "Alten" versorgt sind, wird wohl überall eine FFP2 kommen..


      @Gene Mein Beileid, dich lassen sie dann wohl nicht rein
      Meine Dräger Halbmaske war ja vorher schon eine Grauzone beim "textilen" NMS. Jetzt wird es noch abstruser. Es sollen wirksamere Masken verwendet werden. Ich würde behaupten meine P3 sind wirksammer als FFP2, aber wenn FFP2 verpflichtend sind..... Darf ich das dann?
      Eine gute Erfahrung für zukünftige Krisen.... Egal was man aus welchem Grund vorbereitet hat: Am unberechenbarsten sind Entscheidungen und Vorgaben der Politik....
    • Neu

      Ich rechne in jedem Fall mit Verschärfungen. Fragt sich nur wie diese aussehen werden. Bevor man das
      öffentliche Leben weiter runterfährt und weitere wirtschaftliche Schäden verursacht, sollte man es erst einmal
      mit einer Ausdehnung der Maskenpflicht (Maskenpflicht auch im Freien) versuchen, da hier doch eine Lücke zu
      bestehen scheint.

      Ich habe erst gestern wieder beobachtet, wie sich mehrere Leute im Freien und ohne Einhaltung
      des Mindestabstands unterhielten. Dabei ist doch erwiesen, dass dort wo Masken getragen werden weniger
      Infektionen stattfinden. Hat jedenfalls Herr Spahn mal in einem Interview gesagt. Eine Erweiterung der Maskenpflicht
      wäre somit nur konsequent. Es müssen ja nicht gleich FFP2-Masken sein.

      Übrigens: Läden, Friseursalons, Hotels usw. sind keine Pandemietreiber, sondern diejenigen Leute die sich nicht an
      Maskenpflicht und Abstandsregeln halten.
      Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
    • Neu

      Prepp-Joachim schrieb:

      Übrigens: Läden, Friseursalons, Hotels usw. sind keine Pandemietreiber, sondern diejenigen Leute die sich nicht an
      Maskenpflicht und Abstandsregeln halten.
      Naja, in einem Friseursalon ist es essig mit Abstand. Und da kommen jede Menge Leute rein und durch. In einem Hotel möchte ich aktuell auch nicht einchecken. Soviel Gehalt bekommt eine Reinigungskraft da nicht dass sie anständig desinfizieren könnte.

      Andererseits: Mein Kumpel und meine Tochter haben sich Corona in der Arbeit geholt. Bei letzterem ist es sicher, bei ihr vermuten wir das.
    • Neu

      Ich rechne absolut mit Verschärfungen.
      Die Frage ist wie genau.
      Was ich mir vorstellen kann
      Eine zeitliche Verlängerung
      Die Ein Freund Fenster Regel
      Eine Ausweitung der Maskenpflicht evtl auch im Freien ( zum Beispiel könnte meine Stadt die Gebiete die um Moment betroffen sind auf alle Grünanlagen ausdehnen)
      Die Zeiten der Ausgangssperre erhöhen
      Die Begrenzung der Plätze in den Öffis ( meine Stadt setzt Gelenkbusse ein wo möglich, aber nicht jeder Busfahrer darf das)
      Und eine Art Quote für Home-Office
      Und in Analogie zur 15 km Leine, eine Art Bewegungseinschränkungen in andere Bundesländer
      Noch eines, nachdem jetzt Schnelltests in Apotheken und Arztpraxen durchgeführt werden dürfen, eine Pflicht einen negativen Schnelltest für zum Beispiel Einkäufe oder die Beförderung in den öffentlichen Nahverkehr oder Fernverkehr.
      Wenn man's bedenkt, ist bei den möglichen Massnahmen immer noch Luft nach oben.
      Vermutlich werden aber die Arbeitsstätten in die Pflicht genommen werden.
      Meine Dienststelle ist da immer früh dran. Ich vermute es liegt daran, daß wir eine Mittelbehörde sind.
      Momentan Stand. Die Angestellten sind mit Termin in einer Liste eingetragen, ein mal in der Woche in der Dienststelle. Etwa zwei, drei Stunden. Holt sich Arbeit, Post ect. der Rest ist Home-Office.
      Es gibt keine Überschneidungen mit anderen aus der Abteilung. Was vom Arbeitsschutz her Sinn macht, weil, der Arbeitgeber kann nachweisen, das eine Ansteckung nicht in der Arbeit stattgefunden haben kann!!!!
      Das Thema "rechtliche Konsequenzen"ist bisher noch gar nicht diskutiert worden. Für mich liegt da eine ziemliche Sprengkraft dahinter.
      Auch im umgekehrten Fall noch nicht. Was, wenn ich meinen Kollegen anstecke. Ich bin von der Maskenpflicht befreit, er hat Asthma. Wir sitzen gegenüber ( momentan nicht), .... bisher gab es von meiner Dienststelle noch keine Abfrage warum wir beide GdB haben und ob wir Risikopatienten wären. Für mich eine Lücke im Schwerbehindertenrecht bzw Arbeitsschutz momentan.
      Mein Wissen bisher darüber, ich bin in mittlerer Gefährdung durch Krebs in Heilungsgewährung, er in mittlerer bis hoher .
      Nach gesundheitlicher und wirtschaftlichen Aspekten gehören rechtliche zumindest etwas angedacht.
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      run without!
    • Neu

      Mittlerweile bin ich der Überzeugung, man kann weder mit Masken, Desinfektion oder sonstwie die Übertragung eindämmen, sondern nur dadurch mit dem Hintern im Haus zu bleiben!
      Keine Kontakte, zu Niemandem. Weder auf Arbeit noch privat.
      Jedem sollte Zeit gegeben werden sich mit dem Notwendigen einzudecken und dann ausser Blaulicht und Pflege EINSCHLUSS.
      Zwei Wochen, dann dürfte der R-Wert überschaubar sein.
      Das habe ich aber schon im letzten Frühjahr "gefordert".
      Der Kasperkram wie momentan nur bestimmte Berufe in den Ruin getrieben werden ist doch für die Katz!