Angepinnt COVID19 - Hauptdiskussion

    • Bei meiner Frau im Pflegeheim, in dem ich jetzt übrigens auch nebenberuflich arbeite um das KAG etwas aufzubessern, wurde eine ganze Pflegegruppe/Haus wegen einer Coronainfektion einer Hauswirtschaftskraft unter Quarantäne gestellt...

      In unserer städtischen Statistik wurde dies nicht vermerkt obwohl dies schon ein paar Tage her ist. Immerhin sind das über 10 Personen...

      So langsam habe ich das Gefühl, dass die Statistiken geschönt werden um die Lockerungen zu Rechtfertigen oder die Aktualisierung der Statistik dauert wesentlich länger als man meinen würde...
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    • Ich hoffe, dieses Thema ist nicht schon anderswo erwähnt worden und ich habe es vielleicht übersehen:

      Ein Referent des Bundesinnenministeriums hat eine brisante Studie verfasst, in der er die Corona-Maßnahmen bewertet. Das Schreiben ist an die Öffentlichkeit gelangt. Darin übt er Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung. Dieser Beamte beschäftigt sich in seinem Referat mit der Sicherstellung kritischer Infrastruktur. Der Mann, der meiner Meinung nach Rückgrat gezeigt hat, ist dafür in Ungnade gefallen und beurlaubt worden.

      Für Prepper besonders interessant finde ich die Passage, in der erwähnt wurde, dass die Trinkwasserversorgung gefährdet sein könnte, da Chemikalien zur Trinkwasserdesinfektion knapp werden könnten.

      Eine ausführliche Besprechung der Studie kann man sich bei NuoViso anschauen:
      nuoviso.tv/steinzeit/steinzeit…spraech-mit-robert-stein/

      Das Papier kann bei tichyseinblick eingesehen werden. Dort gibt es eine Reihe weiterer Artikel, die sich damit beschäftigen.
      tichyseinblick.de/daili-es-sen…-hier-das-ganze-dokument/
      Rechne mit dem Schlimmsten, aber hoffe auf das Beste.
      Artur Schopenhauer
    • Poncho schrieb:



      1.Erschreckend finde ich es, dass einige Menschen noch immer nicht verstanden haben, wie eine Maske zu tragen ist.


      2. Eine Dame hatte gar keine Maske auf.


      zu 1 vielleicht geht es ihnen wie mir sie bekommen bei normalem tragen zu wenig Luft... darum trage ich meine mnm auch falsch....

      zu 2. habe mein Maskentuch auch oft nur unterm Kinn weil punkt 1.

      und ja wurde heute von ner Dame angemacht auf 20 meter Entfernung... weil ich mein Tuch wegen fehlenden Verstehens unterm Kinn hatte...

      bin also auch gebranntes kind
    • Geht mir genauso.
      Trage Maske nur solange es geht. Danach ist entweder die Nase frei oder die Maske ganz runter.
      Wurde heute dann in der Schlange von der Kassiererin etwas schief angesehen. Und habe dann als ich dran war Schwerbehindertenausweis und diese Pressemitteilung ( habe ich weiter oben schon beschrieben) hergezeigt und alles war gut.
      Die Leute sind halt für das Thema nicht sensibel. Momentan gibt's da halt nur schwarz oder weiß.
      Die Maske ist auch nicht das non plus ultra. Die anderen Maßnahmen muß man halt auch einhalten. Und wenn mir diese paar Prozent Sicherheit oder Schutz fehlt, muss ich das mit den anderen Massnahmen versuchen zu kompensieren.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • So, nun hat es uns auch "erwischt". Meine Frau arbeitet beim ambulanten sozialen Dienst, da ist gestern / heute morgen ein Mann bei dem sie die Woche war mit Coronaverdacht ins KKH gekommen. Also darf sie jetzt 2 Wochen in Quarantäne. Wider Erwarten durfte sie heute morgen dann auch gleich zum Abstrich machen für den Test, die Frau am Empfang war etwas ungehalten, was sie denn will, so ganz ohne Symptome (da kannst Du langsam echt nur noch den Kopf schütteln). Und jetzt heißt es halt warten...
      Und der Clou: am Montag darf sie "zum" Hausarzt um ne AU zu bekommen - das konnte man ihr in der Notfallambulanz nicht ausstellen...
    • Lemmy schrieb:

      Und der Clou: am Montag darf sie "zum" Hausarzt um ne AU zu bekommen - das konnte man ihr in der Notfallambulanz nicht ausstellen...
      Bin mir da nicht sicher aber die dürfen das wohl nicht, als ich mal im Krankenhaus war musste ich nach der Entlassung zwecks AU und Rezepte auch zum Arzt natürlich war diese zu dem Zeitpunkt im Urlaub und es war auch schon recht spät also hektisch rumgesucht und glücklicherweise doch noch einen gefunden der Notfallsprechstunde hatte.


      Lemmy schrieb:

      Wider Erwarten durfte sie heute morgen dann auch gleich zum Abstrich machen für den Test, die Frau am Empfang war etwas ungehalten, was sie denn will, so ganz ohne Symptome (da kannst Du langsam echt nur noch den Kopf schütteln).
      Tja bei solch "kompetentem" Personal könn wir uns schon mal auf die zweite Welle freun, dieser Umgang mit dem Thema, vorallem im Medizinischen Bereich hat sich offenbar überhaupt nicht geändert, SIe hab nicht alle vorgesehenen Syptome? dann sind Sie auch nicht infiziert!
    • Der Kreis Heinsberg hat es wieder in die Medien geschafft. DPD Hückelhoven (400 Mitarbeiter) hatte Stand heute Nachmittag 80 Infizierte. (Es lagen aber noch nicht alle Testergebnisse vor).Der Standort wurde geschlossen, die alle 400 in Quarantäne gesteckt und das Gesundheitsamt telefoniert rum um die Kontaktkette zu erforschen.

      Weitere Informationen unter:

      rp-online.de/nrw/staedte/hueck…is-heinsberg_aid-51178029
    • bonzo schrieb:


      zu 1 vielleicht geht es ihnen wie mir sie bekommen bei normalem tragen zu wenig Luft... darum trage ich meine mnm auch falsch....
      Das ist natürlich möglich. Es wäre mir aber im Traum nicht eingefallen, die Personen deswegen „anzumachen“. Eine falsch aufgesetzte Maske ist immerhin besser als gar keine.
      Was die Dame ohne Maske angeht: das Personal hat es nicht gestört, dass sie keine Maske trug. Daher habe ich mich nicht weiter darum gekümmert und habe einfach einen größeren Abstand eingehalten.
    • Poncho schrieb:

      bonzo schrieb:

      zu 1 vielleicht geht es ihnen wie mir sie bekommen bei normalem tragen zu wenig Luft... darum trage ich meine mnm auch falsch....
      Das ist natürlich möglich. Es wäre mir aber im Traum nicht eingefallen, die Personen deswegen „anzumachen“. Eine falsch aufgesetzte Maske ist immerhin besser als gar keine. Was die Dame ohne Maske angeht: das Personal hat es nicht gestört, dass sie keine Maske trug. Daher habe ich mich nicht weiter darum gekümmert und habe einfach einen größeren Abstand eingehalten.
      das Personal hat es nicht gestört

      Vielleicht weil sie
      wie ich und die Situation bekannt ist in dem Laden..
      xxxxxxxxxxxxx
      ich stelle gerade auf einfaches baumwolltuch um..

      das nutzt zwar wenig
      ich hab aber ruhe...

      bin aber eh nur noch selten in der Menschheit unterwegs...
    • Anbei mal eine Dissertationsarbeit von Rückatmung von CO2 bei MNS Masken.
      Zieht euch fundierte Infos aus dieser Arbeit denn es kursieren diverser unterschiedlichste Aussagen zur Zeit.

      mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

      EDIT:
      Derzeit ist bei den gängigen Herstellern ein leichter Preisrückgang bei zunehmender Verfügbarkeit zu beobachten.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Kathi schrieb:

      RainbowWarrior schrieb:

      Bei mir in den Supermärkten fordert entweder das Personal oder die Security zum Tragen auf.
      Denkt bitte daran, dass es Menschen gibt, die aus physischen oder psychischen Gründen keine Masken tragen können.
      Meine beste Freundin hat sich aus dem Grund eine Bescheinigung vom Arzt geholt - da gibt es weniger Probleme in den Geschäften. Eine Panikattacke würde nämlich aktuell mehr Probleme machen. Nicht nur für sie, sondern auch für Umstehende.

      Ich bin von meiner Playmobil-Maske immer mehr begeistert, weil sie nicht direkt an Mund/Nase anliegt und ich mich so freier und weniger eingeschränkt fühle. Ich bilde mir auch ein, dass ich damit besser atmen kann.
      Ich habe keine verdammte Signatur.
      Wenn ich aber eine hätte, wäre sie bunt, und sie würde glitzern und blinken und Lieder voller Freude für Euch singen.
      Sie wäre die schönste Signatur ÜBERHAUPT !
      Aber leider habe ich ja keine Signatur.
    • basement schrieb:

      In viele Städten finden Demos mit teilweise bis zu 10.000 Teilnehmern statt. Ist die Pandemie vorbei, oder verblöden die Leute zunehmend ? Nehme ich die Pandemie zu ernst ?
      Genau das haben wir uns auch oft gefragt und wir sind immer wieder hin und her gerissen. Selbst die Medien sind sich nicht einig, mal wird einem suggeriert, dass es aktuell ja nur 24 aktive Fälle in unserer 100.000 Einwohnerstadt gibt, die Ansteckung wäre also mit einem 6er im Lotto gleich zu setzen. Andere Artikel schüren jedoch wieder die Angst, die ganzen Öffnungen lassen die Angst wieder vergessen, die BuLi spielt wieder, unser unter 2jähriger darf aber nicht zur Tagesmutter.
      Wir waren bisher sehr strikt, aber da sich die Ü65er zumindest in unserer Region absolut nicht an #stayhome halten, haben wir es aufgegeben diejenigen schützen zu wollen, die sich nicht schützen lassen wollen.
      Am Donnerstag haben wir einen 4er Männerabend mit Lagerfeuer im Garten gemacht, mit Abstand und ohne zu knutschen, am Vatertag dürften wir aber in gleicher Konstellation keine Radtour an den Rhein machen, um uns dort zusammenzusetzen.
      Ich glaube zudem auch, dass wir mit dem Lockdown eine größere Gefahr für die Gesellschaft geschaffen haben, als Covid-19 für uns bedeutet. Daher denke ich, dass wir zu einem etwas sichereren Vorher zurückkehren sollten und sich die Risikogruppe so verhält, wie es zuletzt den Spaniern, Engländern und Franzosen auferlegt war.
      Covid-19 wird eine Weile bleiben, es ist scheinbar nicht mehr einzudämmen, scheinbar ist das der neue Feind, vor dem man sich nicht verstecken kann, sondern mit dem man leben muss, man muss scheinbar auch erst einmal damit leben, dass es tötet.


      SamFredericks schrieb:

      Klar ist das harsch, aber ein Raucher, der irgendwann Krebs bekommt, überlastet das System und die Mitarbeiter nicht in der Form, wie es ein Mensch tut, der die Gefährlichkeit von COVID-19 ignoriert und deswegen irgenwann ganze Krankenhäuser überfüllt sind, Stichwort Triage. Unsere Ressourcen sind nunmal endlich, die Italiener können ein Lied davon singen, deswegen finde ich es verantwortungslos, dass da so viele so lax mit umgehen. Es verzichten Menschen zur Zeit zwangsweise auf geplante Operationen, kann man da nicht von einem gesunden Menschen erwarten, dass er es mal ein paar Wochen ohne Gruppenkuscheln mit Fremden aushält? Freiheit ist ein Recht, aber man hat auch Pflichten.
      Ein Raucher, überlastet das System genauso, wie jemand, der sich mit Covid-19 ansteckt. Ohne die ganzen Raucher, Fresser, Raser, Workaholics und Tollpatsche bräucten wir wesentlich weniger Ärzte und Krankenhäuser, weniger Pfleger und Schwester, aber unser Gesundheitssystem hat sich daran angepasst, dass wir ungesund leben und Unfälle passieren.
      Mit dem Geld, dass der Lockdown weltweit verbrannt hat, mit den Hilfsmilliarden, die ausgezahlt werden, hätte man das Gesundheitssystem ganz einfach (natürlich dauert es eine Weile) an die neuen Anforderungen anpassen können. Somit hätte man Covid-19 doch etwas die Gefährlichkeit nehmen können. Andererseits weiß man zu wenig über Spätfolgen etc., Schlaganfälle, Hirnhautentzündungen, Kawasakisyndrom... Aber was weiß man über die Spätfolgen dieses Lockdown? In D sind wir nun alle gut abgesichert, aber selbst in den USA nicht. Ich glaube, dass an den Folgen (Arbeitslosigkeit, Hunger, Kriminalität) ebenfalls viele Menschen sterben oder krank werden. Eine werdende Mutter, die kein Geld mehr für Folsäure ausgibt, ein Herzkranker, der einfach kein Geld mehr für seine Medikamente hat, ein Cafebesitzer, der seine Existenz verliert, manch einer mag das alles nicht verkraften und möchte nicht mehr neu anfangen.
      so hart es klingt, das alles zum Schutze von Menschen, die die Krankenkassen und die Rentenkasse "belasten".
      Lässt man jegliche Ethik mal außen vor, so ist das der falsche Weg, den wir grade gehen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die alten und kranken Tiere einer Herde zuerst gerissen werden, was eine Herde nur stärker macht, denn eine Gemeinschaft ist nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied.
      Doch ich möchte natürlich auch nicht meine Eltern opfern, mich selbst natürlich auch nicht, im Endeffekt wird nie jemand wissen, was richtig oder falsch ist, bzw. war.
    • Schaut euch einfach mal die Zahlen der spanischen Grippe an. Ähnliches Verhalten. Nach der ersten Welle haben viele Städte wieder aufgemacht und die Maßnahmen gelockert. Die zweite Welle hat deutlich mehr Opfer gefordert. Die dritte Welle war ebenfalls größer als die erste. Ich für meinen Teil mache nur das Lebensnotwendige und halte mich erst einmal von anderen Menschen fern. Selbst wenn das ein Jahr so weiter gehen sollte. Wir werden es schon überleben, wenn wir uns nicht dumm anstellen.
    • zum Thema zur Risikogruppe gehören nur Leute Ü65 oder mit Vorerkrankung, hab ich heute einen interessanten Post, von einem Krankenpfleger auf Instagram gesehen. Er hieß @thebearded_nurse man kann die Posts auch ohne Instagram sehen, einfach den Namen im Browser in die Suchleiste eingeben. Da mir die Nähe zur Intensivmedizin und Folgen etc fehlt, war ich schon sehr erschrocken, was eine Krankheit mit einem fitten Menschen anrichtet.

      Die DEFEUG hat vor ein paar Wochen auch einen Artikel auf Facebook geteilt, welcher die Folgen von Covid-19, auch bei harmlosem Verlauf, darstellt.
      Dies bringt mich ins Grübeln, da das Virus schon länger bekannt ist, wir aber nichts drüber wissen bzw anscheinend sehr wenig...
      Bei Interesse kann ich den Link, wenn ich ihn wieder finde, weiterleiten.
    • Im Ärzteblatt wurde einen beachtenswerter Artikel des Pathologen Prof. Püschel veröffentlicht. Er hat entgegen der anfänglichen Empfehlung des RKI Corona-Verstorbene obduziert. Inzwischen wurden über 190 Fälle untersucht, so dass er der Pathologe ist, der wohl die meiste Erfahrung mit dem Coronavirus hat.

      In einer Pressekonferenz des Universitätsklinikum Eppendorf vom 8.5.20 äußert sich Herr Püschel ebenfalls zu den gewonnen Erkenntnissen. " Interessant wird es insbesondere zum Schluß, als Pressefragen beantwortet wurden. Es geht ihm darum zu beruhigen und Angst zu nehmen. Es störe ihn, dass steigende Kurven von Todesfällen gezeigt werden. Doch eigentlich müsse man sagen, dass es jetzt nur noch Einzelne sind. Angst essen Seele auf (Titels eines Films von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974). Angst schwächt das Immunsystem und das ist in dieser Situation kontraproduktiv.
      Die Risikogruppen müssten geschützt werden. Dafür dürfe man aber nicht die Kinder wegsperren und einen kompletten Shutdown machen.

      Hier einige aus meiner Sicht interessante Aussagen aus dem Artikel:

      "Wir gehen jedenfalls davon aus, dass die Letalität deutlich geringer ist – vorsichtigen Schätzungen zufolge deutlich unter 2 %. Die Prognose geht dahin, dass die Neuinfektionen mit dem Virus jetzt weiter abnehmen. Zurzeit besteht eine Reproduktionsrate (R) des Virus von unter 1. Zeitlich versetzt um etwa 2–3 Wochen dürfte auch die Zahl der sogenannten „Coronatoten“ abfallen."

      "Das Durchschnittsalter liegt bei 80 Jahren (Spannweite 31–99 Jahre). ..Das Kollektiv weist in der Regel diverse Vorerkrankungen auf. Zu diesen zählten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, COPD, Neoplasien, Stoffwechselkrankheiten, Demenz und andere."

      "Bisher war nur eine betroffene Person unter den Verstorbenen unter 50 Jahre alt. Es handelte sich um einen 31 Jahre alten Mann mit einem metastasierten Krebsleiden, der unter palliativer Chemotherapie stand. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren niemals betroffen."

      "Das System der medizinischen Versorgung funktioniert sehr gut. Es gibt derzeit so gut wie keine Engpässe bezüglich der Behandlung schwerer COVID-19-Erkrankungen…"

      "Die sorgfältige Untersuchung der Toten belegt, dass schwerwiegende und tödliche Verläufe der Krankheit in einem nicht überlasteten System von öffentlichem Gesundheitswesen und Krankenhäusern selten sind. Betroffen sind davon in Hamburg, bei aller individuellen Tragik dieser Fälle, bisher Personen, die bereits zuvor körperlich beziehungsweise immunologisch erheblich kompromittiert waren."

      "Durch die Bilder von Toten, von überlasteten Notaufnahmen, von langen Reihen von Särgen oder Großtransporten in Militärfahrzeugen sowie auch Massengräbern, welche aus Ländern wie China, Italien, Spanien, USA, Brasilien verbreitet wurden, und die Präsentation nackter Sterbeziffern werden Angst, Hysterie und Panik geschürt, die bei dieser Virusinfektion im hiesigen Kontext stark übertrieben scheinen."

      Ärzteblatt-Artikel:
      aerzteblatt.de/treffer?mode=s&…14070&s=covid&s=obduktion

      Pressekonferenz:
      Rechne mit dem Schlimmsten, aber hoffe auf das Beste.
      Artur Schopenhauer
    • Neu

      Ich finde unter 2% jetzt auch nicht besonders gering.
      Was ich dabei ich zu bedenken geben möchte: Er hat 190 Fällte untersucht, was sicherlich ein Forschritt ist aber auch nicht wirklich umfassende jahrelange Forschung.
      Die Frage nach den Kausalitäten stellt sich auch: Ist Corona harmloser als wir dachte und daher hatten wir recht wenig Probleme und keine Überlastung des Systems?
      Oder hatten wir wenig Probleme, weil wir effektive Maßnahmen ergriffen haben, um das System nicht zu überlasten und daher auch wenige Todefälle?

      Für den Fall, dass man nicht stirbt, und der scheint ja wahrscheinlicher: Das was ich bisher gelesen habe fand ich dann noch nicht erstrebenswert:
      Wer vor Corona keine Vorerkrankgungen hat, hat nach Corona zumindest langsfristig/temporär welche. Die Stimmung schlägt leider nicht von "wir werden alle Sterben" in eine moderate Vorsicht um sondern in das komplette Gegenteil:
      "Alles halb so wild, wir können das ba jetzt einfach ignorieren". Corona ist leider immernoch keine Grippe und auch für mich als jungen Menschen durchaus ernst zu nehmen.
      Ne Erkältung hab ich alle Nase lang mal aber keine temporären Lungenschäden, kein erhöhtes Embolierisiko, ich kann direkt danach wieder Sport machen und fühle mich fit!

      Mit Glück blebt man bei Corona offenbar symptomfrei, mit etwas weniger Glück merkt man das schon deutlich.


      Ich frage mich selber öfter mal, wie ich jetzt eigentlich mit dem Ende des Lockdowns umgehe und wann es Zeit wird, den Katastrophenmodus zu beenden.
      (Ich bereite mich im Moment nicht weiter vor, beobachte nur noch etwas und widme mich meinem Alltag zunehmend. Die Lockerungen dürfen aber gerne andere für mich testen. Treffen auf ein Bier im Park mit nem Kumpel ist ok, ins Restaurant oder Shoppen gehen mit Maske?
      Ne, das sollen die machen, die alles für ne Lüge halten und sich gerne als Versuchskaninchen zur Verfügung stellen...)
      Und dann frage ich mich auch mal, ob ich denn jetzt eigentlich der Durchgedrehte bin, der noch vorsichtig ist, eine zweite Welle verhindern möchte aber die schon am Horizont erahnen kann.

      theguardian.com/world/2020/may…econd-wave-of-coronavirus

      Offenbar bin ich nicht völlig alleine mit diesem Gedanken...

      Die spannende Frage, die man beobachten sollte, ist meiner Ansicht nach vor allem ob da noch was kommt (werden wir sehen), wann (Herbst oder schon früher) ,was (Wirtschafskrise oder 2. Welle) und ob wir das verhindern können (2. Lockdown/ Maßnahmen oder wirtschaftspolitik)
    • Neu

      Kommt sicher drauf an, wie man tickt. Es gibt Menschen, die brauchen ständig jemanden um sich und Gruppenkuscheln, etc.
      Da gehöre ich nicht zu und viele "Corona Regeln" können dauerhaft beibehalten werden, wie z.B. das Händeschütteln zu lassen. Masken im ÖPNV bleiben hoffentlich in der Erkältungszeit auch erhalten.
      Restaurantbesuch findet halt im freien statt oder nicht. Wird sich eh alles verteuern, so das sich die Frage seltener stellen wird.

      Die enorm unklare Situation mit den Langzeitfolgen ist auch für mich der Grund, so lange wie möglich die Risiken zu minimieren und noch kann ich Heimarbeit leisten.