Australien brennt, eine echte Katastrophe

  • Australien brennt, eine echte Katastrophe

    Hallo zusammen. ||
    Da ich oft in NSW bin (beruflich) und einige Freunde dort habe, bekomme ich einiges mit.
    Zum Beispiel eine Evakuierung meines Bekannten. Sie mussten das Haus binnen Minuten verlassen, da der Buschbrand bedrohlich nah war.
    Soweit wir wissen hat er das Haus verloren.
    Da er und seine Familie nicht vorbereitet waren, haben Sie so ziemlich alles verloren. Auch keine Kopie von Dokumente usw......und auch einen Fluchtrucksack hatten Sie auch nicht.
    Also auf der Flucht den Wagen Chaotisch geladen und Ihr Leben gerettet mit Hilfe der Feuerwehr.

    Ich wohne in einem kleinem Dorf, mitten im Pfälzer Wald. Mein Haus ist direkt am Waldrand. Das kann auch mir / uns schnell passieren.
    Zum Glück bin ich halbwegs gut aufgestellt. Aber mehr für ein BUG IN. Fluchtrucksäcke haben wir und EDC Bag in jedem Auto...........

    Fakt ist............es passieren Sachen im Leben, mit denen wir nicht rechnen.
    Ich muss also weiter machen und auch dieses Szenario selber durchgehen und uns vorbereiten.
    Vor allem was Dokumenten Kopie oder Speicherung an geht.
    Das habe ich bis jetzt eher mangelhaft betrieben.

    Die Medien zeigen so gut wie nichts, aber online kann man einiges nachlesen.

    PS: in diesem Sinne ............... Augen auf ......... und weiter machen.
    Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


    Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

    BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
    ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
  • @Max69
    So funktioniert Krisenvorsorge, man lernt auch aus den Fehlern anderer und versucht diese bei sich selbst zu vermeiden.
    Ich kenne Australien nur aus der Ferne, aber soweit ich weiß, kommen diese Brände dort so zuverlässig und regelmäßig wie Weihnachten, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität.
    Wer dort lebt und nicht einmal das mindeste griffbereit hat, der geht in meinen Augen fahrlässig mit dem Thema um. Natürlich wird man versuchen, so viel wie möglich vor den Flammen zu retten, aber eine Fluchttasche sollte jeder griffbereit haben, das ist in meinen Augen das wichtigste und hat Vorrang vor allen anderen Anschaffungen, hierbei bedarf es nicht einmal einer teuren Ausrüstung, es ist nur eine kleine Tasche in der man seine Existenz transportieren kann um darauf aufbauen zu können.
    Es ist absolut schlimm sein Heim bei so einem Brand zu verlieren und ich habe keine Ahnung, wie das dort versicherungstechnisch aussieht.
    Hierzulande ist die Gefahr zum Glück noch etwas geringer, aber das kann sich auch noch ändern.
    Es muss ja nicht einmal ein Waldbrand sein, ständig passiert irgendwo irgendetwas und Menschen müssen sich plötzlich in Sicherheit bringen, oftmals reichen da nur wenige Meter, aber wenn man anschließend mit absolut nichts da steht, fangen die Schwierigkeiten an.
    Ich finde es gut, daß Du deine eigene Wohnsituation aufgrund der Situation in Australien auf den Prüfstand stellst und entsprechende Vorkehrungen treffen willst.
  • Mein Freund dort ist versichert. Also eine "Zusatzbrandversicherung".

    Am Wochenende fange ich mal an zu sortieren und zu scannen.............und Ordnung zu schaffen in den Papierkrieg.

    Die Idee von Krypsis finde ich gut. Werde mir auch eine Kopie der Unterlagen ins Büro stellen.
    Eine Cloud habe ich für andere Sachen und dort richte ich einen Ordner ein. Wie ich das dort "SICHER" speicher, weiß ich noch nicht. Werde mich mal schlau machen und im Forum nachlesen.
    USB Sticks sind eh kein Problem.
    Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


    Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

    BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
    ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
  • @Kathi
    Das mag vielleicht sein, aber wenn ich in so einem Land lebe, wo solche Brände quasi zur Normalität gehören, sollte man zumindest etwas vorbereitet sein.
    Aufgrund steigender Temperaturen und anhaltender Trockenheit, werden solche Feuer des öfteren an bisher ungewöhnlichen Orten ausbrechen. Mal ganz abgesehen von den herkömmlichen Haus-,Wohnungs- und Fahrzeugbränden.
  • Max69 schrieb:

    Naja....bei uns sollten sich die Leute auch vorbereiten................und nur die Minderheit (wir) tuen es.
    Egal auf was.........................
    Da stimme ich Dir zu, leider scheinen die meisten Menschen immer erst aufzuwachen wenn es zu spät ist. :(
    Ich habe mir für die Originale meiner Unterlagen vor ner ganzen weile ne feuersichere Dokumentenkasette besorgt, bei einem Feuer das das ganze Haus zerstört wirds wohl nicht reichen die zu schützen aber für ca.ne halbe Stunde sollte es laut Hersteller reichen. Im Anschluss muss die dan zwar mit Gewalt geöffnet werden, weil der Verschluss das wohl nicht übersteht aber kommt ja auch eher auf den Inhalt an. :P
    Zur Sicherheit habe ich mir aber auch noch Kopien von den Wichtigsten Unterlagen gemacht, aufbewahrt einmal an einem seperaten Ort und nochmal zusätzlich in meinem Fluchtrucksack. Der ist jetzt nicht unbedingt auf BugOut ausgelegt, sondern eher wenn man schnell die Bude verlassen muss, greifen und ab gehts.
  • Max69 schrieb:

    Naja....bei uns sollten sich die Leute auch vorbereiten................und nur die Minderheit (wir) tuen es.
    Egal auf was.........................
    Ja, das ist eben der moderne Zeitgeist. Viele Leute delegieren gerne Verantwortung. Ein Beispiel: Sind sie krank (=Gesundheitskrise)
    gehen sie zum Arzt. Der behandelt sie und die Krankenkasse zahlt. Also alles in Butter. Warum also Eigenverantwortung übernehmen
    und Krisenvorsorge in Sachen Gesundheit betreiben (gesundheitsbewusst leben)?

    Genauso verhält es sich in vielen anderen Lebensbereichen auch.
    Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
  • Alive schrieb:

    Aufgrund steigender Temperaturen und anhaltender Trockenheit, werden solche Feuer des öfteren an bisher ungewöhnlichen Orten ausbrechen.
    Aufgrund der Naturschutzgesetze der letzten Jahre ist es in (ganz?) Australien nicht mehr möglich, in den dortigen Wintermonaten Totholz kontrolliert abzubrennen. Das haben die Aborigines seit Jahrtausenden praktiziert und damit die Waldbrandgefahr im Zaum gehalten. Durch die Verbote der letzten Jahre hat sich nun vielerorts soviel Material angesammelt, dass ein kontrolliertes Abbrennen nicht mehr möglich ist.

    Dazu kommt, dass es viele Fälle von vorsätzlicher Brandstiftung gibt.


    Leider sieht man im Fernsehen dann nur Koala-Babies mit verbrannten Pfoten und den Klimawandel als Alleinschuldigen. Dass die australischen Grünen mit ihren Verboten für den vielleicht größten menschgemachten "Animalozit" (gibt es das Wort?) aller Zeiten verantwortlich sein könnten, wird da noch nichtmal gedacht.
  • Josef schrieb:

    Alive schrieb:

    Aufgrund steigender Temperaturen und anhaltender Trockenheit, werden solche Feuer des öfteren an bisher ungewöhnlichen Orten ausbrechen.
    Aufgrund der Naturschutzgesetze der letzten Jahre ist es in (ganz?) Australien nicht mehr möglich, in den dortigen Wintermonaten Totholz kontrolliert abzubrennen. Das haben die Aborigines seit Jahrtausenden praktiziert und damit die Waldbrandgefahr im Zaum gehalten. Durch die Verbote der letzten Jahre hat sich nun vielerorts soviel Material angesammelt, dass ein kontrolliertes Abbrennen nicht mehr möglich ist.
    Richtig, Josef! Das Totholz von einem vorangegangenen Sturm war auch im August 1975 beim verheerenden Brand
    in der Lüneburger Heide ein Problem. Scheinbar hat man nichts daraus gelernt.
    Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
  • Josef schrieb:

    Alive schrieb:

    Aufgrund steigender Temperaturen und anhaltender Trockenheit, werden solche Feuer des öfteren an bisher ungewöhnlichen Orten ausbrechen.
    Aufgrund der Naturschutzgesetze der letzten Jahre ist es in (ganz?) Australien nicht mehr möglich, in den dortigen Wintermonaten Totholz kontrolliert abzubrennen. Das haben die Aborigines seit Jahrtausenden praktiziert und damit die Waldbrandgefahr im Zaum gehalten. Durch die Verbote der letzten Jahre hat sich nun vielerorts soviel Material angesammelt, dass ein kontrolliertes Abbrennen nicht mehr möglich ist.
    Dazu kommt, dass es viele Fälle von vorsätzlicher Brandstiftung gibt.


    Leider sieht man im Fernsehen dann nur Koala-Babies mit verbrannten Pfoten und den Klimawandel als Alleinschuldigen. Dass die australischen Grünen mit ihren Verboten für den vielleicht größten menschgemachten "Animalozit" (gibt es das Wort?) aller Zeiten verantwortlich sein könnten, wird da noch nichtmal gedacht.

    Josef hast du da Nachweise zu? Das wäre ja echt ein Ding wenn es zumindest damit zu tun haben würde. Vielleicht nicht zu 100% aber zumindest ein Multiplikator...
  • Neu

    2Stroke schrieb:

    Josef hast du da Nachweise zu?
    Ich habe die Infos auf dem Blog danisch.de gelesen, z. B. folgende Artikel:
    danisch.de/blog/2020/01/05/der…illigen-feuerwehren-sagt/
    danisch.de/blog/2019/11/12/gru…andstifter-in-australien/
    danisch.de/blog/2020/01/07/ueb…-und-die-fucking-wombats/

    In der Regel sind seine Quellen in den Blog-Texten verlinkt, die kann also jeder selber prüfen und sich seine Meinung bilden.