Vermehrte Missbildungen bei Säuglingen in Gelsenkirchen.

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    • Vermehrte Missbildungen bei Säuglingen in Gelsenkirchen.

      Rund um Gelsenkirchen kam es zu Anhäufungen von Mißbildungen bei Säuglingen. 3 Neugeborene wurden ohne zweite Hand geboren.
      Die Ärzte sind ratlos und kontaktieren nun Experten.

      m.faz.net/aktuell/gesellschaft…gen-geboren-16382810.html

      In Gesprächen mit Bekannten und Arbeitskollegen hieß es, in Frankreich wären ähnliche Fälle bekannt geworden. Hebammen hätten sich untereinander kurz geschlossen und vermuten einen Zusammenhang.

      Weiß jemand mehr? Konnte zu den Fällen in Frankreich im Netz nix finden.


      Falls diese Mißbildungen in ganz Europa
      auftauchen, welche Ursache könnte sowas haben? In Belgien (und in Frankreich?!) stehen Atomkraftwerke. Über Unfälle dort hätte man uns ja sicher informiert ;)
      BE FUCKING PREPARED!!!
    • Hmm… schon auffällig....

      Aber Radioaktivität schließe ich erst mal aus.
      Missbildungen sind in der Regel langfristige Sekundärschäden und keine Primärschäden.

      Zumal auch alle Werte seit langer keine Auffälligkeiten in D zeigen.
      odlinfo.bfs.de/DE/themen/wo-st…ellen-in-deutschland.html

      Ich denke das hier wirklich Umweltgifte eine Rolle spielen könnten.

      Aber genaues weis ich auch nix....

      Hab nur ein Spiegelartikel von 2018 gefunden: spiegel.de/gesundheit/schwange…der-haende-a-1236404.html
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Es gab doch auch mal vor einigen Jahren das Problem mit den Missbildungen im Osten....

      Da war das Zika Virus damals dran Schuld.
      rki.de/SharedDocs/FAQ/Zikavirus/Zikavirus-Infektionen.html

      Ich denke das im Zuge der Klimaveränderungen neue genmutierende Viren hier von Bedeutung sein könnten die
      vor einigen Jahren bei uns in Mitteleuropa noch keine Rolle spielten.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Hallo allerseits !

      Ein hochinteressantes Thema. Wenn man anhand des FAZ-Artikels zurückrechnet, müsste das
      erbgut-schädigende Ereignis im Dezember 2018 oder Januar/Februar 2019 stattgefunden haben.

      An eine durch Mücken übertragene Infektionskrankheit (Zika etc.) glaube ich nicht so ganz, es
      sei denn die schwangeren Frauen wären im letzten Winter in den Tropen unterwegs gewesen.

      Da Radioaktivität auch unwahrscheinlich ist (AKW gibt es schon lange, warum dann erst jetzt die
      Häufung von Missbildungen ?), vermute ich chemische Substanzen oder eine Infektion mit
      einem noch unbekannten oder mutierten Virus als Ursache.

      Beste Grüße

      Joachim
      Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Prepp-Joachim ()

    • Südprepper schrieb:

      Ich denke das im Zuge der Klimaveränderungen neue genmutierende Viren hier von Bedeutung sein könnten die
      vor einigen Jahren bei uns in Mitteleuropa noch keine Rolle spielten.
      Hallo allerseits !

      Die Klimaveränderungen haben ja schon dazu geführt, dass sich die asiatische Tigermücke
      in Südwestdeutschland (Rheintal, Schwarzwald) etabliert hat. Sie kann das Zika-, Dengue-
      und Chinkungunya-Virus übertragen.

      Wir werden uns in Zukunft wieder verstärkt mit Tropenkrankheiten beschäftigen müssen.
      Dazu kommen dann noch die Krankheiten, die durch mutierte Viren verursacht werden.

      Beste Grüße

      Joachim
      Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
    • consuli schrieb:

      Nördlich von Gelsenkirchen-Buer fließt der Fluß Lippe. An der Lippe scheinen auch Auwälder zu sein. Möglicherweise könnten dort Mücken brüten.
      Hallo consuli !

      Mag sein, dass es dort Mücken gibt. Ich würde aber keinen Zusammenhang zu den Mißbildungsfällen
      in Gelsenkirchen sehen. Eine Übertragung von Infektionen durch Insekten setzt voraus, dass
      diese selbst infiziert sind. Nicht infizierte Zecken übertragen auch keine FSME oder Borreliose.

      Man würde eine solche Übertragung von Viren sicher auch bemerkt haben. Zum einen sind Mückenstiche
      im Winter ungewöhnlich. Zum anderen würde die gestochene Person dies an Symptomen wie Rötung, Schwellung,
      Schmerz, Überwärmung der Einstichstelle und an Allgemeinsymptomen wie Fieber merken. Schwangere
      Frauen dürften in dem Fall in Sorge um das Kindeswohl den Arzt aufgesucht haben.

      Beste Grüße

      Joachim
      Wenn du eine hilfreiche Hand suchst so findest du sie am Ende deines Armes
    • Vermutlich werden die Ärzte zuerst versuchen, eine Erhöhung der mittel- und langfristigen Immunantworten (z.B. IGG) auf typische Viren zu finden, die für embryonale Fehlbildungen bekannt sind (z.B. Zika Virus). Auch um Auszuschließen, dass sich solche Viren einen anderen Verbreitungsweg ohne Mücken gebahnt haben, z.B. Wandervögel -> Hauskatze -> Mensch.

      Man könnte u.U. auch in die Richtung rezidiviernder Infekt während der Schwangerschaft denken. So wie zum Beispiel bei einer heftigen Grippe gelegentlich Herpespusteln aufblühen, dessen Viren das Immunsystem sehr gut unter Kontrolle hatte, bis es sich (vorübergehend) mit etwas anderem beschäftigen musste.

      Das Thema scheint mir eher nicht preppingrelevant zu sein.
      Say your prayers little one, Don't forget, my son, To include everyone, Tuck you in, warm within, Keep you free from sin, 'Till the sandman he comes, Sleep with one eye open, Gripping your pillow tight.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli ()

    • consuli schrieb:




      Das Thema scheint mir eher nicht preppingrelevant zu sein.
      Nicht unbedingt. Der Fötus ist nur am Empfindlichsten für zum Beispiel Umweltgifte.
      Er reagiert zuerst. Bei einer eventuellen Erhöhung des Giftes oder in dem Fall des Auslösers der Missbildungen ist die nächste Folge dann halt kranke Kinder, kranke Erwachsene.
      Darum finde ich eine passende Ursachenermittlung sehr wichtig.
    • Zagreus schrieb:

      consuli schrieb:

      Das Thema scheint mir eher nicht preppingrelevant zu sein.
      Nicht unbedingt. Der Fötus ist nur am Empfindlichsten für zum Beispiel Umweltgifte.Er reagiert zuerst. Bei einer eventuellen Erhöhung des Giftes oder in dem Fall des Auslösers der Missbildungen ist die nächste Folge dann halt kranke Kinder, kranke Erwachsene.
      Darum finde ich eine passende Ursachenermittlung sehr wichtig.
      Hallo allerseits !

      Der Zusammenhang mit Prepping besteht meiner Ansicht nach darin, ob und wie man sich und
      seine Angehörigen vor solchen Szenarien schützen kann. Daher ist es, wie Zagreus richtig geschrieben
      hat, sehr wichtig, dass Ursachenforschung betrieben wird.

      Beste Grüße

      Joachim
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    • Zagreus schrieb:

      Nicht unbedingt. Der Fötus ist nur am Empfindlichsten für zum Beispiel Umweltgifte.
      Was ich so gehört habe, produzieren chemische Umweltgifte tendenziell symmetrische embryonale Fehlbildungen (z.B. waren bei Contergan beide Arme verkürzt); virale Infektionen hingegen produzieren tendenziell asymmetrische/ einseitige Fehlbildungen (wie vorliegend). Wenn man es genau wissen will, befragt man am besten die Spezialisten der Charite.
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