Geldgespräche

    • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass etwas Bargeld nicht schaden kann.

      Die Story:

      Gründonnerstag 2018. Ich wollte Abends was im Internet kaufen und per Sofortüberweisung bezahlen, kam aber nicht an mein Onlinekonto. Ich dachte erst ich hätte mein Kennwort/Passwort falsch eingegeben, habs extra noch rausgesucht. Nope - stimmte alles, aber mein Account behauptete stehts es sei falsch.
      Am nächsten Tag (Karfreitag) zum Geldautomaten. Kein Zugriff möglich. Konnte nicht mal meinen Kontostand einsehen. Bankfiliale hat natürlich am Samstag zu, ebenso Sonntag und Ostermontag.

      Also am Dienstag die Bank gefragt was los ist und bekam die Antwort:
      "Es ist etwas gruselig, aber ihr Konto wurde gesperrt weil Sie unseren Informationen zufolge tot sind."

      Da hat mich irgendjemand für tot erklären lassen (bzw. jemand anderen und die Bank hat wahrscheinlich einen Fehler bei Kundennummer o.ä. gemacht).
      Ich war also das gesammte Osterwochenende quasi "verstorben" und bin erst am Dienstag "wiederauferstanden". Gibt ein berühmtes Vorbild :)

      Blöd nur, dass ich kaum Bargeld hatte und natürlich auch nirgends mit Karte bezahlen konnte.
      Daher etwas Bargeld als Notgroschen kann nie schaden. Muss nicht gleich ne Krise kommen damit man ihn braucht.

      Beitrag von Südprepper ()

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      Ich würde euch die folgende Lektüre nahelegen:
      Argentarius "Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn“
      Gibts als PDF im Internet
      Da wird eigendlich ganz gut erklärt was FIAT-Geld ist.

      Bargeld heb ich beim Wocheneinkauf beim Lidl oder Aldi ab. Das geht ja ab 10€ Einkaufswert glaub ich bis 200€ auf einmal. Muss dann aber eine EC-Karte sein, Kreditkarte geht nicht.
      War deswegen schon länger nimmer am Bargeldautomat....

      @Cephalotus du weißt aber, dass man auch eingeschweißte Silberbarren mittels Neodym-Magnet testen kann?
      Mittels des Rutsch-Tests kann man ja jegliches Silber ganz gut testen... Daher würde ich in einer Krise Gold niemals als Tauschmaterial annehmen wollen, einfach weil ich es nicht testen kann.

      Oder bestehen die gefälschten China-Barren auch den Neodymtest?

      LG
      Borath
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      borath schrieb:


      @Cephalotus du weißt aber, dass man auch eingeschweißte Silberbarren mittels Neodym-Magnet testen kann?
      Mittels des Rutsch-Tests kann man ja jegliches Silber ganz gut testen... Daher würde ich in einer Krise Gold niemals als Tauschmaterial annehmen wollen, einfach weil ich es nicht testen kann.

      Oder bestehen die gefälschten China-Barren auch den Neodymtest?
      Ich kenne den Test nicht. Der reagiert doch nur auf Ferromagnete wie Eisen und Nickel.

      Silber hat keine besonders hohe Dichte, daher kommen sehr viele billige, auch nicht magnetische Legierungen in Frage, um einen Silberbarren mit einem falschen kern und Silberüberzug zu versehen. Die Profis röntgen, der Laie kann auf den Klang achten, das geht aber nicht eingeschweißt.

      Gold zu faken ist weitaus schwieriger. Realitisch geht das nur mit Wolfram und den aufwand einen Wolfram Rohling mit Gold zu überziehen wird für eine Münze niemand machen. Bei einem 1kg Goldbarren mag das anders aussheen.
      Und auch hier kann man das als Laie bei der Münze gut am Klang erkennen, vor allem, wenn man eine echte Münze zum Vergleich hat.

      Wer einen Silbabarren mit Eisen oder Nickel fälscht ist vermutlich kein Profi.

      Für Deine Silberbarren kann es Dir egal sein, aus was die besteen, wichtig ist nur, ob potentielle Abnehmer auch GLAUBEN, dass es Silber ist. Ich würde soas nicht abnehmen, wie das anderen geht werden wir erst erfahren, sollte es mal dazu kommen.
      Für mich ist Silber alleine schn wegen der geringen ertdichte nicht attraktiv.
      10.000 Euro bekomme ich in Geldscheinen oder Gold problemlos in die Hosentasche und 100.000 Euro selbst in einen kleinen Rucksack. Mit Silber würde man sich da zu Tode schleppen.