Deutsche Cyberdefence

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    Bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr ist heute wieder zu einem neuen Zwischenfall gekommen. Diesmal zu einem schwerwiegenden Beinahe-Unglück. Während eines Funktionsfluges nach einer Wartung war die Maschine plötzlich nicht mehr steuerbar und landete hart. Dabei tuschierten beide Flügel die Landebahn.

    Dieser Vorfall steht in einer ganzen Reihe anderer Vorfälle bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr:


    Aufgrund der massiven Häufung der Vorfälle, muss man davon ausgehen, das gezielte Cybersabotage dahinter steckt.

    Auch die "Pilotendepressionen" als Ursache der zivilen abgestürzten MH370 und GW9525 in der kurzer Folge lassen bereits erhebliche Zweifel an dieser Ursachenversion aufkommen.

    Deshalb meine ich, dass es besser wäre, das Problem proaktiv anzugehen als zu vernebeln.

    Die Cyber-und Informationsraum Einheit der Bundeswehr wurde erst am 01.04.2017 aufgestellt. Daher kann sie derzeit noch nicht über die vollständige Erfahrung verfügen, sämtliche Cyberangriffe abzuwehren, insbesondere Adavanced Persitent Threats.

    Warum stellt man nicht aus CIR, BSI und der Signalintelligenz von den Geheimen eine schlagkräftige Kooperationseinheit zusammen? Die drei würden die notwendigen Fähigkeiten sicherlich zusammen bringen. Zur Zeit bearbeiten sie unabhängig voneinander zu einem Großteil die gleichen Aufgaben, ohne dass sie voneinander profitieren.

    Meiner Meinung nach sollte das BSI ohnehin aus dem Innenministerium ausgegliedert werden. Denn eine Cyberabwehr lebt von der Analyse bisheriger Cyberangriffe. Aktuell vertrauen sich von Cyberangriffen betroffenen Unternehmen dem BSI aber nicht an, weil sie bzw. einer der Mitarbeiter Angst hat wegen einer kleinen DSGVO-Verfehlung strafverfolgt zu werden. Deshalb werden die meisten Cyberangriffe weiterhin den Behörden nicht gemeldet. Was nützt eine Meldevorschrift gegen teils vage und interpretierbare Verdachtsmomente? Gar nichts!
    Wurden die Befehle vom Topmanagement nochmal durchlauferhitzt oder kommen sie direkt aus Maryland?
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    consuli schrieb:


    Aufgrund der massiven Häufung der Vorfälle, muss man davon ausgehen, das gezielte Cybersabotage dahinter steckt.

    Gibt es für diese Aussage verwertbare Belege oder ist das jetzt nur eine Theorie deinerseits?

    Könnte ja auch sein, dass auf Grund von Personalmangel und Budgetkürzung die Serviceintervalle nicht so gelaufen sind, wie sie laufen sollten. Meine Theorie (auch ohne jeden Beleg) klingt zwar jetzt nicht so geheimnisvoll, ist aber genauso gefährlich. Und, um ehrlich zu sein, macht sie mir noch mehr Angst.
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    Als jemand der sehr lange im oben genannten Bereich gearbeitet hat sage ich nur ein Material was sehr alt ist, für das es kaum Ersatzteile gibt und das immer häufiger eingesetzt wird ist irgendwann am Ende.

    Bei der Bundeswehr trifft das auf etliche Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe zu.

    Nix Verschwörung ala Cyberangriffe (wie den auch der Großteil des in verwendeten Material hat technisch nicht die Möglichkeit dazu), sondern einfach nur Mangelwirtschaft und Sparmaßnahmen.
    Hey Ho mich gibt es auch auf youtube:

    youtube.com/channel/UCD5Q9nJlSsx8RklDnV2F9Iw

    Hier geht es zu meinem Discord Server, es sind alle eingeladen:

    discord.gg/7MvK2dX
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    Realist schrieb:

    consuli schrieb:

    Aufgrund der massiven Häufung der Vorfälle, muss man davon ausgehen, das gezielte Cybersabotage dahinter steckt.
    Gibt es für diese Aussage verwertbare Belege oder ist das jetzt nur eine Theorie deinerseits?


    [...]
    Ich schließe mich der Frage bzgl. verwertbarer Belege an und bitte @consuli diese nachzureichen.

    An anderer Stelle hatte ich bereits meine Verwunderung über solche leichtfertigen Äußerungen zum Ausdruck gebracht. Das Vorbereiten auf Krisensituationen wird bisweilen von Teilen der Bevölkerung belächelt, obgleich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe selbst derlei Handlungsempfehlungen herausgegeben hat. Mitunter verbindet man das Preppen auch mit der Reichsbürgerbewegung oder mit anderen verfassungswidrigen Gruppierungen.

    Solche Beiträge, wie der von @consuli tragen nicht dazu bei, dieses Vorurteil zu entkräften. Im Gegenteil. In mehr oder minder regelmäßigen Abständen werden hier Verschwörungstheorien ins Forum getragen, die nicht nur jeder Sachlichkeit spotten. Sie werfen auch kein gutes Licht auf die sogenannte Prepping-Szene, auf das Forum und letztlich auch auf uns.

    Insofern noch einmal mit Nachdruck: Ich bitte um Herreichung entsprechender Belege.
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    Der Beleg ist ganz einfach die Häufigkeit. Das ist nun bereits der sechste Vorfall dieser Art. Und nun auch ein schwerwiegender.

    Auch andere Länder/Airlines (insbesondere in der dritten Welt) haben Flotten älterer Flugzeuge und können sie in Schuss halten. Wenn sie dies nicht könnten, würde ihnen die Lizenz entzogen werden.

    Nur bei deutschen Flugbereitschaft kommt es immer wieder zu Pannen. Ich glaube auch nicht, dass bei der Flugbereitschaft gespart wird. Das ist ja der Fuhrpark der Regierung. Wenn alle Furhparks "kaputt gespart" würden, dann müssten die Toppolitiker auch rostigen Limusinen rumfahren. Tun sie aber nicht.

    Selbstverständlich gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass keine Cyberangriffe dahinter stecken. Ich schrieb ja auch:

    consuli schrieb:

    Aufgrund der massiven Häufung der Vorfälle, muss man davon ausgehen, das gezielte Cybersabotage dahinter steckt

    Nichts desto trotz liegt es in der Natur des Prepping, dass man (auch hier) frühzeitig tätig werden muss. Wenn das Kind erst (ganz) in den Brunnen gefallen ist, braucht man nicht mehr zu preppen.

    Von der Flugbereitschaftproblematik abgesehen würde es Deutschland aber auch hinsichtlich des allgemeinen Anstiegs der Cyberprobleme gut stehen, sich in der Cyberdefence zu verstärken.

    P.S.:
    Bei MH370 und GW9525 gibt es allerdings ein paar ganz konkrete Details, die an der Pilotendepression-Version erhebliche Fragen aufkommen lassen.

    P.P.S.: Hat die Urschel eigentlich mal über "pay by hours operated" anstatt Flugzeug kaufen nachgedacht? Viele Airlines haben ja erkannt das Flugzeuge technisch immer komplizierter werden und man im Prinzip erst im Nachhinein die ganzen Macken der Konstruktion kennt. Deshalb kaufen die Airlines oft die Flugzeuge nicht mehr von Boeing oder Airbus sondern zahlen per "hours operated", quasi eine bestimmte Form von Leasing. So behält der Hersteller alle technischen Probleme (inklusive Cyberangriff-Vektoren) stets selbst an der Backe. Ist natürlich etwas teurer. Aber wenn das Ding nicht fliegt, kostet es auch nichts. Und im Fall der Fälle steht man nicht als Seppel da, sondern der Hersteller.
    Wurden die Befehle vom Topmanagement nochmal durchlauferhitzt oder kommen sie direkt aus Maryland?

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von consuli ()

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    consuli schrieb:

    Aktuell vertrauen sich von Cyberangriffen betroffenen Unternehmen dem BSI aber nicht an, weil sie bzw. einer der Mitarbeiter Angst hat wegen einer kleinen DSGVO-Verfehlung strafverfolgt zu werden. Deshalb werden die meisten Cyberangriffe weiterhin den Behörden nicht gemeldet.
    Als jemand der im Bereich "Sicherheit" tätig ist, täglich mit Behörden zusammen arbeitet, darf ich ruhigen Gewissens schreiben, selten so einen Mist gelesen!

    Melden macht Frei, kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg!
    Die Behörden sind Unterbesetzt, ihre Mitarbeiter leisten unglaubliches um die Läden am laufen zu halten, die Verdienen dank und keine "Verschwörungstheorie". Wäre nett wenn du mal belegen könntest was du behauptest, ohne Ausflüchte, oder verdrehte Antworten.
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
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    consuli schrieb:

    Viele Airlines haben ja erkannt das Flugzeuge technisch immer komplizierter werden und man im Prinzip erst im Nachhinein die ganzen Macken der Konstruktion kennt. Deshalb kaufen die Airlines oft die Flugzeuge nicht mehr von Boeing oder Airbus sondern zahlen per "hours operated", quasi eine bestimmte Form von Leasing. So behält der Hersteller alle technischen Probleme (inklusive Cyberangriff-Vektoren) stets selbst an der Backe. Ist natürlich etwas teurer. Aber wenn das Ding nicht fliegt, kostet es auch nichts. Und im Fall der Fälle steht man nicht als Seppel da, sondern der Hersteller.
    kannst du kein Englisch oder was interpretierst du da rein?

    Leasing ist nicht neu! Und hier damit du es vielleicht besser verstehst Wikipedia auf Deutsch...

    de.m.wikipedia.org/wiki/Flugzeugleasing
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
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    Leasing für Maschinen die Geheimnisträger befördert und von denen aus auch verschlüsselte Kommunikation stattfindet? Na ich weiß nicht! Halte ich für gefährlich!

    Was Cyber-Defense angeht hat man (leider!) geschlafen, genau wie beim Internet-Ausbau (wir haben sogar nur noch einen westlichen Anbieter für 5G-Fähige-Technologie...schlimm! Denn die Chinesen will ich hier sicher nicht im Land haben! Mir reichen schon die Amis, die Briten, die Franzosen etc. (wer halt sonst noch hier spioniert!)!)

    Ist halt wie immer wenn "alte Leute" (die meisten Spitzenpolitiker sind 50+ und haben mit Technologie wenig am Hut...die wissen gerade so wie man verbalen Dünnschiss (Twitter!) benutzt! Wenn deren PC spinnt, wird er zur Reparatur gebracht - selber versuchen? Nope! Kenne genug solche Menschen und ich finde es schlimm! Ich bin auch (noch!) kein Profi, aber sich ein paar Sachen aneignen ist nicht so schwer!) die Geschicke der Welt lenken! Die mögen in vielen Bereichen die nötige Erfahrung haben, aber was neue Technologien angeht, so sind sie hinten nach!

    mfg LAX