Ist euer Job Zukunftssicher?

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    • Das LKW Fahren automatisiert wird, sehe ich noch nicht so wirklich.

      Vielleicht in einigen großen Unternehmen zwischen bestimmten Werken, aber generell wird der Computer den Fahrer nicht ersetzen können.

      Ich fahre z. B. LKW für eine Baufirma.

      Und ich möchte behaupten in fast 100% der Baustellen, kommt der Computer nicht rein, geschweige denn wieder raus.
      Er weiß nicht ob er vom Kran abgeladen wird, kippen muss, oder selbst mit dem Ladekran abladen, oder sogar eine Kombination aus allem.
      Er weiß nicht dass er vor Matschlöchern Allrad oder Differentialsperren schalten muss...

      Erkennt der Computer z.B. Glatteisregen rechtzeitig?
      Fährt er dann rechts ran?
      Wann fährt er wieder los?

      Es gibt einfach zu viele Faktoren die gegen den Computer sprechen.

      Wie gesagt, für große Firmen wie VW zwischen zwei Werken ja, aber im Individuellen Verkehr wird der Computer mich nicht ersetzen.
      Carpe "that fucking" diem!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordlicht ()




    • BugOutSurvival schrieb:

      Wie bedroht seht ihr euren derzeitigen Arbeitsplatz bzw. eure Branche?
      interessante frage hab mich das auch schon gefragt und bin zum schluss gekommen das ich "relativ" safe bin (microdipensing)
      ich persönlich arbeite als schnittstelle in der micromechanik/elektronik zwischen entwiklung und serie
      sprich mein job ist es serien reife zu schaffen, nötige vorrichtungen, werkzeuge und anleitungen zu erstellen an hand meiner prxistests (puu gut das es rechtschreibhilfen für so eine aufbauanleitung giebt :D )
      und da der kram so komplex ist wird wohl kaum in den nähsten jahren ein robo in der lage dazu sein, so wehne ich mich momentan in sicherheit
      ich hab vor jeder serie die ventiele in der hand und von torbienen in kraftwerken, led monitoren von samsung über medizintechnik bis zum neuen ifon sind unsere ventiel weltweit gut verbreitet und im einsatz
    • Also ich sehe meinen Job als recht Kriesensicher an. Lokführer im Güterverkehr.

      Nach dem zweiten Weltkrieg eine der ersten Infrastrukturen die wieder aufgebaut wurde. Für diese Nation einfach sehr sehr wichtig.

      Es sind tausende Stellen in der Eisenbahnbranche offen, sicheres Einkommen und sicherer Job. Und das auf Jahrzehnte.

      Zum Thema Automatisierung, davon sprechen diverse Bahn Vorstände schon seid Jahrzehnten und das Thema is heute noch nicht weiter als damals.

      Und, wer sich mit dem Thema befasst, der weiß dass das in den nächsten 20-30 Jahren auch nicht bessern wird.
      Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.
    • Nordlicht schrieb:

      Das LKW Fahren automatisiert wird, sehe ich noch nicht so wirklich.
      Wie gesagt, für große Firmen wie VW zwischen zwei Werken ja, aber im Individuellen Verkehr wird der Computer mich nicht ersetzen.

      So sehe ich das auch.
      Aber wo gerade VW erwähnt wird, fällt mir noch eine erschreckende Anekdote zu diesem Thema ein.
      Vor etlichen Jahren war ich mal eine Woche bei VW in Wolfsburg „stationiert“, um mich mit den Verarbeitungsbedingen und Prozessanforderungen von unseren Produkten vertraut zu machen.
      Am ersten Tag gab es dann die obligatorische Rundführung. Riesige Hallen, ohne eine Menschenseele. Ab und zu kam uns zwar ein vereinzelter Mitarbeiter entgegen, aber ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt ernsthaft, dass wir gerade zufällig zur festgelegten Pausenzeit durchgingen.
      Erst am nächsten Tag wurde mir schlagartig bewusst: Oh mein Gott, hier arbeiten ja gar keine Menschen mehr!
      Und ich empfand es wirklich als beklemmend. Auch die Vollautomatische Lackierstrasse hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil die riesigen Lackierroboter erschreckend flüssige Bewegungen vollziehen konnten, ohne dass es abgehackt aussah. Das fand ich damals irgendwie gruselig.
      Hier also ein eindeutiges Beispiel, wo Maschinen tatsächlich Menschen ersetzt haben. Das sind zumeist aber typische Fließbandarbeiten gewesen. Bei der Qualitätskontrolle dagegen und bei anderen mechanischen Arbeiten, war die Halle nach wie vor mit Menschen besetzt. Die Stimmung dort habe ich damals aber eher als nicht so prall empfunden. Aber gerade die Automobilindustrie steht unter einem enormen Preisdruck (was sie gerne auch an die Lieferanten weitergeben. Knüppelharter Kunde!), was sich ja des öfteren in Wellen widerspiegelt, wo „die Mitarbeiter dem Arbeitsmarkt wieder zugeführt werden“. Herrlicher Spruch, kann eigentlich nur von einer Unternehmensberatung kommen.


      tumorparadox schrieb:


      forum.urban-prepping.de/index.php/User/4-BugOutSurvival/
      und anleitungen zu erstellen an hand meiner prxistests (puu gut das es rechtschreibhilfen für so eine aufbauanleitung giebt :D )
      Mach Dir mal keinen Kopp. Man versteht, was Du sagen willst. Nur darauf kommt es an.
      - sapere aude -

      K.‘.K.‘.D.‘.H XXX
    • Also erstens glaube ich, dass wir technisch schon viel weiter sind es nur noch nicht umsetzen. Als Beispiel Flugzeuge starten, fliegen und landen jetzt schon per Autopilot , dennoch sind noch Piloten an Bord. Hauptsächlich deshalb weil kaum ein Mensch mit einem Flugzeug fliegen würde wo kein Pilot an Bord ist. Aber schon heute hat z.b. Bei einer Kollisionswarnung der Computer das letzte Wort in welche Richtung ausgewichen wird.
      Ein anderes Beispiel: Autos können autonom schon sehr gut fahren. Die Bevölkerung hat nur den Anspruch das ein Autonomes Fahrzeug keine Unfälle bauen darf. Das ist aber technisch nie möglich da auch eine Maschine sich an die Physikalischen Grundprinzipien halten muss. Und wenn einem bei 120km/h ein Reh vors Auto läuft, kann es nunmal sein das der Bremsweg nicht reicht. Auch wenn ein Mensch am Steuer sitzt würde der Bremsweg nicht reichen. Aber ob du 20m hinter dem Tier zum stehen kommst oder 10m wenn das autonome Fahrzeug gebremst hat es ist dennoch zu einem Unfall gekommen und das darf Maschinen in unserer Vorstellung nicht passieren und daher werden noch lange Mneschen arbeiten.

      Hoffe man versteht worauf ich hinaus möchte.
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford
    • Ich glaube vorallem als Statistiker siehst dich da bald vor Problemen. Alles was mit Daten zu tun hat die eh schon in einem System sind, also keine Prüf- und Messtechnik, ist doch gerade zu gemacht um von ner KI ausgewertet zu werden. Daten zu verwalten und Algorithmen durchlaufen zu lassen das ist doch das einfachste überhaupt für ne KI.
      Mann muss ihr nur noch beibringen das sie die vorhandenen Daten am Ende so bewertet und interpretiert das auch das gewünschte Ergebnis raus kommt.
      Sobald die das können sind die Statistiker Arbeitslos. Auch bei BWL oder anderen Verwaltungsaufgaben seh ich da in der Zukunfst schwarz. Für eine Verwaltung geht in einem Betrieb viel Geld drauf ohne das etwas erwirtschaftet wird.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HobbyPrepper ()

    • HobbyPrepper schrieb:

      Ich glaube vorallem als Statistiker siehst dich da bald vor Problemen. Alles was mit Daten zu tun hat die eh schon in einem System sind, also keine Prüf- und Messtechnik, ist doch gerade zu gemacht um von ner KI ausgewertet zu werden. Daten zu verwalten und Algorithmen durchlaufen zu lassen das ist doch das einfachste überhaupt für ne KI.
      Zum einen ist KI nur ein Teilbereich von Statistik/ Data-Science. Zum anderen werden neuronale Netze fast ausschließlich dort angewendet wo keine Einsicht in die Maschinenbewertung benötigt wird. Sobald sich die Warum-Frage stellt, nimmt man andere Verfahren.

      HobbyPrepper schrieb:

      Mann muss ihr nur noch beibringen das sie die vorhandenen Daten am Ende so bewertet und interpretiert das auch das gewünschte Ergebnis raus kommt.
      Wenn Google nicht die KI-Verfremdung von Fotos entwickelt hätte, würde die KI überhaupt nichts erkennen, weil sie dann nicht genug Trainingsdaten zum Lernen hätte (ein neuronales Netz für Bilder braucht so ein paar tausend zum trainieren; wo wollte man die manuell so schnell hernehmen?) Und trotzdem erkennt eine KI einen Luchs aufm Sofa derzeit immer noch als Hauskatze und eine Hauskatze hinter Gitterstäben als Luchs. Schon ein kleines 5-jähriges Kind hingegen erkennt es richtig.

      Nichts desto trotz. Who knows was in 20 Jahren ist. Die Bankschaltermitarbeiter dachten auch die ganze Zeit, sie hätten einen sicheren Job. Und jetzt gibt es E-Banking und Serviceterminals für Überweisungen.

      Insofern ist das Thema wirklich brandaktuell.
      Say your prayers little one, Don't forget, my son, To include everyone, Tuck you in, warm within, Keep you free from sin, 'Till the sandman he comes, Sleep with one eye open, Gripping your pillow tight.
    • Hallo,
      Das ist eine schwierige Frage ?( ?(
      Allerdings würde ich behaupten mein Job ist schon sehr sicher. Wie ja bereits oben schon angesprochen wurde Thema Pflegroboter

      In China /Japan wurden diese Dinge bereits hergestellt und getestet das funktioniert.

      Allerdings ist hier anzumerken nur bis zu einem gewissen Punkt.

      Und da es in Deutschland Fachkräftemangel gibt wird, man niemand in der Pflege durch solch einen Pflegeroboter ersetzen sondern diese Roboter noch zusätzlich mit einplanen.

      Ich denke jeder der im Gesundheitswesen tätig ist ist relativ safe.

      Ich gehe eher davon aus dass es irgendwann so kommen wird dass das Sozialsystem den Bach runter geht

      Und somit die medizinische Versorgung nicht mehr übernommen wird, da sehe ich dann allerdings das Problem das mein Job auch nicht mehr ganz so safe sein wird.
      Dass ich dann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr jeder eine professionelle medizinische Versorgung leisten kann.

      Daher meine Aussage am Anfang schwierige Frage

      LG KrankeSchwester
    • Ich persönliche denke das wir in den nächsten Jahren mit einer vermutlich stagnierenden oder rückläufigen Wirtschaft und der
      Gefahr eines Finanzcrash / Währungscrash sukkzessive alle Berufe nach und nach verschwinden sehen, die in den letzten Jahren immer mehr aus
      dem Boden gesprungen sind und wir nicht wirklich bzw. in dieser Masse brauchen.

      Hierzu zählen meiner Meinung nach Statistiker, Viele Bachelor Studiengänge, Studiengänge in dem Bereich der Pflege (sollen besser wieder ans Bett, dann gibt's auch weniger Fachkräftemangel), Einiges an Dienstleistungsjobs, Jobs im Gewerbe allgemein etc.

      Folgende Berufe sehe ich in Zukunft stark im kommen bzw. wieder im kommen und werden auch krisensicher sein:
      Handwerksberufe allgemein, Bäcker, Metzger, 3 jährige Krankenpflegefachkräfte, Notfallsanitäter einschl. Gemeindenotfallsanitäter etc. sowie bewährte Studiengänge
      wie Medizin und Jura. Also alles Bodenständige das schon viele Krisen überstanden hat.

      Es mag gut möglich sein das die erstgenannten Berufe noch einige Jahre richtig boomen werden, allerdings eine langfristige Option stellen diese auf keinen Fall dar.
      Dies zeigt sich jetzt schon gerade im Bereich der Pflegestudiengänge (Pflegemanagement etc.). Hier gibt es bereits einen massiven Fachkräftemangel, die Probleme sind tlws. nicht mehr
      durch die studierten Persönlichkeiten in den Griff zu bekommen usw.

      Meier Meinung nach wird sich das auch auf alle anderen "unnötigen" Jobs übertragen, da die Basis, nämlich der kleine Bürger mit kleinem/mittleren Einkommen sowie Rentner (und das ist einfach mal die Mehrheit) andere Bedürfnisse haben, wie die Jobs die keinen Nutzen an der Gesellschaft bringen.
      In einer Krise wird sich dann sowas ganz schnell potenzieren.

      Ich weiß harte Meinung, aber habe in den letzten Jahren gesehen wie die Entwicklung gerade im Gesundheitswesen um sich greift.
      Und das wird alle anderen Bereiche ebenfalls erfassen - Das Ganze ist eigentlich nix andere als eine Kettenreaktion die in den nächsten Jahren ablaufen wird.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Hallo.

      Es ist ja auch gar nicht so schwierig einen Job zu bekommen.
      Das Problem ist, von dieser Arbeit auch anständig zu leben.
      Je sozialer der Beruf desto asozialer die Bezahlung.
      Da liegt der Hase im Pfeffer. Was nützt es mir wenn ich einen anständigen Beruf gelernt habe aber nach 10 h maloche mit 1400 € nach Hause gehe.

      Gruß
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • oldman schrieb:

      ...Es ist ja auch gar nicht so schwierig einen Job zu bekommen.
      Das Problem ist, von dieser Arbeit auch anständig zu leben...
      So sehe ich es auch! Ich bin Maschinenbauingenieur und mache mir keine Sorgen in der Zukunft keine Arbeit zu haben. Auch wenn einige Menschen denken, dass wir keine Ingenieure mehr brauchen. X( Eine gewisse Flexibilität muss natürlich vorhanden sein! Das Problem ist eher das Umfeld, ob man in diesem noch anständig leben kann und will. Auch aus der Betrachtung, dass der Trend des Aussterbens verschiedener Handwerkerberufe weiter fortschreitet. Hierdurch sehe ich mich gezwungen, mich einer "modernen Wegschmeißgesellschaft" anpassen zu müssen, da bekannter Maßen Ausreißer aus der Gesellschaft (auch wenn ich mich (noch) nicht als solcher sehe) nicht toleriert werden.

      Was meine ich damit? Hier mal ein provokative Fragen:
      Einen guten Tischler bekommt man kaum noch oder kann diesen nicht bezahlen --> besser neue Billig-Ware aus dem Ausland kaufen :thumbdown:
      Mit einem alten Auto ist man bald geächteter Umweltsünder --> In die Stadt bald nur noch mit einem E-Auto?
      Wer repariert in 10 Jahren noch mein gebrauchtes Fahrzeug mit dem gealterten Elektronikmüll und Steuergerätschnittstellen, die keiner mehr kennt? --> besser maximal alle 10 Jahre ein neues Auto kaufen, noch besser leasen?
      Vorratshaltung ist sowieso out --> besser tagesaktuell einkaufen?
      Heizen mit Holz produziert nur Feinstaub --> besser nur sauber elektrisch oder mit Wärmepumpe heizen?
      Eigener Anbau und Kleintierhaltung machen nur Bekloppte (gibt es bestimmt einen statistischen Zusammenhang mit Preppern? :D ) --> besser nur einen Zierrasen anlegen?
      --> Für viele diese Sachen benötigt man auch Unterstützung durch kompetente Händler und Handwerker, dessen Berufe aussterben. Aktuell ist die Lage bei uns im ländlichen Bereich noch ok, aber tendenziell sehe ich Probleme und auch verschwinden verschiedene Waren aus den Läden, die ich inzwischen deutlich einfacher oder nur noch über das Internet bestellen kann, weil die Kompetenz auf Grund mangels Bedarf nicht mehr vorhanden ist, manche Berufe ganz sterben bzw. gestorben sind!
      LG torstenxy

      > besser Vorsicht als Nachsicht <
    • Hm gute Frage, bei der Bahn waren die letzten Jahre eher von Zentralisierung und Stellenabbau geprägt (Mehdorn und Börsengang sei dank :thumbdown: ) über autonom fahrende Züge wird auch immer noch fleißig spekuliert aber seit etwa 2Jahren sucht unser Laden plötzlich Händeringend nach Leuten =O , woher der Sinneswandel wohl kommen mag? :D
      Bei der Zentralisierung wollen Die jetzt wohl auch wieder teilweise rückwertsgehen, weil Sie gemerkt haben das sich die Dinge nur bis zu einem gwissen Punkt Komprimieren lassen und sich grade bei Störungen das ganze Unvorteilhaft auswirkt, um es mal vorsichtig zu formulieren.
      Mache mir aber auch keine Illusionen, in den nächsten Jahren/ Jahrzehnten werden die Stellen in der breiten Fläche verschwinden, also entweder Umziehen oder neuer Arbeitgeber und bei meiner sehr Unternehmensspeziefischen Ausbildung könnte das zum Problem werden. :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maulwurf ()

    • Nordlicht schrieb:

      Das LKW Fahren automatisiert wird, sehe ich noch nicht so wirklich.

      Vielleicht in einigen großen Unternehmen zwischen bestimmten Werken, aber generell wird der Computer den Fahrer nicht ersetzen können.

      Ich fahre z. B. LKW für eine Baufirma.

      Und ich möchte behaupten in fast 100% der Baustellen, kommt der Computer nicht rein, geschweige denn wieder raus.
      Er weiß nicht ob er vom Kran abgeladen wird, kippen muss, oder selbst mit dem Ladekran abladen, oder sogar eine Kombination aus allem.
      Er weiß nicht dass er vor Matschlöchern Allrad oder Differentialsperren schalten muss...

      Erkennt der Computer z.B. Glatteisregen rechtzeitig?
      Fährt er dann rechts ran?
      Wann fährt er wieder los?

      Es gibt einfach zu viele Faktoren die gegen den Computer sprechen.

      Wie gesagt, für große Firmen wie VW zwischen zwei Werken ja, aber im Individuellen Verkehr wird der Computer mich nicht ersetzen.
      Baustellenverkehr ist ist was Automatisierung der Fahrt betrifft natürlich so ziemlich das ungünstigste was man sich denken kann. Aber das was du da als Grund dagegen sagst halte ich größtenteils für falsch. Gerade Sachen wie erkennen welche Sperren nötig sind, wie der Fahrbahnzustand ist... können Computer (bzw. angepaste Sensoren) besser als jeder Mensch.

      Ich bin mir nicht sicher wann das Automatisierte Fahren kommen wird ob in 5 Jahren, oder 10 oder 15. Aber wenn es erst mal die technischen und vor allem Rechtlichen Hürden genommen hat dann wird es sich gerade im Langstrecken LKW Bereich extrem schnell durchsetzen. Da wäre dann sogar denkbar das nur auf der Autobahn autonom gefahren werden darf. Sprich der 1. Fahrer steigt am ersten Parkplatz nach der AB Auffahrt aus, dann fährt der LKW ohne Pausen ein mal Quer durch Europa und dann steht ein zweiter Fahrer am letztmöglichen Parkplatz vor dem Ziel zu.
    • Hm...ich bin Fremdsprachenkorrespondent, noch ist der Google-Übersetzer mir sicher nicht gleichwertig (außer wir nehmen eine Sprache die ich nicht spreche bzw. nur schlecht spreche, dann kann das Ergebnis von dem Teil nur besser sein :D ), vor allem wenn wir nicht nur auf die Grammatik (die auch oft noch falsch ist) schauen, sondern auch auf Fachbegriffe, Idiome (die man zum Teil nicht übertragen kann, was dem Programm aber nicht klar ist!)

      Noch dazu haben wir noch keine KI die wirklich alle Bürotätigkeiten übernehmen kann (d.h. Briefe schreiben, E-Mails beantworten, Telefonieren, mit dem Abteilungsleiter sprechen wenn etwas nicht passt etc.)

      Trotzdem mache ich mir sorgen, denn eine echte KI kann das (bzw. wird es schneller lernen als ein Mensch und auch in mehr bzw. ALLEN Sprachen!)!

      Vor allem wenn ich mir ansehe das die Teile mittlerweile Schach und Go (vor allem Go, denn das galt lange als UNMÖGLICH!) besser spielen als Großmeister und Watson Jeopardy gewann! Mehrfach wenn mich nicht alles täuscht!

      Deshalb schaue ich auch gerade zwecks beruflicher Veränderung (werde wenn's so weiter geht nochmal eine Ausbildung - dieses mal im IT-Bereich (Fachinformatiker etc.) machen!), damit ich hier weniger Probleme habe :)

      mfg LAX
    • Also mein Job ist krisensicher und wenn ich mich nicht dumm anstelle auch "unkündbar". Nicht staatlich, aber wer im Jahr das 5fache rein bringt von dem was er kostet hat erst mal wenig zu befürchten.

      Im Ernstfall hingegen hilft mir mein Job wenig denn dann achtet wohl keiner mehr auf Normen und Richtlinien und noch weniger suf die Überprüfung selbiger. Dann hilft mir nur was ich in meiner Freizeit gelernt habe.
    • Das Thema ist Mega interessant und mir auch schon öfters durch den Kopf gegangen. Ich studiere Medizin und sehe meinen zukünftigen Beruf auch eher als Krisensicher an, wobei es auch nicht ganz unvorstellbar wäre, dass manche Fachgebiete - gerade in Richtung Chirurgie- von Robotern übernommen werden. Dennoch denke ich, dass der klassische Allgemeinmediziner oder Facharzt in Richtung Psychatrie, Pädiatrie und Onkologie bestehen bleiben wird, denn wer erklärt seine Probleme, Sorgen und Ängsten denn schon Maschinen? Vor allem ist der finanzielle Aspekt der große Negativpunkt bei der ganzen Sache, weswegen es bestimmt dauern würde bis sich das in einer Berufssparte wirklich deutschlandweit durchsetzen würde. Da für mich die aktuelle situation in Europa eher auf Bürgerkrieg als auf wirtschaftlicher Boom hinausläuft würde ich auch eher auf die klassischen Berufe setzen...
    • Prometheus schrieb:

      Das Thema ist Mega interessant und mir auch schon öfters durch den Kopf gegangen. Ich studiere Medizin und sehe meinen zukünftigen Beruf auch eher als Krisensicher an, wobei es auch nicht ganz unvorstellbar wäre, dass manche Fachgebiete - gerade in Richtung Chirurgie- von Robotern übernommen werden. Dennoch denke ich, dass der klassische Allgemeinmediziner oder Facharzt in Richtung Psychatrie, Pädiatrie und Onkologie bestehen bleiben wird, denn wer erklärt seine Probleme, Sorgen und Ängsten denn schon Maschinen? Vor allem ist der finanzielle Aspekt der große Negativpunkt bei der ganzen Sache, weswegen es bestimmt dauern würde bis sich das in einer Berufssparte wirklich deutschlandweit durchsetzen würde. Da für mich die aktuelle situation in Europa eher auf Bürgerkrieg als auf wirtschaftlicher Boom hinausläuft würde ich auch eher auf die klassischen Berufe setzen...
      wenn Robotor die Mediziner 100% ersetzen können, dann gehst du halt in die Wirtschaft und entwickelst neue und bessere Roboter. Da braucht man dann sicher noch menschliche Mediziner.

      Da wäre ich auch erst mal tiefenentspannt und das morgen die Robotor alleine im OP unterwegs sind ist glaub ich auch nicht.
    • Also für den Bereich Einzelhandel kann ich dir nur zum teil zustimmen. Das kommt einmal drauf an welche Branche und was verkauft wird.
      Ich persönlich arbeite im Baumarktsektor und da hab ich schon mitbekommen das manche Unternehmen auf Roboter als Kundenlotse setzen und testen.
      Aber die geballte Wissenskraft von Einzelhändelern wo zum Großteil aus gelernten Berufen kommen wie z.B. Anlagenmechaniker, Elektriker, Schneiderin, Maler, Gärtnerin etc.pp. Im onlinehandel ist das natürlich eine ganz andere Sache wegen Lagerung, Verpackung usw. aber im großen und ganzen seh Ich meine Branche als Zukunftssicher an. Obwohl die leute von Jahr zu Jahr bekloppter werden.
    • Sehr interessanter Thread!

      Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Andrew Yang beschäftigt sich mit dem Thema K.I und der Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Die Prognosen sind, dass in den nächsten 20 Jahren zwischen 30 und 50% der Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Kein Arbeitsplatz ist vor der nächsten Industrierevolution sicher! Ich möchte auch gerne erklären warum.

      Wenn zwischen 30 und 50% der Arbeitnehmer ihren Job verlieren wird die Nachfrage in allen Wirtschaftszweigen so stark einbrechen, dass auch Menschen die einen vermeintlich sicheren Job haben diesen verlieren werden oder zumindest drastische Verdiensteinbußen hinnehmen müssen. Zudem werden hundertausende Arbeitslose in genau diese Jobs strömen.

      Es gibt meiner Ansicht nach nur zwei Szenarien wie dies ausgehen wird:

      1. Es wird ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, dass durch die Wertschöpfung der K.I. finanziert wird.

      2. Wir bekommen eine Gesellschaft in der 90% der Bevölkerung in bitterer Armut lebt und die Wertschöpfung der K.I. einigen wenigen Superreichen zukommen wird.