Trinkwasserverunreinigung in Heidelberg

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    • Trinkwasserverunreinigung in Heidelberg

      Hallo,
      aktuell ist die Trinkwasserversorgung in Heidelberg nicht möglich.
      Das Wasser ist ist mit einem noch nicht bekannten Stoff verunreinigt.
      Das Wasser darf nach der aktuellen Lage nur für die Klospülung benutzt werden.
      Duschen, Händewaschen, trinken, kochen ist nicht erlaubt.
      Auch in den Nachrichten 13:55 Uhr auf Regenbogen 2 waren noch keine aktuelleren Infos verfügbar.
      Inzwischen sind auch Leimen und Dossenheim betroffen
      Infos auf Regenbogen Zwei

      Pressekonferenz
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Paracord ()

    • Vielen Dank für deinen Hinweis.

      Der SWR Baden-Württemberg hat in einem Beitrag die aktuelle Situation erläutert und auch die aktuellen Mineralwasserbestände eines Supermarktes gezeigt. Es zeigt sich wieder einmal mehr, dass geringfügige Abweichungen der Alltagssituationen ausreichen, um die Verfügbarkeit von Lebensmitteln einzuschränken. Dass das Mineralwasser in vielen (oder zumindest in mehreren) Supermärkten ausverkauft ist, obwohl es noch keine behördliche Angabe darüber gibt, wie lange der Zustand des verunreinigten Trinkwassers andauert, ist bezeichnend für eine Bevölkerung, die auf derlei Abweichungen nicht vorbereitet ist. Das ist insbesondere dann bedauerlich, weil das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erst entsprechende Vorratshaltung ausdrücklich empfohlen hat.

      SWRaktuell_450.jpg
      Quelle: SWR Aktuell Baden-Württemberg
    • Ich mag solche "Horror-Nachrichten". Letztendlich wird vermutlich wie immer nichts wildes dabei rauskommen.
      Das Wasser soll bläulich aus dem Hahn kommen. Das einzig gefährliche, was mir spontan einfällt was diese Blaufärbung verursachen könnte, wären Cobalt-Salze. Und die müssten absichtlich in solch großen Mengen zugefügt werden, dass dieses Szeanrio äußerst unwahrscheinlich ist. Vermutlich hat irgendein Pausenclown ne Tüte Farbstoff oder Pigment in irgendeinen Brunnen gekippt.

      Warum ich solche Nachrichten "mag"? Weil dies zur Sensibilisierung der Bevölkerung beiträgt. Alle rennen nun wie die aufgescheuchten Hühner in die Supermärkte und kaufen sich so viele Sixpacks, wie sie tragen können und ärgern sich vermutlich, warum sie das nicht schon vorher irgendwann mal gemacht haben.
      Auch wenn sich das ganze als völlig harmlos herausstellt, die Sensibilisierung bleibt.
      Und es wird mehr als nur eine Handvoll Personen geben, die von heute an IMMER ein paar Sixpacks Wasser mehr im Haus haben werden. Und vielleicht macht es ja bei dem einen oder anderen "klick" und es landen zuzüglich zum Wasser noch ein Gaskocher inkl. Kartuschen und noch ein paar extra Lebensmittel in den Vorratsschrank.

      Auch wenn es sich zynisch anhören mag, ein bisschen Angst und Sorge tut der Bevölkerung ganz gut, bzgl. der ansonsten vermeintlich selbstverständlichen Versorgung.
      Und vielleicht wird jeder Bürger irgendwann mit einer völligen Selbstverständlichkeit einen kleinen Notvorrat an Wasser/Lebensmitteln, Kochmöglichkeit und Licht zu Hause haben, so dass das Wort Prepper völlig überflüssig wird. Schön wär´s.
    • Es gibt derzeit keine bestätigten Informationen darüber, wie groß die Schwankungen konkret sind.

      Wir können aber davon ausgehen, dass die verantwortliche Behörde keine amtliche Entwarnung für die Bevölkerung erteilen würde, wenn ein tatsächliches gesundheitliches Risiko bestehen würde.

      Die bisher eher kryptische Begründung für die bläuliche Färbung wird sicherlich noch im Detail erklärt werden. Es war zunächst jedoch vorrangig, den Bürger darüber zu informieren, dass er das Trinkwasser ohne Einschränkungen nutzen kann, statt ihn verständlich die Ursuche für die Verfärbung zu erklären.
    • Zero schrieb:


      Weil dies zur Sensibilisierung der Bevölkerung beiträgt.

      wie recht du hast. Meine Frau hatte vor einigen Wochen ihr Aha-Erlebnis. Frage mich aber nicht mehr was es war. IMHO eine Kleinigkeit. Vielleicht waren es die angekündigten schweren Schneefälle, die es am ende doch nicht gab. Jedenfalls haben wir jetzt 4 neue Schränke gekauft und bis dahin ungenutzte Wandflächen damit zugehängt und werden jetzt erst mal als Mindestanforderung die Liste vom BBK abarbeiten und Vorräte anlegen.

      Die Trinkwassergeschichte wird sicherlich noch dazu führen, dass ich mir für die Trinkwasserbereitung Material anschaffen kann...
      aber echt schade, dass sich dennoch zu wenig darüber Gedanken machen. Ich befürchte uns geht es einfach zu gut...
    • Ich möchte nicht behaupten uns geht es zu gut. Wir machen nur das was natürlich ist - den einfachsten Weg einschlagen. Und der ist im Normalfall eben nicht die Bevorratung. Sondern einkaufen wenn was gebraucht wird und die Vorratshaltung dem Supermarkt überlassen. Hat aber nix mit zu gut gehen zu tun, sondern ist für die meisten Menschen eine Vereinfachung des täglichen Lebens. Und solange nix schiefläuft funktioniert das ja auch.
    • Jaja. Spare in der Zeit,dann hast du in der Not.

      Dieser alte Spruch hat heute genau so viel Berechtigung wie in vergangenen Tagen.

      Das Problem ist nur, das du gleich in die "extremisten" Ecke gestellt wirst.

      Das macht die ganze Sache so schwierig.

      Gruß
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • Paracord schrieb:

      Hallo,
      aktuell ist die Trinkwasserversorgung in Heidelberg nicht möglich.
      Das Wasser ist ist mit einem noch nicht bekannten Stoff verunreinigt.
      Das Wasser darf nach der aktuellen Lage nur für die Klospülung benutzt werden.
      Duschen, Händewaschen, trinken, kochen ist nicht erlaubt.
      Auch in den Nachrichten 13:55 Uhr auf Regenbogen 2 waren noch keine aktuelleren Infos verfügbar.
      Inzwischen sind auch Leimen und Dossenheim betroffen
      Infos auf Regenbogen Zwei

      Pressekonferenz
      Das hat mich etwas zum Grübeln gebracht.
      Ich spinne das mal in Gedanken weiter.
      Ich gehe davon aus, die Verunreinigung ist wenn überhaupt wirklich nur noch für die Klospülung zu verwenden ( Flüsse und Seen sind auch betroffen).....und nicht mal einfach so auf die Schnelle zu neutralisieren (abkochen und filtern) und das über 3-4 Wochen.
      Dann haben doch selbst die Krisenvorsorger nach BBK sehr schnell ein Problem mit ihren paar Kisten Mineralwasser, sofern sie nicht auch noch Zugriff auf extra Brauchwasser haben und das werden die wenigsten sein.
      Allein schon aufgrund der der begrenzten Lagermöglichkeiten.
      Wie seht ihr das?
    • Neu

      Man sollte sich zunächst im Klaren darüber sein, welchen Zweck die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben. Ziel des dort beschriebenen und empfohlenen Notvorrates von 14 Tagen ist es nicht, im Falle einer Notsituation auf jede Hilfe verzichten zu können.

      Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat ihre Empfehlungen konzipiert, um dem Bürger die Möglichkeit zu schaffen, den Zeitraum zwischen dem Beginn einer Notsituation und dem Eintreffen der Hilfskräfte überbrücken zu können. Die dafür vorgesehen 14 Tage sind dabei schon sehr großzügig berechnet. Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass die Hilfskräfte sehr viel schneller an den jeweiligen Einsatzorten sind, um die betreffende Bevölkerung zu unterstützen.
    • Neu

      In Heidelberg hätte ja auch schon ab 18:00 Uhr eine Notfallversorgung über Tankwagen Stattgefunden das zeigt das dort die
      Behördliche Vorbereitung anscheinend gut geklappt hat.

      Im Endeffekt war man einfach extrem vorsichtig. Dadurch eben die aussage das man das Wasser nur noch zum Klo-Spühlen verwenden sollte. Bei kürzeren, lokal begrenzten Ereignissen ist das auch durchaus praktikabel.
    • Neu

      @Scott Sinn und Zweck der Empfehlungen des BBK sind schon klar und solange ein Plan funktioniert ist auch alles gut.
      Nur hat ein Großteil der Bevölkerung nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Grundversorgung auf Lager.
      In meinem Gedankenspiel, kann halt nicht mal schnell am nächsten Brunnen ein Tankwagen vollgepumpt und geschickt werden, was den Nachschub in ausreichender Menge verzögert und doch sehr schnell zu Engpässen führen kann.
      @ iba ja bei der Geschichte in Heidelberg hätte das nahezu perfekt funktioniert und Vorsicht ist immer besser als Nachsicht.
      @ Gene also von Magie und Wundern würde ich bei einer Kontamination in der Größe eher nicht sprechen.
      In meinem Gedankenspiel ist es auch nicht relevant was es ist, da sowohl ich als auch ein Großteil der Bevölkerung nichts damit anfangen kann.
      Allein die Tatsache, dass das Wasser verseucht ist zählt.
      An Quellen und Regen hatte ich gar nicht gedacht und mit einer Destille lassen sich glaube ich, nicht mal so schnell ein paar Kubikmeter Wasser destillieren, kommt natürlich auch auf die Größe der Destille an.