S.E.R.E.-Survival (survival, evasion, resistance and escape)? Wichtig oder nicht?

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    • S.E.R.E.-Survival (survival, evasion, resistance and escape)? Wichtig oder nicht?

      Wer von Euch beschäftigt sich mit dem Thema S.E.R.E.-Survival oder hat sogar ein Survivalset in diese Richtung? Das fängt meiner Meinung nach schon beim Lockpicking an, geht weiter mit dem Üben von Techniken zur Befreiung aus Kabelbinderfesseln.
      "Preppen ist keine Frage des Anlasses, Preppen ist eine Lebenseinstellung."
    • S.E.R.E. ist eher ein militärisches Konzept. Ich unterstelle mal der normale Prepper wird sich nicht in feindlichem Gebiet aufhalten. Die meisten dürften mit militärischer Taktik allgemein ohnehin überfordert sein. Gehöre ich auch dazu. Meine Kentnisse sind 20 Jahre alt und damit größtenteils wertlos.

      Und sollte der eigene Ort von Feindkräften besetzt werden, dann ist für die meisten der BugOut das richtige. Und BugOut meint hier: Lauf. Je schneller, je besser.
    • Man sollte beachten, dass die Themen S.E.R.E und Preppen sich eh schon stark überschneiden.
      Überlebenstraining, sich Durchschlagen können, das Ausweichen potenziell gefährlicher Gruppen, sind alles Dinge die hier im Forum thematisiert werden oder ihre Berechtigung haben.
      Das Verhalten bei und die Vorbereitung auf Verhöre etc. oder die Flucht aus der (Kriegs-)Gefangenschaft gehen vermutlich zu weit. Allerdings muss das jeder für sich selbst sehen.

      Bisher hatte ich beruflich einen Lehrgang, der S.E.R.E-Inhalte vermittelt hat, allerdings gehören diese Inhalte nicht zu meiner Laufbahn, dennoch war der Lehrgang sehr lehrreich für mich, sowohl beruflich als auch persönlich. Damit meine ich weniger die erlernten Taktiken, da ich diese nach einem Lehrgang eh nicht richtig anwenden kann. Viel wichtiger für mich persönlich war das einige Verhalten bei Schlafentzug, Nahrungskarenz und unter psychologischen Druck und bei starker physischer Belastung.

      @LoneWolfTactics:

      Was verstehst du unter dem Thema konkret und wieso gerade die Beispiele Lockpicking und Befreiung aus Fesseln?
      Was hast du bereits in diese Richtung gemacht, geübt oder an Equiment besorgt?
    • Dieses Thema lässt sich in der Theorie sehr schlecht vermitteln.
      Dazu empfinde ich Dinge wie Lockpicking, als zu tiefgehend. (keine Anleitungen die für Kriminelle zwecke missbraucht werden könnten)
      Wer Taktisch oder Militärisch nicht Spezialisiert ist, sollte einfach schauen das er weg kommt und hoffen niemals erwischt zu werden.
      Selbst EK-Lehrgänge können nicht alles Vermitteln, den es gibt keine Patentlösung und das in keiner Lage.
      Der normale Bürger, funktioniert schon unter Stress nur noch zu 50%.
      Nicht Auszumalen wie er Agiert, wenn er mal in eine wirklich schlechte Lage gerät.
      train hard fight easy
    • Natürlich sehe ich einige Techniken des S.E.R.E. als durchaus Hilfreich an, allerdings sind diese doch sehr spezifisch auf militärisches Personal ausgelegt und auch für solche Szenarien...

      Einzelne Techniken ja, ein komplettes auslegen darauf halte ich allerdings für wenig sinnvoll. Da gibt es wesentlich wichtigere Baustellen auf die man sich bei der Krisenvorsorge konzentrieren sollte.
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      @Virla: Nix hab ich bisher in die Richtung gemacht. War nur daran interessiert zu erfahren ob diese Themen eher verbreitet sind oder eben nicht, und welche Argumente dafür oder dagegen aufkommen.


      @Bugoutsurvival: "Es gibt wichtigeres" ist ein Standard-Todschlagargument, welches man gegen so gut wie alles einsetzen kann. Überzeugt mich jetzt nicht wirklich, mich in Zukunft nicht damit zu beschäftigen. Trotzdem danke dafür.
      "Preppen ist keine Frage des Anlasses, Preppen ist eine Lebenseinstellung."
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      LoneWolfTactics schrieb:

      @Bugoutsurvival: "Es gibt wichtigeres" ist ein Standard-Todschlagargument, welches man gegen so gut wie alles einsetzen kann. Überzeugt mich jetzt nicht wirklich, mich in Zukunft nicht damit zu beschäftigen. Trotzdem danke dafür.
      Naja sieh es doch mal anders herum... Die Zeit die du in das Training solcher Techniken steckst könntest du sinnvoller investieren. Wichtiger wäre ein technisches Verständnis für diverse Dinge wie zB Elektrotechnik, Motorentechnik, DIY Reparaturen, usw.

      Das ist meiner Meinung nach wichtiger als Soldaten Survival und nimmt schon viel Zeit in Anspruch...
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      LoneWolfTactics schrieb:

      Wer von Euch beschäftigt sich mit dem Thema S.E.R.E.-Survival oder hat sogar ein Survivalset in diese Richtung? Das fängt meiner Meinung nach schon beim Lockpicking an, geht weiter mit dem Üben von Techniken zur Befreiung aus Kabelbinderfesseln.
      also Lockpicking mach auf jeden sinn hat mir schon den schlüsseldienst erspart und ist mit einfachsten mitteln taschenmesser + büroklammer möglich
      jedoch ist bei hochwertigen sicherheitszylinden der ofen aus.
      mit dem rest habe ich micht befasst aber Lockpicking können ist schon toll ;)