Fitness

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Gemeinde,

      es wird hier immer wieder darüber geschrieben, das etwas für die "allgemeine Fitness" getan wird/ getan werden muss. Aber es kommen keine konkreten Vorschläge oder Beispiele.
      Meine Frage also: Was tut ihr konkret um euch körperlich auf den Tag X vor zu bereiten?

      Mein persöhnliches Trainingsprogramm besteht darin das ich meine Hundegassi Runden immer mit Rucksack von unterschiedlicher Schwere mache. (am Woend gerne auch mal über mehrere Std)
      Ausserdem bin ich stark in meiner SV-Kampfsportschule angagiert.
      2 - 3 mal im Jahr geht es auf Wanderschaft mit Freunden und das war es aber auch schon.

      Bin mal gespannt was so alles kommt worauf ich im Leben nicht gekommen wäre. ^^

      Gruß
      Oldman
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • Also meine körperliche Fitness versuche ich soweit wie möglich zweckmäßig zu halten. Ich bin eh fast den ganzen Tag am laufen auf der Arbeit daher sind Bewegung kein Thema. Regelmäßig teste ich die Kilometer und Geschwindigkeit mit Rucksack und Gewicht drin. Dabei teste ich auch gerne mal verschiedene Schuhe und andere Ausrüstungsteile. Leider komme ich dazu in letzter Zeit recht wenig.

      Regelmäßiges Joggen ist auch Bestandteil meines Trainings. Früher waren mir die gelaufenen Kilometer pro Einheit wichtiger und heute ist es eher die Geschwindigkeit. Zum einen aus Zeitmangel und weil ich wenig Sinn sehe einen Marathon laufen zu können aber von jedem eingeholt zu werden. Deshalb trainiere ich einmal eine möglichst hohe Geschwindigkeit über mehrere Kilometer halten zu können und Etappenweise das Sprinten. Dieses Training erspart mir Zeit und ist einfach Realitätsnaher.

      Das Klettern (Bouldern) war auch früher regelmäßig im Programm aber leider fehlt mir momentan einfach die Zeit dafür. Vorallem der weite Anfahrweg hat mich immer genervt.

      Der größte Teil macht bei mir aber der Kraftsport aus. Für die Krise zwar nur bedingt zu gebrauchen aber mir hat gerade dieser Sport sehr geholen. Ziel ist hier neben Kraftaufbau und Bodybuilding vorallem die Prävention und die gesteigerte Gesundheit. Die meisten körperlichen Probleme (Zivilisationskrankheiten) habe ich damit wegbekommen und das soll auch so bleiben. Ich trainiere sowohl mit freien Gewichten als auch mit dem reinen Körpergewicht. Bei mir wird der Körper immer als ganzes trainiert. Wichtig sind noch eine gute Abwechslung was Übungen, Pausenzeiten, Intensität und Wiederholungen angeht. Der Körper soll ja keine Routine bekommen.

      Eine Form von Kampfsport oder Selbstverteidigung wäre sicher sinnvoll aber dafür fehlt mir absolut die Zeit gerade. Vorallem gibt es da immer feste Trainingszeiten was bei mir meistens recht schwierig ist.

      Wenn konkrete Pläne oder sowas gewünscht werden kann ich gerne mehr dazu schreiben.
    • Hurricane2033 schrieb:

      ... Wichtig sind noch eine gute Abwechslung was Übungen, Pausenzeiten, Intensität und Wiederholungen angeht. Der Körper soll ja keine Routine bekommen. ...
      Kannst Du da bitte näher drauf eingehen? Ich dachte immer (vor 10+ Jahren mal im Fitti gelernt) das man nach nem festen Plan trainiert (jede Trainingseinheit immer nur eine "Körperzone", feste Übungen mit definierten Wiederholungszahlen um ggf. Fortschritte bzw. Verbesserungen erkennen zu können) Mir fiel das immer sehr schwer jedesmal stumpf die selben Übungen runterzuspulen, deshalb ließ meine Motivation schnell nach...

      Überhaupt habe ich mit Sport so meine Probleme, meinem Kopf ist da immer Langweilig :whistling: :sleeping: ... wenn ihr wisst was ich meine?!
      Wie motiviert ihr euch? Wie beschäftigt ihr Euch beim Joggen oder im Fitti?
    • @Trittbrettfahrer
      Der Körper will ja nicht mehr Muskeln aufbauen als unbedingt nötig. Man muss also die Muskeln reizen. Als Anfänger kann man ruhig feste Sätze und Wiederholungen machen und wird dadurch Erfolge haben. Wenn man aber etwas fortgeschrittener ist dann hat der Körper schon eine gewisse Gewohnheit beim Training und es wird schwerer nur über Gewichtssteigerungen einen Reiz zu setzen. Daher sollte man sein Training anpassen wenn der Reiz einfach ausbleibt.

      Ein Trainingsplan macht auf jeden Fall Sinn. Wie der Aussieht muss individuell angepasst werden. Wie oft kann ich die Woche trainieren, wie lange, was sind meine Ziele etc. Ich selber habe früher einfach 3x die Woche ein Ganzkörpertraining gemacht. Also jede Trainingseinheit alle Muskelgruppen. Das war für mich als Anfänger ganz gut aber irgendwann wurde das Training immer länger da es immer mehr Zeit brauchte den Muskel zu erschöpfen und somit zu reizen. Dann bin ich auf einen 2er Split umgestiegen. Ich habe einmal Oberkörper und am anderen Trainingstag den Unterkörper trainiert. Mittlerweile habe ich eine Art 4er Split wobei ich starke Muskelgruppen nur einmal die Woche trainiere und schwache Muskelgruppen zwei mal. Diese Trainingseinheiten werden dann immer mal angepasst je nach Entwicklung beim Training. Aber als Anfänger würde ich einen Ganzkörperplan mit den Grundübungen benutzen. Erst wenn man vier mal oder öfters die Woche trainiert würde ich das Training splitten.

      Ein anderer Punkt sind die Übungen selber. Nehmen wir als Beispiel die Brustmuskeln. Ich trainiere die Brust zwar immer am selben Wochentag aber nie immer gleich. Die Übungen, die Intensität, die Wiederholungen, die Pausenzeiten und der Ablauf ändern sich regelmäßig. Nehmen wir an ich fange mit Bankdrücken an mit einer Langhantel mit schwerem Gewicht im Bereich 5 Wiederholungen pro Satz an. Beim nächsten Training nehme ich dann die Kurzhantel mit schwerem Gewicht im Bereich 5 Wiederholungen. Die Übung selber hat dadurch einen neuen Reiz. Bei der Intensität kann ich variieren ob ich mit einem schweren Gewicht nur sehr wenige Wiederholungen mache oder mit einem leichteren Gewicht sehr viele. Pausenzeiten müssen ein wenig zur Intensität passen. Je schwerer die Übung umso länger die Pausenzeit aber auch hier kann man rumprobieren. Je kürzer die Pause umso weniger Gewicht kann ich beim nächsten Satz nehmen aber dafür ändere ich den Reiz auf die Muskeln. Beim Ablauf fange ich einfach mit einer anderen Übung an als beim letzten mal. Anstatt Flachbankdrücken mache ich dann Schrägbankdrücken.

      Aktuell trainiere ich viel mit Dropsätzen und Supersätzen. Für den Anfänger ist das sicher nichts aber für mich optimal. Ich bekomme in einer sehr kurzen Zeit einen guten Reiz. Wenn wir beim Beispiel Brustmuskel bleiben. Ich fange an mit schwerem Bandrücken mit der Langhantel bis zur Erschöpfung, greife ohne Pause zur leichteren Kurzhantel und dann direkt noch ein paar Liegestütze bis garnichts mehr geht. Das kann vielleicht nicht jeder oder es funktioniert nicht so bei jedem aber mir hilft es sehr.

      Naja Motivation ist immer so eine Sache. Ich habe mir immer gesagt "Du hast ein Ziel" und dafür musst du arbeiten. Natürlich hat es mir auch Spaß gemacht. Spaß ist der Hauptgrund warum der Kraftsport bei mir deutlich dominiert vor anderen Sportarten. Ich finde nur der Anfang ist schwierig und irgendwann wird es zur Routine. Training ist bei mir immer an festen Tagen und dann wird dort auch nichts anderes geplant. Dann kommen auch so Sachen wie "Dann trainiere ich eben Morgen" garnicht erst vor.

      Beim Joggen habe ich Anfangs noch Musik gehört, dann Podcasts und mittlerweile garnichts mehr. Ich möchte mitbekommen was um mich herum passiert und ich nutze die Laufeinheiten zum Nachdenken und den Kopf freizubekommen. Beim Kraftsport habe ich auch mit Musik angefangen und schaue mittlerweile Youtube Videos. Keinen Unterhaltungsschrott sondern was mit Inhalt zum lernen. Bei wichtigen Sachen wird halt eben das Video pausiert wenn der nächste Trainingssatz ansteht. Das entstand aus der Not heraus wegen Zeitmangel. Ich versuche möglichst Dinge parallel ablaufen zu lassen wo es möglich ist. Daher trainiere ich auch nur Zuhause um meine Ruhe zu haben und weil es zeitlich einfach besser ist. Ich kann trainieren wann ich will, wie ich will und erspare mir halt ne Menge Zeit.
    • Fahr 5mal die Woche Fahrrad egal bei welchem Wetter und mach täglich 50 Liegestütze, 50 sitzups, 50 Kniebeugen
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Ich bewege zur Zeit 2-3 mal die Woche meine Gewichte. Plan ist aktuell ziemlicher Murks - aber Problemstellen haben sich raus kristallisiert und werden durch Trainingsplan Anpassung angegangen. Zb. hab ich durch mein vieles Sitzen ein absolutes rücken Defizit und Becken ist leicht nach vorne gekippt.
      Dem wird durch entsprechende Dehnung entgegengewirkt, Bauch wird gestärkt aber nur durch Übungen die den Hüftbeuger nicht ansprechen.
      Rücken wird auch gekräftigt aber da bin ich sehr vorsichtig da man da durch Übermotivation auch schnell was kaputt machen kann.
      Sonntags ist meist Wandertag eingeplant ~8km aber das auch durch teils unwegsames Gelände.
      Im normalen Tagesablauf mal mehr dir Treppen statt Aufzug/Rolltreppe nutzen bringt noch nebenbei gut was.
      Und ich habe mir so ein Sitzball besorgt den ich nach der Arbeit gern mal ne halbe Stunde bis Stunde nutze.
    • HobbyPrepper schrieb:

      Fahr 5mal die Woche Fahrrad egal bei welchem Wetter und mach täglich 50 Liegestütze, 50 sitzups, 50 Kniebeugen
      tow punch man incomming - also fast ;D



      ich gehe 3-4 mal die woche zum VingTsun Training (quasi ein komplexes SV Training aus einem KungFu Stil),
      dazu fahre ich nahezu jede Strecke innerorts mit dem Rad. Da kommen pro Woche also auch noch mal ~30km Rad dazu
      DON'T PANiC

      Man sollte immer wissen wo sein Handtuch ist.

      ~Douglas Adams / Per Anhalter duch die Galaxis


      Nützliche Links: Wie kann ich die Zugriffsrechte für die SV Waffen und Selbstverteidigung Subforen erhalten? ;; Zugriffsrechte, Bugs, Änderungen ;; Themenverfehlungen und die Konsequenzen ;; Suchfunktion ;; Neue Forenregeln
    • - Ich denke, es geht bei der allgemeinen Fitness darum, in einer moderaten Geschwindigkeit / Zeit z.B. 20km zu Fuß gehen zu können, ohne psychisch und physisch in eine persönliche Krise zu stürzen.
      - Dabei geht es auch darum sein Gepäck über diese Strecke tragen zu können. Sprich nicht nur Kraft in den Beinen, sondern auch dem Oberkörper.

      Eine gute Körperliche Verfassung aufgrund regelmäßigen Trainings. Wie das Training aussieht ist prinzipiell ziemlich egal, meiner Meinung nach.
      Ob Crossfit, Laufen, Yoga oder der BauchBeinePo Kurs.

      Mein Training ist Phasenweise und sehr Abwechslungsreich.
      Ich habe grundlegend einfach eine sehr aktive Freizeit - statt TV und am Strand liegen. :)
      Hier mal was alles so 2018 drin war an "Training":
      - WingChun
      - 3 Monate Ido Portal
      - Bouldern
      - OCR / Hindernislauf / z.B. Xletix, Spartan Race, Strong Viking ...
      - Geländelauf nach Trainingsplan oder so lustigen Apps wie ZombieRun
      - LuJong / tibetisches Yoga
      - Fitnessstudio / Bodyshaping
      - Wandern in den Bergen z.B. Tirol, Odenwald, Himalaya
      - Meditation
      - Seminare und Workshops zu unterschiedlichen Sport/Fitnessthemen

      Für Tag X ist von dem ganzen Zeug wahrscheinlich folgendes am nützlichsten: Kampfkunst, Wandern, Geländelauf/OCR und Meditation.
      Warum?
      Kampfkunst: Selbstverteidigung, Herzkreislauftraining, Umgang mit Adrenalin
      Wandern: Herzkreislauftraining, Techniktraining, Wahrnehmung für Leistung und Distanz (gerade in den Bergen)
      Geländelauf/OCR: Meilenweiter unterschied, ob ich auf dem Laufband, der Straße oder durch den Busch renne. Hindernisse, wie Gräben und Wände überwinden (Techniktrining), max Puls erleben, Pausenzeiten kennenlernen, Kälte und Dreck, Teamwork
      Meditation: Starker Rücken, Körperwahrnehmung, Mentales Training, Umgang mit Unruhe, Schmerz, Stress und Problemen lernen

      Das wäre so meine Idee. Wobei ich durchaus finde, dass man den Geländelauf streichen kann und sich in Hinsicht auf allgemeine Fitness durchaus nur auf das Wandern beschränken kann.
    • Also meine tagesstrecke sind 34km mit dem Fahrrad.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Moin!

      Durch den Umzug bedingt komme ich nicht mehr ganz so oft dazu mein Trainingsplan ein zu halten.
      In der Regel waren das immer 3 x die Woche Wandern. Alles so Strecken um die 10-20 Km mit meinem kleinen BOB von 27 Kg.
      Immer abwechselnt ein Tag Wandern und am nächsten Tag dann Bodenturnen, also Kniebeugen, Klimmzüge usw.
      Seit Kurzem kommt bei mir noch Klettern hinzu was ich auch ausweiten wollte, da es einige Muskelgruppen mehr anspricht und mir auch sau viel Spass macht. :)
      Da ich viele Jahre Alpinsportler war bin ich selbst redent auch im DAV und dort werden mir noch andere Sachen geboten. Sobald der Umzug durch ist und ich mehr Zeit für mich habe, wird neben der Bude die ich renovieren werde, die sportlichen Aktivitäten wieder voll hoch gefahren.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Im Moment mache ich nur 3-4 mal die Woche Krafttraining. Hintergedanke dabei ist eher Gesundheitlich, da ich letztes Jahr eine Knie-OP hatte und mein Physio leider eine Falsche Reha gemacht hat, was sich aber erst im Sommer diesen Jahres rausgestellt hatte. Durch das Krafttraining habe ich jetzt seit Über einem Jahr wieder meine volle Beweglichkeit im Knie bekommen. Ansonsten gehe ich Mehrmals Täglich noch mit unsren Hunden raus aufs Feld, was auch genug Bewegung mit sich bringt.
      Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh´n, was übrig bleibt



      Unterschätz mich ruhig, das wird lustig :)