Angepinnt Blackout - Hauptdiskussion

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      Das Thema mit Seuchen geht sehr schnell. Bei Stromausfall über 24 Stunden nehme ich an das es in vielen Klärwerken beim nächsten großen Regen zum unkontrollierten Ablassen in den Bach \ Fluss kommt.
      Dazu auch dann noch Abwasser aus Industrie und verendete Nutztiere.

      Sollte wieder Strom da sein wird es auch länger dauern bis aus der Leitung wieder Wasser kommt was ohne Abkochen verwendbar ist. Teilentleerte Rohrleitungen ohne Durchfluss ist nicht gerade appetitlich.

      Bei einem Blackout im Winter wird noch die Frage kommen nach Frostschäden im Wasserwerk.
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      und Frostschäden in den eigenen 4 Wände.

      Lasst man das Wasser in den Heizkörper ab, damit diese nicht "platzen" und der Strom kommt wieder, dann muss auch Wasser da sein um die Heizung wieder zu befüllen.

      Gleiches gilt mit den Wasserleitungen und die Boiler.
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

      BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
      ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
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      Harald schrieb:

      Das Thema mit Seuchen geht sehr schnell. Bei Stromausfall über 24 Stunden nehme ich an das es in vielen Klärwerken beim nächsten großen Regen zum unkontrollierten Ablassen in den Bach \ Fluss kommt.
      Dazu auch dann noch Abwasser aus Industrie und verendete Nutztiere.
      auf Durchzug wird jetzt schon bei gróseren Regen gestellt.
      Dort gibt es Becken zum auffangen falls mal mehr kommt als regulär geklärt werden kann.
      Dann ist aber auch Schluß.
      Ich war mal nen gutes halbes Jahr in der Kläranlage der nächst größeren Stadt hier, beim Umbau des Einfluss bzw. Sandfangbeckens.

      Kann sagen das die Becken in nen paar Stunden voll waren.
      Dann ging es raus wie rein.
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      Nicht ganz so.
      Etwa zwei Drittel der Entwässerungsleitungen un Kläranlagen sind in Bayern Mischsysteme. Also Schmutzwasser un Regenwasser in einer Leitung zur Kläranlage. Der Rest ist im Trennsystem. Dort wird nur Schmutzwasser eingeleitet. Was den Vorteil hat, daß der Wirkungsgrad der Anlage wesentlich höher ist. Nachteil, zwei Zuleitungen.
      Beim Mischsystem ist ein Absetzbecken vorgeschaltet! Übrigens werden alle Systeme mit sogenannten Einwohnergleichwerten berechnet. Also Einwohner im Gebiet plus Industrie je nachdem (Wasserverbrauch) entspricht so viel Einwohnern plus ( nach System) Niederschlagsmenge ( wobei glaube 70% des Jahrhundertregens gemeint sind). Nagelt mich nicht auf die 70% fest. Funktioniert trotzdem nicht immer.
      Beim Mischsystem geht die Überlastung der Anlage stark verdünnt in die Vorflut, aber ja wenn das Absetzbecken voll ist und die Anlage überlastet passiert das.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
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      TejuJagua schrieb:

      Denkt doch mal an die Hospitäler.
      Wie viele von denen haben Notstromaggregate?
      Wenn sie welche haben, wie lange werden die laufen?
      Haben sie ausreichend Dieselvorräte gebunkert?
      Meines Wissens müssen diese zumindest hier in Deutschland per Gesetz welche haben und Dieselvorrat irgendwas zwischen 24 und 48 Stunden. Betrifft aber nur die Lebensnotwendigen Geräte, bei längerem Netzausfall läuft der Betrieb also auf sparflamme, nur Notfälle und nur soweit Kapazität vorhanden.
      In einem Bericht den ich mal gesehen habe hatten die einen Krankenhausbetreiber zu diesem Thema interviewt und der Nachschub ist wohl über Verträge geregelt, obs dann so läuft weiss natürlich keiner aber das größte Problem wird wohl nicht der Diesel sondern die Müllentsorgung sein bzw. die Wasser- ver-und entsorgung.
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      Mich würde Interessieren, wie ihr euren "Strom" so lagert oder sogar erzeugt. Und für was Ihr ihn zu verbrauchen gedenkt.

      Ich Habe einige Powerbanks, eine Powerstation von Jackery und eine Autobatterie. Dazu 2 100W Solarpanele für die Batterie oder die Jackery.
      Gedacht wäre der Strom im Moment nur für Licht oder Funk. Wärme ist noch ein Gedanke, aber das Frisst Strom ohne Ende...
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      Radioactiveman schrieb:

      Mich würde Interessieren, wie ihr euren "Strom" so lagert oder sogar erzeugt. Und für was Ihr ihn zu verbrauchen gedenkt.
      Bei mir schaut es ähnlich aus wie bei Dir, ein Jackery + 100W Solar Panel ist hauptsächlich für die Gefriertruhe gedacht und kann das Ding so gut ein bis zwei Tage betreiben.
      Verschiedene Powerbanks im Leistungsbereich von 10k mah bis 26k mah für Campinglaternen, Taschenlampen, ggf. Mobiltelefon.

      Nachdem ich seit neuestem ein Laptop mit extrem wenig Stromverbrauch habe, überlege ich noch dafür noch eine Powerbank mit USB-C PD zu besorgen. Aktuell habe ich zwar keine wirkliche Idee ob es so sinnvoll ist ein Laptop bei einem Blackout funktionsfähig zu haben, aber wer weiss. So teuer sind diese Powerbanks auch nicht mehr...
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      Radioactiveman schrieb:

      Mich würde Interessieren, wie ihr euren "Strom" so lagert oder sogar erzeugt. Und für was Ihr ihn zu verbrauchen gedenkt.
      Ich werde einfach auf Strom verzichten. Kochen dann per Campingkocher und in der Familie hat jeder Schlüssel vom anderen. Wir haben vereinbart, wann wir uns wo treffen. Unser Luxus werden die vielen Bücher und Spiele sein.
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      Brauche den Strom nur für Licht.

      Jedoch habe ich mir eine Solaranlage auf die Garage gebaut (Wohnmobil Zubehör)
      Eine Leitung ins Haus liegt und dort schließe ich 2 LED Lampen an.
      2 USB Ladestellen sich auch vorhanden.

      Ausserdem habe ich eine Jackery 500 mit Solar Panel

      Ein kleiner Inverter, zum NOT Betreiben der Heizung ist vorhanden und erfolgreich getestet.
      Jedoch möchte ich damit nicht das Haus Heizen, sondern nur einen Frostschaden verhindern und gelegentlich laufen lasse.
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

      BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
      ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
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      Radioactiveman schrieb:

      Mich würde Interessieren, wie ihr euren "Strom" so lagert oder sogar erzeugt. Und für was Ihr ihn zu verbrauchen gedenkt.
      Ich habe einen Li Akku ungefähr 7kWh. Einen Lifepo4 Akku 2kWh und arbeite an einem weiteren Li Akku. Dazu mittlerweile 4 Solarflächen und arbeite an der 5 Fläche. Module für ungefähr 15kWp liegen schon auf dem Hof nur schaffe ich es nicht aufs Dach diese auch zu Montieren...
      Im Notfall fängt natürlich das Sparen an. Sämtliche Geräte welche nicht dringend nötig sind werden abgeschaltet um Strom für Heizung und Kühlgeräte zu haben.
      Kochen könnte ich auf dem Gasgrill oder Camping Kocher.
      Je nach Jahreszeit muss man schon etwas Haushalten mit dem Strom. Im Sommer Hat man Überfluss da könnte man dann Elektrisch einkochen und den Dörrautomat laufen lassen. Im Winter frisst die Heizung schon einiges und die Solar ausbeute ist ja auch eher knapp.
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      - 4,8 kWh Bleiakkus an der Insel in der Werkstatt mit ~2kWp auf dem Dach und 5kW Wechselrichter. Für den Betrieb von Werkzeugen und das Laden von Akkus.
      - 2,4 kWh (12V, 200Ah) Akku im Keller mit 2,5 kW Wechselrichter dran. Reicht für den Betrieb der Petroleumheizung (30W) und für ein paar LED Lichter.
      - Zwei Benzin Stromerzeuger (1kW + 2,8kW), der Kleinere ist ein Inverter. Benzin ist für mehrere Wochen, nicht durchgängigen Betrieb, sondern einigen Stunden am Tag z.B. zum Laden der Akkus im Winter, vorhanden
      - Ein Diesel KFZ mit Lichtmaschine und einen großen Dieselvorrat.