Angepinnt Blackout - Hauptdiskussion

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    • Due Zeit die ich im Dunstkreis eines Klinik-Verbundes in der Technik gearbeitet habe ist ein paar Jahre her. Aber ja, das wird gewartet und repariert. Dafür gibt's Wartungspläne die zwingend einzuhalten sind, ähnlich den Brandmeldeanlagen, Rauch-Wärmeabzugsanlagen, Aufzüge, Rauchschutztüren, Offenhaltungen ect ect.
      Besagte Klinik hatte eine eigene Lösung mit Panzerdiesel. Mit Sondergenehmigung der Bundesregierung, weil Kriegstechnik ja da nicht eingesetzt werden darf. Gibt's glaub in der Form bundesweit drei mal.
      Dort waren auch genug Diesel-Vorräte für eine Woche Notbetrieb.
      Im Krankenhaus selbst gibt's Notfall Pläne , und Steckdosen in verschiedenen Farben. Und es ist bei "Todesstrafe" sozusagen verboten die Kaffeemaschine an die Steckdose anzuschließen die für Notbetrieb vorgesehen ist.
      Der Notbetrieb ist dann natürlich eingeschränkt, die OP Sääle sind reduziert die Zahl der OP s wird beschränkt. Da gibt's dann halt noch Not OPs, Beatmung, Frühchen Betten und ähnliches.
      Eat it all,
      wear it out,
      make it run,
      run without!
    • Krankenhäuser sind im Regelfall gut aufgestellt.
      Kompliziert wird es bei Dialyse Praxen, MVZ, oder bei zuhause beatmeten Patienten. Die COPD Patienten haben zwar Akku Geräte aber auch die sind nach 12-24h leer. Das ist eine Riesige Herausforderung für diese Einrichtungen und Patienten lebenswichtige Geräte am Laufen zuhalten, da es nicht unbegrenzt viele Stromerzeuger gibt.
    • Als kleine Buchempfehlung an dieser Stelle: "One Second After - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen.

      Die Ausgangslage ist hier etwas anders als bei Elsberg, da der Strom durch einen EMP dauerhaft weg bleibt. Die Folgen für die Gesellschaft werden exemplarisch und sehr realistisch anhand einer amerikanischen Kleinstadt geschildert - geht teilweise echt unter die Haut...
    • Sage ich ja!
      Der übliche Sprit ist Dreck, der schneller umkippt als man STROMAUSFALL sagen kann!
      Dazu kommt viel zu langer Testintervall.
      ich werfe meinen Moppel alle Monat mal an, da ist aber auch nur ein Schluck Kraftstoff drauf. Den lasse ich alle gehen.
      Die Kanister werden durchgetauscht durch relativ nerviges Autotanken mit den Kanistern.
      Aber ich würde mich sonstwohin beissen, wenn ich mir nahezu ein Bein ausreisse um autark zu sein und es dann an solchem Schnulli wie umgekippten Sprit scheitert...
      Bei einem EMP, tja. Dann bleibt eben nur Petromax, Gas und Holzkohle...
      Aber das ist eher unwahrscheinlich.
      Ich gehe wenn von einem mehrtägigem Stromausfall aus, weil ein Kraftwerk bzw ein Kreis der Stromversorgung ausfällt.
    • Elektroimker schrieb:

      von meinem letzten Job aus waren wir viel in KH unterwegs.
      Wartungen und Umbauten so wie gesonderte Rufbereitschaft waren auf die regelmäßig wiederkehrenden Tests der Notstromsysteme abgestimmt.

      Mir sind hier keine großen Aktionen in der Art " scheiße der Notstrom kommt nicht" bekannt. Lief eigentlich immer recht zuverlässig ab.

      Da mach ich mir keine Sorgen.

      Bei den Stromausfall in Berlin 2019 wurden Intensiv Patienten verlegt, weil die Notstromversorgung versagt hat.
      - Wir Norddeutschen hoffen ja, dass die Regel mit dem 1,5m Abstand bald endet, damit wir wieder zu unserem Komfortabstand von 5m zurück können....

      - Ich möchte jetzt ja nicht all zu Pessimitisch klingen, aber Mad Max spielt im Jahr 2021...
    • Elektroimker schrieb:

      von meinem letzten Job aus waren wir viel in KH unterwegs.
      Wartungen und Umbauten so wie gesonderte Rufbereitschaft waren auf die regelmäßig wiederkehrenden Tests der Notstromsysteme abgestimmt.

      Mir sind hier keine großen Aktionen in der Art " scheiße der Notstrom kommt nicht" bekannt. Lief eigentlich immer recht zuverlässig ab.

      Da mach ich mir keine Sorgen.
      Hallo,
      wurde da auch wirklich abrupt wie bei einem echten Ausfall die komplette Zufuhr von Strom gekappt? Vermutlich nicht, oder?
      Es war bestimmt immer ein doch eher kontrolliertes "Umschalten" oder?
    • So weit waren wir da nicht drin.
      Mußten oft nach Systemumbauten vor Ort sein wenn der erste Notstromtest lief.
      Waren dann an unserer Technik im Keller.
      Und haben nur per Telefon Bescheid bekommen.


      ...Jetzt läuft Notstrom, bei euch Ausfälle? Nein, gut. ...

      Ob da unter Last einfach vom Netz getrennt wurde, oder erst hochgefahren und dann umgeschalten, keine Ahnung.

      Aber selbst wenn es 5 min dauert den Notstrom stabil zu bekommen weil er nicht automatisch schaltet oder was weiß ich was.
      Die wirklich wichtigen Sachen werden schon nen Pufferakku haben um die ersten paar Minuten zu überbrücken.


      Was klar ein Problem ist, was hier schon jemand schrieb, sind die Apparaturen die bei schwer Kranken Zuhause laufen.
      Da gibt es auch nach einer Stunde kein Notstrom.

      Hat sich schon mal einer Gedanken zum Telefon gemacht. Egal ob Festnetz oder mobil.
      Nachdem die Telekom im Rahmen der Umstellung auf IP ihr Netz umbaut ist ja keine Art des Notrufs mehr möglich bei Stromausfall.
      Beim Analog warst egal.
      Bei ISDN konnte der ntba von Seiten der Telekom gespeist werden. Mit entsprechenden Telefon war das telefonieren noch möglich.
      Aber jetzt mit IP geht garnix mehr.

      90% der Handymasten hat kein Notstrom. Bzw. Wenn nur nen Einspeisepunkt für.


      Will da jetzt nicht auf einen totalen Blackout anspielen.
      Aber Unwetterlage, Strom weg, Baum auf Straße, Auto drunter...

      Das FW Haus hier hat nicht mal mehr nen roten Knopf hinterm Glas wo man hineilen könnte und paar Leute zusammen trommeln.
      Nen Defi hängt draußen der Tag und Nacht Bund blinkt.
    • Elektroimker schrieb:



      Bei ISDN konnte der ntba von Seiten der Telekom gespeist werden. Mit entsprechenden Telefon war das telefonieren noch möglich.
      Aber jetzt mit IP geht garnix mehr.




      Auch darum habe ich eine kleine USV, welche den Speedport versorgt. Nützt nix, wenn alles tot ist, aber wenn nur Teile stromlos sind...
      Mir gehts ja auch darum dass meine Kameras weiter laufen und aufzeichnen, weil die PoE-Versorgung da mit dranhängt.
    • Das Land ist nunmal darauf eingestellt das immer Netzversorgung verfügbar ist. Ich habe seit über 10 Jahren keinen echten Stromausfall mehr erlebt. Damals lag ein Baum auf der Leitung und nach einer Stunde hatten die Stadtwerke die Leitungen umgeschaltet. Im letzten Jahr war für eine halbe Stunde der Strom weg weil die Stadtwerke einen Trafo saniert hat. Das wurde 2 Wochen vorher schriftlich mitgeteilt. Das Netz funktioniert sehr sicher. Wenn nicht der eine oder andere eine Schlagzeile für sein YouTube Filmchen gebraucht hätte, dann währe das Ereignis vom 8.1. So uninteressant gewesen wie alle anderen ähnlichen Vorkommnisse auch.
    • Noch etwas zum Lesen:
      heise.de/tp/features/Es-ist-nu…ackout-kommt-5050843.html
      Es ist eine Schande:

      Sturmflut gibt es irgendwann
      Pandemie gibt es irgendwann
      Erdbeben irgendwann
      Vulkanausbruch vielleicht
      Schnee im Winter mit Sicherheit
      Hitzewelle im Sommer auch nicht ausgeschlossen....

      Das ist alles nicht vorhersehbar und kaum zu ändern.

      aber Blackout: sehenden Auges ins Verderben gerannt ....

      Beitrag von Wolf! ()

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      Beitrag von Elektroimker ()

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