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mein aufeinander aufbauendes "Package"-System

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    • mein aufeinander aufbauendes "Package"-System

      Hallo,

      Ich wollt nun mal mein "modulares" System vorstellen.
      Dabei habe ich das Rad nicht neu erfunden. Auf vieles sind natürlich schon andere gekommen und ich habe es für mich angepasst.

      Zunächst sind allerdings wohl ein paar Begriffe zu klären, damit wir uns richtig verstehen.
      Zum Beispiel das "Bug out Bag". Man könnte es einfach mit "Rückzugstasche" übersetzen, für andere ist es ein vollwertiges „Fluchtgepäck“. Für mich ist ein "Bug out" das aus einer gewissen Not begründete Verlassen des Hauses, OHNE Outdoor-Übernachtung!
      Natürlich kann hier jeder anderer Meinung sein, aber für mich gehört das "Outdoor-Szenario" beim BoB noch NICHT dazu. Mir ist absolut kein einziges Senario eingefallen, bei dem ich mich ca. 3 Tage Outdoor zurückziehen müsste, ohne das eine anderweitige Unterbringung zu 100% möglich wäre. In meinem Augen ist der BoB eine Ausrüstung, die man mitnimmt, wenn man das Haus schnell verlassen muss, aber noch woanders unter einem festen Dach unterzukommt, wie bei Familie, Freunde, Bekannte, Notunterkunft (z.B.Turnhalle) oder auch in einer Herberge (z.B. Hotel). Szenarien wären z.B. Evakuierungsmaßnahmen wegen Hochwasser, Waldbrand, Verkehrsunfall eines Chemietransporters, Bombenentschärfung, ... . Das sind alles "Fluchtgründe" bzw. "Evakuierungsgründe", aber es besteht überhaupt kein Grund, in die Natur zu flüchten (bei erstgenannten wäre das sogar ziemlich doof). Dem entsprechend ist hier für mich keine Outdoor-Ausrüstung vorgesehen. Nein, es geht hier (für mich) lediglich um "Rückzugsgepäck", um kurzfristig woanders unterzukommen. Und da erscheinen mir ca. 3 Tage auch Sinn zu ergeben. Kann natürlich auch mehr sein, aber in einem "BoB-Szenario" bin ich auch nicht unbedingt von einer weiteren Versorgung abgeschnitten.

      Allerdings habe ich natürlich auch eine Outdoor-Ausrüstung. Aber das passt alles nicht auf oben genannte Fälle. Alles was mit Outdoor-Übernachtung zu tun hat, wäre bei mir in der Ausrüstung,die die meisten bereits als INCH ansehen würden. Wobei dort meiner Auffassung nach in der Regel trotzdem eine Rückkehr nach Hause vorgesehen wäre. Aber wenn ich schon das Haus verlassen muss, ohne dass sich woanders unterkomme, dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser Zustand deutlich länger als 3 Tage andauern könnte. Und wenn ich nicht irgendwo anders unterkommen kann, dann ist es auch wahrscheinlich, dass man von weiterer Versorgung ebenfalls abgeschnitten ist. Also kann hier auch gleich die "große" Ausrüstung zum Einsatz kommen. Ich sehe keinen Sinn darin zwischen BoB und INCH zu unterscheiden, WENN der BoB bereits "Outdoor-Maßnahmen" vorsieht. Warum sollte man zwei unterschiedliche Outdoor-Ausrüstungen zusammen stellen? Zumal bei JEDEM mir denkbaren "Outdoor-Szenario" niemals davon auszugehen ist, dass 3 Tage ausreichend sein werden. Deswegen gehört meiner Meinung nach bei einem "Outdoor-Szenario" gleich das "große" Gepäck an den Start!

      Hier ist es allerdings auch schon schwer, ein passendes "Szenario" zu finden. Da muss man schon die großen Geschütze rausholen, wie "innere Unruhe", "Fallout" oder den Einmarsch feindlicher Truppen. Und dann muss man auch schon anfangen zu "konstruieren", warum man denn zu Fuss in den Wald soll, statt zuhause zu bleiben oder mit dem Fahrzeug zu flüchten.
      Aber ok, Szenarien sind dennoch denkbar. Und auf alles was denkbar ist, will man vorbereitet sein. Genau das ist ja der Zweck des Ganzen hier.

      Nun zu meinen "Bags".
      Ich habe folgende "Stufen" vorgesehen:
      - "Immer dabei" (also unmittelbar am Mann, ohne Extra-Taschen. Nur die Taschen, die direkt an der Kleidung sind. Anmerkung: Ich trage Privat nur Hosen mit mehreren Beintaschen)
      - "Immer in der Nähe" (eine Tasche, die sich nicht unbedingt am Mann befindet, aber doch in unmittelbarer Nähe, wie am Arbeitsplatz oder im Auto)
      - "Heimkehrset" (Das "GetHomeBag", welches sich bei mir standartmäßig im Auto befindet)
      - "Rückzugspäck" (mein "BoB", um 3 Tage außerhalb des Hauses, woanders unterzukommen)
      - "Fluchtgepäck" (was viele als "INCH" bezeichnen würden, mit voll umfänglicher Outdoor-Ausrüstung)


      Ab dem "Heimkehrset" sind die Inhalte in "Packages" organisiert. Was damit gemeint ist, wird klar, wenn ich beim Heimkehrset angekommen bin.

      Im folgenden stelle ich meine Sets vor. Manchmal muss ich ein Set auf mehrere Beiträge unterteilen, wegen der 5001 Zeichen Begrenzung.
      Ich mache auch nicht alles auf einmal. Heute komme ich bis zum "Immer in der Nähe". Der Rest folgt dann nach und nach.
      Ich schreibe es auch in alles im Bereich "BoB-Theorie", da ich a) keinen besseren Bereich gefunden habe, und b) auch ein bischen Theorie dabei ist.

      Gruß
      EinKopp

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EinKopp () aus folgendem Grund: Tippfehler korrigiert, Leerzeichen ergänzt, die Begrifflichkeiten von "Module" auf "Packages" geändert.

    • Das "Immer dabei"-Set

      Sinn und Zweck: Das "Immer dabei"-Set soll mich in die Lage versetzen, die meisten Alltagssituation sowie kleine Notfälle zu überstehen. Allerdings will ich damit auch bereits in gewissem Maße auf den"SHTF"-Fall reagieren können, auch wenn die Heimkehr zum Haus und damit das Erreichen des Fluchtgepäcks nicht mehr möglich sein sollte.
      Dieses Set soll ohne zusätzliche Taschen auskommen, außer denen, die ich fest an der Kleidung habe (Hosentaschen, Beintaschen). Also auch keine irgendwie gearteten "Gürteltaschen" für Multitool oder dergleichen. Da ich privat sowiso nur Hosen mit Beintaschen trage, ist dies leicht umzusetzen (Ich liebe die JetLag-Hose Modell 7 !)

      Das Set beinhaltet:

      In der Hosentasche
      - meine RFID-Karte für die Arbeit
      - Pfefferspray
      - Kubotan-Kugelschreiber
      - Schlüsselbund mit Trillerpfeife, Magnet, Taktische Minitaschenlampe

      In der Gesäßtasche
      - Portmonee mit RFID-Schutz und Geld, Perso, Führerschein,Krankenkassenkarte, Organspendeausweis, Gut sichtbarer Vermerk der Blutgruppe, EC-Karte, Kreditkarte,Verschlüsselte SD Karte mit Scans aller wichtigen (und auch unwichtigeren) Dokumente (Urkunden, Zeugnisse, Ausbildungsnachweise ...), Prepaid-Handykarte

      In Beintasche A
      - ORIGINAL-Dokumente in Wasserfester Hülle: Reisepass, Sozialversicherungsausweis, Staplerschein, Impfpass
      - Liste mit Passwörtern (verschlüsselt)
      - Adressbuch
      - Packliste meiner Bags (Heimkehrset, BoB, INCH) (!)
      - Notizblock & zustzlicher Stift (Zusätzlich zum Kubotan-Kugelschreiber)
      - Handy

      In Beintasche B
      - Erste-Hilfe-Dose mit Pflaster, Rettungsdecke, Dreieckstuch, Verbandspäckschen, Fixierbinden, Desinfektionstücher, Latexhandschuhe, Beatmungstuch, Watte, Zeckenzange

      In Beintasche C
      - Lichtbogenfeuerzeug
      - Halstuch (um den Griff des Feuerzeugs gewickelt)
      - Victorinox Multitool
      - Taschentücher

      Diese Ausrüstung ermöglicht es mir z.B.:
      - jederzeit zumindest notdürftig Erste Hilfe zu leisten
      - im Dunkeln meine Haustür zu öffnen ohne lange den Schlüsselsuchen zu müssen
      - jederzeit EXTREM kurzfristig das Land zu verlassen
      - weltweit auf meine Internetdienste und Konten zuzugreifen
      - mich zu verteidigen
      - der netten Dame auf eine coole Art Feuer zu geben
      - kurzfristig ein Notfall-INCH zusammenzukaufen

      Das Zeugs hört sich jetzt vielleicht erst mal nach viel an, ist es aber gar nicht. von der Größe her halt Portmonee, Schlüsselbund,und 3 kleine "Butterbrotsdosen" in den Beintaschen. Kaums pürbar.

      Das wars auch schon mit dem "immer dabei"

      Gruß
      EinKopp

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    • Das "Immer in der Nähe"-Set

      Sinn und Zweck: Ergänzung des "immer dabei"-Sets und Vervollkommnung zu einem umfangreichen "DayPack", Hauptsächlich um Verpflegung und persönliche Unterhaltung, aber auch um etwas "Spezialausrüstung" für SHTF-Szenarien.

      Aber erst ein kleiner Exkurs zur dazugehörigen Tasche:
      Ich möchte das Set bei mir tragen, ohne das es "seltsam" wirkt. Bei der Arbeit ist das kein Problem, da hat man ja sowieso oft eine Tasche dabei. Die hat man dann immer irgendwo in seiner Nähe(Spind, Kantine, Aufenthaltsraum ...)
      Aber wie schauts beim Stadtbummel aus oder beim Einkaufen? Hier ist meiner Meinung nach die Optik der Tasche entscheidend!
      Viele nutzen hier diesen "Maxpedition Fatboy". Andere sind Anhänger des "urbanen tarnens" und benutzen dafür einen zivilen Rucksack.
      Für mich kam keines der Behältnisse in Frage. Ins Maxpedition passt nicht mal eine Zeitschrift (will ich aber im Alltag auch mal dabei haben!). Rucksäcke sind für den "Alltag" meiner Meinung nach unpraktisch und unhandlich.
      Ich hatte ganz klare Vorstellungen von "meiner" Tasche, und ich habe SEHR lange suchen müssen. Meine Ansprüche sind:
      - Alltagstauglich
      - Die Tasche soll "zivil" aussehen
      - Die Tasche soll dennoch in einem "Natur-Farbton" daherkommen
      - Die Tasche soll ein echtes "Cross over Sling Bag" sein (keine einfache "Umhängetasche), um auch langfristig bequem zutragen sein
      - Die Tasche soll KEIN Rucksack-Tragesystem haben (viel zukomplizierte Handhabung im Alltag [auf- und absetzen] und auch viel auffälliger als ein Slingbag)
      - Die Tasche soll noch an eine "Kastenform" erinnern und nicht "Birnenförmig" sein.
      - Die Tasche soll groß genug sein, um einen A4-Block / eine Zeitschrift und Getränkeflaschen aufnehmen zu können
      Ganz ehrlich: Ich habe WOCHEN-lang gesucht und ich habe nach langer suche EINE Tasche gefunden, die meinen Anforderungen gerecht wird.
      Folgende Sachen haben sich immer "gebissen":
      Es passte (fast) alles, aber es war eine Umhängetasche und kein Slingbag
      Es passte (fast) alles, aber die Tasche war zu klein
      Es passte (fast) alles, aber es war military Optik
      Es passte (fast) alles, aber die Tasche hatte "Birnenform"
      Es passte (fast) alles, aber es war ein Rucksack und kein Slingbag
      Also, EIN Punkte passte nie.
      Es hat sehr lange gedauert bis ich DIESE Tasche gefunden habe (in diesem Moment schon wieder nicht mehr verfügbar).
      Die gleiche Tasche gibt es oft, aber ALLE sind zu klein. Diese Version hat die passende Größe. Man kann zB problemlos 3 1,5l-Flaschen darin unterbringen.
      Diese Tasche hat einen für mich angenehmen Retro-Look und sie ist im Alltag nicht weiter "auffällig". Eine ganz normale "Herrentasche" wie man sie bei der Arbeit dabei hat.
      Diese Tasche ist mein "Day-Pack" und fast immer in meiner unmittelbaren Nähe.

      Noch einen Satz zu der möglichen Frage: "Warum MUSS es ein Sling Bag sein???" (und ja: Für mich MUSS es das wirklich. das ist alternativlos)
      - Slingbags sind aufgrund der Polsterung angenehm zu tragen und sitzen gut (besser als "Umhängetaschen" und nicht schlechter als Rucksäcke, zumindest nicht bei den Gewichten, von denen wir hier reden)
      - Slingbags sind einfacher und schneller auf- und abzusetzen als Rucksäcke und damit deutlich alltagstauglicher
      - Slingbags sind mehr "Tasche" als "Rucksack"und damit unauffälliger
      - Und das allerwichtigste: Slingbags lassen sich auch problemlos und sehr bequem "vorne" tragen! Dies hat mehrere Vorteile. Ich nenne mal die drei wesentlichen: a) Taschendiebstahlschutz b) Leichtes herankommen an den Inhalt ohne die Tasche abnehmen und /oder stehen bleiben zu müssen (kein Mobilitätsverlust) c) In meinem aufeinander aufbauenden System kann ich in einem Fluchtszenario den Slingbag zusätzlich über der Brust tragen während ich noch den Fluchtrucksack auf dem Rücken trage, ohne das meine Mobilität dadurch groß beeinträchtigt wird.

      Ich sehe im Slingbag als DayPack NUR Vorteile und keinen einzigen Nachteil.

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    • Fortetzung "Immer in der Nähe"-Set (2/2)

      Aber kommen wir zum Inhalt des "Immer in der Nähe"-Sets:

      - Tablet/Ebookreader LTE-fähig
      - MP3 Player
      - Ladegerät (Netz, USB, Auto)
      - Solar Powerbank
      - noch eine Speicherkarte mit persönlichen Daten (Backup zu der im Portmonee)
      - Block
      - Stifte
      - oftmals ein Buch
      - Taschentücher
      - Labello
      - Deo
      - Nagelknipser
      - Mini-Regenschirm
      - Verpflegung für einen Tag (meist für die Arbeit): Getränk (meist eine Flasche O-Saft oder 1,5l Vitrix Pfirsich), ca 2000kcal in diversen - Naschkram (Bifi, Schokolade, Haribo, Nussriegel ...) oder auch Obst, dazu gefüllte Butterbrotsdose,
      - Packung Kaugummi
      - Packung Halsbonbons.
      - Dazu als "Spezialausrüstung" eine FFP3 Schutzmaske
      - Medikamente: Schmerztabletten, Jodtabletten, Koffeintabletten. Kohletabletten.

      Diese Ausrüstung ermöglicht es mir z.B.:
      - meine elektronischen Gegenstände aufzuladen und damit zB. Kommunikationsfähigkeit zu erhalten
      - genug zu essen zu haben, auch wenn die Kantine kalt bleibt
      - kleine körperliche Unpässlichkeiten zu bewältigen (man glaubt gar nicht, wie sehr man sich einen Nagelknipser wünschen kann!!!)
      - nach langer Schicht noch wach genug für die Heimfahrt zu sein
      - Im ABC-Fall eine KLEINE Schutzmaßnahme zu haben (mehr ist im Auto)
      - mich zu unterhalten bei Langeweile

      Gruß
      EinKopp

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    • Weiter gehts:

      Das "Heimkehr"-Set (GHB)

      Sinn und Zweck: Auch unter widrigen Umständen, notfalls zu Fuß,, möglichst zügig unf wohlbehalten, nach Hause kommen. Dabei soll der mögliche Radius, den ich "zu Fuss" gehe bis zu 100km in 3 Tagen betragen (33km pro Tag, bei "gemütlichen" 3,3km/h, => 10 Stunden pro Tag reiner Fussmarsch. Alle 2 Stunden eine Rast, ist absolut machbar) . Damit ist dieses Set vom Inhalt im Grunde das, was viele unter einem "BoB" verstehen: 3 Tage Outdoor, nur in die andere Richtung!
      Hier sind auch tatsächlich relativ leicht glaubwürdige Szenarien denkbar, welche einen längeren Fußmarsch mit Outdoor-Übernachtung nötig machen:
      - Schneechaos, überschwemmte Straßen, umgestürzte Bäume, es gibt kein Weiterkommen und auch Taxis hätten Probleme mich abzuholen.
      - Panne oder Unfall in abgelegener Gegend und es gibt keinen Handyempfang.
      Die etwas abgefahreneren Szenarien sind z.B. öffentliche Unruhe mit gesperrten Straßen.

      Dabei muss es nicht immer ein kompletter Fussmarsch bis nach Hause sein. Oftmals dürfte ein Marsch in "zivilisiertere" Gegenden ausreichend sein.
      Oder man kann die Sache im Auto aussitzen (schwerer Sturm).
      Weitere Einsatzmöglichkeiten, jenseits aller Krisen, sind aber auch, dass man einfach nur kurzfristig bei einem Bekannten zu übernachten gedenkt. Auch da kommt das Set zum Einsatz.
      Anzumerken ist noch, dass es volle 4 Jahreszeiten-tauglich sein soll, also auch im tiefsten verschneitesten Winter.

      Der Aufbewahrungsort dieses Sets hat sich Euch wahrscheinlich schon erschlossen: Natürlich im Auto. Dort erscheint es mir durchaus sinnvoll untergebracht, denn meistens hat man das Auto in seiner Nähe. Natürlich kann man auch mal mit der Bahn weiter weg gefahren sein, aber macht es dann noch Sinn ein GHB mit sich zu führen? Dann ist man in der Regel SO weit weg von zuhause, dass auch ein umfangreicher BoB nicht mehr ausreichend wäre, und seinen INCH wird wohl kaum jemand mitnehmen (obwohl, vielleicht doch).
      Da ich einen doppelten Kofferraumboden habe, ist doch der perfekte Unterbringunsort für das Set.

      Kommen wir als erstes wieder zur Tasche:
      Auch hier habe ich eine Weile gegrübelt, was es denn sein soll. Wieder bevorzuge ich hier einen "zivilen" Look. In den meisten mir denkbaren Szenarien will ich ja nach Möglichkeit auch gefunden werden und Hilfe erhalten. Deswegen steht hier Tarnung im Hintergrund. Auch will ich keinen "militärischen" Eindruck machen, wenn ich ein Dorf erreiche und einen Gasthof oder sonstige Herberge betrete. Trotzdem soll die Tasche in "erdenen" Farben daher kommen, damit sie im Falle von "härteren" Szenarien, DOCH noch halbwegs getarnt werden kann (aber auch hier: ohne "militärisch" daher zu kommen, denn ich will auf gar keinen Fall auch nur den Verdacht erwecken einer Kriegspartei anzugehören)

      Da es sich hier jetzt aber auch um einen recht langen Marsch handeln kann, und die Ausrüstung umfangreicher ist, komme ich mit einem Slingbag nicht mehr hin. Also muss es schon ein vollwertiger Rucksack sein.
      Ich habe mich für den ECOSUSI Vintage Canvas in braun entschieden (mehr oder weniger passend zu meinem "DayPack").Fassungsvermögen etwa 20l. Hier spielt allerdings meine persönliche Vorliebe für diese Art von Look eine große Rolle. Es mag deutlich bessere Rucksäcke geben.

      (5001 Zeichen-Break)

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    • Fortsetzung "Heimkehr"-Set (2/4)

      Hier geht es jetzt auch mit meinen "Modulen" los, oder vielleicht besser ausgedrückt "Packeges" (ich nenne es jetzt also "Packages", gefällt mir besser):
      Ich habe also diverse vorgefertigte Packages, und je nach Bedarfwird der Rucksack damit bepackt. Ein Package ist ein fertig verpacktes und als Ganzes in einen Rucksack verstaubares zusammengestelltes Paket.

      Ich Auto habe ich die folgenden "Packages":

      - Kleidungs-Package
      - Wetter-Package
      - Schlaf-Package
      - Verpflegungs-Package
      - Hygiene-Package
      - Ausrüstungs-Package
      Dazu noch die Standart-Auto-Ausrüstung

      Kleidungs-Package
      Das Kleidungs-Package wird nur benötigt, wenn tatsächlich einlängerer Marsch mit Übernachtung zu erwarten ist.
      Es beinhaltet:
      - 1 Hose
      - 1 Pullover
      - 3 Satz Unterwäsche (Unterhose/Unterhemd)
      - 3 paar Trecking-Socken

      Wetter-Package
      Besteht auch aus Kleidung, ist aber von dem Kleidungs-Packagegetrennt. Der Hintergrund ist einfach, dass ich das Kleidungs-Packageso wie es ist, in jedem Fall einfach in den Rucksack stecken kann.Das Wetter-Package ist da spezieller und ich will da ggf. Teile auswählen, je nach Jahreszeit.
      Inhalt:
      - 1 Jacke mit herausnehmbaren Futter
      - 1 paar Wanderstiefel (eingelaufen)
      - 1 Poncho
      - 1 paar Outdoor-Gamaschen (statt einer Regenhose. Sollte in Verbindung mit dem Poncho ausreichend sein)
      - 1 Mütze
      - 1 paar Handschuhe
      - 1 Schal
      - 1 Satz Thermounterwäsche
      Dieses Package ist NICHT zum mitnehmen gedacht, sondern, je nach Wetterlage oder Jahreszeit, direkt zum Anziehen! Dieses Package nimmt damit keinen Platz im Rucksack weg.

      Schlaf-Package
      Auch dieses Set wird nur eingepackt, wenn eine Übernachtung wahrscheinlich erscheint. Bei absehbar kürzeren Touren ist die Mitnahme unnötig. Bei mir beträgt zum Beispiel der Rückweg von der Arbeit nach Hause nur 20 km. Die laufe ich (wenn nicht gerade der Weltuntergangssturm tobt) mit etwas Verpflegung einfach in einem Stück durch, auch bei schlechtem Wetter.
      Das Package beinhaltet:
      - Schlafsack (bei mir wird es der "Carinthia Wilderness",der mir sehr viel besser als der Defence 4 oder 6 gefällt und mit dem seitlich angebrachten Reißverschluss auch praktischer ist [z.B.zusätzliche Nutzung als Decke]!)
      - Wintertaugliche Isomatte
      - Biwi
      - kleines Tarp
      - Decke (eher zum übernachten im Auto als zum mitnehmen, aber wer weiß)
      - Paracord (zum Abspannen. Ansonsten seh ich keine Verwendung für das Zeug in diesem Set)

      Verpflegungs-Package
      Hier setze ich für das "Heimkehr"-Set vollständig auf fertig verzehrbares, ganz ohne Kochen!
      Bei mir wären das Sachen wie "PickUp", "Bifi","Mr.Tom", "Haribo" und Nüsse. Diese Sachen können auch mal eine Weile im Auto gelegen haben und sind trotzdem noch essbar. Naja, bei großer Wärme kann das ein oder andere gelitten haben, aber wenn man das Zeug einmal im Monat auswechselt(und ich greif bei sowas sowieso immer gerne mal zu, der Austausch geschieht da ganz von alleine), dann sollte es hinhauen. Wenn sich herausstellen sollte, dass das doch nicht dolle ist, knobel ich mir halt andere Verpflegung aus. Man darf auch nicht vergessen, dass ich ja auch noch mein "DayPack" habe, in dem auf jeden Fall "frisches" Zeugs ist. Dabei soll das Verpflegungs-Package 5000+ kcal zur Verfügung stellen und 1,5l pro Tag an Flüssigkeit bereit halten (für 3 Tage).
      Enthalten im Verpflegungs-Package sind (z.B.):
      - 1 1,5l Flasche Vitrix Pfirsich
      - 1 1,5l Flasche Wasser (auch in Zusammenarbeit mit dem "Hygiene-Package" zu verwenden)
      - 4 0,5l Flaschen Coca Cola (ca.840 kcal)
      - 5 Bifi XXL (ca.1000 kcal)
      - 1 200gr. Packung Nusskernmischung (ca. 1200 kcal)
      - 4 PickUp (ca. 700kcal)
      - 2 Packungen Haribo irgendwas (ca. 700 kcal)
      - 5 Mr.Tom Nussriegel (ca. 1000 kcal)
      Also alles Zeugs, dass ich mag und auch vielfältig genug, dass mir eine Sache nicht zum Halse raushängt. Zusammen mit den Inhalten des "DayPacks" ist das mehr als genug, und durchaus zu transportieren.
      Aufs Kochen kann ich für die 3 Tage gänzlich verzichten! Deswegen habe ich auch kein "Koch-Package" dabei. Klar könnte man das auch dabei haben, ich ich sehe dafür keine Notwendigkeit.

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    • Fortsetzung "Heimkehr"-Set (3/4)

      Hygiene-Package
      Ist vor allem für Übernachtungen bei Freunden oder auch Unterkunft in einer Herberge interessant. Aber auch wenn eine Outdoor-Übernachtung wahrscheinlich ist, kann man über die Mitnahme nachdenken. Dann findet das Wasser aus dem Verpflegungs-Package auch noch eine zusätzliche Anwendung, z.B. beim Zähne Putzen (eine 0,5l Reserve ist vorhanden).
      Hier habe ich dabei:
      - 1 Rolle Toilettenpapier (sollte für eine 3-Tages-Tour mehr als ausreichend sein. Ggf. auch anderweitig verwendbar (als Taschentücher z.B.))
      - 3 Packungen Taschentücher (zusätzlich zu denen im DayPack. Kann ja sein, dass einem je nach Wetterlage Unterwegs ganz übel die Nase zu laufen anfängt.)
      - kleines abgepacktes Stück Seife (sog. "Gästeseife")
      - verpackte Zahnbürste
      - kleine Tube Zahnpasta
      - Haarbürste
      - Kleiner Spiegel
      - Mikrofaser Handtuch
      - Einweg-Rasierer
      - kleine Dose Rasierschaum (50ml)
      - Kondome (ja, ggf. auch für die "reguläre" Verwendung. )

      Ausrüstungs-Package
      Kommen wir nun zum vielleicht spannendsten Teil. Was hat der "EinKopp" denn an "Gear" dabei?
      Das ist gar nicht mal so aufregend:
      - Taktische Taschenlampe (Wegfindung im Dunkeln,Sichtbarkeiter höhen [ich will ja in der Regel gefunden werden],Verteidigung gegen Wild mit dem Stroboskop)
      - Kurbelradio (Diverse Möglichkeiten, z.B.: Notlicht; kann automatisch SoS blinken falls ich einen Unfall hatte mich nicht aus dem Fahrzeug befreien kann; Radioempfang bei leerer Autobatterie; Kann mein Lichtbogenfeuerzeug damit aufladen; Sinnvoll in "SHTF"-Szenarien um Informationen zu erhalten oder Ggf.Handels-/Bestechungsobjekt; Oder ich will auf meinem Fussmarsch einfach mal was anderes hören als meine MP3s. Da das Radio eine "Diktiergerät-Funktion" hat, kann ich da sogar [jetzt werd ich mal kurz krass] meinen letzten Willen draufsprechen während ich nach einem Unfall verblutend im Auto liege.)
      - 10 Taschenwärmer (reicht für 72H)
      - Knipex-Multischlüssel (Irgendwie glaub ich nicht, dass der tatsächlich benötigt wird, aber nettes Gear, notfalls kann ich den immer noch jemanden an den Kopf werfen)
      - Edelstahlbecher (Eigentlich nur für den Einsatz zusammen mit dem Hygiene-Set, Stichwort Zähne Putzen)
      - Klebeband (Universell Einsetzbar: Reparieren von Kleidung, Biwi,Tarp, zukleben von kaputten Scheiben, Kleidungsöffnungen abkleben im ABC-Fall [ja, da habe ich jetzt WEIT ausgeholt] und was weiß ich wofür)
      - Müllsäcke (Hier geht es hauptsächlich um die Folie, die als"Flickenmaterial" herhalten soll, z.B. in Verbindung mit dem Klebeband, um eine kaputte Scheibe notdürftig zu verschließen. Weiterhin kann man daraus "Bojen" und eine komplett Wasserdichte Rucksackverpackung bauen, falls man mal (warum auch immer) tieferes Wasser durchqueren muss.[Jetzt gleite ich wohl doch etwas tief in seltsame Szenarien ab] )
      - Fernglas (Wieder so ein SHTF-Untensiel. Eigentlich für ein"normales" Szenario nicht notwendig. Aber ok, nice to have, Ggf. gutes Bestechungsobjekt)
      - Drahtschere (auch ein Untensiel für die "heftigeren"Szenarien, in denen man vielleicht durch Stacheldraht muss.)
      - Reflektierende, Wasserdichte Rucksackhülle (ich will in der Regel gesehen und gefunden werden)
      - Kompass (Karte steht an anderer Stelle. Zusätzlich gibt es Online gute Karten, und ich habe zwei Möglichkeiten (Handy und Tablet) darauf zuzugreifen)

      Dazu gibt es noch Ausrüstung, die ich jetzt so keinem Package zugeordnet habe, die aber so noch im Auto als "Standard-Auto-Ausrüstung" vorhanden ist:
      Diese Ausrüstung ist zum Großteil nicht für den Fußmarsch bestimmt, sondern nur für sehr spezielle "Zwischenfälle".
      - ADAC Atlas Deutschland (Auch für Fußmarsch geeignet, aber sehr großer Maßstab, also nur für grobe Navigation verwendbar.)
      - Bolzenschneider (nicht für den Fußmarsch gedacht, nur zur Überwindung von Sperren, wonach ich dann weiterfahren kann)
      - Abschleppseil (um mir helfen zu lassen. Ggf. auch für denFußmarsch, wenn mir das irgendwie sinnvoll erscheinen sollte)
      - Überbrückungskabel (um mir Helfen zu lassen, oder auch anderenzu helfen)
      - Feuerlöscher (nicht für den Fußmarsch, sondern nur für DENeinen Zweck gedacht)
      - 5l Reservekanister (nicht für den Fußmarsch gedacht, einfach nur um beim Liegenbleiben nachfüllen zu können. Aber man kann auch nen halben Liter in eine der Cola Flaschen abfüllen, einfach damit ich unterwegs habe, um mich mal aufzuwärmen: 100 ml in die Edelstahltasse, mit Lichtbogenfeuerzeug anzünden und genießen)
      - Verbandskasten (Nicht für den Fußmarsch gedacht. Einfach Standartausrüstung im Auto)
      - Warnweste (ich möchte immer noch gesehen und gefunden werden)
      - Reifenpannen-Kit (Beinhaltet eine Pumpe. Vielleicht mal nützlich?)
      - Rettungsmesser (Klapp-Karambit mit Rettungsmesser-Eigenschaften:Gurtschneider, Glasbrecher, Wellenschliff um Kleidung von Verletzten leichter aufschneiden zu können)
      - Sonnenbrille (sowohl im Sommer als auch im Winter sehr nützlich)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von EinKopp () aus folgendem Grund: Ergänzungen im Hygiene Package

    • Fortsetzung "Heimkehr"-Set (4/4)

      Außerdem habe ich einen Ersatz-Autoschlüssel IM Auto versteckt. Der kuriose SHTF-Gedanke dahinter: Jemand hat mir meinen Schlüssel geklaut (bzw. "konfisziert", Stichwort "innereUnruhe"), aber ich muss ganz ganz dringend nach Hause zu meinem INCH um mich abzusetzen. Also: Scheibe einschlagen, einsteigen, und ab dafür.

      Und zum Schluss noch ein Ausrüstungsgegenstand, der in 99% aller Fälle bereits ausreichend sein sollte um sicher nach Hause zu kommen:
      Genug Bargeld, um von jedem Punkt in Deutschland per Taxi, Bus & Bahn nach Hause zu kommen!
      Auch das gehört zu meinem "Heimkehr"-Set und ist (versteckt) im Auto untergebracht.
      Das ganze sonstige aufgelistete Equipment ist im Grunde nur typisches "Ich bin auf möglichst viel Vorbereitet"-Gehabe. Aber das haben wir hier ja wohl größtenteils gemein.

      Diese Ausrüstung ermöglicht es mir also, z.B.:
      - Unbeschadet im Auto zu nächtigen
      - jederzeit (Jahreszeiten- und Wetterunabhängig) zu Fuß einen Heimweg von ca. 100 km anzutreten.
      - Mich unter erschwerten gesellschaftlichen Bedingungen auch "durchzuschlagen" (Hindernisse zu überwinden)
      - Spontan bei Bekannten oder in Herbergen zu nächtigen
      bei normaler Gesellschaftlicher Situation von jedem Punkt Deutschlands mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach hause zu kommen
      - Ggf. mit Geld und in Krisen nützlichen Objekten zu bestechen und damit weiter voran zu kommen
      - kleinere Pannen zu beheben
      - Das Fahrzeug auch ohne meinen Hauptschlüssel in Betrieb zu nehmen
      - Notfalls aus dem Auto heraus zu kommen
      - Mich bemerkbar zu machen

      Anmerkungen sind willkommen.

      So, nun gibt es ein paar Sachen die ich bewusst NICHT dabei habe:
      - Koch-gedöns: Habe ich ja schon erklärt. Ist einfach unnötig bei meiner Art der Verpflegung.
      - Wasseraufbereitungs-Zeug: Erscheint mir hier ebenfalls unnötig und ist nicht Zielführend bezüglich dem Sinn und Zweck des Sets. Die Zielsetzung (schnelle Heimkehr) des Sets benötigt die Getränke komplett am Mann. Wassersuche ist nicht vorgesehen.
      - mehr Messer: Auch in einem SHTF-Szenario erscheint mir das keine Verbesserung des Sets. Das Rettungsmesser und die Klinge am Multitool sollten mehr als ausreichend sein. Weitere Messer können eine Situation, in der ich eventuell das Rettungsmesser verwenden muss, nicht signifikant verbessern.
      - Zelt: Kann man drüber nachdenken. Ich habe mich aber bewusst für die sehr einfache Biwi-Version entschieden.
      - größeres Medikit: Ich habe im Grunde nur meine Erste-Hilfe-Dose in der Beintasche. Ich kann mir natürlich jede Menge Szenarien überlegen, in denen ich ich Tourniquets benötige, oder sonst wie schlimmste Wunden versorgen muss. Das halte ich dann aber doch für ZU angedreht. Und wenn das Szenario so aussieht, dass ich so etwas benötige, dann komme ich sowieso nicht zuhause an. Sowas wäre also wieder nicht Zielführend bezüglich des Sinn und Zwecks des Sets. Im Sinne einer allgemeinen "Überlebensausrüstung" kann man darüber nachdenken, gehört HIER aber nicht hin.

      Ich muss noch anmerken, dass dies (leider) noch kein real existierendes Set ist. Das Set ist in dieser Form GEPLANT und soll in den kommenden Monaten Stück für Stück umgesetzt werden.
      Ich beschäftige mich schon einige Zeit mit der Thematik, bin aber noch nicht wirklich zur Tat geschritten.
      Lediglich bei den Anfangs genannten Sets "immer dabei" und "Immer in der Nähe" habe ich einiges von der Ausrüstung bereits angeschafft. Und so arbeite ich mich langsam durch.
      Deswegen kann ich auch noch keine konkreten Gewichtsangaben machen. Aber wenn ich die Sache überschlage, komme ich bei dem "Heimkehr"-Set, wenn ich ALLE Packages dabei habe (Das Wetterpackage zählt nicht als Rucksack-Inhalt, weil es direkt angezogen wird) auf etwa 15kg im Rucksack zzgl. "DayPack", ca 5kg zzgl. Kleidung, die aber kein "Gewichtsproblem" beim tragen darstellt. Ich denke, 20kg Gepäck für eine 3-Tages Outdoor-Tour sind nicht zu viel.
      Das schwerste sind die Getränke (mindestens 5 Liter, also 5kg), das wird also mit der Zeit leichter, weils ja weggetrunken wird.

      Das wars mit dem Heimkehr-Set.
      Als nächstes wäre das "Rückzugsgepäck" dran. Mal schauen, wann ich das verfasse.

      Gruß
      EinKopp

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von EinKopp ()

    • Klingt alles sehr durchdacht, jedoch glaub ich, dass der Rucksack mit 20L zu klein sein wird. Zudem würde ich mehr Unterwäsche mitnehmen, vorallem Socken. Nasse Füße kriegt man sehr schnell. Und du sagst du willst keine Wassersuche betreiben, jedoch 1,5 L Wasser erscheint MIR persönlich als zu wenig, allerdings brauche ich immer viel Wasser. Kleiner sawyer mini bricht echt keinem ein Bein und man ist halt wirklich abgesicherten falls das Wasser doch knapp wird. Mehr Messer würde ich auch nicht einpacken. In 99% der Fälle reicht mir mein kleines Vic :D

      Mfg
      Tarik
    • Ich find das Set wirklich sehr sehr durchdacht. Aber mer Wasser einpacken und nen kleinen Wasserfilter. Diese 1€ regenponchos die es auf Festivals gibt sind wirklich vielfältig einsetzbar, leicht und billig.

      Sonst ganz klares Daumen hoch. Sehr durchdacht. Deine Gedanken sind sinnvoll und wenn du mit dem Gewicht und dem tragen klar kommst sehe ich wirklich kein Grund zu meckern.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.


      You see, their morals, their code, it's a bad joke. Dropped at the first sign of trouble. They're only as good as the world allows them to be. I'll show you. When the chips are down, these... these civilized people, they'll eat each other.
      Zitat: Der Joker in The Dark Knight
    • Huhu,
      Also, ich komme auf mindestens 5l für meine 3-Tages-Heimkehr:
      Verpflegungs-Package:
      1,5l Vitrix Pfirsich
      1,5l Wasser
      4x0,5=2l Cola

      + das, was noch im Daypack übrig sein könnte

      ---

      hmmm ... 3 paar Socken und 3 Sätze Unterwäsche (Kleidungs-Package) und 1 Satz Thermounterwäsche (Wetter-Package) sind nicht genug?
      Es ist auch wahr, dass man schnell nasse Füße bekommt. Ist bei den geplanten Hanwag Tatra GTX Schuhen aber nicht ganz einfach. Da muss die Pfütze schon sehr tief sein :) Und bei Regen oder Schnee sind auch noch Gamaschen drüber.

      ---

      Was die Rucksackgröße angeht: Das kann natürlich sein, das Set ist ja leider noch "Theorie". Die PRaxis wirds zeigen.
      Ich habe die Inhaltsgröße erst mal grob überschlagen, und ich vermute, es könnt passen. Zumal ja auch die DayPack-Tasche zusätzlich dabei ist.
      Ich versuchs erst mal damit, Muss ich halt ausprobieren. Andere Tasche besorgen geht ja immer.

      Gruß
      EinKopp
    • Es geht ja nicht nur das Wasser welches von außen eindringt, Schweiß ist auch beschissen. Also ich habe jetzt bei dem 3 Tage im Wald Training 7 paar Socken gebraucht. Mein Bruder der mit mir da war hat 5 verbraucht und unsere Schuhe sind Wasser dicht. Nur als erfahrungsbeispiel. Ist ne individuelle Geschichte. Die meisten brauchen jedoch mehr Socken als Tourtage.

      Wie du schon geschrieben hast. Probiere es einfach aus, nur so siehst du ob es für dich klappt oder nicht.
    • Gute Konzept und mal ne sehr direkte Richtung, sieht man nicht oft das jemand die Sache so zurecht Zimmert.

      2 Sachen sind mir aufgefallen:
      1.: Wild mit einem Strobo zu blenden funktioniert nicht. Nichtmal mit 1000 Lumen. Auch Hunde zeigen keinerlei Reaktion auf Strobos. Liegt wahrscheinlich daran das alles was du Abwehren müsstest dich nicht sehen muss um dich zu Zerlegen, die riechen hören und "spüren" dich sowieso

      2.: Und das hängt dann zusammen mit 1.
      Du hast keine aktive Verteidigung dabei, von einem Alukugelschreiber abgesehen. Ich würde dir mindestens eine wenn nicht zwei Dosen Pfeffer/OC Spray ans Herz legen und davon eine immer am Mann. Dafür braucht nicht die Welt unter gehen damit sowas praktisch wird, Arschlöcher gibt es immer und überall. Ach und das hilft auch gegen Tiere denen es egal ist ob du sie Blendest :P

      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)

      Mein Youtube Kanal: youtube.com/c/BernhardMarchhart
    • Moin,

      zu 1.:
      Hmm, beim Strobo hört man so viel. Einige sagen auch, Tiere würden direkt auf Licht zulaufen, was die vielen Wildunfälle erklären würde. Dabei habe ich noch gelernt, dass Tiere eher stehen bleiben, wenn sie geblendet sind, und das ist auch der Grund, weswegen man abblenden soll. Und als "viel bei nacht Fahrer" durch ländliches Gebiet, ist dies auch meine Erfahrung. Es bleibt so einiges dumm guckend auf der Straße stehen.

      Aber als Lichtsignal um auf sich aufmerksam zu machen ist es wohl unübertroffen.

      zu 2.:
      Siehe "immer dabei"-Set: Ich habe das Pfefferspay sogar in der Hosentasche. Da wo ein rankommen mmn wirklich am schnellsten geht. Nicht in der Beintasche, Nicht am Gürtel, nicht in einer anderen Tasche oder Rucksack.
      Damit: "Aktive Verteidigung" ... Check!

      Unterm Strich ist denke ich, ist jetzt schon klar, wie es beim Rückzugsgepäck und Fluchtrucksack weiter geht: Alles ist in "Packages" fertig verpackt, die dann schnell in die Tasche/Rucksack gepackt werden können. So benötigt man auch nicht einen BoB UND einen INCH.
      Ich bin jetzt noch nicht dazu gekommen, die Packages für Rückzugstasche und Fluchtrucksack aufzulisten.
      Mache ich die Tage.

      Gruß
      EinKopp
    • Immer in der Nähe:
      Als Tasche ginge auch ein sogenannter Brotbeutel oder eine Kampftasche.
      Gibt es trotz des Ursprungs im militärischen auch in "zivilen" Farben wie rot, blau, beige...
      Ist aber letztendlich auch Geschmackssache, wie ich finde.
      Das Equipment ist meiner Meinung nach etwas zu viel Technik. Zumindest den MP3-Player braucht man meiner Meinung nach nicht. MP3 Abspielfunktion ist mit Smartphone und Tablet ja schon doppelt vorhanden?
      Zweite SD-Karte? Absicherung von Daten ist gut, aber vielleicht dran denken, dass es einige PCs ohne Cardreader gibt und stattdessen einen USB-Stick nehmen?
      Zudem habe ich nicht den Posten "Desinfektionsmittel" gefunden... Sollte eigentlich in entsprechender Größe sowohl ins Immer dabei Set, wie auch Immer in der Nähe Set, gehören.
      Erstmal in Verbindung mit Orten wie öffentlichen Toiletten immer gut, zudem bringt dich ein Pflaster auch nicht weiter, wenn sich der Kratzer darunter entzündet und du eine Blutvergiftung zb bekommst, weil die Wunde nicht gereinigt werden konnte.

      Heimkehr-Set:
      Als Gear würde ich noch einen Klappspaten empfehlen.
      Jeder Camper weiß, wenn es mal regnet, macht ein gezogener Graben ums Zelt echt Sinn.
      Außerdem würde ich den ganzen Getränkegeschmackszuckerkram weglassen und komplett durch Wasser ersetzen, wie der ein oder andere vor mir schon empfohlen hat.
      Für den Geschmack halt Getränkepulver mitnehmen, aber man kann auch nur mit Wasser den Durst stillen, dafür braucht es keine Cola.
      Thema Kochgedöns: Man sollte nie die belebende Wirkung einer warmen Mahlzeit oder einer heißen Tasse Tee/Kaffee unterschätzen, wobei ich hier eher von der psychischen Komponente, als von der physischen Notwendigkeit ausgehe.
      Dementsprechend würde ich, sobald ich über Nacht outdoor bin, immer ein kleines zb Trangiakochgeschirr dabei haben.
      Und dementsprechend eben auch die Lebensmittel Packs zb mit 5 Minuten Terrinen und Camper-Kaffee ausstatten (was wiederum für die Flüssigkeitsumstellung auf 100% Wasser spricht, 5 Minuten Terrine mit Cola aufgekocht ist einfach nicht lecker ;))