Angepinnt Was habe ich heute zur Vorbereitung getan - V2 - Kleinvieh macht verdammt viel Mist.

    • Realist schrieb:

      Hab heute meine ersten Blaubeeren geerntet.
      Mal exemplarisch für viele Beiträge in diesem Thread: Was hat das Ernten von Blaubeeren mit der Krisenvorsorge zu tun? Wirst du die Blaubeeren in irgendeiner Weise konservieren und sodann dem Notvorrat zuführen oder reicht die Ernte gerade einmal zum Backen eines Kuchens?

      Bei diversen Beiträgen in diesem Thread ist nicht sofort ersichtlich, aus welchem Grund das der Krisenvorsorge zuzurechnen sei. Sei es nun die Winterreifen, die man sich gekauft hat, die Handvoll Kartoffeln, die man geerntet hat oder eben die unbekannte Menge von Blaubeeren.

      Es wäre schön, wenn man dazu einige Worte mehr verlieren könnte, damit wir uns ein Bild darüber machen können, warum diese oder jene Tätigkeit denn nun zur Krisenvorsorge gehört. Gerne auch mit Fotoaufnahmen. Zumindest ich verstehe diesen Thread nicht als plumpe Aufzählung, sondern als Möglichkeit, von den Erfahrungen, Anschaffungen und Ideen anderer zu profitieren.
    • @Scott
      Ich schätze deine Gedankengäng normalerweise sehr. Sie sind immer logisch, klar und geradlinig. Hier möchte ich dir widersprechen. Meine Erfahrungen mit Gemüseanbau und Nutzgarten sind beschränkt, jedoch weiß ich dass es eine Mühe ist etwas zu ziehen. Und eine stetige Pflege erfordert, dass Wissen um Standort, Besonnung, Schädlinge ...
      Da sind Blaubeeren ein Erfolg.
      Die Leningrader hatten während der 900 Tage dauernden Blockade nicht mal eine Handvoll Kartoffeln, sie hatten nur die "Kartoffelaugen" die sie dann in jedem grünen Flecken zu Kartoffeln angebaut haben.
    • Danke an meine Oldman und Zargreus, jetzt brauche ich kaum noch etwas dazu zu schreiben.
      Ich schätze Scotts Beiträge auch. Aber ich sehe diesen Thread hier etwas anders als Du.
      Ich finde, hier darf ruhig jede auch noch so kleine Bemühungen zu Thema Vorsorge Erwähnung finden. Frei nach dem Motto „Stetes Tropfen höhlt den Stein“. Für den einen sind das halt die Winterreifen, der Discountereinkauf zum aufstocken der Vorräte oder eben meine Handvoll Blaubeeren. Alles kleine Schritte in die richtige Richtung. Und ich hätte ja vielleicht sogar ein Foto gemacht, aber sie waren sooo lecker... ;)
    • Na dann schreibe ich mal mein Kleinzeugs von heute dazu:

      Eine Goal Zero Lighthouse MIni kam heute an. Eigentlich hatte ich mir die Lampe wegen dem 18650 Akku gekauft, aber leider hat Goal Zero den Akku ein wenig "umgebaut", so daß klassische 18650 leider nicht in die Lampe passen. Der Akku von der Lampe passt auch nicht in ein Standard Ladegerät.

      Dennoch über meine Powerbank aufzuladen und somit ein kleineres Licht bei etwaigen Stromausfällen. Die größere Lighthouse 400 steht aktuell noch auf der Wunschliste.
    • Stadtbewohner schrieb:

      Nach der heutigen negativen (Schwimm-)Erfahrung plane ich mal wieder eine meiner Mini-Durchschlageübungen. Mal schauen, ob ich mich da auch gravierend verschlechtert habe.
      Diese sehen wie folgt aus:
      Ich fahre ca. 22.00 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die nächste größere Stadt (Frankfurt, Offenbach, Darmstadt oder Hanau) und versuche mich dann ohne Karte, nur mit Kompass, die ca. 30 Kilometer nach Hause möglichst unbemerkt zu bewegen. Dabei Siedlungen, Gehöfte etc. zu umgehen. Ggf. Flüsse zu durchschwimmen. (BTW: Bitte nicht nachmachen! Kein Aufruf von mir! Ich bin ein relativ guter Schwimmer und DlRGler), Autobahnen / Strassen zu unterqueren, Wälder und Hecken zu nutzen.
      Ein oder zwei Partner versuchen mich, nach Vorlaufzeit per MTB, zu finden.
      Dabei habe ich: der Witterung angepasste Kleidung, im kleinen Rucksack: Poncho, Multitool, Wasserflasche, Erste-Hilfe-Kit, T-Lampe, Feuerzeug, Personalausweis, Schnur und n´paar Riegel.
      Gestern Nacht ca. 22.30 in Frankfurt / Main HBF gestartet. Ziemlich wenig asoziales Volk unterwegs. Sehr gut! Bin ohne Probleme zum Main runter gekommen. Meine Haupt-Richtungsungsachse Richtung Westen. Erste Brücke gecheckt, ob meine Verfolger schon da sind. Negativ. Weiter nach Westen. Nächste Brücke. Der eine Kumpel raucht. Ich seh ´s frühzeitig und geh` ins Wasser. Lasse mich im Main ruhig nah am Ufer an ihm vorbeitreiben. Nach ca. einem Km hinter der Autobahn-Brücke raus aus der Wasser. Jetzt kommt ne´ lange Gerade, die gut einsichtig ist. Kein Problem - bis zur nächsten Brücke, die gute Aussicht von oben verspricht. Langsam. Ich gehe wieder ins Wasser und lasse mich mit meinem Shemag auf dem Kopf langsam mit der Stömung durchtreiben. Keine Schiffahrt-alles gut. Die Nidda kommt von rechts. Kein Problem. Nexte Brücke direkt voraus. Dieselbe Taktik - treiben lassen. Ca. 250 Meter abwärts aus dem Wasser und Vesper. Die nexten 6 KM zu Fuß z.T. per Laufschritt an den Ortsschaften am Main durch. Keine Verfolger. Die letzte Etappe, da leicht per Fluß zu machen, vom Fluß abgewichen, da ich vermute, dass meine Verfolger mich dort erwarten, und landeinwärts das Ziel nach ca. 12 km Fussmarsch erreicht.

      Fazit:
      Wetter war optimal
      Künstliche Beleuchtung hat wahnsinnig unterstützt
      Kein Gesochs unterwegs
      Hey! Y'all be more polite to a man with a gun! Only common sense.
    • Bemerkenswert ist die geringe KM-Leistung pro Stunde bei solchen Übungen. Ich habe für die ca. 35 KM mehr als 13 Stunden gebraucht. Ohne schweres Gepäck, ohne Waffen, bei guter "Beleuchtung". Nur unter Umgehung von Einsicht und unter (weitestgehender) Umgehung von Ortschaften. Wobei das "Querfeldein" wirklich einfach war.
      Im Winter oder bei völlig fehlender Beleuchtung (z.B. im Wald, bei Neumond) - heavy!
      Hey! Y'all be more polite to a man with a gun! Only common sense.
    • @Stadtbewohner
      Liest sich wirklich sehr spannend. Meinen Respekt hast Du da.
      Hast du noch eine Rückmeldung von Deinen Verfolgern? Waren die denn an dieser Brücke, oder sind die kilometerweit hinter oder neben dir gewesen?

      Habe heute mit dem örtlichen Imkerverein Kontakt aufgenommen. Es gibt ein Imkern auf Probe. Das ist ein Kurs über zwei Jahre. Kosten 80€. Nach einem Jahr gibt es eine Zwischenprüfung ( tatsächlich!) Und mit Bestehen der Prüfung, einen Ableger und etwa 2,5 Kilo Honig. 2019 ist schon voll, und auch zu spät im Jahr. Also dann 2020.
    • In den nächsten Tagen erwarte ich diverse Lieferungen. Eine ist bereits am heutigen Tage eingetroffen. Es handelt sich um insgesamt zwei Verpflegungsmodule der Bundeswehr mit jeweils 40x isotonisches Getränkepulver (für je 0,5 l), 40x Kaffeepulver (für je 300 ml), 40x Kaffeeweiser, 20x Cappuccino (für je 150 ml), 60x 6,25g Zucker, 20x Schwarztee und 20x Früchtetee (für je 150 ml).


      Mir ist natürlich bewusst, dass es andere Gebinde sehr viel platzsparender zu lagern sind und möglicherweise auch kostengünstiger in der Anschaffung. Doch bei aller Krisenvorsorge sollte man auch den Spaß an der Freude nicht vergessen und militärische Rationen fügen sich in die Art und Weise meiner Vorsorge hervorragend ein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Scott ()

    • Neu

      Ein neues Regal bestellt und damit die Regal-Rotation eingeleitet ;)

      Neues Regal in die Garage, die Wandhalterungen & Böden aus der Garage in die Werkstatt und die Steckregale aus der Werkstatt kommen in den Vorratskeller und ersetzen dort die notdürftig gekauften Plastikregale. Diese wiederrum kommen ins Gerätehaus. Und so hat man mit einem Regal für 30 Euro Arbeit für drei Tage geschaffen :D :D :D
    • Neu

      Scott schrieb:

      Die nächste Lieferung ist eingetroffen. 15 Knicklichter in grün vom amerikanischen Hersteller Cyalume. Lieferant der US Army. Möglicher Anwendungsbereich könnte die sparsame und kontinuierliche Beleuchtung zur Orientierung in allen Räumen im Falle eines Stromausfalls sein.

      frei nach rambo.....

      ja, hab hier auch noch welche rumfliegen

      bin aber mehr der 9 volt blocklampen typ

      viele ganz viele in der wohnung verteilt..