Amokläufe - Die Diskussion

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    • Daniel preppt schrieb:

      Allgemein kann man nun natürlich sagen ich bleibe einfach von gefährdeten Bereichen fern, da das Dorffest vom 100 Seelenkuhkaff wohl kaum ein lohnendes Ziel ist, hier muss jedoch jeder selbst entscheiden ob er sich derart stark einschränken lassen möchte
      Und gerade beim Terror bin ich der Meinung: Nix da. Ich besuche weiterhin Veranstaltungen und Festivals. Bleibe ich zu Hause, hat der Terrorist sein Ziel erreicht. Und ich persönlich bin einfach zuviel Arschloch um ihm das zu gönnen...
    • Ich bin zum glück ein einfach strukturierter Mensch, wenn ich Geballer höre suche ich Deckung, wenn ich Hilfe höre versuche ich zu helfen, was also tun?

      Ja ich gehe auf öffentliche Veranstaltungen, ja ich rege mich über Merkelboller und erhöhte "Sicherheitspräsenz" auf.
      Mir tun nur die Frauen und Kinder leid, die in dieser neuen Welt leben müssen. Dennoch werde ich einen scheiß tun und weichen, sollte ich die Möglichkeit haben, einen Amok/Terror Idioten aufzuhalten, werde ich es genauso tun, wie immer!
      Mein Risiko einschätzen und dementsprechend Handeln.
      Könnte es nicht ertragen wenn jemand wegen meiner unterlassene Hilfeleistung/Feigheit stirbt.
      Zivilcourage hat man, oder eben nicht.
    • Ich denke was Daniel preppt meint ist das man erstmal auf Eigensicherung achten soll. Denn wenn man selber Opfer wird kann man nicht mehr helfen und für die anderen Helfer/Retter gibt es dann mehr Opfer, die versorgt werden müssen. Dadurch wird dann auch für die zuerst Verletzten, denen man helfen wollte die Versorgung schlechter. Denn um so mehr Verletzte es gibt um so ehr muss man Schwerverletzte aufgeben. Denn man hat dann nicht genug Ressourcen allen zu helfen, sodass man Triagieren muss.

      Daraus Folgt:

      Eigensicherung beachten und Helfen wenn die Gefahr vorbei ist oder wenn man in Deckung ist und keine akute Gefahr droht...

      Oder erst Gegner ausschalten und dann helfen ;)
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford
    • Ich denke Eigensicherung und die der nächsten, die einen begleiten ist oberste Priorität. Der eigene Arsch ist einem immer noch am nächsten. Ergibt sich aber die Möglichkeit so einen Drecksack zu stoppen, sollte jeder die Gelegenheit nutzen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, egal wie. Nicht um hinterher als Held da zu stehen, aber lieber der eine wie alle anderen, um eventuell größeren Schaden zu vermeiden.
      Von daher ist meines Erachtens der Gedanke von First Respondern nicht falsch. Ich will hier keine amerikanische Verhältnisse, so daß man nicht mehr weiß, ob man einen Konflikt ausdiskutieren kann ohne irgendwann in einen Lauf zu schauen, aber jeder Legale Waffenbesitzer ist doch in diesem Land registriert und seine Zuverlässigkeit wurde überprüft.
      Warum bekommen diese Leute nicht auch das Recht seine Frau/ihren Mann, Kinder, Familie, seine Mitmenschen, die Masse zu beschützen. Hallo da ist ein jemand der warum auch immer andere umbringen will, der gehört gestoppt und nicht erst durch die irgendwann eintreffenden Kräfte der Polizei.
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • Daniel preppt schrieb:

      Es besteht ein sehr großer Unterschied zwischen ich könnte schießen und ich schieße, die Hemmschwelle auf einen Menschen zu schießen bzw. in zu töten ist weit größer als man es sich vorstellen will/ kann.
      das auf jedenfall, aber ich denke mal, das wenn man in solch einer situation ist, man eine scharfe waffe mit sich führt und die gelegenheit hat, den amokläufer auszuschalten fällt diese hemmschwelle. wenn man im hinterkopf hat wieviele menschen man damit retten kann, inklusive sich selbst, würde ich nicht lange zögern. und die leute würden es einem auch danken. geh ich zumindest von aus ^^
      Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh´n, was übrig bleibt



      Unterschätz mich ruhig, das wird lustig :)
    • Daniel preppt schrieb:

      MumOfTwo schrieb:

      Daniel preppt schrieb:

      Es besteht ein sehr großer Unterschied zwischen ich könnte schießen und ich schieße, die Hemmschwelle auf einen Menschen zu schießen bzw. in zu töten ist weit größer als man es sich vorstellen will/ kann.
      das auf jedenfall, aber ich denke mal, das wenn man in solch einer situation ist, man eine scharfe waffe mit sich führt und die gelegenheit hat, den amokläufer auszuschalten fällt diese hemmschwelle. wenn man im hinterkopf hat wieviele menschen man damit retten kann, inklusive sich selbst, würde ich nicht lange zögern. und die leute würden es einem auch danken. geh ich zumindest von aus ^^
      Genau diesen Faktor gibt es nicht, die Amerikaner haben dazu bereits etliche Studien gemacht insbesondere bei Soldaten die in Kämpfe verwickelt wurden, selbst unter Feuer haben es viele nicht fertig gebracht zu schießen.
      Also den Punkt habe ich für mich schon im Kopf abgehakt, gesetzt den Fall ich muss mich angemessen verteidigen, dass ist ja bei uns hier immer so eine Definitionssache, also Kanone und Spatzen-Prinzip, und kann viele schützenretten/dann fällt der Typ. Ich will anschließend nicht mit einem schlechten Gewissen rumlaufen müssen, hätten einige mehr überlebt, wenn ich den Typ gestoppt hätte? Ich will dafür auch kein Superman-Trikot abkassieren, aber der wollten uns allen an den Kragen, dann gehen wir lieber an seinen. Aber unsere Gesellschaft ist in weiten Teilen schon so verseucht, dass man dafür kein Verständnis aufbringen wird.
      (OFFTOPIC ON)
      Das fängt ja schon im kleinen an. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mal eins der einschlägigen Magazine für Sportschützen mit bei der Arbeit,weil ein Artikel drin war der mich interessierte, in der Pause habe ich dann darin rum geblättert und mein Kollege kam vorbei, es war gerade ein AR-15 zu sehen und er war wohl erschrocken oder keine Ahnung was er hatte. Jedenfalls war seine Reaktion: Ach Gott was hast Du denn vor? Da fehlten mir die Worte,weil es war für mich ja nur eine Zeitung, aber es war ein Zeichen dafür, wie kaputt und nicht bereit unsere Gesellschaft ist. Auch wenn das jetzt wieder sehr pauschal formuliert ist aber es gibt genug andere Kollegen die auch nicht gut auf Waffen zu sprechen sind. Kann ich ja verstehen, wenn man sich nicht dafür begeistert aber lass doch denen Spaß daran, denen es gefällt. Die Leute die sich fürs sportliche Schießen begeistern lassen dir ja auch den Spaß am Gewichte stemmen oder was auch immer dir gefällt. Aber die Medien beeinflussen uns heutzutage so sehr das die Masse nur noch reagiert . Ziel erreicht.

      (OFFTOPIC OFF)
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • Paracord schrieb:

      Also den Punkt habe ich für mich schon im Kopf abgehakt, gesetzt den Fall ich muss mich angemessen verteidigen, dass ist ja bei uns hier immer so eine Definitionssache, also Kanone und Spatzen-Prinzip, und kann viele schützenretten/dann fällt der Typ. Ich will anschließend nicht mit einem schlechten Gewissen rumlaufen müssen, hätten einige mehr überlebt, wenn ich den Typ gestoppt hätte? Ich will dafür auch kein Superman-Trikot abkassieren, aber der wollten uns allen an den Kragen, dann gehen wir lieber an seinen. Aber unsere Gesellschaft ist in weiten Teilen schon so verseucht, dass man dafür kein Verständnis aufbringen wird.
      (OFFTOPIC ON)
      Das fängt ja schon im kleinen an. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mal eins der einschlägigen Magazine für Sportschützen mit bei der Arbeit,weil ein Artikel drin war der mich interessierte, in der Pause habe ich dann darin rum geblättert und mein Kollege kam vorbei, es war gerade ein AR-15 zu sehen und er war wohl erschrocken oder keine Ahnung was er hatte. Jedenfalls war seine Reaktion: Ach Gott was hast Du denn vor? Da fehlten mir die Worte,weil es war für mich ja nur eine Zeitung, aber es war ein Zeichen dafür, wie kaputt und nicht bereit unsere Gesellschaft ist. Auch wenn das jetzt wieder sehr pauschal formuliert ist aber es gibt genug andere Kollegen die auch nicht gut auf Waffen zu sprechen sind. Kann ich ja verstehen, wenn man sich nicht dafür begeistert aber lass doch denen Spaß daran, denen es gefällt. Die Leute die sich fürs sportliche Schießen begeistern lassen dir ja auch den Spaß am Gewichte stemmen oder was auch immer dir gefällt. Aber die Medien beeinflussen uns heutzutage so sehr das die Masse nur noch reagiert . Ziel erreicht.
      richtig so sehe ich das auch. wieso sollte ich nicht helfen, wenn ich die person bin die helfen könnte in so einem moment. ich würde auch so einen kerl erschießen, wenn bei meinem sohn an der schule so etwas vorfallen würde,wenn ich grad dort bin und ich eine waffe hätte. sorry, aber da überlege ich nicht mehr sondern handle und gucke das ich es beende.

      in dem moment geht es um die sicherheit von hunderten oder weniger, ist ja auch egal. aber diese leben kannst du retten. lieber sein leben wie das leben von unschuldigen.
      Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh´n, was übrig bleibt



      Unterschätz mich ruhig, das wird lustig :)
    • Daniel preppt schrieb:

      Genau diesen Faktor gibt es nicht, die Amerikaner haben dazu bereits etliche Studien gemacht insbesondere bei Soldaten die in Kämpfe verwickelt wurden, selbst unter Feuer haben es viele nicht fertig gebracht zu schießen.
      Ich empfehle dazu das nachfolgende Video mal in Ruhe anzuschauen, sind leider über zwanzig Minuten, aber sehr informativ.

      Kurzfassung: Du hast Recht, aber dein Wissen ist wohl veraltet. Man kann Soldaten wohl dazu trimmen, gezielt zu töten (inkl. aller Konsequenzen, wie PTBS).

    • Hallo.

      Ich bin mitlerweile vorsichtig geworden mit " ich würde .." und " ich hätte...".
      Du bist in Panic , gestresset nicht zu normalen denken fähig.
      Kann sein du hälst die für einen taffen Typen und so bald der erste Schuss fällt stehst du da wie ein Karnickel vor der Schlange.

      Wir machen regelmäßig Stresstraining im SV. d.h. wir üben einen bestimmten Angriff bzw. eine Abwehr deselbigen, in aller Ruhe bis es sitzt. Dann kommt der Stress dazu.
      Auf einmal wirst du Angeschrien, bekommst evtl eine Backpfeife oder musst nur einfach ein paar Liegestütz machen und aufspringen.
      Auf einmal geht nichts mehr, selbst wenn du vorher alles richtig gemacht hast kann es sein das du auf einmal gar nichts mehr auf die Reihe bekommst.
      Ist mir auch schon mehr als einmal passiert.

      Gruß
      Oldman
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oldman ()

    • Daniel preppt schrieb:

      PTBS vorzubeugen, jein das versuchen viele Armeen seit Jahren und niemand ist dort wirklich erfolgreich, die Aussage würde ich so nicht unterschreiben.
      Da habe ich mich scheinbar unklar ausgedrückt. Gemeint hatte ich, dass das PTBS eine Folgeerscheinung ist, die (unter anderem) durch das gezielte "Tötungstraining" bzw. durch die spätere Anwendung dieses Trainings im Einsatz vermehrt eintritt.
    • Hier mal ein sehr lehrreiches Video wieso man sich EIGENTLICH aus solchen Angelegenheiten heraushalten sollte!



      Kurze erläuterung...

      Ein Pärchen wollte Amok laufen und ging dafür in einen Supermarkt. Während der Mann vorraus ging, einen Schuss abgab und herumbrüllte, wurde ein verdeckter Waffenträger auf ihn aufmerksam und wollte ihn ausschalten.

      Was der Waffenträger allerdings nicht mitbekommen hat ist folgendes: Die Frau des Amokläufer Pärchens tat so als wäre sie unbeteiligt. Der Waffenträger ging an ihr vorbei um den vermeindlichen Amokläufer zu stoppen und wurde dann von hinten von der Frau erschossen.

      So Ehrenhaft sein vorhaben auch war, so dumm war es gleichzeitig. In so einer Situation spielt man ganz einfach nicht den Helden, denn 1. hat man nur unzureichend Informationen über die Täter und 2. verletzt man dadurch die Regel "Run, Hide, Fight"

      Erst wenn ich nicht mehr weglaufen kann verstecke ich mich und wenn ich mich nicht mehr verstecken kann dann kämpfe ich und das auf brutalste Art und Weise mit allen Mitteln.
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    • Seh ich anders, hinter her ist man bekanntlich immer schlauer.
      Wäre der Amokläufer alleine gewesen, hätte es anders aussehen können.
      Du hast natürlich recht, er hat die Lage falsch eingeschätzt. Das ist der Vorwurf den man machen kann. Er hätte sich zurückziehen können, lage richtig einschätzen und handeln. Aber nichts tun, obwohl die Möglichkeit vorhanden... muss jeder mit sich ausmachen können.
    • Man sollte sich immer erst einen überblick verschaffen, bevor man selbst eingreift, ganz klar. Niemand möchte wegen unüberlegtem Handeln sein Leben lassen bei sowas. Aber ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn ich nichts tuen würde aber anderen vielleicht damit das Leben retten könnte.
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      Unterschätz mich ruhig, das wird lustig :)
    • Blauer schrieb:

      muss jeder mit sich ausmachen können.
      Richtig und da bin ich ein einfacher Mann... Mein eigenes Leben und das meiner Familie hat allerhöchste Priorität. Ich werde mein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel setzen nur, weil andere, fremde Menschen zur falschen Zeit am falschen Ort sind.

      Das mag hart oder vielleicht auch Egoistisch klingen aber ich kann es nicht mit meinen Prinzipien vereinbaren, dass meine eigene Familie evtl. ohne mich weiter leben muss nur, weil ich den Helden für andere spielen wollte... Meine Familie wird nichts davon haben wenn man mich einen Helden nennt...
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