Notheizung: Infrarot Heizstrahler (Gas)

    • Hm...so eine Gasheizung (wie die von FALLout verlinkte von Einhell) hatten meine Eltern früher im Einsatz (damals hatte deren Haus keine Zentralheizung, die war als sie es kauften nicht vorhanden da es für die Vorbesitzer nur eine Art Wochenendhaus war), vor allem im Arbeitszimmer meiner Vaters (ziemlich offen, da dieses keine Tür hat und im ausgebauten Dach ist (ja: Meine Eltern sind komisch! Sie bauen das Dach aus bevor sie eine vernünftige Heizung einbauen!)), aber auch im Zimmer meiner Schwester (welches die andere Hälfte des ausgebauten Daches einnimmt und nur eine Falttür hat welche auch nicht wirklich dicht ist!)...ich durfte immer diese Flaschen hoch tragen...

      Naja lange Rede kurzer Sinn: Hat ganz gut funktioniert und wenn man das ganze nur für den Notfall vorhält (und dann nicht gleich 30 Grad haben will), dann hält das ganze sicher eine Weile)

      Allgemein tendiere ich aber zu Holz :) - ich mag den Kachelofen den meine Eltern für ihr Wohnzimmer haben und beneide sie dann und wann sehr deswegen!

      mfg LAX
    • Also ich kann dazu was sagen. Die Heizleistung ist für kleinere Räume ausreichend. Im Gegensatz zu den größeren Gasöfen habe ich eine stärkere Abgaswahrnehmung festgestellt.(kratzen im Hals...)

      Für kurze Zeit ist das Heizen damit machbar. Für länger muss man reichlich Brennstoffdosen bevorraten.

      Die Dosen sind bei Temperaturschwankungen ein Magnet für Kondenswasser und neigen irgendwann zum ansetzen von Rost. Ich glaube aber nicht das die schnell durchrosten. Einpacken hilft!

      Preislich sind die natürlich Nice, aber ich kann nur zu Petroleum raten, auch wenn die Beschaffung etwas umständlicher ist. Kaum/kein Abgasgeruch und weniger Platzbedarf für Brennstoff.

      Ich hab davon nur zwei gekauft, weil ich schon den Kocher mit den gleichen Kartuschen betreibe und den echt gut finde(Redundanz).

      Gruß:Satras
    • Ich "muss" dieses alte Thema jetzt mal ausgraben.

      Ich hab vor ein paar Jahren noch so einen Ethanol-Kamin im Wohnzimmer gehabt... und hab mir auch wegen der Sauerstoff-Versorgung Gedanken gemacht. Aber man hat ja zum Mischgas-herstellen (Nitrox-tauchen) Sensoren daheim.

      Versuchsaufbau: Wohnzimmer 20m² ... alle Türen und Fenster zu... den Ethanol-Kamin zweimal beheizen... (ca 3 Std.)

      es waren dann gut 37° im Wohnzimmer - also selbst im Winter war mir das eigentlich zu warm :)

      kurz raus, O2-Sensor draußen kalibriert und dann im Wohnzimmer gemessen: 20% ... also hat das 3 Stunden beheizen ca. 1 % Sauerstoff verbraucht... bis 16% zeigt niemand irgendwelche Symptome (entspricht dem Kabinen-Innendruck im Flugzeug)

      ABER: achtet auf sonstige Verbrennungsgase!!!
      CO: Eine Konzentration von 0,1 Vol% bzw. 1000ppm in der Atemluft wirkt nach längerem Einatmen tödlich.


      (wie andere bereits geschrieben haben gibt's aus dem Camping-Bedarf dafür auch Warngeräte)
    • Der Sauerstoffverbrauch durch das beheizen sollte das kleinste Problem sein, wenn sich gleichzeitig mehrere Personen im Raum aufhalten sieht das Ergebnis gleich anders aus. Bei 37° kann man getrost zwischendurch auch mal etwas lüften ohne dass der Raum direkt wieder auskühlt.
      Sofern man keine Sensoren und Melder hat, sollte man das beheizen zum Schlafen sicherheitshalber unterbrechen.
      Die 37°sind natürlich kein Richtwert und hängen von vielen Faktoren ab.
      Z.b. Ausgangstemperatur, Aussentemperatur, Art und Güte von Fenstern, Türen, Mauerwerk und Dämmung. Es kommt auch darauf an, wie lange das ganze Objekt jetzt schon nicht mehr richtig beheizt wird und dementsprechend ausgekühlt ist.
      Aber unterm Strich, kann man das schon eine Weile so aushalten.