Samenvorrat / Gemüse

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    • Samenvorrat / Gemüse

      Hiho zusammen,

      habe eine Frage an die Gärtner unter euch. Habt ihr Samen eingelagert, um (sofern wir Tag X überleben ) etwas zum anpflanzen zu haben? Habe letzthin zufällig auf us Amazon so ein Samenset gefunden amazon.com/Survival-Seed-Vault-Easy-grow/d2p/B00JUHTBA4

      Wenn ja, wie stellt ihr euch sowas zusammen? Günstige Alternativen? Sammelt ihr Samen? Oder ist das kein Thema für euch, weil zu langfristig nachTag X und nicht realistisch? Freu mich auf eure Meinungen!

      Abbildung
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      #staypreppared
    • Ich versuche so weit es geht nur Samenfeste Sorten an zu pflanzen, so dass ich aus meinen Pflanzen immer wieder neues Saatgut gewinnen kann.
      Im Endeffekt wird es dir nicht viel bringen nur Samen ein zu lagern, es dauert einfach zu lange bis du von den Pflanzen etwas ernten kannst. Meiner Meinung nach bringt das ganze nur etwas wenn man einfach jedes Jahr seinen Garten bestellt, manche Pflanzen sollten einfach schon ab Dezember vorgezogen werden. Wenn es z.B. im Juli knallt und man da auf die Idee kommt Samen aus zu bringen wird man, wenn überhaupt, eine sehr bescheidene Ernte einfahren.
      Hoffe das Beste und erwarte das Schlimmste.
    • Ich habe einige Samen eingelagert, pflanze aber sowiso jedes Jahr Gemüse. Hauptsächlich Tomaten,Gurken,Mais ,Salat und Sprossen .
      Kresse und verschiedene Sprossen kannst Du zu jeder Jahreszeit innerhalb weniger Tage auf der Fensterbank ziehen.
      Topinambur halte ich im Freibeet und in Kübeln,die Knollen sind winterhart und vermehren sich von alleine.
      Gute Samen bestelle ich bei dreschflegel-saatgut.de/
    • Auch wenn man in der Stadt wohnt und kein Land zur Verfügung hat, kann man im Notfall dennoch günstig vitaminreiches produzieren.

      amazon.de/Dehner-Sprossenhaus-…8-5&keywords=keimsprossen

      Sprossen haben sehr viel Vitamine und brauchen sehr wenig Platz. Gut Wasser brauchen Sie! Aber das ist eine gute Möglichkeit sich wenigstens ein bisschen "Frisches" zu beschaffen neben den ganzen Konserven. Sorry keine Ahnung wie man nen Link einfügt, hab ihn einfach nur kopiert.

      PS: Und ja ich weiß, dass man bei Amazon nicht einkaufen soll, weil das auch nur Sklaventreiber sind g*. Ich wollte ja auch nur das Produkt zeigen, das bekommt man bestimmt auch im Pflanzengroßhandel.
    • Ich züchte Jahr für Jahr mein eigenes Gemüse, dh Paprika, Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini und verarbeite dieses auch selber weiter. Einkochen, einlegen usw. Teilweise nehme ich den Samen von den Pflanzen die ich selber habe und teilweise wird von mir welcher zugekauft.
      Beim Kaufen des Samens ist unbedingt darauf zu achten, dass es KEIN Hyprid Samen ist. Das hat nämlich den Vorteil, dass man den gezüchteten Pflanzen den Samen für die nächste Saison weiter verwenden kann.
      Von meiner Seite aus kann ich nur jeden empfehlen, selbst wenn er in der Stadt wohnt und einen Balkon hat, sich einmal mit der Pflanzenaufzucht zu beschäftigen. Wie gesagt... es funktioniert auch in Blumenkisten auf einen Balkon.
      Es ist einfacher die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht wurden - Mark Twain
    • sei vorbereitet schrieb:

      Ich züchte Jahr für Jahr mein eigenes Gemüse, dh Paprika, Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini und verarbeite dieses auch selber weiter. Einkochen, einlegen usw.




      Von meiner Seite aus kann ich nur jeden empfehlen, selbst wenn er in der Stadt wohnt und einen Balkon hat, sich einmal mit der Pflanzenaufzucht zu beschäftigen. Wie gesagt... es funktioniert auch in Blumenkisten auf einen Balkon.


      kann ich bestätigen
      unsere Tomatenzucht war wie immer eine augenweide und sehhr erfolgreich...
    • sei vorbereitet schrieb:



      Beim Kaufen des Samens ist unbedingt darauf zu achten, dass es KEIN Hyprid Samen ist. Das hat nämlich den Vorteil, dass man den gezüchteten Pflanzen den Samen für die nächste Saison weiter verwenden kann.
      Das ist halt so eine stets wiederholte Prepperweisheit.

      Die meisten Samen halten sich im Kühlschrank für 5-10 Jahre.

      Hybridsamen wurde nicht entwickelt, um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern die daraus wachsende Pflanzen sind idR wesentlich wüchsiger und robuster als die reinen Sorten.

      Die Notwendigkeit eigenes Saatgut zu gewinnen stellt sich vielleicht nach 5-10 Jahren, in solchen Zeiträumen denke ich beim Preppen von Lebensmitteln aber nicht, daher lagere ich Hybridsamen von den Arten ein, die bei uns einfach besser wachsen...

      Bei Tomaten z.B. kenne ich Resistenz gegen Krautfäule nur von Hybridsorten und von Wildtomaten. Letztere haben halt winzige Früchte. Ich kenne keine nicht-hybride Zuckermaissorte die halbwegs gut schmeckt. Keine mir bekannte reine Melonenart wächst bei uns, gegen Blattläuse resistentere Salatsorten sind idR Hybride, usw, usf...

      Und wer hat schon mal Salatsamen oder Samen von Möhren tatsächlich selbst gewonnen? Bei betsimmten Arten ist das recht einfach (parika, Tomaten, Gurken, Radieschen, Bohnen, Erbsen, etc...) bei anderen sehr unüblich.

      Im Extremfall kann die Weiterzucht sogar tödlich enden, da gab es letztes Jahr einen Fall...

      welt.de/wissenschaft/article14…oennen-toedlich-sein.html

      Klar, das sind schon Extremfälle.

      MfG
    • 5vor12 schrieb:


      Sammelt ihr Samen? Oder ist das kein Thema für euch, weil zu langfristig nachTag X und nicht realistisch? Freu mich auf eure Meinungen!
      Da ich die Möglichkeit habe etwas Gemüse anzubauen habe ich auch Samen. Ebenso kommt das Sammeln von Samen von meinen Hobby, ich habe daher auch Erfarung mit der Langzeitlagerung. Mein Lösung ist eine luftdichte Plastikbox oben im Kühlschrank. Funktioniert super und die meisten Samen halten sich sehr lange.

      Der Sinn des Ganzen ist gering, wenn Du heute schon nichts damit anfangen kannst. Wo willst Du denn in der Krise was anbauen? Wenn dan probiere heute heru was funktioniert und was nicht. In Balkonkästen z.B. funktionieren für mich im wesentlichen Erdbeeren, Tomaten, Kräuter, Radieschen und Schnittsalat. Kalorientechnisch ist das alles vollkommen irrelevant, das wäre im katastrophenfall bestenfalls was fürs Gemüt. Corausgestzt die katastropge findet gändigerweise im Sommer statt, so 8 Monate im Jahr ist die Erntemöglichkeit am Balkon nahe Null außer man ist wirklich ein "Fuchs" mit grünem Daumen und hat große Erfahrung und scheut keine Mühen.

      Wenn Du was ausprobieren willst probier mal Schnittsalat und Radieschen und vielleicht Erdbeeren und Tomaten, wenn Du die irgendwo an die Südseite stellen kannst. teste das mit diesen 4 Sorten mal im nächsten Sommer und wahrscheinlich kommt danach die große Ernüchterung...

      Ansonsten steck das Geld besser in Sprossen, die kann man auch im Haus ohne Substrat und nennenswerte Lichtmengen züchten und vor allem hat man schon nach 3 Tage was davon.

      Was bringen Dir die Samen, wenn die Krise jetzt ausbricht? Die nächsten 8 Monate exakt Null. Radieschensamen kann man auch als Sprossen essen...

      MfG
    • Cephalotus schrieb:

      sei vorbereitet schrieb:

      Beim Kaufen des Samens ist unbedingt darauf zu achten, dass es KEIN Hyprid Samen ist. Das hat nämlich den Vorteil, dass man den gezüchteten Pflanzen den Samen für die nächste Saison weiter verwenden kann.
      Das ist halt so eine stets wiederholte Prepperweisheit.
      Falsch, ist keine Prepperweisheit. Ich hab als Kind von meinen Großeltern schon gelernt wie wann Samen gewinnt und diese für das nächste Pflanzjahr weiter verwenden kann. Damals gab es den Begriff Prepper gar nicht und wenn du hier so gekommen wärst, hätte die dich wahrscheinlich mit den Stock verjagt :)

      Hybridsamen sind Samen, die aus einer Kreuzung entstanden sind. Gekreuzt werden bei Gemüse und landwirtschaftlichen Kulturen meist zwei reinerbige Elternlinien der gleichen Art.
      Durch die Auslese gute Sorten (reine Elternlinien), entstehen aus dieser Kreuzung Samen – und aus diesen Samen dann Pflanzen -, die bestimmte gute Eigenschaften haben. Solche Eigenschaften können die Wuchskraft, Blattgröße, Blattstellung, Blühfreudigkeit, Blütenfarbe, Blütengröße, Blühdauer, Fruchtform, Fruchtgröße, Geschmack und Inhaltsstoffe der Früchte, Ertrag, Transportfähigkeit, Lagerbarkeit und vieles andere betreffen. Außerdem wird Hybriden aus zwei reinen Linien grundsätzlich eine höhere Leistungsfähigkeit und Vitalität bescheinigt – das wird Heterosiseffekt genannt.

      Der Nachteil der Hybridsamen liegt darin, dass die Samen der nächsten Generation, also die Samen aus den Früchten der Hybridsamen-Pflanzen, ganz verschiedene Erbanlagen in sich haben. Denn bei der Befruchtung der Hybridpflanzenblüten kreuzt sich Hybrid mit Hybrid. Das bedeutet: Alle offenen und versteckten Eigenschaften des Hybridsamen werden auf alle möglichen Weisen miteinander kombiniert – in dem einen Samen so, in dem nächsten Samen anders und im dritten noch einmal anders. Wenn man dann diese Samen aussät, werden daraus ganz unterschiedliche Pflanzen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Unerwünschte Eigenschaften der Vorfahren, die im Hybridsamen der ersten Generation unterdrückt wurden, kommen nun bei einem Teil der Hybrid-Nachkommen wieder ans Licht.

      Wahrscheinlich hat der Gärtner aus deinem geposteten Link zwei Hyprid Planzen gekreuzt und sich möglicherweise so selbst vergiftet.
      Aber wenn man den Artikel zu Ende liest, steht da auch, die genaue Totesursache muss noch geklärt werden.

      Deshalb macht es keinen Sinn, Hybridsamen zu kaufen, wenn man von den Pflanzen aus Hybridsamen wieder Samen für das nächste Jahr ernten möchte in der Hoffnung, die wären dann so wie die Pflanzen aus den gekauften Hybridsamen.

      Wer sich hier für welches Szenario vorbereitet und wer nicht, ist jeden selber überlassen.
      Wenn es Leute gibt, die der Meinung sind, dass eine mögliche Krise länger dauern könnte und mit den Gedanken spielen Gemüse selbst zu pflanzen und das auf längere Zeit, dann sind sie mit Hyprid schlecht beraten.
      Es ist einfacher die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht wurden - Mark Twain
    • Ich verstehe nicht, warum Du mich hier so schräg anmachst. Du schreibst doch jetzt nochmal genau das, was ich auch geschrieben haben. F1 Hybriden sind typischerweise wüchsiger und ertragreicher.

      Man kann daraus keine Samen mit gesicherten identischen Eigenschaften gewinnen, das hat hier aber auch keiner behauptet.

      Was ich aber für eine "Prepperweisheit" halte ist der Ratschlag, auf dieses oft überlegene Hybridsaatgut freiwillig zu verzichten. Warum sollte man das tun? Ich kann mir problemlos und für wenig Geld Samen für die nächsten 5-10 Jahre einlagern (und tu das auch) und bis dahin habe ich völlig andere Sorgen. Mein Prrepping erfasst keine so langen Zeiträume, das ist einfach mit normalem Aufwand für mich nicht mehr realitisch...

      Ich würde daher niemals auf gute und teilweise wesentlich ertragreicher bzw krankheitsresistent Hybridsorten verzichten, nur weil ich die Samen nicht 1:1 nachzüchten kann. Dann kaufe ich lieber ein zweites Samenpäckchen dazu.
      Manche Arten wie z.B. Tomaten kann man auch gvegetativ vermehren. Aus den Geiztrieben die man eh entfernen soll kann man problemlos Stecklinge machen, die dann einmal angewurzelt auch recht schnell weiter wachsen. So kann man aus 1 Samen dann auch mehrere identische Klone gewinnen. Ich hab das bisher nur Spaßeshalber probiert.

      Hier meine Samenbox. Muss ich mal ausmisten, der Deckel geht schon nicht mehr zu...

      Samen.jpg

      Und hier z.B. mal die Tomatenanzucht dieses Frühjahr unter Kunstlicht. Man sieht schön die sehr unterschiedliche Wüchsigkeit verschiedener Sorten (wurden alle gleichzeitig ausgesät)

      Tomaten_unter_LSR1.jpg
    • jab2 schrieb:

      Da ich wenns klappt eher sauren Waldboden zu verfügung habe werde ich wohl bis auf Beeren wie Stachelbeere Heidelbeeren , Himbeeren Brombeeren ... das meiste eher in Kübeln oder Hochbeten anlegen was mich so jetzt aber auch nicht sonderlich stört.
      ...
      Problem ist das das ganze Grundstück praktisch bedingt unter Halbschatten liegt und da kommt zwar auch Sonne durch ( Südausrichtung am Hang ) aber soviel Lichtstunden wie auf freiem Feld werde ich da niemals haben deshalb erwäge ich auch ein Gewächshaus ( Folie oder Lichtplatten aber kein Glas ) zu errichten um besser anziehen zu können und eben auch höhere Temperaturen und Luftfeuchtigkeit den Pflanzen zukommen lassen zu können denn der Waldboden bei diesem Grundstück ist eher fluffig trocken und ohne Gewächshaus wohl für die meisten Nutzpflanzen völlig ungeeignet .

      Über Tipps eurerseits - was man gut und einfach anziehen kann auch ohne 14h pralle Sonne , was man auch noch auf sauerem Waldboden gut ziehen kann und was sich auch im Halbschatten in einem Gewächshaus mit Mutterboden Pferdemist Kompost...Erde ziehen lässt und wo ich welches Saatgut das ihr empfehlen könnt beziehen kann - würde ich mich sehr freuen !
      Wenn der Boden zu sauer ist hilft Kalk. Bevor Du in großen Flächen wütest erstmal ein Jahr im Kleinen testen... Gut möglich, dass Du die Idee mit der Gemüsezucht nach 1 Jahr wieder aufgibst. Das muss man schon als Hobby sehen, denn vom Zeitaufwand her lohnt sich das niemals... Deshalb würde ich auch nicht gleich mit Hochbeeten anfangen. Ist mühsam zu errichten und mühsam wieder abzutragen, wenn man dann doch keine Lust mehr hat...

      Schatten ist beim Gemüseanbau leider ein Riesenproblem, habe ich auch in meinen Schrebergarten. Je nachdem wie wenig Sonnenlicht tatsächlich ankommt werden die Erträge sehr darunter leiden, nur wenige Sorten kommen zumindest mit Halbschatten halbwegs klar, z.B. Salate, evtl Bohnen, Gurken (aber warm).

      Gewächshaus sehe ich da kritisch, ganz besonders die Billigvarianten mit Folie oder billigen Stegplatten. Die schlucken nochmal 30% des Lichts weg (im Neuzustand, das billige Markolonzeug fergilbt sehr schnell,d ann sind ganz schnell mal 50-60% des Lichts weg), die Gefahr von Geilwuchs, Fäulnis und Schimmel ist dann groß. Selbst wenn Tomaten im Halbschatten auch tragen schmecken sie meist nicht gut. Gute Lichtdurchlässigkeit hat normales Klarglas oder die Alltop Stegplatten, die sind aber leider extrem teuer.

      Ich hab dieses Jahr mal Kartoffeln im Schatten probiert. Kann man völlig vergessen. Eine Pflanze im Eck bekam mehr Sonne ab, die hat gut getragen, bei Rest sind das 3-4 Minikartoffeln pro Pflanze, also quasi nichts...
    • Guten Morgen,
      ich denke die ganze Diskussion über Samen selbst erzeugen oder einkaufen, Hybridsamen oder nicht ist eher akademischer Natur.


      Cephalotus schrieb:

      Ich hab dieses Jahr mal Kartoffeln im Schatten probiert. Kann man völlig vergessen. Eine Pflanze im Eck bekam mehr Sonne ab, die hat gut getragen, bei Rest sind das 3-4 Minikartoffeln pro Pflanze, also quasi nichts...

      das ist das eigentliche Problem: Wer keine Erfahrung damit hat, dem bringen die besten Samen nix. Um hier erfolgreich zu sein, braucht es etwas Erfahrung mit dem Umgang und der Aufzucht. Daher jetzt beginnen - selbst wenn man dann auf dem Balkon 1, 2 Eimer mit einer Tomate stehen hat. Ist besser als nix und bringt zumindest einen kleinen Ertrag und schmecken um längen besser als das Zeug aus dem Supermarkt. Kommt dann wirklich mal ein Versorgungsengpass der länger anhält, dann läuft die Gemüsezucht wie bisher einfach nebenher, weil man schon Erfahrung hat.
    • Hallo Zusammen,

      @ jab2 schwierig die Lage aber was du auf jedenfall versuchen solltest sind mal eigene Pilze züchten. Goggle mal bissel darüber.
      Wenn man es richtig macht auch gut ertragreich.
      Was du bevor du ein Hochbeet baust versuchen kann sind große Lebensmitteleimer 20L oder wie du geschrieben hast Kübel zu füllen.
      Ich mache da bei mir wenn ich mal eine neue Sorte Kartoffeln testen will.
      Als Folgekultur mache ich dann Kohl,Salat usw rein klappt sehr gut.

      Wenn einer von euch eine Tomatensorte hat die er gerne für nächstes Jahr als Saatgut haben will, der muss mal ein Paar Blüten der Tomaten verhüten. (wichtig wenn man mehrere Sorten hat und ein reinerbiges Saatgut haben will)
      Heist eine bei einer samenfesten Tomatensorte bevor die Blüten aufgehen mit einem Fliegengitter einpacken und schütteln sodass sich die Blüten Selbst befruchten. Dann warten bis die Tomaten ausreifen und die samen entnehmen.

      Grüße Dennis
    • jab2 schrieb:

      Was lohnt sich denn vom Nährwert her ? Nüsse und Oliven
      Kartoffeln, (Zucker-)Mais,...
      Bohnen, einige Kohl- und Rübenarten...

      Ich selbst lagere zuhause ca. 150.000kcal an Lebensmitteln, nochmal 150.000kcal an NRG-5 und nochmal 300.000kcal als Rapsöl (primär fürs Auto gedacht). Es macht für mich also nicht viel Sinn, in Erntezeiträumen zu denken, mir geht das Essen wahrscheinlich schon früher aus, bevor ich den Schrebergarten zu maximaler Produktivität umgegraben hätte...

      Wenn jetzt eine Krise käme dann hätte ich vom ganzen Gemüseanbau recht wenig gewonnen. Im Garten hängt noch eine große Zucchini (die letzte), ein paar Kartoffeln und Pastinaken sind noch in der Erde, ein paar letzte Him- und Erdbeeren. Ein paar Äpfel hab ich noch übrig.Wintergemüse hab ich aus Platzmangel und weil mir der Aufwand zu groß ist keins angebaut. Realitisch macht das alles zusammen Essen für 1 Tag. Die nächste Ernte kann ich so ab Ende April erwarten als Rhabarber und hoffentlich dann erste Radieschen aus dem neuen Frühbeet. Satt wird man davon aber nicht...

      mfG

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    • Hier mal als Beispiel ein Testversuch mit verschiedenen Sorten von Paprika im Freilandanbau.

      Man sieht schön die Ertragsunterschiede zwischen F1 Hybriden und normalen Saatgut, bei den Hybriden kommt im Schnitt das 2-3fache an nutzbaren Früchten heraus, wobei es in beiden Gruppen auch starke Ausreißer gibt.

      lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenbau/dateien/2015-g2-1-11.pdf

      Wenn man nach "LWG Bayern Versuche im deutschen Gartenbau" googelt findet man noch sehr viele pdfs, ich habe ur einen kleinen Teil gelesen (Vielleicht findet jemand ein Inhaltsverzeichnis?)

      (Hier z.B. ergänzend noch ein Paprikavergleich: gartenflora.de/mein-garten/gar…/der-grosse-paprika-test/)

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