Überlebensstrategien

    • Überlebensstrategien

      Servus

      Ich bin hier über ein Video gestoßen, was ich euch nicht vorenthalten wollte:




      Darin geht es um Partisanen in Weißrussland während des 2. WK. Ihre Überlebensstrategien, Bushcraften, uvm.

      Es zeigt aber auch, was Widerstand bedeuten kann.
      In der heutigen Zeit mit dem Hintergrund der Konflikte in Osteuropa ein nicht minder brisanter Beitrag.

      Vor allem für die Bugging out und "ich überlebe im Wald bis die Lage sich beruhigt" Leute eine Ernüchterung. (Oder auch nicht, je nachdem wie Eingebildet einer ist).
      Von modernen Aufklärungsmethoden mal ganz abgeshen. Da bekommt IR Tarnung wieder neue Bedeutung.
      Hier in Mitteleuropa nicht wirklich möglich in unseren Wäldern.

      Aber einige Lektionen sind zu lernen.

      Horrido
      Bereite dich auf das Schlimmste vor, denn genau dorthin geht die Reise.
    • Wotan schrieb:

      Servus
      Vor allem für die Bugging out und "ich überlebe im Wald bis die Lage sich beruhigt" Leute eine Ernüchterung. (Oder auch nicht, je nachdem wie Eingebildet einer ist).
      Von modernen Aufklärungsmethoden mal ganz abgeshen. Da bekommt IR Tarnung wieder neue Bedeutung.
      Hier in Mitteleuropa nicht wirklich möglich in unseren Wäldern.

      Aber einige Lektionen sind zu lernen.

      Horrido


      Moin :)

      Ich kann dir gerade nicht ganz folgen - Was ist denn die Ernüchterung ?
      Natürlich kann man schneller im Wald drauf gehen wie wenn man in der Stadt verbleibt.
      Aber es wird doch je nach Szenario genau darauf hinaus laufen das man sich im Zweifel im Wald verzieht. Szenarien wie Hochwasser, Erdbeben usw. schließe ich da jetzt mal aus.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Ich habe das Gefühl wenn ich so den ein oder anderen Prepper sehe, der sich im Inet groß breit macht, wie "einfach" es ist, zu überleben und auszubuggen.

      Und wenn noch feindliche Kräfte unterwegs sind, die dich wollen, müssen es ja nicht immer reguläre Streitkräfte sein. Bürgerkriegsmilizen reichen für sowas auch schon.

      Zweitens ist der deutsche Wald nicht an allen Stellen so tief und "sicher" wie die wahre Wildnis weiter östlich in den weniger dicht besiedelten Gebieten.


      Weil wenn du es gesehen hast, dass trotz dessen, dass die Flucht für viele in die Wälder die einzige Alternative war zum Todeslager der Nazis, einige doch lieber aufgegeben haben und gestorben sind.
      Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt, den sich viele nicht bewusst sind und das ganze als großes Abenteuer sehen, als das, was es wirklich ist: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben gegen die Umwelt und die zusätzlichen Gefahren durch den Menschen.

      Horrido
      Bereite dich auf das Schlimmste vor, denn genau dorthin geht die Reise.
    • Ja.... das is was dran !

      Ich sehe das ähnlich wie du, nur das es halt im Zweifel wirklich darauf hinaus läuft. Ich spiele regelmäßig das Szenario gadanklich durch, wie es dann quasi im Wald weitergehen soll.
      Man stößt auch gedanklich dann relativ schnell an seine Grenzen und die einfachsten Probleme sind riesige Aufgaben. Wie du auch beschrieben hast - Ein Kampf ums Überleben gegen die Natur !

      Und Ja - Ein Bug Out ist nicht einfach !
      Auch hier wieder der Tipp: Einfach mal mit dem BOB, drei Tage in ein großes Waldgebiet verschwinden. Sehr schnell zeigen sich da die Prioritäten auf. Ich lade gerne jeden mal für drei Tage in den sehr gut erschlossenen Pfälzer Wald ein, um zu sehen wie schnell man im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschland an seine Grenzen stößt. :D
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • So siehts aus. Richtig schön im Wald verschwinden und versuchen zu überleben.

      Und je nach Härtegrad kannst du dann auch noch richtig "spielen" und deine Essensrationen weglassen, weil die schon auf dem Weg dorthin verbraucht wurden.
      Oder auch mal den Wasserfilter und das Feuerzeug...

      In dem Beitrag sind einige geflohen, die hatten im besten Fall eine Packung Streichhölzer dabei, dafür aber keine Schuhe, manche hatten gar nichts außer der Kleidung die sie am Leib hatten. Ich will sehen, wie ihr ohne Schuhe bei dem Wetter überlebt ohne zu heulen und das ganze "Abenteuer" abzubrechen. Von Hurra wir gehen in den Wald zu: ach nee lieber doch nicht, ich will nach Hause ins Warme und das ganze Bobben ist mir zu doof.
      Und da ist noch keiner Hinter eurem Leben her.


      Am besten lernt man doch von denjeninge, die etwas wirklich machen mussten um zu überleben, als all denjenigen, die viel erzählen und theoretisieren aber nie angewendet haben.


      Horrido
      Bereite dich auf das Schlimmste vor, denn genau dorthin geht die Reise.
    • AW: Überlebensstrategien

      Servus!

      Ich denke, dass "jeder" Prepper und Bushcrafter, im Ernstfall, sehr schnell an seine Grenzen stoßen wird!!
      Man kann sich gewiss vorbereiten und allmögliche Szenarien im Kopf durchspielen, doch wenn es hart auf hart kommt und alles anders kommt als geübt und geplant, wird man knallhart in's kalte Wasser geschmissen!
      Mal 3 Tage im Wald, oder ne Woche ohne Strom und fließend Wasser sind kein Vergleich, zum absolutem Chaos, das eine wirkliche Katastrophe oder ein Krieg mit sich bringt.
      Unsere Ahnen waren bestimmt geübter als wir im Umgang mit Nahrungsmittelknappheit und lebten mehr mit bzw. in der Natur, aber ich denke als sie "ungewollt" flüchten mussten und sich in der Natur durchschlagen mussten, wurden sie genauso in's kalte Wasser geworfen.
      Hier geht es dann um's pure Überleben und nur die stärksten kommen durch!
      Entweder man wächst in die gegebene Situation hinein, oder man resigniert und stirbt.
      Das war damals schon so und so wird es auch immer sein.
    • Natürlich überleben nur die Stärksten aber ich denke, Stärke kommt nich durch Körperkraft sondern durch Erfahrung...

      Je mehr Erfahrung man Real sammelt desto besser weiß man was einen erwartet... Natürlich ist es unsinnig mehr als ein Wochenende oder eine Woche unter extreamen Survivalbedingungen draußen zu verbringen aber man sollte definitiv wissen worauf man sich einlässt...

      Ich habe es schonmal in einem Video angesprochen... Die "Apokalypse" ist solange "romantisch" bis man sich selber in einer befindet und sich selber durchschlagen muss...

      Von demher verstehe ich voll und ganz worauf Wotan hinaus möchte...
      Mein YouTube Kanal: BugOutSurvival NRS

      Mein Blog: BugOutSurvival Info Blog

      This is Survival of the Fittest !
      S
      tay Tuned and Be Prepared!
    • Servus,

      wenn man diverse Biographien und Lebesläufe von Menschen liest die Extremsituationen er/ überlebt haben stellt sich schnell herraus das niemand vorhersagen kann wer überlebt.
      Oft sind es diejenigen die schwach und hilflos aussehen die am Ende die zähesten und findigsten sind.

      Gruß
      Oldman
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.