Angepinnt Günstig, Billig, Preiswert oder Teuer? Die Diskusion

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    • @ Vohseg: Ja nur gehts hier nicht um Qualität. ^^

      Es kann etwas seinen zweck auch nicht erfüllen wenn es "Teuer" ist
      Bsp.: der Kartoffelschäler um 200€ welcher stumpf ist.(nach deiner definiton ist er "billig")

      noch ein Bsp:
      Du willst ein Gewehr laut deiner Definition muss es schiesen um qualitativ zu sein.

      Händler xy hat einen einheitspreis Laden, alles kostet 1000€.
      Ein Gewehr normal, schiest und trifft auch ganz gut ......................................................................Qualitativ.
      Ein Gewehr normal, schiest und trift auch ganz gut hat aber noch ein Zielfernrohr dabei ............... ?????
      Hier wäre dein Qualitätsprodukt aber laut deiner Definition "überteuert"

      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)
    • Ja klar wäre der dann billig, er erfüllt ja seine Funktion nicht. Das steht auch nicht der Definition im Weg.
      Ok das hätte ich noch mehr Ausführen müssen. Natürlich gibt es noch Preis- / Leistung.

      Ich greife hier mal dein Beispiel auf mit dem Gewehr:
      Gewehr X und Gewehr Y tuen sich in Sachen Genauigkeit, Handhabung & Verarbeitung nichts. Sind also im grundlegenden Sinne gleich. Gewehr X hat einen Preis von 1200€ und kommt daher mit:
      - Gewehr
      - ein Magazin

      Gewehr Y kostet 1600€ und hat folgendes dabei:
      - Gewehr
      - Magazin
      - Zielfernrohr
      - Tasche zum transportieren

      Somit hätte Gewehr Y einen Mehrwert gegenüber dem Gewehr X, vorausgesetzt man braucht diese Gegenstände.
      Beide haben die selbe Qualität, dennoch bietet Gewehr Y mir mehr. Wenn man nun weiter annimmt, dass die Einzelteile um Gewehr X an Y anzupassen 300€ kosten, so wäre man mit Gewehr X besser bedient und Kauft die Einzelteile einzeln.
      Dennoch verliert Gewehr nicht an Qualität. Nur sein Preis ist gegenüber der Leistung zu Hoch, da ich exakt das selbe Gewehr (wie hier theoretisch Angenomen) günstiger bekommen kann.
      Hier kommt der Faktor Preis -/ Leistung rein und spielt mit den anderen mit.

      Und doch, laut meiner Definition geht es sehr Wohl um Qualität neben andere Faktoren wie Menge der Bestellung, Bezugsorte, Währung...., wenn man über Billig, Preiswert, Teuer redet.

      Oder fändest du nen Kartoffelschäler für 200€ ohne Qualität nicht (zu) teuer? :)

      Das alles soll heißen, dass ich mich nicht direkt an einer Marke festlege, sondern eher Orientiere :)

      Cheers!
      Gear never matters - Casey Neisat (Vlog 30)

      Psssst...Ich hab auch dieses YouTube: Klick mich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vohseg ()

    • Vohseg schrieb:



      Das alles soll heißen, dass ich mich nicht direkt an einer Marke festlege, sondern eher Orientiere :)

      Cheers!


      Das ist für mich so eher der ausschlaggebende Punkt.

      Ich selbst bin von einigen Marken überzeugt, weil ich weiß, das ich für das Geld auch was bekomme, was das, was es verspricht auch hält.
      Da sind also zwei Dinge enthalten, etwas versprechen, es halten und dazu kommt natürlich noch meine Erwartung(en).
      Und vieles was man so hat läuft über Erfahrungswerte/Testwerte.

      Ich lese viele Reviews zu Dingen, die ich kaufen möchte, suche Bewertungen und Erfahrungen zusammen und bilde mir auf der Grundlage ein Urteil, dann erwerbe ich das Objekt der Begierde und schaue, ob das auch der Realität entspricht. Das ich natürlich nicht das absolute Härteprogramm damit durchziehe um es hinterher neu zu kaufen... sollte klar sein ;)


      Ich persönlich würde nie auf Mil-Tec zurückgreifen. Da sind ausreichend schlechte Erfahrungen mit gemacht worden. Ich halte das Zeug nicht schlecht... für Softair, Weekendwarriors und andere, aber professionel einsetzbar oder gar belastbar ist es nicht.
      Und ich geh mit der Einstellung dran, dass ich lieber Qualität habe (= ich kann mich drauf verlassen, nach bestem Gewissen) als das ungewisse Billige zu nehmen, was dann immer im ungünstigsten Moment den Geist aufgibt.
      Es ist sicherlich besser als nichts, aber wenn ich es schon haben muss, dann gleich richtig. Morgen geht die Welt noch nicht unter, also lieber gleich richtig, so hält es auch lange genug und ich muss nicht ständig nachholen.


      Woanders sehe ich die Sache, wenn man sich zwar preppen will, mehr aber auch nicht. Wenn das Preppen für wenige Tage ausgelegt ist und das Zeug den Rest seiner Zeit Staub sammelt, dann muss ich nicht das teuerste nehmen, wenn ich die Mittel für nicht habe. Da würde ich zwar immer noch nach dem besten Preisleistungsverhältnis schauen, oder einen Pick drunter und nicht aus reiner Sparerei das Allerbilligste nehmen. Auch wenn für einige Leute das in Frage kommt, weil eben nicht Priorität.

      Aber die Erfahrung zeigt: Hinterher ärgert man sich deswegen.


      (Von glücksgriffen mal abgesehen, wenn man sehr günstig, auch gut sein kann)


      Einfaches Beispiel aus meiner Zeit: Isomatte

      Die bekommt man in allen Varianten, allen Preislagen. Wenn ich einmal im Jahr oder weniger das Teil brauche, muss es nicht die teurste sein, wenn ich damit eh meist im Haus oder so schlafe, auch nicht.
      Bin ich aber ein Draußenmensch, auch im Winter, wird eine Thermarestmatte als selbstaufblasbare Isomatte für mich den Vorzug nehmen, auch wenn sie 100+€ kostet gegenüber der 7€ Rollisomatte aus folgenden Gründen:
      Isolierwirkung, Komfort, Packmaß, Gewicht, Verarbeitung und Haltbarkeit (beschränkt lebenslange).
      Bereite dich auf das Schlimmste vor, denn genau dorthin geht die Reise.
    • @Froggy

      Der war gut :D

      Ich muss aber im allgemeinen Zustimmen! Es kommt immer auf den Einsatz an!
      Bei den Thema Rucksäcke zum Beispiel oder Schuhwerk bin ich bereit den erforderlichen Preis zu zahlen und das ohne wen und aber...

      Als Schuhe habe ich mir Haix KSK300 geholt, da sie sehr sehr bequem und wirklich 1A verarbeitet sind (natürlich kommen sie aus Bayern ;-)). Als Messer hab ich mir das Glock Feldmesser geholt, da es mit knapp 40€ meine Anforderungen erfüllt hat, wobei die Klingenlänge in DE in gewissermaßen Probleme mit sich bringt^^

      Bei meiner Thermounterwäsche bin ich zum Beispiel auch mit den Angeboten von Aldi, Lidl mehr als zufrieden^^
      Ich kann es einfach nicht über mich bringen, 40-50€ für ne Thermobuchse auszugeben :D

      Ich versuche mich im Vorfeld mehr als nur gründlich zu informieren um einen teuren Doppelkauf zu vermeiden.

      Die oben genannten Gegenstände zeigen deutlich, dass es großes Schwanken im Bezug auf Preis gibt ;-D
    • @Nbg89 bei der Thermounterwäsche kann ich dich voll und ganz verstehen, ich plane mir Demnächst ein paar Merinoshirts zu kaufen und wenn mir das Zeug gefällt vielleicht komplett um zu rüsten. Habe immer das Problem, auch im Winter, schnell zu Schwitzen, und das Zeug soll ja bei bedarf Wärmen oder Kühlen.

      Auch wird gerade auf ein Rucksack der Firma TT gespart (Den ich mir Hoffentlich bald Leisten kann). Für die ersten Outdoor Erfahrungen, hat mir der Gebrauchte Bundeswehr Kampfrucksack aber definitiv gereicht. Dabei habe ich gelernt das wenn ich mich mit der Ausrüstung zurückhalte, dieser mir der viel zu Groß ist. Ich empfinde die 35€ aber nicht als rausgeworfenes Geld, leichte Große Sperrige Gegenstände kann ich damit immer noch Transportieren, auch kann ich mir vorstellen das der bei einer Wintertour zum Einsatz kommt.

      Nach dem Rucksack kommen bei mir auch Haix Schuhe ins Haus. :)
    • Eine Tolle Variante zwischen günstig, billig und Preiswert finde ich auch immer den Einsatzzweck (Szenario).

      Ist ähnlich wie mit Werkzeug:

      Wenn ich mir nicht sicher bin, wie oft ich das benutze, dann kaufe ich das günstige / gute gebrauchte und nutze es. Wenn es kaputt geht und ich weiß, shit, nutze ich öfters als gedacht, dann investiere ich in gutes, sonst macht es das einfache auch für die zwei Dinge.

      So kann ich sparen/ proben, was ich brauche und was nur Luxus mehr ist.


      Horrido
      Bereite dich auf das Schlimmste vor, denn genau dorthin geht die Reise.
    • Ich denke Wotan hat die Top-Antwort zu dem Thema gebracht, denn genau so ist es meiner Ansicht nach auch: Alles, was einem persönlich wichtig ist oder häufig benutzt wird, muss HOCHWERTIG sein.

      Hochwertig bedeutet nicht zwingend billig oder teuer.
      Ich möchte das mal am Beispiel Bekleidung festmachen:
      Es gibt billige und teuere Kleidung UND es gibt hochwertige (=haltbare) Kleidung und minderwertige (=wenig haltbare) Kleidung.
      Eine Jeans kann hochwertig UND billig sein. Die hochwertige UND teure Designerjeans kann aus der selben Fabrik in der selben Qualität kommen. Gleiches gilt natürlich auch andersherum.

      Beim Preppen gelten aber noch mehr Faktoren:

      Generell denke ich, Ausrüstung muss haltbar und robust, also hochwertig sein.
      Preiswert oder teuer richtet sich dann eher danach, ob das haltbare und robuste Ausrüstungsteil leicht und kompakt, oder eher schwer und klobig ist.

      Ich persönlich bin eher ein Anhänger von leicht und kompakt. Manchmal ist so ein Ausrüstungsgegenstand dann weniger robust, aber nicht zwingend weniger haltbar oder hochwertig - man muss halt hier und da nur etwas achtsamer damit umgehen.
      Da ich aber davon ausgehe, dass ich das Zeug ggf. auch mit mir rumtragen muss, wähle ich meist Ausrüstung, die leicht und kompakt ist.
      Ggfs. kann man dann auch mehr Sachen mit sich führen als jemand, der eher schwere Ausrüstungsgegenstände hat.
      Bei mir wiegen z.B. Schlafsack, 2-Personen Zelt und Isomatte zusammen keine 2 kg bei einem Gesamtvolumen von 7 Litern. (Im Winter wären es 3 kg und 12 Liter wegen wärmerem Schlafsack - dann dürfen es aber auch -20 Grad werden).


      Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Bei vielen Gegenständen sehe ich einfach zu, dass ich sie auch im Alltag nutzen kann, z.B. Taschenlampe (wenns dunkel ist trotzdem noch mit dem Hund durch den Wald) oder Schlafsack - braucht man immer mal, und dann darf er auch hochwertig, klein und leicht sein.
    • sunseeker schrieb:

      Ich denke Wotan hat die Top-Antwort zu dem Thema gebracht, denn genau so ist es meiner Ansicht nach auch: Alles, was einem persönlich wichtig ist oder häufig benutzt wird, muss HOCHWERTIG sein.

      Hochwertig bedeutet nicht zwingend billig oder teuer.
      Ich möchte das mal am Beispiel Bekleidung festmachen:
      Es gibt billige und teuere Kleidung UND es gibt hochwertige (=haltbare) Kleidung und minderwertige (=wenig haltbare) Kleidung.
      Eine Jeans kann hochwertig UND billig sein. Die hochwertige UND teure Designerjeans kann aus der selben Fabrik in der selben Qualität kommen. Gleiches gilt natürlich auch andersherum.

      Beim Preppen gelten aber noch mehr Faktoren:

      Generell denke ich, Ausrüstung muss haltbar und robust, also hochwertig sein.
      Preiswert oder teuer richtet sich dann eher danach, ob das haltbare und robuste Ausrüstungsteil leicht und kompakt, oder eher schwer und klobig ist.

      Ich persönlich bin eher ein Anhänger von leicht und kompakt. Manchmal ist so ein Ausrüstungsgegenstand dann weniger robust, aber nicht zwingend weniger haltbar oder hochwertig - man muss halt hier und da nur etwas achtsamer damit umgehen.
      Da ich aber davon ausgehe, dass ich das Zeug ggf. auch mit mir rumtragen muss, wähle ich meist Ausrüstung, die leicht und kompakt ist.
      Ggfs. kann man dann auch mehr Sachen mit sich führen als jemand, der eher schwere Ausrüstungsgegenstände hat.
      Bei mir wiegen z.B. Schlafsack, 2-Personen Zelt und Isomatte zusammen keine 2 kg bei einem Gesamtvolumen von 7 Litern. (Im Winter wären es 3 kg und 12 Liter wegen wärmerem Schlafsack - dann dürfen es aber auch -20 Grad werden).


      Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Bei vielen Gegenständen sehe ich einfach zu, dass ich sie auch im Alltag nutzen kann, z.B. Taschenlampe (wenns dunkel ist trotzdem noch mit dem Hund durch den Wald) oder Schlafsack - braucht man immer mal, und dann darf er auch hochwertig, klein und leicht sein.


      Ich bin da mit Dir und Wotan einer Meinung, jedoch möchte ich es gerne noch spezifizieren. Jeder Prepper/BOB Planer, der "nur" einen BOB/INCH planen und für eine Krisensituation vorhalten möchte und dabei von dem 72 Stundenszenario ausgeht, muss nicht die Hochwertige Ausrüstung haben. Der Rucksack muss nicht von TT, Maxpedition, Berghaus etc sein und x hundert Euro gekostet haben. 72 Stunden hält auch der für 30/50 Euro im normalfall. Der Schlafsack muss auch nicht vom Topausrüster sein, sondern lediglich die Temperaturen abdecken, die voraussichtlich eintreffen werden usw.
      Wer jedoch einen BOB/INCH plant und diese Ausrüstung auch regelmäßig nutzt wie viele hier zB beim Bushcraften, Wandern usw. sollten Hochwertigere Ausrüstung kaufen, weil diese weniger schnell verschleißt. Hochwertig muss aber nicht teuer sein, wie sunseeker ja schon schrieb. Oder wie Wotan ja schrieb, Wertigkeit angepasst an Nutzungshäufigkeit.
      Grüße
      "Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein" Perikles

      „Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist.“ Louis Pasteur
    • August schrieb:

      Jeder Prepper/BOB Planer, der "nur" einen BOB/INCH planen und für eine Krisensituation vorhalten möchte und dabei von dem 72 Stundenszenario ausgeht, muss nicht die Hochwertige Ausrüstung haben. Der Rucksack muss nicht von TT, Maxpedition, Berghaus etc sein und x hundert Euro gekostet haben. 72 Stunden hält auch der für 30/50 Euro im normalfall.



      Kann und werde ich so nicht zustimmen! Es hat sich leider schon oft bewiesen das diese Aussage bzw diese von dir gemachte Simplifizierung genau dorthin führt warum dieser Thread notwendig ist.

      Es gibt 30 € rucksäcke welche billig sind: Diese überleben selten einen Längeren Spaziergang geschweige denn einen Bugout
      Es gibt 30 € Rucksäcke welche günstig sind: Die machen Einen Bugout schon mit sind aber nicht leicht zu finden bzw oft Sonderangebote
      und es gibt welche die preiswert sind um 30 €: Die machen den Bugout auch mit vom Material nur bekommt man aufgrund der Größe nicht genug rein.

      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)
    • Ich habe hier noch ein wunderbares Beispiel:

      hobo.jpg

      China Holzvergasr, Kosten 20€ geht ab wie ne Rakete, wenn man den Feuerkorb umdreht kann man nen Spiritus- Gelkocher oder Esbit drauf legen und hat "nur" einen Windschutz oder man betreibt ihn mit Holz. Werde noch ein PC Lüftergitter dran bastelt als Grillrost und Topfkreuz damit auch kleine Tassen sicher drauf stehen.

      Das Gerät ist für Längere Touren gedacht, falls mir der Sprit ausgeht oder wir mehrere Personen sind.
    • Vohseg schrieb:

      Vom dem Holzvergaser magst doch bestimmt mal nen kleinen Bericht schreiben und oder einen Link Posten ne? :)

      Cheers


      Kann ich gerne machen, muss aber dazu sagen das ich noch keinen anderen in der Hand hatte, nur eine Buschbox, auch habe ich noch nicht wirklich ein Bericht geschrieben.

      Es wäre also nett ein paar Anhaltspunkte zu haben die euch genau Interessieren.

      PS: meinst du so einen Link? ;) amazon.de/gp/product/B00P9097R…oh_aui_detailpage_o01_s00
    • Froggy schrieb:

      Kann ich gerne machen, muss aber dazu sagen das ich noch keinen anderen in der Hand hatte, nur eine Buschbox, auch habe ich noch nicht wirklich ein Bericht geschrieben.

      Es wäre also nett ein paar Anhaltspunkte zu haben die euch genau Interessieren.


      Ach, das ist doch das geringste Problem :)

      Mich würden folgende Punkte sehr interessieren:

      - Gewicht
      - Packmaß (Transportbereit und Aufgebaut)
      - Wie lange man mit Holz / Spiritus braucht um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen
      - und wenn möglich: Wie Windanfällig das gute Stück ist :)

      Wäre klasse und vielen Dank für den Link!

      Cheers
      Gear never matters - Casey Neisat (Vlog 30)

      Psssst...Ich hab auch dieses YouTube: Klick mich
    • Reigner schrieb:

      August schrieb:

      Jeder Prepper/BOB Planer, der "nur" einen BOB/INCH planen und für eine Krisensituation vorhalten möchte und dabei von dem 72 Stundenszenario ausgeht, muss nicht die Hochwertige Ausrüstung haben. Der Rucksack muss nicht von TT, Maxpedition, Berghaus etc sein und x hundert Euro gekostet haben. 72 Stunden hält auch der für 30/50 Euro im normalfall.



      Kann und werde ich so nicht zustimmen! Es hat sich leider schon oft bewiesen das diese Aussage bzw diese von dir gemachte Simplifizierung genau dorthin führt warum dieser Thread notwendig ist.

      Es gibt 30 € rucksäcke welche billig sind: Diese überleben selten einen Längeren Spaziergang geschweige denn einen Bugout
      Es gibt 30 € Rucksäcke welche günstig sind: Die machen Einen Bugout schon mit sind aber nicht leicht zu finden bzw oft Sonderangebote
      und es gibt welche die preiswert sind um 30 €: Die machen den Bugout auch mit vom Material nur bekommt man aufgrund der Größe nicht genug rein.

      Lg. Reigner


      Ich gehe davon aus, dass dieser 30 Eur Rucksack nach 72 Stunden weggeschmissen werden kann. Aber wozu nimmt man Nähgarn oder Draht mit, wenn man nicht imstande ist nen Rucksack 72 Stunden am laufen zu halten. Die Flüchtlinge die hier ankommen schaffen es in 10 Cent Plastiktüten.... Darauf will ich hinaus. :)
      Hochwertig kann man wie oben beschrieben ja nicht am Preis festmachen, sonst wäre ein Berghaus Centurio Angebot für 30 Euro ja auch nicht drin, weil der ja 30 Euro kostet und nicht viel mehr....

      Bei dem INCH gehe ich schon vielleicht auf dich zu Reigner, wegen des hohen Gewichts, aber bei dem Fluchtrucksack bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Vorsor…otgepaeck/notgepaeck.html hier nicht, da hält auch der NoName. Wir sprechen hier nicht über Komfort, nur halten und Inhalt was dort steht! Das sind ja auch die 72 Stunden "Vorhalter" die ich meine. Nicht jeder plant hier so wie wir. Manche auch nur für "normale Katastrophen". Ich kenne viele, die sich sagen, dass was der Katastrophenschutz vorgibt reicht mir (mehr kann ich mir nicht leisten). Und ich meine bei diesen Personen ist billig besser als nichts.

      Zum Teil sind sicherlich hier auch einige, so wie ich, die ein klein wenig Gear Freaks sind und ein gewisses Maß an komfort einfach haben wollen, aber ist dieses zwingend Notwendig? Wir marschieren hier in die Wälder Ausgerüstet wie Elite Soldaten, wenn ich mir diesen Kram anschaue.... Heute stehe ich vor meinem Berghaus mit dem ganzen Kram und denke an meine Zeit zurück, wo ich nur Rucksack/Wechselkleidung/Faltisomatte/Schlafsack/Pickpott/Besteck/Taschenmesser/ABC alles Standard nichts Deluxe dabei hatte und auch "überlebt" habe.

      Klar heute mit meinem Kram wäre es angenehmer aber zwingend notwendig ist dieses nicht. Wie ja auch Ronny Schmidt und Daniel Meier mit ihrer Alpenüberquerung gezeigt haben.

      Es gibt einen Punkt den ich vielleicht doch eher in deine Richtung schieben würde Reigner, Schuhe/Stiefel, da ist Hochpreis wirklich eher zu nehmen, weil hier schon eher bei 72 Std "billig" schlimme Auswirkungen haben könnte.

      Viele Grüße
      "Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein" Perikles

      „Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist.“ Louis Pasteur