Die Dürre

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    • oldman schrieb:

      Fakt ist?? Noch nicht mal die Fachwelt ist sich einig. Nur weil die Medie einseitig über unser Problem berichtet ist der "Menschen gemachte Klimawande" nicht Fakt.



      Klima veränderung - ja natürlich. Schneller als jemals zuvor?? Die Erde ist ständigen Klimawechsel ausgesetzt - und wie schnell das alles vonstatten ging, weis keiner genau.

      Etwas mehr skepsis ist bei dem Thema angebracht.

      Gruß
      Oldman


      P.s.: Das Video hab ich deswegen ausgesucht weil es so schön kurz ist und soll das Thema nur anreißen.
      Da es kurz ist kann ich es mal kurz auseinander nehmen. Bei Typischen Verschwörungstheroievideos oder Blogs ist mir das zu anstrengend.

      1. Das Video zeigt das die Medien gerade nicht einseitig über das Problem berichten (das ist in dem Fall sogar die ARD). Es ist meines erachtens sogar oft Problematisch das man Minderheitsmeinungen im Medien deutlich überbewertet, aber das spielt hier keine Rolle.

      2. Der Beitrag ist laut Infotext von 2007, seit dem hat sich an der Datenlage und der darauf aufbauenden Forschung viel getan. Vieles ist klarer geworden.

      3. Bjørn Lomborg ist Politikwissenschaftler und Statistiker, kein Klimaforscher. Ich zitiere mal ein paar Fetzen aus Wikipedia "In seinem 2007 erschienenen Buch Cool It! kritisierte er die seiner Auffassung nach übertriebene Darstellung der Folgen des Klimawandels". "Für Überraschung sorgte Lomborg jedoch im August 2010, als er eingestand, dass jährlich 100 Mrd. US-$ nötig wären, um den Klimawandel zu bekämpfen.". "2010 veröffentlichte er das Buch Smart Solutions to Climate Change mit Vorschlägen zur Bekämpfung des Klimawandels und forderte Milliardeninvestitionen zur Erforschung von klimafreundlichen Energiequellen.". Ich sehe da keine Positionen in denen er widerspricht das es einen Menschengemachten Klimawandel gibt. Nur Kritik an den daraus abgeleiteten Maßnamen/Forderungen.


      4. Richard Tol ist Volkswirt, auch kein Klimaforscher. Auch er bestreitet nicht den Menschengemachten Klimawandel sondern hält nur die Maßnamen/Forderungen für wirtschaftlich schädlich.


      5. Nigel Calder war Wissenschaftsjounalist, primär im Populärwisschenschaftlichen Bereich, wieder kein Klimaforscher. Seine Theorie betrefend atmosphärische Höhenstrahlung siehe Punkt 5

      6. Henrik Svensmark, ahh, endlich ein Physiker und Klimaforscher. Er hat 1997 Arbeiten zu einem Zusammenhang zwischen Kosmischer Strahlung und Klimaveränderung verfasst. Dazu (Wikipedia) "In einer 2012 bei der Royal Astronomical Society erschienenen Studie postuliert Svensmark einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Biodiversität, der Plattentektonik, insbesondere deren Einfluss auf das Ausmaß von Küstenbereichen und der Anzahl von Supernovae im Umfeld der Erde über die letzten 500 Millionen Jahre.Die Primärbioproduktivität des Meeres, das Nettowachstum der photosynthetisch aktiven Bakterien daselbst sei allein mit dem CGR zu erklären. Zudem sei ein inverser Zusammenhang zwischen erhöhten Supernovaeerscheinungen und dem Kohlendioxidanteilen der Atmosphäre zu finden, den Svensmark auf in kälteren Ozeanbereichen erhöhte Bioproduktivität zurückführt." Aber "

      In einer im Jahr 2010 erschienenen Studie von Calogovic et al. konnten die von Svensmark postulierten Wirkmechanismen nicht nachvollzogen werden. Eine weitere Studie von Laken et al., ebenfalls von 2010, geht von einem kleineren, aber statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Fluenz der kosmischen Strahlung (GCR-Flux, engl. galactic cosmic ray - Flux) und der Wolkenbedeckung mittlerer Breite aus. Die Autoren sehen dabei einen paläoklimatologischen Einfluss, beschreiben den Zusammenhang zwischen GCR und dem Klima aber als hoch unsicher ("highly uncertain")."

      7.Klimawandel "und wie schnell das alles vonstatten ging, weis keiner genau." da gibt es ziemliche genaue Daten, z.B. aus Eiskernbohrungen. Man muß bedenken das es beim Klimawechsel wenig bis gar nicht um kurze effekte (wenige Jahre) wie z.B. "dem Jahr ohne Sommer" oder den Meteoritteneinschalg der das Aussterben der Dinosaurier verursacht hat geht.

      8. Zu "Etwas mehr skepsis ist bei dem Thema angebracht." Die Fachwelt ist sich einig. Natürlich gibt es eine Personen weltweit die den Menschengemachten Klimawandeln nicht war haben wollen, aber die Gruppe ist erstens sehr klein und wenn man nur die Relevanten Forschungsgebiete nimmt noch deutlich kleiner. Wenn 1000 Leute sagen das ist so und einer sagt das ist nicht so dann ist die Wahrscheinlichkeit das die 1000 Leute recht haben sehr hoch.
    • Also da ich die Augen gut verschließen kann, werfe ich noch etwas in den Raum. Im Grunde könnte Mensch dann der Meinung sein, das Klimawandel ein vorgezogenes Terraforming ist. :D

      Gut alle sind sich einig, und ich liege total falsch. Schön das ihr recht habt, ändert aber nichts daran das a) das Problem sich nicht annährend, wenn überhaupt so schnell lösen lässt. b) alle Maßnahmen in sich nur kurzschluß reaktionen ohne wirklichen benefit sind. (beispiel:E-Auto bei der Herstellung mehr CO2 produziert als im Lebenszyklus gespart werden kann, wertvolle Resourcen werden Raubabbaugeplündert, high tech wird blind hochgejubelt ohne wirklich zu hinterfragen)
      c) Problem der Überbevölkerung die Ernährt werden will bleibt.
      d) fände es gut wenn die Massentierhaltung verschwindet! Nur wie die anderen Menschen ernähren? Es gibt Agrartechniker die davon Überzeugt sind das es in naher Zukunft nicht genügend Felder gibt um Mensch, Biosprit/Gas, sonstige Rohstoffe und Tier zu versorgen, wobei das Vieh am wenigsten anspruchvolles Futter benötigt. e) durch diesen ganzen Rettet die Welt boom, sich die Staatsverschuldungen wie eine Endlosspirale drehen und auch diese zur Globalen Inflation beitragen. usw. usw.

      Also was machen? Sämtliche Kurzschlußreaktionen zur Rettung der Welt unterstützen, damit direkt den Politikern Freifahrtscheine für ihre "Unterstützer" ausstellen?
      Was das bringt sieht man doch Wunderbar: E-Autos werden fragwürdiger weise hofiert, echte Alternativen (Wasserstoff/alternative Fossilebrennstoffe z.B.Diesel aus Algen/optimierte Verbrennungsmotoren usw.)verschwinden in der Bedeutungslosigkeit.
      Seit Jahren gibt es in der Schweiz Häuser die einen eigenen Brennstoffzellenreaktor haben. Die erzeugen genügend autarke Energie um sich und auch Fahrzeuge zu versorgen. Das wird Ignoriert da ja Steuereinnahmen wegfallen. Niedrigenergiehäuser sind unverhältnismäßig teurer, Thermotranspherpumpen zusätzlich besteuert, usw. usw.
      Es gäbe einiges an Alternativen, nur das wäre zum Wohle alle Menschen, das möchte man natürlich nicht. Man möchte immer schön Steuern kassieren. Walöl, Petrolium, Erdöl, Erdgas jetzt Elektrizität.

      Die Erde soll seid 4.6Millionen Jahren existieren, der Mensch wandelt vermutlich seid 280000 Jahren auf ihr. Ich bin zuversichtlich das die Erde nach uns weiter existiert und sich neues Leben entwickelt. Es sei denn der Klimawandel (den ich nach wie vor nicht so akzeptiere wie er dargestellt wird) röstet unseren Planeten, dann ist das auch OK weil in 500 000 000 Jahren ist die Erde eh nicht mehr bewohnbar...
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blauer ()

    • @ iba, ich seh schon bei dem Thema bist du mir über und def. bessser belesen. :thumbup:

      Am Ende ist es wie blauer schreibt. Das einizige was wir zu Grunde richten ist die Menschheit und alle Großlebewesen dieser Welt.

      Ist nicht das erste mal das es vorkommt und wird m.M. nach auch nicht das letzte mal sein.
      Der große Unterschied ist nur das wir es kommen sehen und eine Ahnung davon haben was auf uns zukommt.

      Es wird auch nicht`s daran ändern wenn ich jetzt mit meinen neuen Diesel nicht nach Stuttgart reinfahren darf oder nicht.
      Soloange wir Raketen ins All schiessen, Riesen Luxus Schiffe auf die Meere mit Schweröl antreiben und unser Millitär fantastrilliarden Liter an Sprit verbraucht um unsere "Sicherheit" zu garantieren, brauch ich kein schlechtes Gewisssen zu haben.

      Gruß
      Oldman
      Gelobt sei der HERR, mein Fels,
      der meine Hände kämpfen lehrte
      und meine Fäuste, Krieg zu führen.
    • Moin!

      Die Diskusion wer denn nun schuld an dem Klimawandel hat sehe ich als etwas unnötig an. Es sind eh mehrere unglückliche Verkettungen die das Problem verursachen. Da sollte man eher nach Lösungen suchen und ein Teil der Verkettungen beseitigen.

      Das größte Problem was ich hier sehe ist, das sich viele Menschen lieber gegenseitig beschuldigen aber nicht mal von sich aus hergehen und Lösungsvorschläge unterbreiten bzw. aus eigener Kraft umsetzen.
      Blauer hat einige Sachen hierzu angesprochen. Ich für meinen Teil baue z.B. eine Photovoltaiganlage in Ungarn auf, die groß genug ist gleich 2 Häuser mit Strom zu versorgen. Bin somit autark und brauche keine externe Stromanbindung mehr.
      Das Problem mit dem CO² liegt eigentlich daran, das wir durch den Raubbau an der Natur die Wälder abholzen, rein aus Profitgier, die wiederum das CO² zum atmen brauchen und für uns den lebensnotwendigen Sauerstoff prodozieren.
      Hambacher Forst und das mit den Windrädern in Rheinhessen sind typische Beispiele.
      Was man braucht ist ein Umdenken, aber bei einer Gesellschaft, die auf der Mentalität nach "Geiz ist Geil" arbeitet ist das schon fast unmöglich. Die meisten Menschen wollen bezahlbaren Strom und die Konzerne liefern diesen aber zerstören dann die lebensnotwenige Umwelt.
      So billig ist der Strom dann auch wieder nicht nur die Folgeschäden werden erst viel später sichtbar und dann kommt das grausige Erwachen.
      Natürlich wird dann wieder Schuldzuweisung betrieben, die Konzerne mit ihren Politikerfreunden die Bevölkerung und diese schießt dann den "Ball" zurück richtung Politik und Konzernen.
      Wenn man von Schuld redet dann sind alle schuldig, denn nur wenige kennen die Worte "Eigenverantwortung" und "Vernupft".
      Alles dreht sichs nur ums Geld und so kommen auch die Argumentationen. "Wer soll das denn alles bezahlen". Geld, was durch eine Doppelbuchung erzeugt wird und frei erfunden ist, hat keine Nachhaltigkeit.

      Was aber gerne außer Acht gelassen wird ist, das sich die Erde nicht nur einfach um die Sonne dreht, sondern das Sie sich selber wie ein Kreisel rotiert, die s.g. Prezesion, und somit alle 100 Jahre um 1° kippt und dies auch dazu beiträgt zum Klimawandel, das wird mal beflissenlich untern Tisch fallen gelassen. Das ist nur eins der Beispiele.
      Der Klimawandel als solches kann nicht aufgehalten werden, aber die schädlichen Auswirkungen, wegen der mitwirkung der menschlichen Verwerfnisse, die könnte man beseitigen.
      Ärger nie das Hörnchenklein, denn er könnt geladen sein.
    • Blauer schrieb:

      Also da ich die Augen gut verschließen kann, werfe ich noch etwas in den Raum. Im Grunde könnte Mensch dann der Meinung sein, das Klimawandel ein vorgezogenes Terraforming ist. :D
      Unter der Voraussetzung dass der Mars eine Atmosphäre halten könnte, die eine ausreichende Dichte aufweisen würde, wir dort ausreichend CO2 raus pusten könnten und es auf dem Mars ausreichend Wasser geben würde, könnte der Mars bewohnbar gemacht werden. Terraforming durch Klimawandel - wurde schon oft diskutiert. Nur finde ich Klimawandel hier auf der Erde scheiße, weil das durchaus die Lebensgrundlage aller zerstören kann. Und bei denen die Lebensgrundlage nicht kaputt gemacht wird, werden entweder alle anderen umbringen müssen oder werden von den anderen einfach überrannt....

      Blauer schrieb:

      beispiel:E-Auto bei der Herstellung mehr CO2 produziert als im Lebenszyklus gespart werden kann,
      Hast Du da auch belastbare Zahlen? Hab vor einigen Wochen mal ein Video zugespielt bekommen in dem einer behauptet: Ein Tesla Model 3 kommt mit einem CO2 Paket von 15 Tonnen, das ein Benziner erst nach 200k Kilometer aufbaut.... Wenn ich das mal gegen rechne, dann dürfte der Benziner knapp 3,5l auf 100 km verbrauchen um die 200k km zu schaffen.

      der ADAC hat vor einiger Zeit den Tesla Model 3 mit dem Audi Q7 verglichen (!) bzgl. Ausstattung und Kosten und fand die beiden auf gleicher Stufe. Nur ein Q7 frisst halt eher 8-9l Benzin im Durchschnitt, d.h. das CO2 Paket vom Tesal ist da schon nach ca. 66.0000 km erreicht.
    • Ich sehe einiges der Hauptprobleme bei der Klimadiskussion darin das sie häufig mit Umwelt oder Gesundheitsschutz vermischt wird. Ein einfaches Beispiel ist z.B. das Methan was Rinder ganz natürlich erzeugen. Jetzt wird auf die Massentierhaltung geschimpft, wie viel Methan die doch Produziert. Aber das Problem dabei ist nicht die Massentierhaltung sondern der Fleischkonsum, denn 1kg Rindfleisch aus Massentierhaltung ist Klima freundlicher als 1kg aus Biohaltung.

      Atomstrom wäre ein anderes einfaches Thema. Der ist Klimatechnisch das beste was es gibt, Umwelt und Gesundheitstechnisch eher suboptimal.
    • Lemmy schrieb:

      iba schrieb:

      denn 1kg Rindfleisch aus Massentierhaltung ist Klima freundlicher als 1kg aus Biohaltung.
      das erklärst Du mir jetzt bitte aber genauer.... :)
      Ganz einfach. Jedes Lebewesen und daher auch Rinder brauchen eine bestimmte menge Futter zur Lebenserhaltung. Also Futter welches nicht in Gewichtszunahme umgesetzt wird. Ein Bio Rind braucht durch nicht so konzentriertes Futter länger um auf das Schlachtgewicht (welches meist zusätzlich auch noch niedriger ist) zu kommen. Daher wird mehr Futter benötigt für die gleiche Menge Fleisch. Anders gesagt die Bio Kühe furzen zwar weniger, aber länger.

      Der höhere Futterbedarf macht sich natürlich auch anders bemerkbar. Man hat einen höheren Flächenverbrauch für Futterpflanzen, verstärkt dadurch das der Flächenertrag niedriger ist. Das fast komplette Verbot von Chemischen Pflanzenschutzmitteln sorgt nicht nur dafür das die Erträge niedriger sind sondern erfordern auch eine stärkere Bodenbearbeitung was viel Diesel benötigt.
    • iba schrieb:

      Ganz einfach. ...
      ok, den Argumenten kann ich so weit folgen, um das sinnvoll widerlegen (oder beweisen :-)) zu können fehlen mir allerdings dann doch handfeste Zahlen. Ein Biorind (zumindest die ich so kenne) rennen auf Wiesen rum und bekommen (weil eben Bio) eben keine zusätzlichen Futterpflanzen. Damit würde dann schon viel von dem was du oben aufgeführt hast, wegfallen. Mastrinder die mit Soja und co. gefüttert werden, vernichten letztlich wertvollen Regenwald - und spätestens hier wird es schwer alles irgend wie miteinander gegen zu rechnen....
    • @ Lemmy

      google.de/amp/s/amp.focus.de/a…s-gedacht_id_7246501.html



      google.de/amp/s/amp.autobild.d…m-vergleich-13416709.html

      mobil.news.at/a/elektroauto-zukunft-9050887

      Hier ist der letzte Satz sehr treffend.
      google.de/amp/s/amp.welt.de/mo…sind-fast-unmoeglich.html

      Meiner Meinung der sachlichste Bericht hier, bitte die Komentare lesen, auch den letzte von Hr.Frey
      energie-experten.ch/de/mobilit…anz-von-elektroautos.html


      Ich sehe es einfach so, e-autos sind aktuell nicht der Heilsbringer wie der großteil der Medien immer verkünden. Allein die Tatsache das es nicht wirklich möglich ist den CO2 Gehalt in der Herstellung zu dokumentieren, lässt fragen aufkommen. Die Umweltschädliche Chemie (Klar haben Verbrenner auch) wird auch nicht wirklich berücksichtigt.
      Ich bin sicher das Irgendwann mal, in Zukunft e-autos sicher so Umweltfreundlich sind wie es jetzt gerne dargestellt werden. Nur das sind sie aktuell nicht.
      Aktuell sind sie, aus meiner subjektiven Sicht, basierend auf Annahmen und nur teilweise belegbaren Messwerten schön gerechnete Zahlenkonstrukte. Genauso wie der Ökostrom aus dem Stromnetz.

      Und Lemmy ich fahre weder Q7 noch sonstige große Schlitten. Ich bin Pendler und fahre jeden Tag 110km zur Arbeit. Da ich kein Autofreak bin, ist mein Auto immer nach Kosten/Nutzfaktor ausgelegt.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • oldman schrieb:

      Servusla.

      Ich habe heute gelesen das man den Methan Ausstoß weltweit um 50% reduzieren könnte wenn man die Rinder mit Algen füttert.?!
      War natürlich eigen Werbung. Aber immer hin Wert darüber zu diskutieren.

      Gruß
      oldman
      Ja da gibt es Ideen. Ich bin gespannt in wie weit die nicht nur im Labormaßstab sondern auch in Groß funktionieren.

      Lemmy schrieb:

      iba schrieb:

      Ganz einfach. ...
      ok, den Argumenten kann ich so weit folgen, um das sinnvoll widerlegen (oder beweisen :-)) zu können fehlen mir allerdings dann doch handfeste Zahlen. Ein Biorind (zumindest die ich so kenne) rennen auf Wiesen rum und bekommen (weil eben Bio) eben keine zusätzlichen Futterpflanzen. Damit würde dann schon viel von dem was du oben aufgeführt hast, wegfallen. Mastrinder die mit Soja und co. gefüttert werden, vernichten letztlich wertvollen Regenwald - und spätestens hier wird es schwer alles irgend wie miteinander gegen zu rechnen....
      Da kann ich jetzt viel zu schreiben, hoffentlich wird es nicht zu wirr.

      Ob ein Rind auf der Wiese herumläuft oder nicht hat nix mit Bio oder nicht Bio zu tun. Unterschied bei Bio in dem Bereich ist das für die Kühe ein auslauf vorhanden sein muß (4,5m² je Kuh), das kann auch eine Betonplatte sein. Wenn die Kühe mindestens 120 Tage im Jahr auf der Wiese weiden ist der Auslauf nicht notwendig.

      Die Entscheidung ob man seine Herde Weiden läst oder nicht hängt stark von den Betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten ab. Es ist nur selten genügend Weideland in nähe zum Stall vorhanden. Vor allem da die Betriebe immer größer geworden sind und andererseits die Bevölkerung immer allergischer auf zeitweise Sperrung von Straßen um die Kühe drüberzutreiben geworden ist. Bei passenden Gegebenheiten gilt Weidehaltung aber als die billigste Möglichkeit der Futterernte. Jedoch ist es nicht die effektivste Ertragreichste. Im allgemeinen wird in Deutschland Gras als Grassilage verfüttert. Sprich es wird geschnitten, man wartet bis es leicht angetrocknet ist und dann wird es in einem Silo Luftdicht gelagert. Vorteil unter anderem, man kann zum optimalen Zeitpunkt die Wiese schneiden, die Entfernung zum Feld spielt keine so große Rolle, das Futter ist wesentlich konstanter. Für den Winter benötigt man sowieso irgend ein konserviertes Futter.

      Diese Grassilage dient in den meisten Betrieben das Grundfutter, sprich das ist das mit dem die Mägen gefüllt werden. Oft wird das Futter durch Maissilage ergänzt um einerseits mehr Energie in das Futter zu bekommen, andererseits wegen des höheren Ertrags auf die Fläche bezogen (gibt noch andere Futtermittel aber die sind nicht so gängig). Geht bei Bio genauso, allerdings ist Mais hier weniger präsent da der Anbau für einen Biobetrieb deutlich aufwendiger ist und der Ertrag niedriger.

      Sowohl Bio wie auch "normale" Rinder bekommen Kraftfutter. Dies dient vor allem zur Eiweisversorgung. Da ist Soja (seit dem Fischmehl verboten wurde) das billigste Mittel. Wächst leider in Deutschland nicht vernünftig und in den USA gibt es fast nur Genmanipuliertes, daher kommt es Primär aus Südamerika. Das diese dafür gerne Regenwald abholzen ist ein Problem, ja.Wie das mit Kraffutter bei Bio-Betrieben aussieht weiß ich nicht genau, ausser das es deutlich teurer ist und dort auch viel mit Lupinen gearbeitet wird (die man sowiso aus Pflanzenbaulichen gründen häufiger anbauen muß).
    • Blauer schrieb:

      < snip >
      Ich sehe es einfach so, e-autos sind aktuell nicht der Heilsbringer wie der großteil der Medien immer verkünden. Allein die Tatsache das es nicht wirklich möglich ist den CO2 Gehalt in der Herstellung zu dokumentieren, lässt fragen aufkommen. Die Umweltschädliche Chemie (Klar haben Verbrenner auch) wird auch nicht wirklich berücksichtigt.
      Ich bin sicher das Irgendwann mal, in Zukunft e-autos sicher so Umweltfreundlich sind wie es jetzt gerne dargestellt werden. Nur das sind sie aktuell nicht.
      Aktuell sind sie, aus meiner subjektiven Sicht, basierend auf Annahmen und nur teilweise belegbaren Messwerten schön gerechnete Zahlenkonstrukte. Genauso wie der Ökostrom aus dem Stromnetz.

      Und Lemmy ich fahre weder Q7 noch sonstige große Schlitten. Ich bin Pendler und fahre jeden Tag 110km zur Arbeit. Da ich kein Autofreak bin, ist mein Auto immer nach Kosten/Nutzfaktor ausgelegt.
      Das ist natürlich auch ein bisschen einen Milchmädchenrechnung. Ein Diesel/Benziner verbraucht zwangläufig mit jeder Zündung Fossile Energie (von XTL Kraftstoffen und so weiter gehe ich mal mangels relewanter menge ab) die das CO² Millionen von Jahre gespeichert hat. Bei der Produktion eines Akkus für E-Autos wird zwar viel Energie benötigt, aber diese muß nicht zwangsläufig aus Fossiler Energie kommen.

      Allgemein sind solche Statistiken immer mit vorsicht zu genießen. Da muß man nur minimal an ein paar schrauben drehen und man hat ganz andere Ergebnisse. "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".

      E-Autos habe neben der CO² Thematik einen großen Vorteil der aber nix mit Klima zu tun hat. Das Fahrzeug an sich fährt emmisionsfrei. Das kann das Problem der Schadstoffemmision in Städten stark entschärfen.
    • iba schrieb:

      Das ist natürlich auch ein bisschen einen Milchmädchenrechnung. Ein Diesel/Benziner verbraucht zwangläufig mit jeder Zündung Fossile Energie (von XTL Kraftstoffen und so weiter gehe ich mal mangels relewanter menge ab) die das CO² Millionen von Jahre gespeichert hat. Bei der Produktion eines Akkus für E-Autos wird zwar viel Energie benötigt, aber diese muß nicht zwangsläufig aus Fossiler Energie kommen.
      Allgemein sind solche Statistiken immer mit vorsicht zu genießen. Da muß man nur minimal an ein paar schrauben drehen und man hat ganz andere Ergebnisse. "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast".

      E-Autos habe neben der CO² Thematik einen großen Vorteil der aber nix mit Klima zu tun hat. Das Fahrzeug an sich fährt emmisionsfrei. Das kann das Problem der Schadstoffemmision in Städten stark entschärfen.
      Milchmädchen Rechnung ist das Stichwort. Es gibt keine 100% belegbare Werte.

      Emmision ... Bremsstaub und Gummiabrieb ... hat ein e-auto auch.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • Realist schrieb:

      Jetzt nichts gegen die Idee mit den E-Autos, aber ich stelle mir jetzt mal vor, wo der ganze Strom dafür den her kommen soll. Nehmen wir mal an, alle fahren tagsüber damit durch die Gegend und hängen ihr Gefährt abends ans Netz. Aus der Photovoltaik wird der Strom dann wohl nicht kommen...
      Aber ich glaube, wir schweifen hier doch etwas ab.
      Wenn man nicht weiter von den Reserven der Erde (Fossile Energie) leben will und kann dann muß man sich halt andere Quellen suchen. Und nein, das wird das ganze nicht billiger werden, deshalb wird man es auch nicht schaffen die Klimawende zu stoppen oder auch nur stark abzumildern.