Wir bauen einen Survival-Kurs

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    • Wir bauen einen Survival-Kurs

      Von Survival Combat gibt es ja einen Kurs. Der Inhalt ist mir aber nicht bekannt und ich habe mich gefragt was würde ich in so nen Kurs packen.
      Gehen wir mal davon aus wir haben zwei Tage Zeit um so viel wissen wie möglich zu vermitteln. Zunä hst würde ich alles strei hen das man wo anders besser lernen kann. Zum Beispiel den Erste Hilfe Kurs. Würde aber die Teilnehmer drauf hinweisen das dieser extrem wichtig ist und sie so einen am besten jährlich machen sollten. Kosten ja nicht die Welt.

      Nach ein bisschen rumüberlegen bin ich dann zu dem Entschluss gekommen das zwei Tage für alles nie und nimmer reichen. Also könnte man bestimmte Module anbieten:
      -Grundkurs
      -bug in
      -bug out
      Nur mal so als Beispiele. Diese müssen auch nicht immer Zwei Tage gehen. Wüsste nicht was ich zwei Tage lang beim bug in erzählen üben sollte....

      In jedem Kurs sollte auf die Regel der 2 eingegangen werden: 2 Minuten ohne Luft, 2 Tage ohne Wasser, 2 Wochen ohne Nahrung.

      Grundkurs:
      -einfachste Vorratshaltung. Wie komme ich billig und halt auf die 2 Wochen Vorräte? Wie lagere ich den Mist
      -Alltagskatastrophen (Feuer, Unfall, Stromausfall, usw)
      -Regel der 2
      -etwas bug in
      -campen mit Wasser filtern und Feuer machen.

      Die anderen Kurse hab ich mir noch nicht überlegt.
      Was haltet ihr davon? Wie würdet ihr so was machen?
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
    • Ich würde noch was reinbringen im Bezug auf Vorsorge im öffentlichen Leben, so Sachen wie "stehe nie mit dem Rücken zu menschengruppen" "gehe immer mit einigem Abstand an dunklen Hauseingängen vorbei" "guck dir auf deiner Arbeit an wo du hin sollst wenn es brennt"
      "wie kann man seine Sachen vor Diebstahl schützen (Taschen, Handy usw.)"
      "stehe nie direkt am Gleis"
      "wie verhalte ich mich bei einer Panik am Bahnhof" (nie als erster versuchen rauszukommen, den Menschen Strom analysieren um nicht niedergetrapelt zu werden usw. )
      Hide, run, fight als Konzept kann man auch besprechen.
    • Tolle Idee !

      Grundkurs:

      - Vorratshaltung
      - Gefahren und Auswirkungen von Katastrophen
      - Hygiene im KatFall
      - Informationsbeschaffung
      - Brandbekämpfung
      - Grundlagen Wasseraufbereitung

      Also quasi das klassische Zivilschutzwissen der BBK Bibel und ein Grundlagenwissen zum Thema Wasseraufbereitung

      Bug In Kurs:

      - Eigenheimsicherung
      - Seuchenhygiene
      - Probleme bei ausfallender Abwasserentsorgung in Wohngebäuden

      Bug Out Kurs:

      - Da kann ich mich eigentlich nur Erwin anschließen

      Nach einer 4 stündigen theoretischen Einführung raus in die Praxis und eine Fluchtsituation nachüben.

      Klassisch ergänzen könnte man die Kursreihe mit zwei Tagen Selbstversorgung Grundlagen und einem EH Kurs.
      Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
    • Ich würde das ganze als ModulKurse anbieten, um nicht an einem Woend alles vermitteln zu müssen. Sozusagen wie das Abzeichen sammeln bei den Pfadfinder :) Da an solchen Kursen meistens Personen teilnehmen die Interesse an dem ganzen haben , sehe ich da auch keine Problematik mehrere WoendKurse anzubieten. Edit:Sie können sich ja dann auch die für sich relevanten Themengebiete raussuchen und dann nur diese Kurse besuchen. Dann kann man auch eine Sinvolle umsetzung von Theorie zur Praxis bieten. Dazu gehört natürlich dann auch eine Art Nachweisheft, dass für die Teilnehmer als Leitfaden behilflich ist und in dem sie die Kurse eintragen können bzw. Handouts einheften können mit den Kursinhalten (KompaktInhalt). Das ganze dann noch in Kooperation mit dem THW/FF/Hiorg um EH Scheine ausstellen zu können, Szenarien Orte (THW hat Trainingsorte die viele Szenarien einer Katastrophe nachbilden) für die Praxis zu haben. Ist erstmal ne Menge arbeit aber dadurch ist es strukturierter und natürlich kann man aus Unternehmersicht jedes einzelne Modul berechnen :thumbsup: ... Grüsse
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dehag ()

    • So in etwa war das ja gedacht.

      Wochenende 1
      Grundkurs

      Wochenende 2
      Bug in

      Wochenende 3
      Bugout

      Mal als Beispiele. Kursinhalte könnten sich natürlich ändern oder was dazukommen oder zusammengelgt werden wie auch immer.


      Kommt von euch ja schon echt viel guter Input von euch.

      Grundkurs:
      -würd ich so fast 1zu1 von Süd übernehmen.
      -umgang mit Nachbarn wäre bei mir noch ein wichtiger Punkt. (Preppen geheim halten, Hilfe zur Selbsthilfe).
      -etwas mehr auf Altagskatastrophen auslegen. (Kinder nehmen was giftiges zu sich, Feuer, Stromausfall, Überschwemmung, Hitzewelle, Schneechaos, usw.)
      Dann ist das Wochenende auch schon voll.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
    • Neu

      Für Kindernotfälle, würde ich an eine „EH am Kind „ Ausbildungsstelle verweisen. Ich finde dies ist ein Thema, was nicht so „nebenbei“ abgearbeitet werden darf.
      Womit ich natürlich nicht die Kompetenz des SurvivalKurs Ausbilder in Frage stellen möchte!
      Aber aus Erfahrungen mit Eltern in Notfallsituationen (zumindestens was diese daraus machen ) kann ich sagen,dass ein:“das hat mir aber der Nachbar, Frau Atemlos, der Kneipenwirt, o.ä. gesagt soll ich tun“ häufig zu Fehl(be-)handlungen geführt hat.

      Bei einigen Themen, lohnt es sich zumindestens Infomaterial der geigneten Stelle mit ein zu bringen. U.a. allg. Haussicherung (Info Flyer Polizei).

      Auch auf der Seite des Bundesamt für Katastrophenschutz, gibt es Zahlreiche Bröschüren
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !