Der Prepper = der Einzelkämpfer?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • @Pinoccio
      dann lieber niemandem sondern solo
      wenn es so eng ist das ein KIND FRAU verdurstet
      dann bleibt meins meins denn dann hab ich nicht mehr so viel..
      die gefahr ich habe was weitergegeben das wird weiter erzählt
      und lockt dann noch mehr an

      nein danke
      dann hart aber solo und überlebt

      auch das helfen ausserhalb der burg muss gut überlegt sein
      denn bin ich raus aus der burg
      wer verteidigt sie dann??

      ---------------------------------

      bei ner kurzfristigen 1-2 4 5 tage ist nur der Strom weg Lage ( oder sowas chemieunfall überschwemmung)
      ändert sich die eigennutz Sache denn da hab ich Spielraum..
    • Neue Gesellschaft...

      Prinzipiell löblich, die Historie zeigt aber auf das eine Gesellschaft die stabil ist, stets auf Blut und Tränen anderer Aufgebaut wurde. Egal ob Stadtstaaten, Länder, Regierungsformen.

      Der pazifistische Grundgedanke ist das wichtigste gut, nur ist der Mensch das was er ist. Spätestens beim Überlebenskampf ist das gro sich selbst am nächsten.

      Ich Idealisiere nicht, sondern entscheide dann wenn es soweit ist.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • Blauer schrieb:

      Ich Idealisiere nicht, sondern entscheide dann wenn es soweit ist.
      Das denke ich auch.
      Jede Situation ist anders.
      Sandsäcke füllen und stapeln während einer Flut, als freiwilliger Helfer ist halt anders, als der Überlebenskampf in einem Bürgerkrieg, um mal zwei mögliche Szenarien zu nennen.

      Aber Prepping, und das hatte ich einige Beiträge vorher schon geschrieben, ist für mich (abgesehen von Kindern, die noch nicht für sich selbst sorgen können) Einzelkämpfersache.
      Jeder hier preppt für sich als Privatvorsorge und nicht um die Allgemeinheit zu versorgen.
      Natürlich kann und darf sich jeder die Frage stellen, kann und will ich mehr als nur mich versorgen... Aber auch das hat Grenzen. Niemand wird preppen um die gesamte Weltbevölkerung zu versorgen.
      Ja, nicht mal die Nationalstaaten "preppen" für alle. Ob das nun Nahrungsvorräte oder Schutzraumplätze sind, wer sich mit den Zahlen beschäftigt, weiß, dass auch die einzelnen Länder nur für wenige vorsorgen und nicht für alle.
      Der Kollateralschaden ist im Katastrophenfall eingeplant.
    • Gert schrieb:

      (...)
      Die Gefahr ist einfach zu groß das es sich herumspricht und dann unerwarteter Besuch vor der Tür steht.

      Es kommt allerdings auch darauf an was passiert ist und ob man gegebenenfalls Hilfe anbieten kann

      Aber um es auf den Punkt zu bringen: Helfen in gewissen Umfang ja aber niemals die Vorräte preisgeben.
      Dem kann ich mich an sich gut anschließen.
      Ich werde sicherlich nicht hausieren gehen damit das ich Vorräte habe. Aber das ich medizinische Kenntnisse habe die über den normalen Krankenpfleger hinaus gehen oder das ich Wasserfilter bauen kann ist kein Geheimnis. Dieses Wissen kann auch jeder der höflich fragt gerne von mir vermittelt bekommen. Aber die Materialien muss er selber besorgen. Außer so Sachen die klar sind.

      Generell ist ja auch die Frage was passiert gut.
      Hier auf dem Land hat jeder ne Kettensäge und wenn der Baum auf dem Dach bei meinem Nachbarn liegt würde der mich auch fragen ob ich noch alle hab wenn ich ihm mit nem schweizer Messer zu Hilfe käm. Egal in welchem Grundszenario. Aber ob ich dann je nach Lage für alle Helfer noch essen und trinken mitbringen würde ist fragwürdig.

      BugOutSurvival schrieb:

      Desperate people, in desperate Situations, do desperate things. Verzweifelte Menschen machen in verzweifelten Situationen/Zeiten verzweifelte Dinge.

      Bei einem länger anhaltenden Schneesturm wo auch mal der Strom für längere Zeit ausfällt werde ich auch meinen Nachbarn natürlich helfen solange ich mich dadurch nicht selber in Gefahr begebe. Ebenso werde ich bei einer lang anhaltenden Dürreperiode meinen Nachbarn auch Wasser zur verfügung stellen oder Ihn zumindest auf staatliche Versorgungstellen Hinweisen. Oder in Krisenzeiten mit Informationen versorgen, weil ich z.B. Geräte habe mit denen ich mit anderen Personen in Kontakt treten kann und so Informationen erlangen kann.

      Wie gesagt, es kommt immer auf das Szenario an.
      Auf das Szenario und auch auf die Bekanntheit. Ich sag mal deine Amateurfunkantenne die in Friedenszeiten 10m hoch reicht oder mein Pool im Garten sind zumindest bei den näheren Nachbarn und Bekannten bekannt. Sprich wenn ich im Fall X sage "ne ich hab kein Wasser" und danach baden gehe muss ich mich nicht wundern wenn nach ner Woche der Pool geplündert ist oder bei dir die Funkgeräte aus der Hütte weg sind.
      Einige Sachen lassen sich nicht verheimlichen im Vorfeld und die sollte man dann auch im Fall X nicht hinterm Berg halten.

      Lieber nach 2 Wochen ein leerer Pool und ich muss an meinen Flaschenvorrat gehen als nach 4 Wochen keine Freunde mehr und Nachbarn die mich hassen wenn es dann wirklich ungemütlich wird.
    • In einer Situation die vermutlich länger andauert bleiben meine Vorräte , meine Vorräte. Egal ob Essen, Wasser oder Werkzeug. Es gibt jetzt schon genug unzuverlässige in meinem Bekanntenkreis, denen man mal was ausleiht und dann dem Zeugs hinterher rennen muss. Das brauche ich dann in der Not nicht auch noch und dann wird es vielleicht noch gegen mich verwendet. Ganz großes Nein.
      Bei (kleinen) Kindern ist es halt zu gefährlich das man auffliegt, weil die irgendwann wieder bei ihrer Gruppe sind und dann kommt die Frage auf, woher das Essen oder sonstiges kommt und dann ist die Horde schneller da als einem lieb ist. Ja so hilfsbereit ich sonst auch gerne bin. Würde ich hier eine klare Grenze ziehen und muß mein Gewissen abschalten. Sollte irgendwann die Situation X eintreffen kommt hier in diesem Land niemand aus einer schlechten Zeit und hätte für sich und seine Familie vorsorgen können. Hast Du nicht? Dein Problem. Bevor der Nachbar mit dem man immer gerne mal ein Bierchen gezischt hat, meine Ravioli oder sonst was haben will und auf dumme Ideen kommt. Soll er lieber nix davon wissen und andere belästigen oder gehen, wohin auch immer.
      Sollte es eine Krisensituation geben die absehbar ist, Hochwasser, Stromausfall, wird in kurzer Zeit Versorgungspunkte der Hilfsorganisationen geben auf die man verweisen kann oder gleich zusammen hingehen, bevor man sich noch verdächtig macht, weil man sich da nicht sehen lässt.
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • Ich kenne meine Nachbarschaft , aner sie wissen nicht alles über mich :thumbsup: D.h. im Fall eines Szenarios kann und werde ich auf diese Comunity zurückgreifen und dieser mit meinen Ihnen kenntlichen Mitteln (u.a. Sanitäter, Allrad Fahrzeug, Brunnen) auch unterstützung anbieten. Die Bevorratung ist nicht teil Ihres Kenntnisstandes und dies wird auch so bleiben. Für mein Erachten, ist ein gesundes Mass an egoismus durchaus von Vorteil und vielleicht sogar förderlich, da sich ( vielleicht auch erst in der Katastrophe) einzelne dann mal Gedanken über „was,woher,wielange etc“ macht!?
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !
    • Bei Freundinnen habe ich das Thema anklingen lassen und es ist, wie es vielen von uns geht, als würde man über die bevorstehende Alien-Invasion reden.

      Manche Menschen möchte ich in einer Krise gar nicht um mich haben. Ich habe Nachbarn, die im normalen Leben bei Kleinigkeiten schon am Rad drehen und bei mir vor der Tür stehen (mehrere). Mein Sohn weiß schon, bei wem auf keinen Fall die Tür geöffnet wird in einer Krise. Kollegen, die im Arbeitsleben egoistisch und die größten Arschlöcher (Darf ich sowas hier schreiben?) sind und nur nett zu mir sind, weil sie auf mich angewiesen sind, will ich auch nicht um mich haben.

      Also Alleinkämpfer - mit meinem Sohn natürlich. Ich hatte auch schon mal woanders hier geschrieben, dass ich glaube, dass sich da auch etwas ergeben kann - wenn man sieht, dass man sich gegenseitig unterstützen kann.

      Schwierig wird es in einer Notunterkunft, z. B. Turnhalle, wenn wir unsere Kekse, Trinken, etc. auspacken und alle denken, wir müssten das jetzt teilen oder unsere zweite mitgebrachte Decke weggeben. Nicht, dass ich einem Kind was vor mir steht, keinen Keks geben würde, aber letztendlich muss ich sehen, dass es meinem Sohn und mir einigermaßen gut geht und ehrlich: jeder hat die Chance und auch die Informationen, um sich so einen Notfallrucksack nach den eigenen Bedürfnissen zu packen. Genauso hat auch jeder die Chance sich ein wenig auf Stromausfall und ähnliches vorzubereiten.

      Wenn meine Freundinnen trotzdem vor der Tür stehen, würde ich sie sicher nicht wegschicken.

      Ich bereite mich allerdings nur auf 3 Personen vor, da ich vermute, dass mein Sohn irgendwann mit einer Freundin auftaucht. Man muss ja als Mutti das nicht immer gleich erfahren - ja, und dann steht sie plötzlich da. ;) :P :D

      Liebe Grüße
      PrepperBine
    • Sollte sich mal irgendwann eine Situation ergeben, daß ich in eine Turnhalle ausweichen muss, werde ich mein Proviant bestimmt nicht vor den anderen auspacken und auch da würde ich, auch fremden Kindern keine Kekse abgeben, weil sorry , nicht böse gemeint, ich mag Kinder, aber die sind in so einer Notunterkunft wahrscheinlich wie Fliegen vorhanden und dann bleiben Eure Kekse nicht lange ein Geheimnis und es bleibt nicht genug für Euch und für deine Freundinnen gilt meiner Meinung nach das gleiche, vor allem weil sie vorher nichts davon wissen wollten. Es sich darüber lustig machen und es als Spinnerei abtuen und dann ankommen, weil sie dann an dich denken.
      Werde kreativ es kann dir vielleicht mal helfen.
    • Ich Preppe auch nur für mich bzw Familie(Mutter;Vater) und Ende. Laut BBK soll eh jeder Bundesbürger Essen und Trinken sowie diverse dinge zu Hause haben im notfall und wer meint noch nicht mal das zu tun weil der GTI, AMG oder Iphone X wichtiger sind hat pech. Sollen die damit in ner krise mal sehen wie weit sie kommen.....
      Wenn ich mit Kollegen, egal ob privat oder Arbeit, darüber rede werde ich auch noch ausgelacht und dann soll ich denen noch helfen im Notfall???? Wenn ich merke das ein Kollege es versucht aber nicht schafft weil er zu wenig verdient bzw viele Kinder zu ernähren hat etc dann ok aber sonst kann der rest mir den Buckel runter rutschen.

      Thema Kinder (mein gedankengang)
      Kinder können ein "lockmittel" die man(n)/frau vorschickt um zu sehen ob es was zu holen gibt, sein. Also sorry wenn ich auch bei Kinder´n die Tür zu lasse. Aber wie Blauer schon geschrieben hat: Wenn kinder verdursten haben wir andere Probleme....

      VIELLEICHT ergibt sich je nach Situation ja der fall das ich mich mit anderen Preppern zusammen tu eventuell in einem Fluchtszenario, aber das wird sich von selbst rauskristalisieren....
    • Bei einer zeitlich begrenzten Krise (Evakuierung wegen Gasleck, kurzfristiger begrenzter Stromausfall o.ä.) teile ich selbstverständlich das, was ich entbehren kann. In dieser Situation muss ich ja nicht fürchten, meine Vorräte nicht zeitnah auffrischen zu können.
      Aber selbst in einer länger anhaltenden Krise würde ich nicht zum reinen Einzelkämpfer mutieren.
      Nicht missverstehen, ich würde nicht als Samariter durch die Stadt ziehen und meinen Vorrat verteilen. Aber helfen würde ich.
      Denn meiner Meinung nach kann man nur im miteinander langfristige Krisen überstehen. Denn selbst der größte Vorrat ist irgendwann zu Ende. Und dann?
    • Helfen würde ich definitiv auch. Mein Wissen und meine Fähigkeiten kann ich guten Gewissens frei verteilen, kostet mich nix und die Leute mögen einen dann eher.
      Zum Thema Gruppen, da halte ich es nach spruch Blut ist dicker als Wasser. Ich hab meine Familie, denen kann ich trauen und die trauen mir. Mit wem anderen Teil ich bei längeren Kriesen nicht und wem anderen trau ich auch nicht.
    • Helfen mit Wissen ist völlig okay , aber mehr darüber hinaus kommt für mich persönlich nicht in Frage.

      1. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät ganz offiziell jedem Bürger sich gewisse Vorräte anzulegen.
      Jeder der das nicht umsetzt und nicht ein klein wenig Vorräte zuhause hat sorry aber dazu kann ich nichts sagen.

      2. Warum machen wir das hier alles ? Um im Fall der Fälle im Gewissen Sinne abgesichert zu sein!
      Das heißt ggf. Vorräte an Nachbarn oder Bekannte zu vergeben kommt nicht in Frage .

      3. Zum Thema Kinder auch wenn ein Kind vor meiner Tür steht ( ich Rede nicht unter normalumständen so wie es aktuell noch der Fall ist.)
      würde das Kind von mir nichts bekommen , da man nie weiß was sich dahinter verbirgt , kommt das Kind weil es geschickt wurde um zu schauen was ggf. zu holen ist ?

      Ich sehe das ganze Thema Helfen in der Krise als sehr sehr schwieriges Thema an, und bevor ich letztendlich ohne etwas da stehe weil ich alles geplündert bekomme weil ich am Anfang vielleicht ein gut Mensch war/bin gehe ich gleich auf die Schiene Handwerkliches Geschick bzw. Wissen teilen ja aber niemals Vorräte.

      Für die einzigen Personen wo ich immer was übrig habe und das schon einplane sind Natürlich meine Eltern und ganz erlich da hört es dann eigentlich auch schon auf.

      LG KrankeSchwester
    • Möglicherweise ist hier ein Problem, dass jeder ein anderes Szenario im Kopfhat für das er Preppt.

      Wer auf den Zusammenbruch der Zivilisation preppt, wo man von jeglichem Nachschub abgeschnitten sein überleben sicher möchte, der wird sich (verständlicherweise) schön davor hüten, etwas von seiner Bevorratung abzugeben.

      Aber ich würde mich eher zu den "gemäßigten" zählen, für die es eher um "befristete Krisen" geht (Wandbrand, Überschwemmung/Erdrutsch, Gefahrguttransporterunfälle), bei denen man vielleicht mal ein paar Tage in einer Turnhalle untergebracht wird. Das ist das, was ich für mich als realistisch erachte (Großer Wald aufm Berg direkt vor der Tür und die Bundesstraße nur ein paar Meter entfernt)
      Und dort werde ich keinerlei Probleme haben, zB Kindern Kekse und Gummibärchen zukommen zu lassen oder andere auf meinem Kocher kochen zu lassen oder mit Hygieneartikeln auszuhelfen.
      Und ich denke, um so etwas geht es auch dem Threadersteller.

      Ich vermute, einige denken hier einfach "zu groß" ... oder vielleicht denke ich auch "zu klein".
      Z.B. erachte ich es schon als "Prepping", dass ich immer Kopfschmerztableten, Verbandszeug, Nagelknipser und anderes Zeugs bei mir habe im EDC. Das ist doch auch schon "Prepping". Und ich fühle mich jedesmal wohl dabei, einem Kollegen eine Kopfschmerztablette anbieten und damit helfen zu können (ja, auchwenn ich als Privatperson offiziell keine Medikamente weiter reichen darf!!! Verklagt mich!) Mit so ziemlich allem durfte ich schon an Kollegen und Freunde "aushelfen" (Kugelschreiber, Pflaster, Schere, Nagelknipser, Tadchenlampe, Feuerzeug ... )
      Ich persönlich finds schön, dassich immer wieder mal aushelfen kann.
      Oder die Jacke bzw die Decke, die man als "Prepper" im Rahmen des Get Home Set im Auto hat. Mehr als einmal konnte das schon an einem kühlen Sommerabend auch ganz ohne Notstand zum Einsatz kommen.
      Gut "vobereitet" sein, kann man auch für den Alltag.

      Wer natürlich im Kontext "allgemeiner Zivilisationsuntergang" denkt, für den ist das teilen von Ressourcen natürlich ein "nogo".

      Da wird hier wohl auf zu vielen Ebenen gepreppt, um hier auf einen Nenner zu kommen.

      Gruß
      EinKopp
    • Worauf noch nicht weiter eingegangen wurde ist die sog. Netzwerkbildung im Vorfeld einer Krise.
      Bis jetzt drehte sich alles darum wie man sich im Notfall anderen gegenüber verhält, aber die Frage des Einzelkämpers stellt sich auch schon vorher und so habe ich den Fred auch verstanden.
      Allgemein wird empfohlen sich zu vernetzen, sich mit einigen wenigen Leuten zumindest zusammenzuschließen, weil man alleine in Extremsituationen keine Chance hat(auch natürlich wieder die Frage des Szenarios und entsprechend die Wichtigkeit eines Netzwerkes).
      Ich frage mich nur wie das funktionieren soll, wenn alle Leute im Umfeld selbt die BBK Broschüre ingnorieren?! Ich hatte versucht für meine Stadt ein online Forum zu gründen, aber bis auf eine Anmeldung hat es niemanden interessiert.
      Meine Meinung: das Gerede von der Netzwerkbildung ist theorethisch richtig, praktisch totaler Quatsch(weil unrealistisch), zumindest hier bei mir in der Umgebung.
      So etwas muß sich dann leider erst bilden wenn wirklich SHTF angesagt ist, weil dann die Leute keine Wahl mehr haben, traurig.
      Und dann würde ich auch erst einmal mit Rat und Tat zur Seite stehen und meine Resourcen zurückhalten, also Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Alles weitere, wie z.B. Warentausch/Abgabe, muß man dann abwarten wie sich eine mögliche Zusammenarbeit entwickelt, was andere mit einbringen. Immer Stück für Stück.
      P.S.: der Walter Dold alias Tactical hatte mal ne email Adresse veröffentlicht wo man sich melden kann um gemeinsam einen Sicherer Ort aufzubauen, oder so ähnlich. Hatte ich mal angeschrieben aber nie Antwort erhalten...auch hier wieder Theoerie/Praxis...
      Wie sind eure Erfahrungen mit Netzwerkbildungsversuchen, wie bewertet ihr das?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BBK-Fan ()

    • Ein Netzwerk zu bilden ist gar nicht so einfach. Man muss ja erstmal Leute finden denen man auch vertrauen kann.

      Ich habe glücklicherweise ein paar Freunde und Bekannte in der näheren Umgebung die ebenfalls im Bereich Prepping und Outdoor\Survival tätig sind.
      Wir haben auch eine eigene WhatsApp Gruppe und mitte August findet ein kleines 2 Tägiges treffen statt.

      Einige der Leute muss auch ich erstmal vernünftig kennen lernen, anderen vertraue ich blind weil ich die schon länger kenne.

      Aber fürs kennen lernen ist ja dann da Treffen da.


      Um Leute aus der Umgebung kennen zu lernen kann man natürlich hier auf das Forum zurück greifen oder auf die bekannten Facebookgruppen. Aber da darf man natürlich nicht jedem blind vertrauen, man muss schon lange vor einer möglichen Krise eine vernünftige Beziehung aufbauen und den Leuten auch vertrauen können.
      Sonst ist man am Ende der gelackmeierte.
      Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.
    • Bushcraft_Benno schrieb:

      Ein Netzwerk zu bilden ist gar nicht so einfach. Man muss ja erstmal Leute finden denen man auch vertrauen kann.
      .....
      Genau hier sehe ich den Knackpunkt.
      Mein Netzwerk besteht ausschließlich aus Personen die ich schon sehr, sehr lange kenne und keine von denen habe ich mit Bezug zum Preppen kennengelernt.
      Ich war schon auf ein paar Prepper Treffen und bin auch mit dem ein oder anderen relativ gut befreundet aber die Personen voll in meine Planungen einbeziehen oder im Ernstfall
      auf Unterstützung hoffen würde ich da in keinem Fall.
      Ich stelle mir immer die Frage "Würde ich diese Person das Leben meiner Familie anvertrauen?"


      Für mich sind diese ganzen übers Netz aufgebauten "Gruppen" nur Prepper Hirngespinste, die in einer wirklichen Krisensituation nur in den wenigsten Fällen halten werden und für alles weniger dramatische brauche ich kein Netzwerk.
      (Meine Meinung - muss sich keiner angegriffen fühlen, wenn er des anders sieht)


      Gruß
    • Das war auch definitiv nicht gemeint als heute lernen wir uns kennen und morgen vertraue ich dir mein leben an.

      Diese Foren und Gruppen sind eine Möglichkeit andere prepper kennenzulernen und nach vielen Jahren hat man da vielleicht ein paar denen man vertrauen kann.

      Es dauert definitiv lange ein vernünftiges Netzwerk aufzubauen mit Menschen den man vertrauen kann.
      Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben.
    • @Bushcraft_Benno
      das klingt doch schon mal gut. Wenn man da behutsam vorgeht habt ihr schon mal ne Basis.

      Ich sehe die reine Verknüpfung über online Medien auch kritisch. Und einem Forum wie diesem gibt es für mich einfach zu wenig geographisch passende Leute, die meisten kommen ja doch eher aus dem Süden(ist das allgemein so? liegt das am Nord-Süd-Gefälle, politische, bzw. Gesinnungsgründe: hier eher links-grün, Süden eher schwarz ? - nur am Rande ;)

      Eine andere Überlegung wäre ein Netzwerk nicht als Preppernetzwerk zu schaffen, zu deklarieren oder beizutreten, sondern auf Vereinsebene irgendwo mitzumachen, was sich langfristig als nützlich herausstellen kann. Nach dem Motto, das Thema ist erst mal zweitrangig, hauptsache man hat überhaupt Kontakte, was in der Anonymität der Stadt nicht zu unterschätzen ist.
      Oder man ist ehrenamtlich bei Hilfsorganisationen, etc.
    • Psychologisch sehe ich mich als Familienvater schon als "Einzelkämpfer (mit meiner Frau)". Auch wenn wir keine "worst case" Prepper in dem Sinne sind, aber fuer mich hat sich oft bewahrheitet, dass Beziehungen (und Vertrauen) ihren Wert beweisen wenn die "Kacke am Dampfen" ist :)
      Ich denke nicht, dass sich bei vielen Scenarien unser Netzwerk grundlegend vom "heutigen" normal Zustand -> Zweckgemeinschaft unterscheiden wird. Kleiner, bewusster, weniger anonym und mit anderen Wertigkeiten, wer mal auf die eine oder andere Art als Gruppe in Krisenregionen unterwegs war oder auch klettert versteht mich vieleicht.
      Auch auf unserem Hof gibt es die Mindestbesetzung, um ueberhaupt ueberleben/Krisen ueberbruecken zu können. Natuerlich täte ich mich schwer einem Fremden gleich grosse Verantwortung zu uebertragen, aber auch unser Sommerhelfer kann uns ohne aktuelle Krise ruinieren. Mit dem Unterschied, dass der schlimmste Fall vom "Sozialstaat" abgefangen wird.
      Das Leben (wir ueberleben ja auch in unserem aktuellen System, mit seinen Vor und Nachteilen) wird vieleicht wieder ein wenig mehr Arbeit erfordern und soziale Kontakte werden häufiger eine Chance haben, ihren Wert zu beweisen als ein "Like" Knopf im Forum/Facebook.
      Vieleicht wird das Selektionsraster ein wenig enger, aber auch das ist ein ganz natuerlicher Prozess/Kreislauf.