Der Prepper = der Einzelkämpfer?

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    • Der Prepper = der Einzelkämpfer?

      So heute will ich einfach mal ein kleines Thema lostreten das ich auch gestern in meinem Video bearbeitet habe:



      Hier geht es darum das in den Foren immer propagiert wird, jeder müsse sich einzeln durchschlagen, bloß nichts abgeben und vor allem niemanden helfen.

      Ich selbst vertrete die Meinung das gerade ein Prepper helfen sollte, er hat sich vorbereitet, hat Ausrüstung die evtl. nicht jeder hat, er weiß unter Umständen was zu tun ist UND kaum eine Einzelperson ist in der Lage alles abzudecken und völlig autark zu überleben.


      So und jetzt seit ihr gefragt, was ihr davon haltet.
      Hey Ho mich gibt es auch auf youtube:

      youtube.com/channel/UCD5Q9nJlSsx8RklDnV2F9Iw

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      discord.gg/7MvK2dX
    • Zuerst mal die Videoqualität ist echt schlecht. Da solltest dringend dran arbeiten. Auch wenn es hauptsächlich um Ton als ums Bild geht.


      Aber nun zum Thema:
      Meine Antwort ist Jaein. Bei einer wirklichen Kriese bin ich froh wenn keiner weiß das ich Vorräte habe. Das ist zu meiner eigenen Sicherheit.
      Womit man auf jeden fall helfen sollte ist mit eurem wissen und auch mit eurer Arbeitskraft. Ihr solltet auf jeden fall eurer Nachbarschaft so viel helfen wie möglich. Also jedem der Hilfe benötigt solltet ihr auch helfen.

      Jetzt kommt nochmal ein aber. Wir beide reden uns leicht weil wir am Land leben und uns mit unseren Nachbarn verstehen und eh schon im Alltag unter die Arme greifen. Ob ich das selbe machen würde wenn ich in der Stadt wohnenen würde in einer Gegend mit sehr hoher Verbrechensrate? Da bin ich mir nicht sicher.

      Dann ist es auch immer ne Frage von welcher Katastrophe wir reden. Bei einer ansteckenden Krankheiten würd ich daheim bleiben und maximal was vor die Tür stellen. Aber auch hier keine Vorräte.

      Bei nem Stromausfall kann man natürlich Kerzen und so weiter verteilen. Aber mal ehrlich jeder Haushalt mit ner Frau hat Kerzen.

      Abwegen und Nachdenken. Wo man ohne sich selbst gefährden helfen kann sollte man dies abe auch tun.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
    • HobbyPrepper schrieb:

      Zuerst mal die Videoqualität ist echt schlecht. Da solltest dringend dran arbeiten. Auch wenn es hauptsächlich um Ton als ums Bild geht.
      Das ist Absicht gewesen, in meinen anderen Videos ist die Qualität deutlich besser.
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    • kommt nicht in frage fur mich

      ich preppe fur MICH Max noch ( Mutter und Schwester)

      VON MEINEM knappen Geld (H4) unter 300euro für alles

      musste ich alles abknausern
      die andern haben ihr Geld fur Urlaub Auto usw ausgegeben...

      ich bin privat noch nie geflogen oder längerer Urlaub

      da sehe ich es nicht ein von meinem knappen zeug fur die noch was abzugeben...

      im kriesenfall müssenen sie bezahlen oder sterben

      das ist dann nicht mein Problem.
    • Wir sind eine kleine Gruppe (Verwandtschaft) über das ganze Land verteilt und alle sind Prepper und würden uns gegenseitig unterstüzen, aber wir würden niemals preisgeben das wir Vorräte, Medikamente usw. haben.

      Die Gefahr ist einfach zu groß das es sich herumspricht und dann unerwarteter Besuch vor der Tür steht.

      Es kommt allerdings auch darauf an was passiert ist und ob man gegebenenfalls Hilfe anbieten kann

      Aber um es auf den Punkt zu bringen: Helfen in gewissen Umfang ja aber niemals die Vorräte preisgeben.
    • Wie bei allem, wenn es ums Prepping geht, kommt es auf das Szenario an.

      Wenn ich davon ausgehen kann, dass über längere Zeit keine staatliche Ordnung mehr herrscht dann sollte ich mir schon ganz gut überlegen ob ich wirklich alles mit meinen Nachbarn teile. Denn es kann durchaus vorkommen, dass irgendwann alle Verbrauchsgüter und Lebensmittel aufgebraucht sind (Stadt) und dann wird es schwierig für "den Prepper" den anderen zu erklären wieso man auf einmal nichts mehr mit Ihnen teilen kann, weil man es selber benötigt.

      Desperate people, in desperate Situations, do desperate things. Verzweifelte Menschen machen in verzweifelten Situationen/Zeiten verzweifelte Dinge.

      Das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Vor allem wenn man sowieso schon Nachbarn oder Bekannte hat die in "Friedenszeiten" durchaus schon eine kriminelle Ader haben, also z.B. 5 Finger Rabatt u.Ä.

      Bei einem länger anhaltenden Schneesturm wo auch mal der Strom für längere Zeit ausfällt werde ich auch meinen Nachbarn natürlich helfen solange ich mich dadurch nicht selber in Gefahr begebe. Ebenso werde ich bei einer lang anhaltenden Dürreperiode meinen Nachbarn auch Wasser zur verfügung stellen oder Ihn zumindest auf staatliche Versorgungstellen Hinweisen. Oder in Krisenzeiten mit Informationen versorgen, weil ich z.B. Geräte habe mit denen ich mit anderen Personen in Kontakt treten kann und so Informationen erlangen kann.

      Wie gesagt, es kommt immer auf das Szenario an.
      Mein YouTube Kanal: BugOutSurvival NRS

      Mein Blog: BugOutSurvival Info Blog

      This is Survival of the Fittest !
      S
      tay Tuned and Be Prepared!
    • Prepping ist aus meiner Sicht eine Privatvorsorge, die die staatlichen Versorgungslücken schließen soll. Um einen Vergleich zu ziehen, es ist wie eine private Altersvorsorge. Das mach ich für mich und nicht für andere.
      Insofern ist der Prepper schon Einzelkämpfer bzw. maximal in kleinem familiären Verbund.

      Eine andere Sache ist die Hilfeleistung. Die ist im Erste Hilfe Fall bereits jetzt verpflichtend. Im Katastrophenfall wird wohl keine Judikative da sein, die jemanden wegen unterlassener Hilfeleistung anklagt, aber Moral und Anstand verpflichten dazu, anzupacken wo Hilfe gebraucht wird zb nach einem Erdbeben.
      Da würde ich auch Equipment wie Werkzeug oder medizinisches Material abgeben, sofern ich es nicht selbst benötige.

      Und man muss sich immer vor Augen führen, man selbst könnte derjenige sein, der Hilfe braucht.
      Natürlich muss die Situation immer abgewägt werden, die eigene Sicherheit geht vor.
    • Viking793 schrieb:



      Und man muss sich immer vor Augen führen, man selbst könnte derjenige sein, der Hilfe braucht.
      Natürlich muss die Situation immer abgewägt werden, die eigene Sicherheit geht vor.
      Sehr schön gesagt bzw. geschrieben.
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    • Die meisten würden ihre Vorräte gegen Plünderer verteidigen, aber würdet ihr wirklich zusehen wie Kinder vor eurer Tür verhungern?`

      Übrigens stellt sich dann auch die Frage, warum ich den Leuten in der Krise helfen soll, aber nicht den Leute die aktuell irgendwo auf der Welt in Krisen sind . Statt Vorräte anzulegen, könnte ich das Geld ja auch in Entwicklungshilfe stecken.
    • Gene schrieb:



      Übrigens stellt sich dann auch die Frage, warum ich den Leuten in der Krise helfen soll, aber nicht den Leute die aktuell irgendwo auf der Welt in Krisen sind . Statt Vorräte anzulegen, könnte ich das Geld ja auch in Entwicklungshilfe stecken.
      Irgendwann sind die Möglichkeiten erschöpft, aber wenn ich was über habe was kurz vor dem ablaufen ist oder noch brauchbar ist (was ich also problemlos entberen kann, darum geht es völlig anderer Grundsatz also) dann verschenke ich das sehr oft oder verkaufe es weit unter Wert im Internet.
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    • Gene schrieb:

      Die meisten würden ihre Vorräte gegen Plünderer verteidigen, aber würdet ihr wirklich zusehen wie Kinder vor eurer Tür verhungern?`

      Übrigens stellt sich dann auch die Frage, warum ich den Leuten in der Krise helfen soll, aber nicht den Leute die aktuell irgendwo auf der Welt in Krisen sind . Statt Vorräte anzulegen, könnte ich das Geld ja auch in Entwicklungshilfe stecken.
      Deine Vorwürfe hinken.

      Wir haben deutlich davon geredet nicht mit den Vorräten hausieren zu gehen. Nich davon Frauen und Kinder verdursten zu lassen. Angesprochen hat es auch keiner das man dan Hilft und das aus dem Grund das es einfach gesunder Menschenverstand ist. Da braucht man nicht drüber reden.

      Zu zweitens. Hier bist voll am Thema vorbei. Erstens reduzierst du gerade alles auf Flüchtlinge was Schwachsinn ist. Zweitens geht es hier im Forum darum wie man als Person oder Gruppe kreisen vorbeugt oder so gut wie möglich durchkommt. Nicht darum die Welt zu retten. Ich will dich nicht davon abhalten zu spenden wenn du das willst kannst du das gerne tun.
      Aber frag dich kurz selbst wie viel dir das dann bringt im Falle einer Pamdemie oder längerdauernden großflächigen Stromausfall in Deutschland/Europa. Nochmal die Welt retten ist hier nicht das Thema.
      Mal ganz davon abgesehen das die Entwicklungshilfe sicher nicht die Antwort auf die Weltweiten Kriesen ist.
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    • bonzo schrieb:

      kommt nicht in frage fur mich

      ich preppe fur MICH Max noch ( Mutter und Schwester)
      < snip >

      im kriesenfall müssenen sie bezahlen oder sterben

      das ist dann nicht mein Problem.
      Bei einem Kurzzeitszenario klappt das, aber je länger es dauert um so unwahrscheinlich ist es das die Nachbarn und Co nicht mitbekommen das du Vorräte hast. Im besten fall werden sie dich dann nur nicht unterstützen wenn Plünderer durch den Ort ziehen, im ungünstigsten Fall werden sie selbst zu Plünderern.

      Die frage die ich mir stelle ist wie man es schaffen kann kontrolliert seine Vorräte zu teilen ohne die Gesamtmenge aufzudecken (bei einem Szenario mit offenem Ende)

      Gene schrieb:

      < snip >


      Übrigens stellt sich dann auch die Frage, warum ich den Leuten in der Krise helfen soll, aber nicht den Leute die aktuell irgendwo auf der Welt in Krisen sind . Statt Vorräte anzulegen, könnte ich das Geld ja auch in Entwicklungshilfe stecken.
      Weil Entwicklungshilfe so wie Sie seit 60+x Jahren größtenteils gemacht wir kontraproduktiv ist und oft die Lage verschlimmert hat.
      Interessant dazu sind einige Texte dazu auf der Seite pistekuh.de, das ist ein Ehepaar welches seit Jahren durch die Gegend reist und dabei auch Afrika mehrmals durchquert haben. z.B. der hier: pistenkuh.de/projekte/entwickl…entwicklungshilfe-afrika/
    • Fuer meine Familie und besonders fuer meine Kinder bin ich verantwortlich, helfen finde ich auch klasse, aber nicht um jeden Preis und ganz bestimmt nicht zum Nachteil meiner Familie. Andersrum bringst du jemanden das Jagen bei, vieleicht hast du genug Munition/Waffen zum verteilen. Gebiet um deinen Zufluchtsort wird ueberjagt und du guckst in die Röhre (speziell in D, gab da mal eine Projektion bei Steigerung der Bejagung->Wildpopulation... viel Luft nach oben war da nicht mehr (bei klassischer Bejagung, wenn es rumst->Fallen). Verteilst du Vorräte, schaffst Abhängigkeiten (Hallo Entwicklungshilfe...) und musst am Ende ein grössere Gruppe abweisen/enttäuschen. Wenn ich jemanden helfe, heisst es fuer mich, dass ich fuer diese Person verantwortlich bin, wenn ich diese Person in unsere Gruppe einlade, heisst es im schlimmsten Fall--> ein Konkurrent mehr. Haben diese selber Kinder, werden die zu 101% (genau wie ich) versuchen das ueberleben ihrer Kinder zu sichern, egal wie...
      Klar ist das jetzt ganz viel Schwarz und weiss, aber viele preppen fuer den schlimmsten Fall, dann auf das Gute/Vernunft in anderen Menschen zu hoffen wäre ziemlich inkonsequent :)
    • Hallo zusammen,
      Mir fällt hierzu ein Spruch von meiner Großmutter ein.......
      "wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht"
      Sie ist 1899 geboren und hat somit 2 richtige Katastrophen überstanden, allerdings auf dem Land und in wieweit sie diesen Spruch durchgezogen hat ist nicht überliefert. Der Ansatz ist aber durchaus interessant. Ich wohne auch auf dem Land und glaube meinen Spießer Nachbarn der ja achso toll ist und alles richtig macht und seine scheiß Rasenkante mit der Bürste nach föhnt, dem könnte ich glaube ich ganz entspannt zu sehen wie der Keller volläuf und Stillschweigen darüber bewahren das ich die Pumpe und den Stromerzeuger hätte........
      Lebe,lache,liebe und wenn das nicht funktioniert : Lade,ziele, schieße
    • Also Waffen verteilen das die Leute jagen können. Nein... ganz großes NEIN. Die knallen alles ab warscheinlich sich selber oder irgendwenn der grad daneben steht. Nur kein Tier. Das sollte man auf keinen Fall machen.
      Waffen gehören nur in die Hände derrer die damit Verantwortungsvoll umgehen können.
      Wer keine Ahnung von Jagd und Waffen hat denn seine Chance was zu erlegen sind minimal. Vergiss das lieber wieder.


      Was ihr aber absolut teilen solltet ist euer Wissen. Jeder hier weiß denk ich wie man Notklos baut, Wasser filtert, SICHER Feuer macht, Nahrung zubereitet.
      Einiges davon haben eure Nachbarn nicht mehr drauf. Helft ihnen mit eurem Wissen sich selbst zu helfen. Als Anlaufstelle für Nahrungsmittel helft ihr niemanden da seid ihr ratz fatz leer.
      Als Anlaufstelle für hilfe zur Selbsthilfe helft ihr allen und euch selbst auch. Wenn die Nachbarn sich auf einmal mit Wasser versorgen können brauchen sie eures nicht mehr und sind euch auch noch dankbar.

      Ich hab für z.b. denn Fall eines längeren Stromausfalls alles im Keller um Wasserfilter zu bauen die für paar mehr Familien reichen. Würde das sing bei mir in den Garten stellen. Nun kann jeder das Wasser das er sich aus der nähe holen kann filtern.
      Damit hab ih meiner Nachbarschaft geholfen. Jedem der will zeig ich wie das Ding gebaut wird.
      Daraus bildet sich dann im besten Fall eine Gemeinschaft die sich gegenseitig unterstützt und ihr habt gewonnen. Der Mensch besteht als Gruppe. Auch der Wolf ist ein Rudeltier. Genau wie wir.
      Helft einander und wir können viel mehr vollbringen als jeder für sich.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HobbyPrepper ()

    • HobbyPrepper schrieb:

      Also Waffen verteilen das die Leute jagen können. Nein... ganz großes NEIN. Die knallen alles ab warscheinlich sich selber oder irgendwenn der grad daneben steht. Nur kein Tier. Das sollte man auf keinen Fall machen.
      Waffen gehören nur in die Hände derrer die damit Verantwortungsvoll umgehen können.
      Wer keine Ahnung von Jagd und Waffen hat denn seine Chance was zu erlegen sind minimal. Vergiss das lieber wieder.
      Genau meine Meinung... Habs nur ueberzogen dargestellt, jedes System (ich nenn deinen Keller und Vorrat mal so) Kann nur X Menschen ueber X Tage versorgen, der Nachschub/Nachwachsen bleibt erstmal aus). Bei ungeklärter Lage vermindert man bei Ausgabe von Material/Nahrung schonmal dein Zeitfenster, beim Lehren von Bushcraft und Survival Skills an Fremde/unbekannte Aussenseiter expositioniert man sich und schafft eigentlich mehr Nach- als Vorteile.

      Versteht mich nicht falsch, wenn ich kann, helfe ich gerne. Solange es die Situation zulässt... Vieleicht sollten wir eher ueber spezielle Scenarien disutieren. Suizid durch Aufopferung (von Material) kann ich mir bei den meisten Menschen auch nicht vorstellen-->weil das ist im schlimmsten Fall die Konsequenz. Aus meinen Erfahrungen (ein paar aus verschiedene Suempfen dieser Welt) verschwindet die gutmenschliche Ader unter Ueberlebensdruck/-Angst ganz schnell und weicht dem Egoismus. Vieleicht nicht bei dir, aber sicherlich bei dem einen oder anderen dem du hilfst...

      Zu dem Rudel, entschuldigung, aber ich könnte mich jedesmal sehr weit vorbeugen (um meine Stiefel sauber zulassen) wenn ich romantisierendes und vorurteilsbehaftetes Halbwissen ueber Wölfe höre. Der Vergleich passt nicht, zum ersten gibt es beim Wolf keine Hemmungen (Wolfrudel-> stark vermindertes Nahrungsangebot, Wölfe paaren sich verstärkt ausserhalb der Rangfolge(minus Leitwolf und Weibchen), Welpen, nur nicht die des Alpha Weibchens, werden getötet und gefressen. Alle anderen Weibchen stehen in Milch und sichern so das Ueberleben Welpen der Leitwölfe..stark vereinfacht...)
      Zum anderen ist das Rudel besonders bei Ueberlebensdruck eine geschlossene Gruppe und Aussenseiter werden eher als Konkurrenz/Nahrungsquelle gesehen (in selten Fällen aufgenommen, in der Regel verjagt/getötet)

      Habe leider keine guten Erfahrungen mit dem Tier Mensch in meinem Leben gemacht, das obige ist meine Meinung. Ich wuerde mich in Extremsituationen gerne eines anderen belehren lassen, Fakt ist aber, dass die Freunde/Gruppenmitglieder denen ich uneingeschränkt vertraue nur einen ganz kleinen Teil meines Bekanntenkreises ausmachen.

      edits.. Rechtschreibung, sorry deutsch wird zur Fremdsprache fuer mich

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Gru321 ()

    • Ich sehe es pragmatisch, ich preppe für meine Frau, meinen Hund meine Hühner und für mich. Nachbarschaftshilfe, ja bis zu einem gewissen Grad.
      Lebensmittel/Wasser verteilung? Niemals und ja ich würde Kinder verdursten lassen.
      Nicht weil ich es gut finde, sondern aus reinem Selbstschutz.
      Wenn die Situation so ausweglos ist, das Kinder bereits verdursten, was soll dann ein hinausgezögertes Leben bewirken? Stellt sich mir doch eher die Frage... wie lange kann meine Frau und ich noch Überleben?
      Wann wird aus unserer Liebe der gegenseitige Überlebenskampf wo keiner mehr bereit ist zu teilen?
      Wann esse ich meinen Hund aus purer Verzweiflung?

      Also bitte Kirche im Dorf lassen, ab dem Zeitpunkt wo ein Kind vor meiner Tür verdurstet, hab wir bereits ganz andere sorgen.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • Ich sehe das anders. Ich denke grade in einer längeren Kriese muss man zusammen arbeiten. Man wird auf Tauschhandel angewiesen sein, und teilweise sich auch mit Lebensmittel Unterstützung sichern. Ich sage nicht das man sich auf den Marktplatz stellen soll und jedem Nahrung gibt, soviel wird auch keiner haben. Aber wenn ein Bauer kommt und nach Nahrung fragt weil seine Ernte erst in 1 Monat geerntet werden kann dann unterstütze ich ihn bis dahin. Es geht also vor allem um teilen und handeln, denn nur in einer Gruppe hätte man langfristig eine Chance. Bei einer absehbar kurzen Kriese wie eine Überschwemmung. Hätte ich auch keine Probleme für Helfer und Opfer eine Essensstation einzurichten. Zur Not kaufe ich in einem nicht überfluteten Bereich neue Lebensmittel.

      Mit wem würdet Ihr zusammenarbeiten?

      1. Seedler, die versuchen eine neue Gesellschaft aufzubauen.
      2. Banden die mit Gewalt Lebensmittel und Leistungen beschaffen.
      3. Ich werde Einsiedler, alle anderen können mich mal.

      Für mich käme 2 und 3 nicht in frage. 2 aus ethischen Gründen, denn in solch einer Welt würde ich auch nicht leben wollen. 3. Weil ich nicht glaube das man allein ohne Hilfe den Winter übersteht...
      „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

      Henry Ford