Operation Dark Winter

  • Gene schrieb:

    Nur weil man einen infizierten Finger in einen See schmeißt erzeugt das noch lange keine ansteckende Virus/Bakterienbelastung.
    Für einen Bioanschlag muss man die Erreger vermehren, und das ist bei Viren sehr schwer.

    Dazu gehört einiges mehr als ein paar Wunderbaumsamen in einen Mixer zu hauen.
    Ich glaube, es geht viel mehr darum, unberechtigt das Dark Winter Szenario in Anspruch zu nehmen, und dafür soll "irgend jemand" die Sicherheitspläne der letzten 30 Jahre, in denen ganz klar definiert ist, dass Substanzen aus der organischen Chemie genauso chemische Stoffe sind wie Stoffe aus der anorganischen Chemie, rückwirkend umschreiben oder irgend so was komisches.

    Langsam verstehe ich, wie man sich selbst in die Situation hinein manöveriert hat.

    Consuli
    Die professionellen Prepper waren diejenigen, die die richtigen Eventualitäten vorbereitet hatten.
  • Consuli ich hab keine Ahnung was du da von dir gibst selbst nach mehrmaligen lesen und langsam nervst du mich. Die Frage im ersten Post ging an Leute mit fundiertem Wissen die wir hier ja haben. Wie zum Beispiel Südprepper oder Krankeschwester. Wenn du das nur als Schwachsinn empfindest les die anderen Themen und spam hier nicht alles voll.

    Hab mich jetzt aber mal schlau gemacht wie schwer es ist eine Biowaffe herzustellen und verbreiten. Wer will kann es auf Wikipedia nachlesen. Weiter musste ich garnicht forschen:

    -Schon vor 3.000 Jahren setzen die Hethiterverseuchtes Vieh absichtlich in Feindesland ein, um deren Ernährung stark einzuschränken

    -Im Jahr 1346 wurde die Bevölkerung der Stadt Kaffa (heute: Feodossija) von den Tataren nach dreijähriger Belagerung mit deren Pesttoten beschossen, indem sie diese über die Mauern katapultierten. Heute wird vermutet, dass die folgende große Pestwelle in Europa („Schwarzer Tod“) durch die infizierten Flüchtlinge aus der Stadt ihren Anfang nahm.[4]Das Gleiche soll sich 1710 durch russische Soldaten bei der Belagerung der damals schwedischen Stadt Reval (heute: Tallinn) abgespielt haben.

    -Im 8 Jahrhundert wurden gezielt mit Pocken infizierte Gegenstände (decken und der gleichen) mit Indianern getauscht. Wie viele das gerötet hat weiß keiner sicher ist aber viele.


    Jetzt willst du allen ernstes behaupten das so was heute ohne viel geld und ausgeklügelte Technik nicht mehr möglich ist? Das haben Leute vor 3000 Jahren geschafft!
    Die Anschläge mit Milzbrand auf Politiker 2001 in den USA wurden von einer Person durchgeführt. Ein Mikrobiologe. Mehr war nicht nötig.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

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  • Huhu...…
    Nachdem ich in den vergangenen Tagen eher durch Abwesenheit geglänzt habe mal ein bischen fachlichen Input und meine Meinung dazu.

    Biokampfstoffe gehen wie schon ausgeführt weit in das frühe Mittelalter zurück, krankes Vieh oder Burggräben in denen alles einschl. der Fäkalien der Burgbewohner versenkt wurde
    um bei Angriffen einen Gewissen Schutz zu haben.

    Die Verbreitung von Erregern aller Art über Geldscheine ist absolut real. Geld geht durch viele Hände und an vielen Händen hängen viele Erreger.
    Sollte es dazu kommen das in unseren Breiten ein pathogener Erreger freigesetzt wird und dieser auch vor dem eigentlichen Erkrankungsbeginn den betroffenen als infektös
    kennzeichnet (unbekannter Weiterträger) so ist über das Geld eine riesige Übertragungsmaschinerie in Gang gesetzt.

    Und da wären wir auch schon beim ersten Punkt.

    Ein kampfstofffähiger Erreger muss folgende Eigenschaften aufweisen:

    - Hohe Infektiosität (leichte Übertragung)
    - Hohe Pathogenität
    - Lange Inkubationszeiten

    Problem bei gefährlich, pathogenen Erregern sind die Inkubationszeiten. Bis man merkt das eine Biowaffe eingesetzt wurde vergehen Stunden bis Tage, im schlechtesten Fall bis zu zwei Wochen. Welche weitere Übertragung in diesem Zeitraum stattfindet kann sich jeder Fori selbst ausmalen.

    Im Endeffekt ist die auch erstmal für uns alles egal....
    Denn wenn ein solcher Erreger freigesetzt wird, wird es bei unserer Infrastruktur und Vernetzung schnell zu empidemiologisch relevanten Ereignissen kommen.

    Die Vermehrung ist erst einmal kein Problem. Sobald ein Terrorist den Erreger hat infiziert er Tiere oder Menschen damit und lässt den Dingen freien lauf.
    Das ist die billigste und einfachste Form der Vermehrung.

    Die geringste Form der Biowaffe ist der infizierte Selbstmordattentäter.
    Selbstmordattentäter die aus religiös oder fundamentalistisch bedingten Gründen handeln, infizieren sich zum Beispiel vor dem eigentliche Sprengstoffanschlag mit Hepatitis C Viren.
    Diese werden dann bei der Explosion mit Blut und Knochensegmenten freigesetzt, so das sich Helfer oder auch betroffene daran Verletzten und somit infizieren.

    Ja Nun... Was tut man bei einer solchen bundesweiten Lage ???

    Eigentlich die einfachen Dinge des Preppens….

    Vor dem Ereignis:

    - Einlagerung von entsprechenden Ressourcen wie Nahrungsmittel, Wasser, Desinfektionsmitteln aller Art (Haut/Flächen etc.), PSA und Medikamenten.
    - Hoffen das man sich nicht infiziert und seine Vorbereitung Nutzen kann.

    Bei einem Ereignis:

    - Menschen aller Art meiden
    - Absolutes BUGGIN IN !!!!!!!
    - Auch zuhause konsequente Händehygiene und Desinfektion
    - Türritzen Abkleben
    - Schleusensystem zu Hause einbauen mit Konsequenter Hygiene beim reinkommen
    - Bewegen im freien nur mit PSA (mind. Gummistiefel, Handschuhe und FFP3 Maske)

    Wenn man sich infiziert hat:

    - Ne verdammt gute Flasche Whyskey und ne Knarre

    Anbei mal zwei Links zu Thema:

    Videos zum Thema Umgang mit persönlicher Schutzkleidung (im unteren drittel) auch zum Download:
    bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_201…Infos_Ebola_okt_2014.html

    Eine Ausarbeitung zum Thema Biowaffen und med. Versorgung des Landesgesundheitsamtes BaWü:
    leo-bw.de/web/guest/detail/-/D…andesgesundheitsamt%20Bad

    Wenn noch Fragen sind nur zu.....
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Trink mal n Glas Realität und hör auf alles mit geistigem Abfall voll zu spamen…..
    Outbreak ist Hollywood und keine Realität.

    Das ist die Realität bei uns: gesetze-im-internet.de/ifsg/
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)
  • Gert schrieb:

    Bei Bio-Terrorismus hört der Spaß aber wirklich auf

    Das fiese ist doch das es meist zu spät für einen selbst ist wenn man den überhaupt vorher etwas bemerkt und ob uns eine Regierung benachrichtigen würde wage ich mal anzuzweifeln.

    Und Schützen kann man sich für ein paar Euro bestimmt nicht
    Ja ist ne reudige Angelegenheit aber du wirst dich wundern für wie wenig Geld du ne brauchbare Schutzausrüstung zusammen bekommst. So grob aus dem Kopf würde ich sagen biste mit 20€ gut bedient, meist hilft aber schon eine normale Halbmaske die dich keinen € kostet.

    Vorrausgesetzt natürlich du bis noch nicht kontaminiert wenn du es erfährst.
    Hey Ho mich gibt es auch auf youtube:

    youtube.com/channel/UCD5Q9nJlSsx8RklDnV2F9Iw

    Hier geht es zu meinem Discord Server, es sind alle eingeladen:

    discord.gg/7MvK2dX
  • Also eine einfache Schutzausrüstung kostet echt nicht viel. FFP3 Maske (1-3€), einmal Schutzanzug (5-10€) und Einmalhandschuhe (0,10€) sind für mich die Minimalausstattung. Dazu optional eine dichte Schutzbrille oder besser eine Vollmaske und Gummistiefel. Die Vollmaske+Filter kostet am meisten. Solange ich keine kontaminierten Personen anfasse und mir nicht mit beschmutzen Fingern ins Gesicht fasse habe ich das Risiko schon mal drastisch reduziert selbst mit nur einer billigen FFP3 Masse. Deshalb ist der Mundschutz und das Hände desinfizieren der wichtigste Punkt um Krankheiten nicht mitzuschleppen.
  • Das ganze lässt mich immernoch nicht los und scheinbar auch nicht die US Regierung:

    aerzteblatt.de/nachrichten/962…-Pocken-vor-der-Zulassung

    Die USA haben ein Medikament gegen die Pocken entwickelt, das kurz vor der zulassung steht obwohl die Krankheit seid 1980 als ausgelöscht gelten.


    Der Grund könnte vielleicht hier liegen:

    trendsderzukunft.de/toedliche-…virus-im-labor-nachbauen/


    90.000 Dollar reichen um ein Virus wiederzubeleben das Warscheinlich mehr menschen getötet hat als alle Kriege zusammen.
    Hab weitergelesen und das modifizieren oder gar mixen, neu kreieren, von Viren ist aber ungleich aufwendiger. Die Superseuche wird man durch das verfahren zum Glück nicht erschaffen können.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)
  • du Hobby... Pockenschutz gibt es schon länger. Glaube bis ende der 60er war das auch noch Pflicht. Meine Erzeuger haben beide dieses Pockenschutzmal.

    Anfang der 70ern hat man dieses recht grob schlächtige Impfen eingestellt.
    Hab selber keine Pockenschutzimpfung mehr erhalten. (Jahrgang 72)
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
  • HobbyPrepper schrieb:

    Ich hab noch so ne Narbe auf der Schulter. Bin aber mit 30 eigentlich zu jung für die Impfung. Wurde da quch noch was anderes durch in die Schulter ritzen geimpft?

    Pockenimpfungen liefen 1980 aus. Vorher konnte man die noch bekommen. So ist zumindest mein Wissensstand. Korrigiert mich falls ich Mist erzähle.
    Für den Fall einer Pockenepidemie ist vorgesehen in D flächendeckend sogenannte Massenimpfstätten einzurichten und innerhalb weniger Tage 2/3 der Bevölkerung mittels Pockenimpfstoff zu notfallmäßig zu impfen.
    Hierzu gibt es detaillierte Pläne und auch entsprechende Lernprogramme auf CD für Ausbilder.
    Das ganze ist allerdings nur vorgesehen für den Fall das in Deutschland Pocken als Erkrankung ausgebrochen sind. Prophylaktisch wird man aufgrund des hohen Nebenwirkungsspektrums nicht mehr impfen.

    Wer mehr Interesse am Pockenthema hat kann sich auf der Seite des RKI satt lesen :D .
    Wer anderen hat voraus gedacht, wird jahrelang erst ausgelacht - Begreift man die Entdeckung endlich, so nennt sie jeder selbstverständlich (Wilhelm Busch)