Fehlvorsorge

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    • Fehlvorsorge

      Moin Leude,

      ich will mal zu Wort kommen in Sachen Falsche vorsorge. Ich find es echt erschreckend was manche hier doch improvesieren für den angeblichen Notfall. Beispiel Notklo aus einem Eimer bauen oder eine Heizung aus Teelichtern. Meine Meinung. eh Euch die Katastropfe dahin rafft dann macht ihr es selber!^^
      Es gibt soviele Sachen aus dem Camping, Caravan, Bootsbereich usw. das man sämtliche Sachen schon abdecken könnte. Das ganze wirkt streckenweise alles ziemlich unprofessionell und Laienhaft. Mir kommt es so vor als ob ihr ein Problem seht und selber das Rad neu erfinden wollt. Meist gibt es schon eine Lösung man muss nur danach Googlen (suchen). Was mir noch aufgefallen ist, das die meisten das Rambo Prinzip machen wollen und angeblich können. Alleine ist man aufgeschmissen, egal wie gut man vorgesort hat. Ihr solltet für solche fälle eine Gruppe haben oder sein. Hier im Forum sind wir mit Infos Infomiert, aber wohnen ziemlich weit auseinander und im Falle eines Falles können wir uns nicht mehr Helfen, weil keine Komuniktaion möglich ist, was dann???
      Was mir auch relativ zu hoch ist, viele beschränken sich auf den Notfallrucksack, ist in meinen Augen das größte Thema, aber ab wann muss ich wirklich meine eigenen vier Wände verlassen oder sollte ich verlassen, wann macht es sinn? Bei einem Krieg, nee, außer man ist direkt an der Front. Kriege kündigen sich eine Zeit weit Vorher an. Supergau eines A-Werks, wäre sofort Tödlich, Pandemie auch. Bei einer Kriese wäre man erstmal Sicherer zu Hause zu bleiben. Also die Hütte so ausstatten das man mehrere Tage um die Runden kommt, und den Plan soweit ausarbeiten das die nähere Umgebung in den Plan mit einbezogen werden. Das soll nicht heissen das die davon was wissen müssen, macht sie in einer Kriese von Euch abhängig. Baut eine kleine Infra struktur auf. Man schlägt keine Hand weg die einem füttert.

      Gruß Aqqu
      rechne mit dem schlimmsten umso besser kann es werden!!!
    • Nabend,

      ich würde sagen... jein. Natürlich gibt es vieles was man bereits vorbereiten kann und da ist etliches dabei, was man gut gebrauchen kann. Allerdings weiß ich dennoch gerne bzw. informier ich mich gerne darüber was ich wie lösen könnte, wenn ich aus irgendwelchen Gründen keinen Zugriff auf die vorgefertigten Dinge habe.
      Flucht aus den eigenen 4-Wänden kann aus diversen Gründen nötig sein. Hauptursache dürften deine werten Mitmenschen sein, denn sobald Essen und Trinken knapp werden sind Dinge wie Eigentumsrecht etc. mehr Richtlinien die gebogen werden. Ein Supergau eines A-Werks ist nicht sofort tödlich und eine sich auf dich zu bewegende Radioaktive Wolke wäre tatsächlich vielleicht nicht gerade das wo man bleiben will. Mit einer entsprechenden Vorwarnzeit ist Flucht hier sogar sinnvoller als zu hoffen, dass man die Wohnung bzw. einen Raum entsprechend abgedichtet bekommt und die Vorräte reichen.
      Doch auch einfache Dinge wie ein Feuer im Haus oder sonstiges sind für mich Anlass meinen Rucksack zu greifen. Denn dort sind auch alle wichtigen Papiere auf nem USB-Stick. Somit hab ich zumindest Versicherungsunterlagen, Ausweispapiere etc. selbst wenn die Bude in Rauch aufgeht.

      Ich bin "Rambo-mäßig" unterwegs, weil es immer Gründe geben kann warum gewisse Fachbereiche meiner Gruppe ausfallen. Somit kann man notfalls den Ausfall einer Person kompensieren statt dann dazustehen und zu sagen: "Joah. Das war Jimmys Aufgabe. Jetzt da er nicht da ist müssen wir wohl auf Frischwasser verzichten weil keiner Ahnung hat wie der Filter zu bauen/benutzen war."

      Ich seh es so. Sich vorzubereiten beinhaltet auch den Fall für eine gewisse Zeit auf sich selbst gestellt zu sein, denn man weiß nie ob die Situation eine "Gruppenbildung" von Beginn an erlaubt. Und da nutzt jedes Wissen.

      Grüße
    • @Aqqu Ich finde es es gerade ziemlich übertrieben was du von dir gibst , du äußerst das für dich hier gewisse Sachen sehr unprofessionell und laienhaft rüberkommen !?

      Dieser Meinung bin ich nicht

      Wenn es zu einem Krisenfall egal wie der auch immer aussehen mag kommt , sind auch Informationen wie baue ich eine Notheizung oder wie baue ich eine Notklo sehr wichtige Themen .

      Du kannst dich nicht auf alles vorbereiten und kannst nicht für alles das direkt perfekte Material zu Hause haben und da finde ich es sehr angebracht und vor allem wichtig das Hintergrundwissen zu haben wie ich gewisse Dinge improvisieren kann um zu überlebe.

      Noch dazu muss man einfach sagen wenn ich wirklich meine eigenen vier Wände verlassen muss wofür der sogenannte Fluchtrucksack gedacht ist, dann kann ich nur mit dem Zeug was in meinem Rucksack ist überleben also sprich das professionelle Material was man zu Hause noch liegen hat kann man gegebenenfalls nicht mitnehmen.

      Was bedeutet du bist verpflichtet zu improvisieren

      und auch solltest du dir mal Gedanken machen wie das die Menschen früher im Krieg gemacht haben oder meinst du die hatten für alles das perfekte Material ?.

      Das Forum ist zum Austausch und zum Information sammeln da daher finde ich deine Aussage dass wir bzw hier das Forum sehr laienhaft und unprofessionell ist nicht angebrachte Aussagen.

      Vielleicht solltest du dich erst einmal darüber informieren was Krisenvorsorge bedeutet womit/was man sich in Krisen auseinandersetzen sollte dies wird deine Meinung und dann denken zu improvisierten Produkten ganz schnell ändern.

      Auch der Pubkt über das sogenannte Rambo verhalten wie du es beschreibst bzw nennst, solltest du noch einmal überdenken man kann sich nur mit Menschen zusammen schließen die sich auch aktiv vorbereiten.
      Und das tun leider immer noch die wenigsten was ganz klar die Folge hätte dass man sich auch direkt eine Kugel in den Kopf jagen kann wenn man solche Leute in einem Krisenfall mit Schleppt.

      Wenn man in der Gruppe geht muss jeder etwas mitbringen oder lagerst du für eine gewisse Anzahl Menschen Lebensmittel oder sonstiges Material ein?

      Auch darüber sollte man sich erst Gedanken machen bevor man hier urteilt.

      LG KrankeSchwester
    • Ich glaube nicht, dass es ein Falsch oder Richtig gibt. Allein, dass man sich über diese Sachen Gedanken macht, ist schon viel Wert.
      Es kommt ja immer auf jeden Selber an. Der eine hat genug Geld, der Andere leider nicht. Bei vielen spielen die Partner nicht mit. Da kann man halt nicht den Keller mit "Weltuntergangs-Materialien" vollstopfen. :(

      Ich sehe das hier als tolle Info-Quelle. Es gibt hier viele tolle Tips, manche finde ich für mich passend, manche nicht. Gerade durch die vielen Antworten auf die Thread-Ersteller ergibt sich mir ein guter Überblick der Vor- u. Nachteile.
      Es ist ja auch eine ständige Veränderung. Was ich vor drei Jahren noch toll fand, finde ich heut sinnlos.

      PS. Auch wenn ich gar kein Photo im Profil habe, finde ich Deins nicht sehr freundlich ?(
    • moinsen,


      @Gene
      es geht darum um die sofortige flucht, das wäre in diesem sinne fatal. da man ja nicht weiss wie die momentane situation ist. wie wird angegriffen und wo. ok in einer sache muss ich dir recht geben. wenn man dort lebt wo die infrastruktur oder militärische und relevante ziele objekte der begierde sind dann ja, da sollte man sofort die flucht starten. stellt sich aber sogleich die frage wohin flüchten? bei der momentanen situation wäre europa mittelpunkt eines kriegsschauplatzes!
      in sachen supergau und hängt meines erachtens ab um eine sofotige flucht zu ermöglichen. wie lange ist es her bis dir info an dir heran getrgen ist, wie steht der wind, wie weit ist das akw entfernt, wie weit muss ich ich weg um aus dem unmittelbaren gefahren bereich draußen zu sein. überstürtzte flucht kann tötlich sein.

      @PlayerUnknown
      das mit dem rambo prinzip ist ein gutes argument, was aber einen entscheidenen fehler hat. wenn man alleine ist, und man ist sozusagen außer gefecht gesetzt, dann ist keiner mehr da der dies deffiziet ausgleichen kann. wenn in einer gruppe einer ausfällt, dann ist es leichter diesen zu ersetzen. den fehler den man höchsten machen kann in diesem fall ist, wenn nur einer z.b. das wasser aufbereiten kann. es währe sinnvoller wenn mehrere personen unterschiedliche tätigkeiten beherrschen.
      um auf das thema superrgau nochmal zurück zu kommen, was nur ein fallbeispiel gewesen ist, es bringt ja nix wenn ich vor die tür trete um die flucht an zu treten, das ich dann mitten in der wolke stehe, weil die info zu spät kam.
      das mit dem usb stick finde ich wiederum gut. bei feuer und weg spülen der eigenen vier wänden, macht das auch sinn. aber man flüchtet ja dann aus seinem eigenen haus und muss anschließend für eine neue bleibe für einen gewissen zeitraum suchen, bis alles hergerichtet ist um dort wieder ein zu ziehen. wenn meine hütte in flammen steht ziehe ich ja nicht anschließend in den wald um zu überlegen.

      @KrankeSchwester
      in einer sache muss ich dir recht geben, ich habe ziemlich schroff und krass formeliert, wird nicht wieder vorkommen und dafür entschuldige ich mich.
      in sachen improvesieren und vorsorge treffen: vorsorge heisst nicht improvesieren, wenn ich vorsorge treffe, heisst das bei mir für den notfall, um auf das notfallklo wieder zurück zurkömmen, das ich nicht erst munter werden wenn es soweit ist, dann ist es keine vorsorge mehr. Improvesieren ist wenn ich dein fluchtauto, z.b. während der flucht ein keilriemenriss hat und ich deine strumpfhose als keilriemen ersatz nutze um bis zur nächsten verlassenen werkstatt fahren kann um einen neuen keilriemen ein zu bauen. ich hoffe du merkst das wissen auch eine wichtiger rohstoff sein kann in sachen überleben, man kann nicht alles wissen.
      anderes fall beispiel, wenn ich verletzt bin aber habe reserven und du mir hilft, warum sollte ich dir dann nicht was davon abgeben. grundvoraussetzung ist das du aus egal keinen grund nix mehr hast, obwohl du vorgesorgt hast. zu groß darf eine gruppe in falle eines falles nicht sein und zu klein auch nicht. fängt eigentlich schon bei der bewachung der vorräte an, der mensch brauch auch einen tiefschlaf, ansonsten wird dieser verückt und da ist es auch gut wenn eine weitere person das hab und gut bewacht.
      Fazit um so besser ich vorsorge leiste umso weniger muss ich später improvesieren. klar man kann nicht alles abdecken. ansonsten hätte ich ein strahlenschutzanzug neben meiner kutte hängen ;)

      gruß Aqqu

      p.s. habe ein neues profilbild rein gemacht
      rechne mit dem schlimmsten umso besser kann es werden!!!
    • Ich muss dir auch widersprechen.
      Es geht bei den improvisierten Zeug nicht darum sich nichts kaufen zu müssen. Es geht um Notfallvorsorge. Was wenn das gekaufte Notklo kaputt geht? Was wenn die Familie in der Nachbarwohnung weder vorgesorgt noch mitgedacht hat. Du hilfst Ihnen beim improvisieren und verbesserst somit die hygienischen Zustände im Haus. Außerdem hast schon was bei den Nachbarn gut.

      Zum Rambo Prinzip.
      Die meisten schaffen es einfach nicht eine Gruppe aufzubauen, da sich kaum Leute dafür interessieren. Bei uns hat es mit Camping usw angefangen. Ich bin zwar der einzige der sich wirklich fürs preppen interessiert aber viele im Freundeskreis haben Vorräte und auch das nötigste daheim. Macht man halt am Land so. Dazu sind wir öfters mal campen.

      Es gibt hier sogar nen extra bug in Bereich im Forum. Es wird also nicht nur über Flucht geredet.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
    • Ich stimme dir soweit zu Aqqu, dass es in vielen Situationen einfach sicherer und auch einfacher in einer Gruppe ist.

      Aber wie HobbyPrepper schon gesagt hat, ist es nicht immer möglich, eine Gruppe zu finden, dessen Mitglieder das nötige Interesse/ Wissen schon haben.
      Und genau hier kommt mein Widerspruch zu deiner Meinung. Es ist meist nicht schwer, Leute um sich zu scharen. Freunde, Familie, etc.

      Aber die haben weder das Wissen, noch die Ausrüstung die man braucht oder die einem das Leben einfacher machen. Wenn DU also weißt, wie du deiner Gruppe die nötigen Dinge besorgen oder improvisieren kannst, hilft das schon sehr weiter.

      Und Vorbereitung generell besteht zu gleichen Teilen aus dem Anschaffen der Ausrüstung, als auch aus dem nötigen Wissen diese Ausrüstung zu ersetzen sollte sie kaputt oder verloren gehen.
      Was machst du zum Beispiel, wenn dein Notklo leckt, oder dir die nötigen Chemikalien / Entsorgungsmöglichkeiten ausgehen? Du wirst nicht spontan aufhören dich zu entleeren oder das Klo durch höfliches Bitten dazu bringen wieder zu funktionieren. Du hast im besten Fall Material vor Ort um entweder zu reparieren oder zu ersetzen. Im schlechtesten Fall ist das keine Option, dann musst du dir Gedanken machen womit du die Hygiene deines Umfelds intakt hälst.

      Deinen letzten Satz nehme ich hier mal als Fazit auf. Improvisieren muss man, wenn die Vorsorge nicht mehr ausreicht.

      LG Fliege
      "Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."

      Albert Schweitzer
    • Aqqu

      Es gibt keine falsche Vorsorge. Jeder hat andere Vorraussetzungen, z.B. die Wohngegend. Jeder hat andere Prioritäten/andere Szenarien, die ihm wichtig erscheinen, auf die er sich vorbereitet. Das kann man nicht kritisieren, da man die Lebensumstände jedes einzelnen nicht kennt. Das Einzige, was hier auch häufig kommuniziert wird, ist eine ernsthafte Kritik an alternativen medizinischen Hilfen bzw. Eingriffen.

      Manche haben keinen Notfallrucksack, da sie gesundheitlich nicht in der Lage sind, größere Strecken zu laufen und für eine alltägliche Krise (z. B. Bombenfund) meinen, genug Zeit zu haben um zu packen. Mache haben nur einen Notfallrucksack, da egal bei welcher Katastrophe, das zu Hause ausharren, die schlechteste Variante ist. Das muss man doch jedem selbst überlassen.

      Wir tauschen uns hier aus über Erfahrungen, Neuigkeiten, Ideen, ja auch Alternativen und sicher auch bei vielen, das gilt auf jeden Fall für mich, um noch andere "um sich zu haben", die sich mit dem Thema beschäftigen. Und nein, ich glaube nicht, dass man allein keine Chance hat. Ich denke, dass sich in einer Notsituation die Gruppe durchaus finden kann. Es kommt auf die Stärke an, die die Menschen in solchen Situationen haben oder nicht. Dein bester Schütze in der Gruppe dreht durch, weil seine Frau an der 'Seuche' gestorben ist. Deine Chirurgin in der Gruppe hat sich angesteckt und sieht nicht ein, dass sie in Quarantäne muss. Sie glaubt, sie könnte anderen noch helfen. Der, der sich am besten mit dem Funkgeräte auskannte, hört die ganzen Nachrichten und zieht es vor, sich eine Kugel in den Kopf zu jagen. Ich will damit sagen, dass du nicht weißt, ob du eine Gruppe hast in einer echten Krise. Du weißt nicht, wie die Menschen reagieren.

      Was ist an einem Eimer als Toilette oder einem Teelicht-Ofen falsch?
    • Das was wir oder der Prepper im Allgemeinen macht, also Ausrüstung und anderes Zeugs kaufen und Einlagern, dient ja letztlich nur dazu, um in einer Krise oder einem Katastrophenfall zumindest mit einem Minimum an Komfort da zu stehen, wo andere dann vielleicht gar nichts mehr haben. Bildlich gesprochen, der Prepper kann sich dann immer noch mit Toilettenpapier den Hintern abwischen, während andere Brennesselblätter nehmen müssen xD
      Nun bringt aber die beste Ausrüstung nichts, wenn man keine Ahnung hat, wie man damit umgeht, keinen Zugriff drauf hat oder die Ausrüstung kaputt geht.
      In dem Moment greift das Wissen, wobei das auch nicht viel bringt, wenn man es nicht händisch umsetzen kann.
      Also muss der gute Prepper sich ja auch mit der Theorie und Praxis von Improvisation und Überlebenstechniken auseinandersetzen.

      Der Mensch ist letztendlich die "erfolgreichste" dominante Spezies auf diesem Planeten, weil er sich innerhalb kürzester Zeit anpassen, sprich improvisieren, kann.

      Was die Thematik des "Rambo-Preppers" angeht, es kann sich ein jeder nur für sich selbst vorbereiten und vielleicht in begrenztem Maße noch für das nähere Umfeld wie Familie.
      Man kann halt einfach nicht für die anderen 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt mitpreppen.
      Und auch hier zählt zusätzlich, was ist, wenn man sich auf seine Gruppe verlässt und die bricht auseinander, Menschen sterben auch mal oder gehen auseinander und getrennte Wege, dass wird in einer Krise nicht anders sein.
      Und wenn du dann, wie äquivalent zur Ausrüstung, keine Ahnung hast, wie ohne, dann bist du aufgeschmissen.
      Egoismus in der Vorbereitung schließt Hilfsbereitschaft im Katastrophenfall ja nicht aus.
      Und wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht :D
    • Ich halte bereits die Überschrift für falsch. "Fehlvorsorge" wäre das horten von Eiswüfeln am Nordpol.

      Natürlich gibt es professionelles Equipment, manches davon auch für kleines Geld (auch die "billige" Ausrüstung muss nicht zwangsläufig schlecht sein). Allerdings können nur die wenigsten von 0 auf 100 loslegen. Wenn also das Geld für eine Komplettaustattung (noch) nicht vorhanden ist, soll dann im Krisenfall auf - um beim Beispiel zu bleiben - Wärme verzichtet werden? Warum? Weil kein gutes Outdoorequipment vorhanden ist?
      Der andere Punkt dazu ist noch viel simpler: Preppen bedeutet vorsorgen. Und das bedeutet nicht ausschließlich High-Tec Gear zu horten. Das Wissen um Alternativen, die Möglichkeit zur Improvisation werden im Falle einer echten Krise wesentlich wertvoller sein als die beste Ausrüstung. Denn auch die kann kaputt gehen...

      Zum Fluchtrucksack: Muss nicht immer Krieg und Gau sein. Bombenfund in der Nachbarschaft reicht vollkommen aus. Jeder in der Familie war froh das man nur schnell einen Rucksack greifen musste und weg war.
      Bei manch anderen ist der BugIn schon bei der kleinsten Krise eigentlich am gefährlichsten. Wenn ich heute irgendwo im Ghetto wohne, deren Ordnung zumindest bei Tageslicht noch mit Müh und Not aufrechterhalten wird, möchte ich im Krisenfall dort nicht ausharren. So gut kannst Du Deine Wohnung nicht absichern. Für sowas macht es auch keinen Sinn zu Hause irgendwas mehr als Essen für drei Tage zu haben und dann in einer Nacht und Nebelaktion zu verschwinden.

      Und zum Rambo-Prinzip: Die meisten haben es ja schon erwähnt, eine Gruppe im Vorfeld zusammenzustellen ist nicht ganz einfach, zumal unsereins doch eher belächelt wird. Ich bin in der guten Lage das die Familie, inkl. zwei Schiegersöhne, mitzieht. Aber selbst wenn ich alleine wäre denke ich noch in eine ganz andere Richtung: Alleine kann ich mein Zeug niemals gegen irgendwelche Plünderer verteidigen, ich wäre ein leichtes Ziel. Kugel, Messer - Problem gelöst und Mahlzeit. Wenn ich aber "mehr" bin als die gesammelten Vorräte und Ausrüstungsteile, sprich wenn ich über Wissen und Fähigkeiten verfüge erhöhe ich sogar noch nackt meine Überlebenschancen um ein vielfaches. Wer erschiesst schon den Sani? Oder den Mechaniker? Noch besser wenn beides in einer Person ist... Von daher: Ja, Rambo wie du es nennst tut not.
    • Aqqu schrieb:

      Beispiel Notklo aus einem Eimer bauen [...]
      Es gibt soviele Sachen aus dem Camping, Caravan, Bootsbereich usw. das man sämtliche Sachen schon abdecken könnte.

      Natürlich kann man sich ein Chemie-Klo aus dem Camping-Bereich kaufen. Es ist nur leider
      • teurer
      • größer
      • schwerer
      • benötigt Spezial-Papier, welches zusätzlich zum normalen Papier bevorratet werden muss und nicht bei jedem Nachbarn erfragt/erbettelt/erkauft werden kann
      • benötigt Spezial-Chemie-Zeugs, welches zusätzlich bevorratet werden muss und nicht bei jedem Nachbarn erfragt/erbettelt/erkauft werden kann
      • nicht "endlos" weiter nutzbar ohne diese Spezial-Ressourcen
      • komplizierter in der Reinigung, als einen Müllbeutel rauszutragen (vor allem, wenn kein Leitungswasser mehr fließen sollte und dies der Grund für den Einsatz des Notklos ist)
      • und was mir sonst grad spontan nicht einfällt
    • Biene ich muss dir mal wiedersprechen. Es gibt eine falsche Vorsorge. Angenommen ich lagere Wasser oder Nahrung falsch. In der Kriese hab ich dann verdorbene Lebensmittel und werde krank.
      Ebenso ist auch was an dem dran was Aqqu sagt. Wer sich nur aufs improvisieren verlässt ist verloren.
      Optimalfall wäre alles nötige zu haben und es zur Not improvisieren zu können.
      Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

      Brandolinis Gesetz
      Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
    • hmmmmm.......ist das nicht Sinn und Zweck eines Forums, das man sich berät und diskutiert und wenn man etwas testet, dies auch der Gemeinschaft mitteilt?
      Ich bin ja deshalb hier, nicht nur um Wissen zu bekommen, sondern um mein Wissen auch weiter zu geben. Ob mein Wissen interessant ist, das entscheidet dann jeder für sich.

      Manche Versuche scheinen vielleicht etwas spartanisch zu sein, aber warum nicht? Es muss ja keine Doktor Arbeit daraus werden.
      Wenn diese Person Spaß daran hat und das auch noch uns mitteilen möchte......ist doch super.

      Das schöne am Forum.........ich muss ja nicht alles lesen......und auch nicht alles gut finden.
      Wenn ich etwas NIO finde.........dann lese ich es nicht UND noch wichtiger, ich äußere mich nicht negativ dazu (sonst verderbe ich ja dem einem oder anderem die Freude an seinem "Projekt") und vielleicht habe ich aber einen Produktiven Beitrag dazu, dann kann man ja dies Teilen.

      Ich denke, "Toleranz" ist das Stichwort.

      Wir haben auch ein BOB, und jeder hat alles drin, damit jeder auch alleine zurecht kommt...........das ist meine Ideologie, die muss nicht richtig sein, aber wichtig ist, dass ich davon überzeugt bin, denn ich habe es in der Krise zu verantworten. Ansonsten z.B. Lese ich kaum Beiträge zu BOB.......!

      Ich muss aber das Forum loben, hier gibt es schon einige Profis, von denen man wirklich etwas lernen kann, und einige wie Daniel Düsentrieb, die tolle Versuche starten. Ob Sinnvoll oder nicht......jeder hat seine eigene Meinung.


      PS: ich muss mir keine Eimertoilette kaufen mit Spezialbeutel............ich kann das auch im normalem Eimer mit Müllbeutetl :) sogar mal getestet :D :whistling: aber psssttt......dat muss ja keiner wissen, ist ja peinlich ;)
      Freundliche Grüße aus dem Südwesten !


      Ist zwar nicht von mir..........aber es ist richtig:

      BESSER MAN HAT ES UND BRAUCHT ES NICHT,
      ALS MAN BRAUCHT ES UND HAT ES NICHT!
    • Lieber HobbyPrepper,

      ich bin ganz bewusst gar nicht darauf eingegangen, dass man falsch lagern könnte, da das, glaub ich, von Aqqu nicht gemeint war und ich denke, die die sich hier tummeln, wissen sicher, dass man keine Ravioli-Dosen im feuchten Keller auf den Boden stellt ;) .

      Mit allem anderen gebe ich dir auch absolut Recht. Cool ist es, wenn man alles hat, was man braucht und wenn es sein muss, es auch improvisieren kann.

      Liebe Grüße
      PrepperBine
    • moin,

      hiermit entschuldige ich mich nochmal öffentlich das ich zu schroff und zu unsensibel an diese thematik ran gegangen bin.
      das mit dem notklo und dem teelich diente ja nur als beispiel. ich wollte damit eigentlich nur sagen, das falsche improvisation auch tötlich sein kann. wie in sachen teelicht ofen bzw. teelich heizung, und der effekt ist dabei fast gleich null. ich will jetzt nicht erzählen welche gefahren so eine wärmequelle aus teelichtern beherbergt, weil es darum ja eigentlich nicht geht.
      um auf das thema notklo wieder zurück zu kommen, weil soviele dafür ausgesprcohen haben, sollte man sich die vekettung doch mal genauer betrachten.

      Josef schrieb:

      Natürlich kann man sich ein Chemie-Klo aus dem Camping-Bereich kaufen. Es ist nur leider

      teurer

      größer

      schwerer

      benötigt Spezial-Papier, welches zusätzlich zum normalen Papier bevorratet werden muss und nicht bei jedem Nachbarn erfragt/erbettelt/erkauft werden kann

      benötigt Spezial-Chemie-Zeugs, welches zusätzlich bevorratet werden muss und nicht bei jedem Nachbarn erfragt/erbettelt/erkauft werden kann

      nicht "endlos" weiter nutzbar ohne diese Spezial-Ressourcen

      komplizierter in der Reinigung, als einen Müllbeutel rauszutragen (vor allem, wenn kein Leitungswasser mehr fließen sollte und dies der Grund für den Einsatz des Notklos ist)
      klar es ist teurer, größer und schwerer. ein eimer und beutel kosten ein bruchteil von dem was ein campingklo kosten. aber wie schnell ist der eimer beiseite geschoben wenn man beim drüberhocken das gleichgewicht verliert und evtl noch zusätzlich auf dem eimer fällt. das fällt beim camping klo weg, weil man sich direkt darauf setzen kann. demnach sehe ich die größe und das erhöhte eigengewicht als vorteil an, wobei es auch somit ein pluspunkt in der stabilität dann ist. die chemie was als nachtteil angesehen wir ist ist der hygienische aspekt, die chemie sorgt dafür das die fäkalie sich zersetzen und keime abtöten, hinzukommt noch das die gärgase vermieden werden. das mit dem klopapier bzw. spezialklopapier ist trugschluss damit man das teuere kaufen soll, das normale klopapier kann auch verwendent werden, da die papierindustrie bestiimmte vorgaben auch erfüllen muss, das es sich schnell zersetzt um eine verstopfung in der kanaliesation zu vermeiden und das nur mit wasser. wer wasser und klopapier mal zum putzen genommen hat weiß was ich meine. und nu zur entsorgung. ich weiß nicht wohin ihr die abfälle dann entsorgen wollt, aber mit dem chemie klo gehe ich zum nächsten gulli und kipp es dort rein, der rest macht der regen. wenn ich es mit dem eimer und beutel mache da habe ich dann relativ schnell ein großes problem auf dem ich sitzen bleibe. sprich im garten zu entsorgen, und zu 99% sind die meisten beutel wo die fäkalien drinnen gelagert werden, nicht uv beständig und ich hätte dann im garten ein großen infektionsherd. ich habe mal aus neugierde ausgerechnet, bei einer drei köpfige familie und 14 tätigen ausfall von wasser und abfluss ergibt sich die menge von knapp 80kg braune masse. ich möchte dann nicht in einer großstadt in einem wohnblock leben die dann fast alle so machen.
      das einzige argument was für meine begriffe aus plausibel klingt ist, wenn mein nachbar ein notklo braucht, aber ich vermute mal die meisten haushalte haben einen eimer und müllbeutel zuhause.

      in sachen gruppe bilden im näheren bekanntenkreis ist schwierig bis gar unmöglich, streckenweise klappt das nur wenn diese selber mal in einer not situtaion gekommen sind, da gebe ich vollkommen recht. deswegen erzähl ich meiner nachbarschaft garnicht das ich preppe bzw. vorsorge. wenn erzähl ich, achtung ein beispiel, das ich ein notstrom agregat mit eine ats installiere. das weckt deren neugierde und meist kommt den in sinn das sie bei mir strom im falle eines falles haben können....natürlich nicht umsonst ;) . das ist mit aufbereitung mit wasser genauso. aber wenn ich erzählen würde, ich preppe für den notfall, dann werde ich belächelt und im ernstfall wissen die wieder, weil ich ja ein prepper bin, das ich sachen gehortet habe....böse falle. der nachbar kann freund sogleich auch feind sein, das sollte man nicht vergessen.

      gruß Aqqu
      rechne mit dem schlimmsten umso besser kann es werden!!!