EMP Schutz - Faradayscher Käfig

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Für Interessierte hier der Link für Zarges Transportkisten bei Ebay.

      Die Original Bundeswehr Transportkiste ist allerdings aus Stahlblech (nicht aus Alu); deren Gewicht möchte ich nicht rumschleppen, wenn es bei gleichen Kosten auch weniger schwer geht.
      Ich kann sicher nicht mit

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von consuli ()

    • Die MFH-Transportkiste ist gekommen.

      Unten habe ich mal das Bild angehängt.


      Positiv:
      • Die Kiste wird direkt von MFH geliefert (kein Chinaschrott)
      • Die Kiste kommt blitzend und blinkend an, weil MFH die blaue Kunsststofffolie auf den Blechen drauf lässt
      Negativ:
      • Die Kiste ist nicht wasserdicht - wie versprochen, sonder nur regendicht von oben, namentlich hat nur der Deckel eine Gummidichtung
      • insbesondere der Boden der Kiste hat in den Ecken Undichtigkeiten; insgesamt ist die Kiste aus Alublechen hergestellt, die sämtlich in Niettechnik an einander gefügt sind
      Fazit:
      • Um die Kiste als EMP-Schutzkiste zu verwenden, muss man in den Ecken und an der Gummidichtung (und möglicher Weise auch an den Nieten) reichlich mit Aluklebeband nacharbeiten
      • Für ihren originären Einsatzzweck als Lager- und Transportkiste ist sie durch die kleine Belüftung am Boden aber bestens geeignet (der nervige "Militärmief" von luftdicht in Plastik eingeschweisster Militärkleidung ensteht in der Kiste vermutlich nicht)


      Frage: Würde sich eine andere eckige (wasserdichte) Transportkiste besser als EMP-Schutzkiste eignen?
      Dateien
      Ich kann sicher nicht mit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli ()

    • Gerade von Metro wieder gekommen. Bei Metro gibt es den MFH-Transportkisten 3er-Set aus 34l, 55l und 100l Kiste unter dem Handelsnamen Fairline für 109 EUR + MWST (der bei Ebay 238 Eur kostet). Und die Dinger sind tupfengleich! Hab Sie mir ganz genau angeschaut. Bei denen ist wirklich jede Niete gleich!

      Bei Metro gibt es auch eine eckige 43 l Aufbewahrungsbox, die man gut als Isolierung nehmen kann. Leider nutzt sie nicht die ganze Länge der der 100l Kiste aus. Aber im Unterschied zu Bugoutsurval's Eimer, kann man zumindest mal ein Notebook unterbringen.
      Ich kann sicher nicht mit
    • Ich habe mich nun doch dafür entschieden, die Alukiste zuerst mit Alumimiumklebeband und dann mit zwei Lagen Trittschalldämmungfolie aus Kunststoff (in der Stärke 2mm) auszukleiden, damit ich das gesamte Volumen der Kiste nutzen kann.

      Bei der Realisierung des Projekts sind drei wesentliche Fragen aufgekommen:
      1. Wie kann ich mit dem Aluminiumklebeband (das ja eigentlich zur Wärmeisolierung verwendet wird), eine elektrische Verbindung mit der Kiste herstellen, um einen vollständigen Farradayschen Käfig zu erhalten? Der Kleber des Aluminiumklebebands leitet den Strom ja nicht.
      2. Reichen 4mm Isolierung zum äußeren Alukasten aus, damit keine (Hoch-)Spannung überspringt?
      3. Wenn ich in der EMP-Schutzkiste auch Daten archivieren möchte: Auf welchen Datenträger hätten sie die besten EMP-Überlebenschanchen, auf CD/DVD, klassischer Festplatte, SSD, USB Stick oder SD-Karte?
      Ich kann sicher nicht mit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli ()

    • Es ist nicht ganz so wichtig das alles leitend miteinander verbunden ist denn auch das aluklebeband an sich stellt einen ausreichenden dämpfungsfaktor bereit.
      Wichtig ist eine ausreichende überlappung und das die spallten so klein wie möglich sind wobei das auch relativ ist, wir waren vor 2 jahren im technischen museum in wien bei der teslavorführung und unsere gandys haben alle überlebt und dort ist ein 30mm drahtgitter als käfig. Laut aussage des Professors kommen da schon keine relevanten wellen längen eines emps mehr durch.
      Lg. Reigner
      Kalinka, Schrödingers Katze

      Der Libertär begrüßt es, das ein schwarzes homosexuelles Ehepaar seine Hanfplantage mit seinen eigenen Waffe verteidigen darf.

      Despite what your momma told you... Violence does solve problems (Craft int.)
    • iba schrieb:

      consuli schrieb:

      1. Wenn ich in der EMP-Schutzkiste auch Daten archivieren möchte: Auf welchen Datenträger hätten sie die besten EMP-Überlebenschanchen, auf CD/DVD, klassischer Festplatte, SSD, USB Stick oder SD-Karte?

      CD/DVD, ist aber sonst ein ziemlich empfindliches Medium was Langzeitspeicherung betrifft.
      Keine Ahnung wie das mit CDs/DVDs in Sachen EMP ist, aber es gibt extra welche zur Langzeitarchivierung, die kosten nur was mehr.
    • Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher ob CD/DVD bei einem EMP geschützt sind... Wer schon mal eine CD/DVD in die Mikrowelle gesteckt hat weiß wovon ich rede...

      Da gibt es auf jedenfall immer ein Lichtspektakel.

      Das sind jetzt natürlich komplett andere Wellenlängen aber trotzdem würde ich nicht alles darauf setzen...
      Mein YouTube Kanal: BugOutSurvival NRS

      Mein Blog: BugOutSurvival Info Blog

      This is Survival of the Fittest !
      S
      tay Tuned and Be Prepared!
    • BugOutSurvival schrieb:

      Wer schon mal eine CD/DVD in die Mikrowelle gesteckt hat weiß wovon ich rede...

      (...)


      Das sind jetzt natürlich komplett andere Wellenlängen aber trotzdem würde ich nicht alles darauf setzen...
      So weit ich weiß, sind EMP und Mikrowellen sehr ähnliche Wellenlängen. Ich glaube, jeder produzierte Panzer/ Schützenpanzer wird in einer Mikrowellenkammer auf seine EMP-Festigkeit getestet, bevor er ausgeliefert wird.
      Ich kann sicher nicht mit
    • Also, ich hab mich mit einem Funktechniker bei einem Bier formlos über das Thema EMP-Schutzkiste unterhalten. Der hat dazu in etwa folgendes gesagt:

      • Mikrowellen werden am häufigsten für einen EMP-Test genutzt, und zwar vor allem deshalb, weil sich hochenergetische elektromagnetische Wellen am einfachsten mit Mikrowellen erzeugen lassen
      • Für eine grobe Abschätzung des EMP-Schutzes über den Daumen kommt es weniger auf die Art der elektromagnetischen Welle, als auf die elektromagnetischen Dämpfung der Schutzkiste an (diese sei in bestimmten Frequenzspektren zumindest der Größenordnung nach ähnlich)
      • Da hochenergetische EM-Messinstrumente sehr teueres Spezialequipment sind, bietet sich durchaus der Testansatz von BugOutSurvival mit dem PMR-Funkgerät an. Seiner Meinung nach sollte man die Signalpegel jedoch tatsächlich mit einem Hochfrequenz-Funkpegelmessgerät messen, z.B. mit so einem Elektrosmog-Pegelmessgerät (es kommt dabei nicht auf die Marke an, sondern nur darauf, dass es ein breitbandiges Hochfreqenzpegelmessgerät ist und das Gerät den Pegel in einer logarithmischen Dezibel-Skala messen kann)
      • Man misst den Pegel der PMR-Funke (oder irgend einer anderen Hochfrequenzfunke) also einmal ohne Schutzkiste und dann mit Schutzkiste, wobei man sehr penibel darauf achten muss, dass das Funkpegelmessgerät in der Schutzkiste ganz genauso zur Funke ausgerichtet ist, wie ohne Schutzkiste.
      • Die Differenz der beiden Pegel ergibt dann die Dämpfung der Schutzkiste in Dezibel.
      • Die Dämpfungs-Dezibel-Zahl lässt sich dann in eine Megatonnen-Entfernungs-Kurve umrechnen, z.B. 50 db = 1 Megatonne in 1km oder 10 Megatonnen in 100 km Entfernung (die Zahlen sind nur zur Verdeutlichung frei erfunden!!)


      Dann noch zur Frage, welche Computermedien bei einem EMP am schnellsten kaputt gehen. Seiner Ansicht nach seien Computermediien in dieser Reihenfolge am sensibelsten:
      1. Festplatten (magnetisch und SSD ungefähr gleich, weil die Steuer-Elektronik kaputt geht)
      2. USB-Sticks
      3. Speicherkarten (je kleiner die Bauweise, desto unempfindlicher)
      4. DVDs und CD-ROMs
      Ganz interessant, oder?

      (Alle Angaben nach besten Wissen, ohne Garantie)
      Ich kann sicher nicht mit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von consuli ()