Vorräte auf dem Get Home Way - Sinnvoll oder Unsinnig?

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    • Vorräte auf dem Get Home Way - Sinnvoll oder Unsinnig?

      Hallo in die Runde.

      Bei einem anderen Thema (Dehag’s GHB) kam das Thema „genug Wasser, Nahrung dabei ?“ auf und da kam mir dieser Gedanke.

      Mich würde eure Meinungen / Kritik zu einer mögl. Vorratshaltung auf dem Get Home Way (gibt es dafür auch eine offizielle Prepper Abkürzung/Benennung?) interessieren!
      Die Idee, auf den geplanten Routen im Abstand von ca.15 KM auf einem ca. 50 km Heimweg kleine Vorräte zu Lagern, um im Falle immer eine Reserve bzw. Ausweich Möglichkeiten zu haben. Dies könnte als Ergänzung zum GHB dienen, um u.a. Gewicht zu sparen.

      Sozusagen ein Geocach für Prepper :)

      Diese sollten natürlich per Pedes und mit dem Auto / Zweirad erreichbar sein um diese auch regelmäßig kontrollieren zu können.

      Natürlich würde es nur Sinn ergeben, bei Strecken die regelmäßig befahren werden (z.B.Home-Arbeit), um eine Kontrolle z.B. alle 3/6/12 Monate durchführen zu können , je nachdem welche Vorräte ich dort lagern würde.

      Hauptsächlich soll Wasser und Nahrung dort gelagert werden. Die ersten Inhaltsgedanken sind eine 0,5 l Wasserflasche (PET) und Energieriegel , da diese recht klein sind und die Box/Dose nicht sehr groß sein müsste.

      Hat dies schon jemand umgesetzt bzw. welche Vorräte / welches Material würdet Ihr noch einlagern?

      In diesem Sinne...los geht‘s :)

      LG

      Dehag
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !
    • Hallo Dehag

      in Deinem GHB Thread hatte ich Dir empfohlen gewisse ( schwere ) Dinge wegzulassen und mehr Wasser und Nahrung mitzunehmen. Du hast dann geantwortet :

      Auch die Nahrung ist für mich vorerst ausreichend. Durch viele KM Wanderungen mit häufig 25 und ein paar kg mehr (Pfadfinder/Rucksackreisen) in verschiedenen Landschaften ( u.a. Skandinavien, Mittel und Südeuropa, Tunesien, Asien) habe ich für mich die ausreichende Menge gefunden

      und

      Da mein Ziel die schnelle Heimkehr ist, habe ich mich für nur 1 l Wasser entschieden. Aber ein anderes Gefäß bzw. eine Aufstockung mit einer zusätzlichen Feldflasche erachte ich als Sinnvoll und steht jetzt auch auf der Liste.

      Damit wäre Dein Problem eigentlich bereits erledigt.

      Wenn Du 2 Caches anlegen willst, ( auf fremden Grund ) müsstest Du die nicht nur jährlich unbemerkt ersetzen, ( was evtl. ungewünschte Aufmerksamkeit erregen würde ) und eventuell kannst Du nicht sofort darauf zugreifen da genau dann Leute in der Nähe sind... das verzögert nur Deine "schnelle" Heimkehr.

      Aber noch wichtiger, Du wärst dann genau an diese Punkte auf Deiner Route gebunden. Was wenn dann genau dieser Streckenabschnitt nicht begeh/befahrbar ist ?

      Du müsstest also zumindest auf einer Ausweichsroute ebenfalls Caches anlegen...

      Das wäre mir zuviel wenn und aber / Unsicherheiten und Aufwand für ein ( ja welches denn genau ? ) Scenario das hoffentlich nie eintritt.

      Du kommst nicht nach Hause weil...
      - Dein Auto nicht anspringt ?
      Lösung : Pannendienst / Arbeitskollege der Dich mitnimmt / Freunde anrufen die Dich abholen / Zug / Bus Taxi / Uber Also nimm € 100 extra in Dein EDC
      oder stell Dir ein gebrauchtes Fahrrad beim Arbeitsplatz ein.

      - Die Strecke mit dem PKW nicht mehr befahrbar ist ?
      Lösung : Andere Route / Zug / Übernachtung vor Ort bis das Problem gelöst ist / im Allerletzten Fall zu Fuss

      Somit wären wir wieder am Anfang, aber dann heisst es so gepackt zu haben damit Du damit die 12-14h / 50 Km so schnell wie nur möglich schaffst.

      LG
      And I'm was happy as a clown, A-with my two fists of iron, but I'm goin' nowhere
    • Hi,

      für mich ist dies ein weiterer Gedankengang und könnte ein weiterer Baustein sein um z.B. auf mögl. Komplikationen ( Plötzlich zu zweit unterwegs, Überfall und GHB weg, etc.) reagieren zu können.

      Wer Geocaching kennt und praktiziert, weis das es ein leichtes ist Caches/Boxen zu hinterlegen. Selbst in der Stadt klappt das ganz gut. Auf dem Lande ist dies dann nahezu ungestört mögl. Das Ganze wird natürlich vereinfacht wenn man das Gebiet kennt. Aber da geh ich ja mal von aus, da es ja häufig Wege sind die man nicht selten fährt/geht.

      Da diese Boxen klein gehalten werden , wäre eine Lagerung an verschiedenen Routen u.a. auch aus Kostengründen ohne Probleme mögl. Und Spaß würde das Verstecken ja auch noch machen, an einem Langweiligen Sonntag mit der Fam. :)

      Ich hoffe doch, dass der Pannendienst kommt wenn ich liegen geblieben bin. =O Dafür Zahl ich ja schließlich Beiträge . :D

      Da ich schon häufiger verschiedene Strecken bzw. Querfeldein Passagen des Heimweges umfahren / nutzen musste ( Schnee/Eis/Baustellen/Unfälle etc. ) und wir jetzt nicht auf einer Tectonischen Platte leben und mit Erdbeben rechne die einen Erdspallt zwischen meiner Arbeit und dem Zuhause treiben, werde ich wohl mit dem Auto nach Hause kommen.

      Aber alleine der Gedanke“ Wenn, dann bin ich vorbereitet !“ :) treibt uns doch zu solchen Gedankenspiele an!?

      Und vielleicht treibt es ja mal jemanden aus dem Forum in die Gegend und es dürstet Ihm... da könnte Ich ihm die Koordinaten geben und hätte meine „Gute Tat für den Tag“ erfüllt ^^

      LG

      Dehag
      Wissen bedeutet Überleben, aber ohne Training überlebt man nicht lange !
    • Wenn der Weg nach Hause feststeht, dann ist das wohl eine Option um den GHB leicht zu halten. Aber wie schon zuvor angemerkt wurde, ein Änderung der Route würde das ganze schon wieder komplizierter machen. Ebenfalls müssen solche Depots natürlich auch regelmässig kontrolliert und erneuert werden, was je nach Ausprägung wohl einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Nichts wäre wohl schlimmer als sich in der Notwendigkeit auf ein Depot verlassen zu müssen welches dann nicht mehr existiert.
    • Eine äußerst interessante Frage, mit der Erkenntnis (für mich) alle Wege führen nach Rom. Ich habe mehr als einmal meine 50km Arbeitstelle nach Hause geplant.
      1. Scenario Straßen dicht. Zug! Wärend der Arbeitszeit fährt stündlich ein Pendler an einen in der Nähe (4km) gelegenen Ort. Wäre mir am Liebsten (bei Straßennetz dicht).
      2. Scenario Straßen und öffentliche Verkehrsmittel nicht möglich. Wenn die Straßen nicht gehen brauch ich auch nicht per . Anhalter stoppen. Also am Arbeitsplatz ein Fahrrad deponieren... seh ma es realistisch das Geld, auch für ein Gebrauchtes ist nicht drinn.
      3. Scenario Mit dem Ruderboot die Donau runter... nö ist wie Fahrrad zu teuer bzw. Schlauchboot braucht im Auto zuviel platz und bis ich es vom Arbeitsplatz zum Fluss geschleppt hab (4km) uff!

      Bleibt nur 4. zu Fuß... nur was sind die Umstände? Bei Tag möglich, klasse einfach den Kürzesten weg nehmen. Oder sollen Menschen gemieden werden? Dann Nachts... + Alternativen Wegen.

      Ja Depot ist sinnvoll wenn es nur eine Möglichkeit gibt... aber bei 50km ohne das was weiß warum weshalb... aus meinet sicht nö!
      Im GHB genug Trinken+Wasserfilter und Müsliriegel und dann sollte man auch die 50km schaffen.
      Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
    • Fundbüros von Städten und Verkehrsbetrieben veranstalten regelmäßig solche Versteigerungen und da gibt es wirklich immer haufenweise Fahrräder.

      Zur eigentlichen Frage, für 50 km sehe ich jetzt nicht wirklich den Sinn nur für den Heimweg solche Erdverstecke an zu legen.
      Interessant wird sowas für mich erst ab 100 km aufwärts oder als Teile eines "Gesamtkonzeptes" wo ich sowieso Vorräte im Umkreis unter der Erde lagere (Monatstonne etc.).

      Gruß