Was mir so im Kopf rum geht.

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  • Was mir so im Kopf rum geht.

    Zur Zeit mach ich mir wieder mehr Gedanken wie es in den nächsten Tagen weiter geht. Grund sind wie immer die Nachrichten. Auch wie so oft geht es ums Geld. Um genauer zu sein um weltweite Schulden, Kreditblasen und Inflation.


    In der Inflation sind wir schon mitten drin. Diese läuft allerdings eher schleichend und nicht über die Entwertung des Geldes. Die Waren und Werte (Immobilien, Gold, usw) werden immer teurer. Immobilien zum vergleich steigen im Jahr um die 10%. Auch Aktien sind werte und steigen. Mir persönlich sind die aber vorallem im Augenblick zu unsicher.
    Schaut euch nur die Preise für Essen an. Butter mal als Beispiel. Diese Teuerrungen tauchen aber nicht in den Inflationsstatistiken auf. Trotzdem handelt es sich um eine Entwertung des Geldes. Am meisten trifft das alle die eh kein Geld haben. Weil wer Geld hat investier es. Zum Beispiel in Wohnung wo er dann noch Miete kassiert und zusieht wie die Immobilie dsbei im Wert steigt. Wer aber kein Geld hat kann nichts investieren und verliert weiterhin.
    DAs wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Wer auf ein Anstieg der Zunsen hofft kann lange hoffen. Ein spührbarer Anstieg der Zinsen würde sofort dafür sorgen das Südeuropa Zahlungsunfähig wäre.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.
  • Schulden. Die weltweiten Schulden haben einen Stand erreicht der nie wieder zurückgezahlt werden kann. In fast allen Staaten werden fröhlich weiter Schulden gemacht. Sollte es jetzt wieder zu einem Crash wie 2007 kommen ist eine Rettung der Finazwirtschaft aber nicht mehr über die Notenbanken möglich. Mehr Geld ist kaum noch in den Markt zu Pumpen ohne es Komplett zu entwerten (Venezuela lässt grüßen). Die Preise für Waren würde weltweit durch die Decke gehen. Auch weil die Leute ihr Geld in Waren anlegen. An der Börse kann man heute schon auf preise für Lebensmittel spekulieren.
    Dann geht das Vertrauen in das Geld verloren was es ungefähr genau so wertvoll macht wie das Papier auf das es gedruckt ist.


    Was löst so einen Crash aber aus. Der Finanzmarkt, Börsen, Faule Credite. Wie auch immer ihr den seltsamen Wirtschaftszweig nennen wollt wo nur noch mit erfundenen Werten gehandelt wird und nicht mit irgendwas greifbaren. Allein die Studiencreditblase in den USA hat die Immobilienblase die 2007 hochgegangen ist schon lange überflügelt und wird nicht ausbezahlt werden können. Der wirkliche Sargnagel, oder zumindest der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt ist, so befürchte ich, die neue italienische Regierung. Die ganze Wirtschaft Italiens lent von billigen Krediten. Vor 2007 sind jährlich mehr Firmen pleite gegangen als in der „Finanzkriese“. Wenn sich nun an der Augenblicklichen Finanzsituation was ändert. Eine Ratingagentur zum Beispiel Italien weiter herabstuft wegen dem schlechten Wirtschaftswachstum und der Verschwendung gehen da laut Expertenschätzung rund 15% aller Firmen pleite.


    Was bedeutet das für uns? Höhere Arbeitslosigkeit. Wenn die Wirtschaft stockt werden Leute entlassen. Das kann auch einen von uns treffen. Alles wird teurer. Unser Sozialstaat wird sich komplett zerlegen da es nicht mehr bezahlbar ist.
    Unter Strich seh ich Amerikanische zustände auf uns zukommen. Zumindeet was die Kriminalität angeht.

    Deswegen hab ich meine Vorbereitungen weiter Richtung Sicherheit verschoben. Um nicht am hungertuch zu nagen studiere ich und habe eine Eigentumswohnung, die ich aber noch abbezahle.
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  • Weiter im Text...

    Missachtung des Rechtstaates.
    Niemand hat gesagt das Deutschlanf perfekt ist. Ist es ganz sicher nicht. Trotzdem haben wir es echt gut erwischt mit dem Land in dem wir leben. Allerdings wird Missachtung unseres Rechtes unserer Werte und Normen für einige zu so was wie einem Volkssport geworden.
    Während einige unsere Regierung oder die Gewalten nicht anerkennen (z.b. Reichsbürger, Linke, Rechte) lehnen einige auch noch unsere Werte komplett ab (z.b. Salafisten). Wobei auch auf Seite der Linken und Rechten ebenfalls ein verkorkstes Wertesystem herrscht. Denn wenn du nicht in ihr Weltbild passt sehen die sich im Recht dich schlechter zu behandeln oder immer öfter auch Gewalt anzuwenden. Meiner Meinung nach haben sich diese Menschen nur einer extremem politischen Richtung angeschlossen um ihre Gewaltfantasien ausleben zu können.
    Politisches bei Seite (weil es unter Strich scheiß egal ist an was der Spinner zu glauben meint der dir ans Leder will). Diese Menschen leben in Deutschland. Das was sie im Zaun hält ist das Gewaltmonopol des Staates. Sollte dies geschwächt werden ist das ihre Chance.
    Das werden auch die Leute sein welche sich wenn das Recht schwächelt nehmen werden was sie wollen/brauchen.
    Meine Sorge geht zu einem schwindenden Sozialstaat und zu einem Staat der nicht mehr in der Lage ist für Recht und Ordnung zu sorgen. Das alles ausgelöst durch eine neue Finaz- Wirtschaftskrise.
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    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HobbyPrepper ()

  • Nimm dir nen JackyCola und genieße das leben. Schau keine Nachrichten mehr und vermeide diverse youtube channel. Zeitungen nur Dosiert.

    Unwissenheit ist ein Segen! Und wenn es knallt? Hey wir sind ne Zeitlang vorbereitet!
    Danach: das Leben findet immer einen Weg, wir sind eh überbevölkert und vielleicht wird es einfach Zeit für eine neue Gesellschaftsform.
    Ja auch ich habe Angst vor einer ungewissen Zukunft, nein ich mache mich bewusst nicht mehr Verrückt! Warum auch, gibt genügend Spinner und Vollidioten in der Regierung. Links und Rechts ist mir scheiß egal!
    Leben und leben lassen! Wer das nicht tut, bekommt von mir die volle Wut!
    Haben und nicht brauchen ist besser als brauchen und nicht haben.
  • Ich mache mir auch ganz schön Gedanken.
    Da geht es mir ähnlich wie dir.

    Jede Woche, wenn ich in den Einkaufswagen gucke, denke ich, was hast du da gerade bezahlt? Ich kann mich an Zeiten erinnern, da passte kaum noch was auf den Wagen bei dem Preis.

    Ich frage mich, was mit den Menschen passiert ist. Die Gewaltbereitschaft erschreckt mich und macht mir Sorgen, das Zusammenrotten (mir fällt kein anderer Begriff dazu ein) und Stimmung machen oder Gewalt ausüben, z. B. die Polizisten-Familie bedrängen.

    Ich sehe vielfach den Verlust zwischenmenschlicher Werte.

    Trotzdem, und gerade trotzdem genieße ich jeden Tag. Ich genieße jeden Moment, den ich mit meinem Sohn verbringen kann. Ich genieße die Sonne, das Rauschen der Blätter, das Steak auf meinem Teller, ein Buch zu lesen, einen schönen Film zu sehen und meinen Sport zu machen.

    Das klingt vielleicht ein bisschen theatralisch, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine. Sich an den kleinen und alltäglichen Dingen freuen und vor allem respektvoll und menschlich miteinander umgehen. Da habe ich den Eindruck, dass das in unserer Gesellschaft vielfach verloren geht.

    Liebe Grüße
    PrepperBine
  • Also ich muss zugeben, dass mich die Gedanken von Hobby Prepper ebenso umtreiben. Wenn ich mir die aktuelle Weltpolitik ansehe, dann bekomme ich das Grausen. Ich halte insgesamt eine Finanzkrise großen Ausmaßes - neben einem Blackout - für ein sehr wahrscheinliches Szenario. Deshalb kann ich manche Kommentare hier - sorry für meine Offenheit - gar nicht verstehen. Also in dem Sinne, warum man sich über diese Gedanke fast schon lustig macht, aber trotzdem in einem "Prepper Forum" mitschreibt. Letztlich geht es doch darum sich vorzubereiten und das muss eine Grundlage haben.

    Für mich sind die Gedanken von Hobby Prepper das wahrscheinlichste längeranhaltende Szenario das es gibt, noch wesenlich wahrscheinlicher als irgendwelche Super Gau's, Atomangriffe oder ähnliches. Wir leben in einer unvorstellbar großen Schuldenblase (also Deutschland nur indirekt, unsere Schuldenblase ist nur riesig). Seit dem letzten "platzen" dieser Blase hat die Verschuldung nur noch mehr zugenommen. Das nächste mal wird es richtig knallen - und das ist einer der Gründe, warum ich für mich und meine Familie Vorsorge betreibe.

    Gruß Vaijon.
  • @HobbyPrepper

    Du schriebst doch

    HobbyPrepper schrieb:

    Zur Zeit mach ich mir wieder mehr Gedanken wie es in den nächsten Tagen weiter geht. Grund sind wie immer die Nachrichten. Auch wie so oft geht es ums Geld. Um genauer zu sein um weltweite Schulden, Kreditblasen und Inflation.

    HobbyPrepper schrieb:


    Schulden. Die weltweiten Schulden haben einen Stand erreicht der nie wieder zurückgezahlt werden kann. In fast allen Staaten werden fröhlich weiter Schulden gemacht. Sollte es jetzt wieder zu einem Crash wie 2007 kommen ist eine Rettung der Finazwirtschaft aber nicht mehr über die Notenbanken möglich. Mehr Geld ist kaum noch in den Markt zu Pumpen ohne es Komplett zu entwerten (Venezuela lässt grüßen). Die Preise für Waren würde weltweit durch die Decke gehen. Auch weil die Leute ihr Geld in Waren anlegen. An der Börse kann man heute schon auf preise für Lebensmittel spekulieren.
    Dann geht das Vertrauen in das Geld verloren was es ungefähr genau so wertvoll macht wie das Papier auf das es gedruckt ist.

    Was löst so einen Crash aber aus. Der Finanzmarkt, Börsen, Faule Credite. Wie auch immer ihr den seltsamen Wirtschaftszweig nennen wollt wo nur noch mit erfundenen Werten gehandelt wird und nicht mit irgendwas greifbaren. Allein die Studiencreditblase in den USA hat die Immobilienblase die 2007 hochgegangen ist schon lange überflügelt und wird nicht ausbezahlt werden können.

    Deshalb habe ich gedacht, Du wärst sofort Feuer und Flamme für das Vollgeldsystem.

    Das Vollgeld bzw. Vollreservesystem ist kein Quatsch. Vielmehr werden beim Vollreservesystem die Geldversorgung und die Solvenz der Banken voneinander entkoppelt.

    Das ist doch genau das, was Du willst, oder nicht?

    Consuli
    Ich kann sicher nicht mit
  • So ein System wäre nicht verkehrt. Hätte ich kein Problem mit. Tatsache ist nur das so was nicht kommen wird zumindest nicht auf absehbare Zeit.

    Deswegen bringt mir eine hypothetische Lösung nichts. Tipps die praktisch anwendbar sind nehme ich aber gerne an.
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  • Ein Vollgeldsystem wird (und kann) ohne Crash nicht weltweit kommen. Woher sollten die Basis dafür genommen werden?

    Klar mache auch ich mir Gedanken über Finanzkrisen mit allem was dazugehört. Aber wie schon jemand zuvor geschrieben hat: Fürs erste ist man vorbereitet. Die ersten Wochen & Monate kann man als Prepper recht gut überbrücken. Um Mietzahlungen mache ich mir auch keine Sorgen. Wenn im Vertrag steht: 500 Euro dann sind 500 Euro zu bezahlen. Wenn man für diese 500 Euro aber nur noch ein Ei kaufen kann, ist das erstmal nicht mein Problem aus Mietersicht. Meine Vermieterseite läuft bei diesem Gedanken aber bereits geistig Amok...

    Wir sehen an Venezuela dass so eine Finanzkrise nicht "mal eben" schnell ausgesessen ist. Menschen die solche Krisen überstehen haben Fähigkeiten jenseits von Bushcraft. Fähigkeiten die sie gegen Nahrung anbieten können. Oder auch das Wissen was man denn wirlich alles essen kann. Wie bereite ich eine Ratte zu? Hunde? Katzen? Was von dem was ich im Wald oder Stadtpark finde könnte ich essen? Und für die ganz Extremen: Bin ich physisch in der Lage meinem Gegenüber sein Essen wegzunehmen? Mein eigenes zu verteidigen?

    Ich gebe aber auch zu bedenken: Finanzkrisen in einzelnen Ländern werden sicherlich nicht so schnell behoben werden wie weltweite Krisen. Ob jetzt Carlos in Venezuela hungern muss oder nicht interessiert europäische/amerikanische/chinesische Investoren nicht die Bohne. Brechen die Märkte aber in der EU/USA/Asien zusammen, finden auch die Eliten schnell eine Lösung. Ihre Macht und ihr Einfluss gründet sich auf Geld. Wenn das weltweit nichts mehr wert ist, werden sie machtlos. Das werden sie nicht wollen und zu verhindern versuchen.

    Deshalb glaube ich, wenn Du mit Vorräten für 12 Monate und entsprechendem Wissen und Planung ausgestattet bist kannst Du einem Finanzcrash gelassener entgegensehen als 90% der restlichen Bevölkerung.
  • Die schlechten Nachrichten zur Wirtschaft reisen nicht ab:

    welt.de/finanzen/article178205…-Welt-so-verletzlich.html


    Eine Finazkriese mit Inflation oder Deflation egal zu was es jetzt kommt würde uns zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt treffen. Wir haben internationale Spannungen wie wir seid dem Kalten krieg nicht mehr hatten. Armee und Polizei sind heruntergewirtschaftet. Dazu erodiert in breiten Teilen der Bevölkerung das Vertrauen zu Vater Staat.
    Seehofer konnte Anfang des Jahres stolz verkünden das die Anzahl der Verbrechen zurückgegangen ist. Stimmt. Was er aber nicht gesagt hat ist das die Anzahl der Gewaltverbrechen wie Mord, Körperverletzung und Vergewaltigung gestiegen ist. Vergewaltigung sogar um rund 30%. Davon geht auch viel auf die Zuwanderung zurück. Bevor ihr mich jetzt in die rechte Ecke stellt poste ich euch die Zahlen. Lest die durch und wenn ihr die stichhaltig wiederlegen könnt lass ich mich umstimmen.
    NRW listet seine Straftaten teils nach Leuten mit deutschen Pass und ohne diesen. Wenn ihr die Zahlen seht bedenkt das der Ausländeranteil (Leute ohne deutschen Pass) bei 13%-14% liegt. Bei denn Gewaltverbrechen haben diese 13,5% aber einen Anteil zwischen 50-70%.

    polizei.nrw/sites/default/files/2018-03/2017_Tabelle_101.pdf

    Seid Jahrzehnten Steig seid 2015 auch wieder die Anzahl der Morde in Deutschland

    de.statista.com/statistik/date…nd-entwicklung-seit-1987/


    Jetzt nehmen wir mal das funktionierende Sozialsystem weg. Die Leute kommen aus Kriegsgebieten und haben gelernt für sich zu sorgen. Das werden aber alle tun. Egal welcher Nation. Menschen aus den Kriegsgebiten werden aber schneller bereit sein Gewalt anzuwenden. Wer nichts zu beißen hat besorgt sich was. Essen wird nicht mehr wie 1923 um die Ecke produziert sonder irgendwo ganz anders.


    Die Welt wird nicht untergehen aber sie wird viel ungemütlicher.
    Professioneller Zombie Jäger. (Entsorgung kostet extra)

    Brandolinis Gesetz
    Die «Bullshit-Asymmetrie»: Einen Unsinn zu widerlegen kostet x-mal mehr Kraft, als ihn in die Welt zu setzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HobbyPrepper ()

  • Ich kann dir nur Recht geben.

    Ich verfolge ganz intensiv die Nachrichten - nicht nur die vorgekauten im Fernsehen. Man redet mit Freunden, Bekannten, Verwandten - es fühlt sich keiner mehr so sicher wie noch vor ein paar Jahren.

    Rempeleien, Beschimpfungen, Ruhestörungen - sowas bringt ja keiner zur Anzeige, aber es ist nicht wie früher, dass sich Nachbarn am Gartenzaun als blöder Idiot betitelt haben und gut war. Alles, selbst diese Beschimpfungen, kommen in einer absoluten Aggressivität rüber. Das macht richtig Angst.

    Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass diese Aggressivität nur auf die Kriegsgebiete zurück zu führen sind, aus denen sie kommen. Zu DDR-Zeiten hatten wir Massenschlägereien mit Vietnamesen und Libyern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vietnamesen angefangen haben. Die hat man ja sonst kaum gespürt. Es gab auch Messerstechereien zwischen Libyern in der Stadt, wo ich aufgewachsen bin. Einer davon hat gerade so überlebt. Es waren Studenten an unserer Uni, die aus gut situierten Familien kamen (Studiengebühren).

    Ich vermute jetzt kommt ganz schön was auf mich zu, aber ich habe hier nur Dinge erzählt, die ich aus erster Hand weiß.
  • @HobbyPrepper - ja, es ist ein ausnahmsweise sehr guter Artikel und beschreibt das Problem auch aus meiner Sicht sehr treffend. Sozial Media versetzt uns (alle) in eine ganz neue Ebene der Kommunikations- und Informationskultur. Nachweisbare Quellen lösen sich häufig auf, dafür sind Eindrücke und Meinungen zu allen Ereignissen in Echtzeit online. Wie soll ein im Vergleich dazu unflexibler Staatsapparat medial dagegen ankämpfen? Fast nicht machbar. Und so steigern sich zumindest Teile der Bevölkerung nach dem Prinzip "der stetige Tropfen höhlt den Stein" in ein Szenario.

    Das erklärt sicher nicht alle veränderten Wahrnehmungen. Die gute Seite der sozial Media ist hingegen, dass es immer schwerer wird, Geschehnisse welcher Art auch immer zu vertuschen, da es scheinbar immer Menschen gibt, die per Twitter, fb und Co berichten... Willkommen in der schönen neuen Welt. ?( Die Frage ist nur, wie lange sich noch traditionelle Berichterstatter halten werden.

    Am Ende liegt es am interessierten Bürger, sich aus der Vielzahl an Informationen und Quellen ein objektives Bild zu machen. Das wird den Wenigsten gelingen! :/
    LG torstenxy

    > besser Vorsicht als Nachsicht <
  • Etwas ganz anderes, aber auch zum Thema "Was mir im Kopf rumgeht."

    Im Zuge des aktuellen Hurricanes in den USA habe ich mich zum "Katarina" damals belesen und es geht mir tatsächlich nicht aus dem Kopf, dass es schon nach einigen Tagen Vergewaltigungen und Morde gab - wohl in einer Notunterkunft, also auch nicht aus Hunger gemordet.

    Dass Menschen die Situation ausnutzen und plündern, ist nicht in Ordnung, aber irgendwo noch nachvollziehbar. Aber vergewaltigen und morden, weil es die Gelegenheit her gibt ... ?(

    Ich muss feststellen, dass unsere zivilisierte Welt sehr empfindlich und zerbrechlich ist. Es braucht wohl nicht viel, dass manche Menschen glauben, sie könnten alles tun, weil sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden können.

    Liebe Grüße
    PrepperBine